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Ausschreibung - Bewachungsdienste in Speyer (ID:8035571)

Auftragsdaten
Titel:
Bewachungsdienste
DTAD-ID:
8035571
Region:
67346 Speyer
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
08.03.2013
Frist Vergabeunterlagen:
30.04.2013
Frist Angebotsabgabe:
15.05.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Auftraggeber:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Bewachungs-, Service-, Koordinations-, Schließdienste und im Bedarfsfall auch Kassendienste bzgl. des Kassieren von Eintritten und Verkauf von museumseigenen Artikeln. Aufsichtsdienste in den Ausstellungsräumen sowie in den Eingangsbereichen. Da nicht nur Dauerausstellungen, sondern auch Wechselausstellungen gezeigt werden, für die Auf- und Abbauarbeiten notwendig sind, variiert die Anzahl des benötigten Personals in dieser Phase. Das betrifft neben dem Aufsichtsdienst auch den Koordinationsdienst. Die Auf- und Abbauphase beträgt jeweils 4-6 Wochen je Ausstellung. Der Servicedienst beinhaltet u.a. Auskünfte an die Besucher (mündlich und telefonisch), das Bedienen von Microsoft Outlook, Ausstellen von Ausweisen, im Bedarfsfall das Kassieren von Eintritten und Verkauf von museumseigenen Artikeln, ggf. an der vorhandenen elektronischen Kasse. Der/Die Koordinator/in koordiniert den Einsatz der Aufsichtskräfte vor Ort, achtet auf die Einhaltung der Hausordnung und übt im Bedarfsfall das Hausrecht aus. Darüber hinaus nimmt er/sie die Schließdienste inkl. Aktivierung der Einbruchmeldeanlage wahr. Die Aufsichtskräfte sind überwiegend mit der Bewachung und Überwachung der Ausstellungsräume betraut, Garderobendienst, Ausschank u.ä.. Bei diversen Veranstaltungen (rund 6-8 Veranstaltungen pro Jahr), sind Nachtdienste von 20 Uhr bis 6 Uhr möglich. Bei VIP-Führungen und Begleitveranstaltungen zu den Ausstellungen ist die Anwesenheit des Koordinators grundsätzlich bis 20 Uhr plus Schließdienst (30 Minuten) erforderlich. Dies variiert entsprechend der Nachfrage. Die Anzahl des benötigten Personals und die Ausübung einzelner Dienstleistungen richtet sich nach dem notwendigen Bedarf des Museums. Das Museum ist grundsätzlich von Dienstag bis Sonntag geöffnet sowie an allen Feiertagen (Ausnahmen: am 24.12 und 31.12. ggf. bis 14 Uhr). Die Öffnungszeit ist regulär von 10 bis 18 Uhr. In dieser Zeit ist die Anwesenheit der Aufsichten und ggf. der Garderobenkräfte erforderlich. Die Dienstzeit der Servicekraft geht grundsätzlich von 10 Uhr bis 18 Uhr. Darüber hinaus wird an den Oster- und Weihnachtsferien von Rheinland-Pfalz das Museum auch an den Montagen (i. d. R. nur 2 Tage) geöffnet. Der Schließdienst erfolgt grundsätzlich von dem/der Koordinator/in von Dienstag bis Freitag nach Schließung des Museums. Samstags, Sonntags und Feiertags erfolgt vor und nach Öffnung des Museums der Schließdienst (beinhaltet morgens Deaktivierung und abends Aktivierung der Einbruchmeldeanlage). D.h., die Anwesenheit des/der Koordinators/in ist grundsätzlich dienstags bis freitags von 9.45 Uhr bis 18.45 Uhr; an den Wochenenden (Sa/So) und Feiertagen von 7.45 Uhr bis 18.45 Uhr erforderlich. Diese frühe Anwesenheit beinhaltet auch den Einlass der Reinigungsfirma. Darüber hinaus erfolgt der Schließdienst und die Bewachung bei Eröffnung von Ausstellungen, Veranstaltungen, Partys und der Langen Nacht der Museen (in Speyer "Kult(o)urnacht" genannt). Hier kann die Dienstzeit über 18 Uhr hinaus zwischen 20 Uhr und 6 Uhr am darauffolgenden Tag betragen. Eine maximale Schicht von 12 Stunden ist hierbei zu beachten! In den Umbauphasen, in denen keine Sonderausstellungen gezeigt werden, sind keine entsprechenden Aufsichtsdienste erforderlich. Auch die Dienstzeiten des/der Koordinators/in kann sich bis auf die Schließdienstzeiten reduzieren. Die Anzahl der Aufsichten in den Ausstellungen variiert je nach Besuchermenge und Wetter (s. Garderobenkräfte).
Kategorien:
Sicherheitsdienste
CPV-Codes:
Bewachungsdienste
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  78273-2013

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Historisches Museum der Pfalz Speyer
DE167595937
Domplatz
Kontaktstelle(n): Historisches Museum der Pfalz – Vergabestelle
Zu Händen von: Karoline Kälber
67346 Speyer
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6232132523
E-Mail: vergabestelle@museum.speyer.de
Fax: +49 6232132540
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.museum.speyer.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.3) Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion Bildung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Bewachungs-, Service-, Koordinations-, Schließdienste und im Bedarfsfall auch Kassendienste bzgl. des Kassieren von Eintritten und Verkauf von museumseigenen Artikeln.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 23: Auskunfts- und Schutzdienste, ohne Geldtransport Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 67346 Speyer, Rheinland-Pfalz, Deutschland. NUTS-Code DE
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Aufsichtsdienste in den Ausstellungsräumen sowie in den Eingangsbereichen. Da nicht nur Dauerausstellungen, sondern auch Wechselausstellungen gezeigt werden, für die Auf- und Abbauarbeiten notwendig sind, variiert die Anzahl des benötigten Personals in dieser Phase. Das betrifft neben dem Aufsichtsdienst auch den Koordinationsdienst. Die Auf- und Abbauphase beträgt jeweils 4-6 Wochen je Ausstellung. Der Servicedienst beinhaltet u.a. Auskünfte an die Besucher (mündlich und telefonisch), das Bedienen von Microsoft Outlook, Ausstellen von Ausweisen, im Bedarfsfall das Kassieren von Eintritten und Verkauf von museumseigenen Artikeln, ggf. an der vorhandenen elektronischen Kasse. Der/Die Koordinator/in koordiniert den Einsatz der Aufsichtskräfte vor Ort, achtet auf die Einhaltung der Hausordnung und übt im Bedarfsfall das Hausrecht aus. Darüber hinaus nimmt er/sie die Schließdienste inkl. Aktivierung der Einbruchmeldeanlage wahr. Die Aufsichtskräfte sind überwiegend mit der Bewachung und Überwachung der Ausstellungsräume betraut, Garderobendienst, Ausschank u.ä.. Bei diversen Veranstaltungen (rund 6-8 Veranstaltungen pro Jahr), sind Nachtdienste von 20 Uhr bis 6 Uhr möglich. Bei VIP-Führungen und Begleitveranstaltungen zu den Ausstellungen ist die Anwesenheit des Koordinators grundsätzlich bis 20 Uhr plus Schließdienst (30 Minuten) erforderlich. Dies variiert entsprechend der Nachfrage. Die Anzahl des benötigten Personals und die Ausübung einzelner Dienstleistungen richtet sich nach dem notwendigen Bedarf des Museums. Das Museum ist grundsätzlich von Dienstag bis Sonntag geöffnet sowie an allen Feiertagen (Ausnahmen: am 24.12 und 31.12. ggf. bis 14 Uhr). Die Öffnungszeit ist regulär von 10 bis 18 Uhr. In dieser Zeit ist die Anwesenheit der Aufsichten und ggf. der Garderobenkräfte erforderlich. Die Dienstzeit der Servicekraft geht grundsätzlich von 10 Uhr bis 18 Uhr. Darüber hinaus wird an den Oster- und Weihnachtsferien von Rheinland-Pfalz das Museum auch an den Montagen (i. d. R. nur 2 Tage) geöffnet. Der Schließdienst erfolgt grundsätzlich von dem/der Koordinator/in von Dienstag bis Freitag nach Schließung des Museums. Samstags, Sonntags und Feiertags erfolgt vor und nach Öffnung des Museums der Schließdienst (beinhaltet morgens Deaktivierung und abends Aktivierung der Einbruchmeldeanlage). D.h., die Anwesenheit des/der Koordinators/in ist grundsätzlich dienstags bis freitags von 9.45 Uhr bis 18.45 Uhr; an den Wochenenden (Sa/So) und Feiertagen von 7.45 Uhr bis 18.45 Uhr erforderlich. Diese frühe Anwesenheit beinhaltet auch den Einlass der Reinigungsfirma. Darüber hinaus erfolgt der Schließdienst und die Bewachung bei Eröffnung von Ausstellungen, Veranstaltungen, Partys und der Langen Nacht der Museen (in Speyer "Kult(o)urnacht" genannt). Hier kann die Dienstzeit über 18 Uhr hinaus zwischen 20 Uhr und 6 Uhr am darauffolgenden Tag betragen. Eine maximale Schicht von 12 Stunden ist hierbei zu beachten! In den Umbauphasen, in denen keine Sonderausstellungen gezeigt werden, sind keine entsprechenden Aufsichtsdienste erforderlich. Auch die Dienstzeiten des/der Koordinators/in kann sich bis auf die Schließdienstzeiten reduzieren. Die Anzahl der Aufsichten in den Ausstellungen variiert je nach Besuchermenge und Wetter (s. Garderobenkräfte).
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
79713000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Der Gesamtumfang beträgt circa 23.000 Stunden/Jahr, davon circa 2.600 Stunden/Jahr für Koordinationsdienste, circa 2.100 Stunden/Jahr Servicedienste, circa 17.900 Stunden/Jahr Aufsichtsdienste, circa 100 Stunden/Jahr Garderobendienste sowie circa 300 Stunden/Jahr für Sonderdienste. Diese Stundenangaben sind Zirkawerte, da das Museum als Stiftung des öffentlichen Rechts im Hinblick auf die Durchführung von neuen Ausstellungen vom jährlichen Haushaltsbudget abhängig ist. Darüber hinaus kann nicht vorhergesehen werden, welchen Anklang die jeweilige Ausstellung bei den Besuchern findet, was Auswirkungen auf die Anzahl des einzusetzenden Personals haben wird. Die/Der Koordinator/in benötigt zwei Stellvertreter/-innen, das Gleiche gilt auch für den Servicedienst. Es ist auch möglich, dass der/die Koordinator/in den Servicedienst wahrnimmt. Der Schließdienst muss auf jeden Fall gewährleistet sein. Die Einsätze von Personal muss auch kurzfristig (2 Std. zuvor) und bei Krankheit, Mutterschutz und Urlaub jederzeit möglich sein. Geschätzter Wert ohne MwSt: Spanne von 270 000 bis 310 000 EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.7.2013. Abschluss 30.6.2015
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
siehe Vergabeunterlagen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Bezahlung der Arbeitskräfte nach dem gültigen Tarif für Bewachungsunternehmen in Rheinland-Pfalz. Bei einer Tariferhöhung sind die Sachkosten nicht in die Kalkulation mit einzubeziehen; d.h., nur auf die tatsächlichen Lohnkosten und auf die lohnabhängige Kosten erfolgt eine entspr. prozentuale Erhöhung nach Tarif. Es erfolgt jedoch keine Preisanpassung im ersten Vertragsjahr! Eine detaillierte Kalkulation der Kosten ist dem Angebot beizufügen. Arbeitsvertrag muss mindestens die Inhalte des Musterarbeitsvertrags des BDSW in seiner jeweils gültigen Fassung enthalten sowie die Bereitschaft, den Dienst an Feiertagen, Sonntagen und auch bei Nachtstunden auszuführen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Nachweise und Erklärungen sind bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu erbringen. Der Bieter/Bietergemeinschaft kann sich bei der Erfüllung der Eignungsanforderungen der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Für die Eignungsleihe sind folgende Vorgaben zu beachten: Die Fähigkeiten, die ein solches Unternehmen zur Verfügung stellt, müssen nicht in der Übernahme von Unteraufträgen bestehen. Das Bereitstellen von Fähigkeiten im Sinne eines Know-How-Transfers ist ausreichend. Soweit die Bieter/Bietergemeinschaften zum Nachweis der eigenen Eignung auf andere Unternehmen verweisen, müssen sie diese anderen Unternehmen bereits im Angebot mit Name und Anschrift benennen. Außerdem ist auf den jeweiligen Eignungsnachweisen im Einzelnen deutlich zu machen, welche Angaben von diesem/diesen anderen Unternehmen stammen. Die Bieter/Bietergemeinschaften müssen in diesem Fall außerdem nachweisen, dass sie auf die Mittel des/der anderen Unternehmen tatsächlich zugreifen können. Dieser Nachweis erfolgt durch die Vorlage einer Eigenerklärung (Verpflichtungserklärung) des/der anderen Unternehmen(s), in welcher diese(s) sich für den Fall der Erteilung des Zuschlags an den/die betreffende(n) Bieter/Bietergemeinschaft(en) gegenüber diesem/n unwiderruflich verpflichtet bzw. verpflichten, die erforderlichen Mittel während der Auftragsabwicklung zur Verfügung zu stellen. Die Verpflichtungserklärung ist im Fall der Eignungsleihe mit dem Angebot vorzulegen. Ist beabsichtigt, Teile der Leistung von Nachunternehmern ausführen zu lassen, ohne dass sich der Bieter/die Bietergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf den oder die Nachunternehmer beruft, müssen die Bieter/Bietergemeinschaften in ihrem Angebot die Art und den Umfang der von dem/den Nachunternehmer(n) übernommenen Teilleistungen zweifelsfrei angeben. Weiterhin sind in diesem Fall (kein Fall der Eignungsleihe) folgende Vorgaben zu beachten: Auf Aufforderung des Auftraggebers sind Name und Anschrift sowie die im Schreiben gegebenenfalls genannten Eignungsnachweise für den Nachunternehmer einzureichen. Maßgeblich sind die im Folgenden aufgeführten Nachweise und Mindeststandards. Es wird schon jetzt darauf hingewiesen, dass ein Nachunternehmer für die von ihm zu übernehmenden Teile der Leistung in fachlicher, persönlicher und wirtschaftlicher Hinsicht denselben Eignungsanforderungen zu genügen hat wie der Bieter für jenen Leistungsteil (OLG Düsseldorf, Beschl. vom 16.11.2011 – Verg 60/11). Erfüllt der Nachunternehmer diese Eignungsanforderungen nicht, kann das Angebot deswegen insgesamt ausgeschlossen werden, auch wenn es schon in der engeren Wahl war. Die Bieter/Bietergemeinschaften müssen außerdem nachweisen, dass sie auf die Mittel des/der Nachunternehmer(s) tatsächlich zugreifen können. Dieser Nachweis erfolgt durch die Vorlage einer Eigenerklärung (Verpflichtungserklärung) des/der Nachunternehmer(s), in welcher dieser sich für den Fall der Erteilung des Zuschlags an den/die betreffende(n) Bieter/Bietergemeinschaft(en) gegenüber diesem/n unwiderruflich verpflichtet, seine Mittel während der Auftragsabwicklung zur Verfügung zu stellen. Die Verpflichtungserklärung ist in diesem Fall (im Gegensatz zum Fall der Eignungsleihe) auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen. Folgende Erklärungen sind einzureichen:
1) Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigungen zum Nachweis der
ordnungsgemäßen Gewerbeanmeldung bzw. Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes; andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens des Bieters /jedes Mitglieds der Bietergemeinschaft. Der Auszug aus dem Handelsregister/vergleichbarer Nachweis darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Angebote nicht älter als 6 Monate sein;
2) Erklärungen des Einzelbieters/der Bietergemeinschaft, dass das
Unternehmen nicht wegen einer der in § 6 Abs.5 VOL/A-EG genannten Vorschriften verurteilt ist und dass keine Ausschlussgründe nach § 6 Abs.6 VOL/A-EG vorliegen.
3) Vorlage der Mitgliedsbescheinigung im BDSW
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters/ der einzelnen Mitglieder einer Bietergemeinschaft und den Umsatz für den zu vergebenden Leistungen entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren (Nettojahresumsätze für 2010, 2011, 2012)
2) Erklärung des Bieters/ der einzelnen Mitglieder einer
Bietergemeinschaft über die Anzahl des Gesamtpersonals der letzten drei Geschäftsjahre (2010, 2011, 2012) und die Anzahl der Mitarbeiter, die in den letzten drei Geschäftsjahren für entsprechende Dienstleistungen eingesetzt worden sind, jeweils getrennt nach fest angestellten und geringfügig beschäftigten Arbeitskräften
3) Nachweis einer Betriebshaftplichtversicherung, je Schadensfall in Höhe
von - 5.000.000 EUR bei Personenschäden - 5.000.000 EUR bei Sachschäden - 300.000 EUR bei Verlust von Schlüsseln - 5.000.000 EUR bei Verlust beweglicher Sachen / Abhandenkommen bewachter Sachen - 500.000 EUR bei Vermögensschäden sowie Schäden gemäß Bundesdatenschutzgesetz im Auftragsfall
4) Liquiditätsnachweis über 200.000 EUR (=Jahresnettoumsatz).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1) Vergleichbare Referenzprojekte innerhalb der
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre unter Angabe der Art der Liegenschaft, des Projektumfangs (eingesetztes Personal und Rechnungswert), Ausführungszeiten und Angabe des Auftraggebers mit Ansprechpartner
2) Benennung des vorgesehenen Objektleiters und des vorgesehenen
Stellvertreters mit Kurzlebenslauf und Vorlage eines Qualifikationsnachweises
3) Benennung der vorgesehenen Arbeitskräfte mit Kurzlebensläufen (Vorlage
bei Inkrafttreten des Vertrages)
4) Beschreibung der Schulungsmöglichkeiten für die Arbeitskräfte

5) Nachweis über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache des
einzusetzenden Personals (Vorlage bei Inkrafttreten des Vertrages)
6) Nachweis gemäß § 9 Abs. 3 Satz 1 BewachV der zuständigen Behörde (=in
der Regel Ordnungsamt) = sogen. Wächtermeldung 7) Nachweis über eine Dienstanweisung gemäß BGV C 7, die bei Vertragsabschluss um die besonderen Belange des Museums, des dortigen Alarmablaufplans, der Hausordnung etc. ergänzt werden muss. 8) Nachweis über Arbeits- und Gesundheitsschutz 9) Nachweis einer Zertifizierung nach ISO 9000 10) Nachweis einer geprüften Schutz- und Sicherheitsfachkraft bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) des Koordinationsdienstes (Vorlage bei Inkrafttreten des Vertrages) 11) Nachweis nach § 34 a Gewerbeordnung für einzusetzendes Personal. Ausnahmen: Garderobekräfte, Hilfskräfte bei Auf- und Abbau (Vorlage bei Inkrafttreten des Vertrages)
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Offen
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
Vergabestelle.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
30.4.2013 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
15.5.2013 - 10:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
bis: 16.5.2013
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 16.5.2013 - 10:00 Ort: Speyer. Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@wvlw.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Internet-Adresse: http://www.mwvlw.rlp.de Fax: +49 6131162113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben genannten Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist. Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind je nach Sachlage innerhalb von 3 bis 7 Tagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen, § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB. Eine auf Verstöße in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen bezugnehmende Rüge muss zudem spätestens bis zum Ablauf der genannten Angebotsfrist erhoben werden, § 107 Abs.3 Nr. 2 und 3 GWB. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsantrags ist unzulässig, wenn seit dem Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind, § 107 Abs.3 Nr.4. GWB. Auf § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB wird verwiesen.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
5.3.2013
DTAD
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