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Ausschreibung - Boden- und Grundwassersanierung in Bremen (ID:3636513)

Auftragsdaten
Titel:
Boden- und Grundwassersanierung
DTAD-ID:
3636513
Region:
28195 Bremen
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
20.03.2009
Frist Angebotsabgabe:
24.04.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Sondermülldienstleistungen, Wasser-, Kanalbauarbeiten, Aushub-, Erdbewegungsarbeiten
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
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a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle): Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr

und Europa, Referat 24 Bodenschutz, Ansgaritorstr. 2, 28195 Bremen, Telefon 04

21 / 3 61-53 52, Fax 04 21 / 4 96-53 52; E-Mail: ulrich.wessel@umwelt.bremen.de.

b) Vergabeverfahren: Beschränkte Ausschreibung nach öffentlichem Teilnahmewettbewerb,

VOB/A. Vergabenummer 624-40-03/1 (3).

d) Ort der Ausführung: Bremen

- Sebaldsbr?ck.

e) Allgemeine Merkmale der baulichen Anlage: Boden- und Grundwassersanierung. Art der Leistung: Boden- und Grundwassersanierung.

Umfang der Leistung - Sanierung von Boden- und Grundwasserverunreinigungen

durch LCKW am Standort einer ehemaligen Silberwarenfabrik in Bremen-Sebaldsbr?ck.

Der Standort umfasst ca. 12.000 qm und wird derzeit als Firmenparkplatz

genutzt. Die LCKW-Verunreinigungen treten als dispers verteilte Phase dominierend

in 5 Hauptbelastungsbereichen (insgesamt ca. 5.500 qm), aber auch untergeordnet

in den Restbereichen (ca. 6.500 qm) vorwiegend in der gesättigten Bodenzone

(Wesersande: Sande, teilweise kiesige Abschnitte, bis ca. 18 m unter GOK;

unterlagernd Lauenburger Schichten: Feinsande mit schluffigen und mittelsandigen

Anteilen, bis ca. 33 m unter GOK) auf. Als LCKW-Haupteinzelstoffe kommen in

den zuvor genannten Bereichen die Ausgangsprodukte Tetrachlorethen und Trichlorethen

vor. Das LCKW-Schadstoffpotenzial (Phasenr?ckst?nde) betr?gt überschlägig

für die Wesersande ca. 25.000 kg und für die Lauenburger Schichten ca.

15.000 kg. Die im Boden festgestellten LCKW-Phasenr?ckst?nde haben zur Kontamination

des Grundwassers (bis 90.000 ?g/L) in Form einer entsprechend der

Grundwasserflie?richtung orientierten Schadstofffahne (für LCKW-Gehalte > 20?g/L: L?ngserstreckung ca. 600 m und Quererstreckung ca. 250m) geführt. Im

unmittelbaren Grundwasserabstrombereich (bis 150m) dominieren die Einzelstoffe

Tetrachlorethen und Trichlorethen sowie im weiteren Grundwasserabstrombereich

das Abbauprodukt cis-1,2-Dichlorethen (in geringen Anteilen: Vinylchlorid).

Aufgrund des komplexen und gro?r?umigen Schadensbildes wird eine Sanierung

ausschließlich mittels herkömmlicher Verfahren (pump & treat, Bodenaustausch)

als nicht zielführend bewertet. Mit der vorliegenden Bekanntmachung werden ausschließlich

Bewerber angesprochen, die auch nachweislich Erfahrungen und Referenzen

auf dem Gebiet der innovativen Sanierung von LCKW-Verunreinigungen

besitzen. Eine Kombination innovativer mit herkömmlichen Verfahren ist dabei

möglich. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb soll die Sanierungsmaßnahme

in Form eines Leistungsprogramms gemäß VOB/A ? 9 beschränkt ausgeschrieben

werden.

f) Aufteilung in Lose: nein.

g) Erbringung von Planungsleistungen:

nein. Zweck der baulichen Anlage: Boden- und Grundwassersanierung. Zweck der

Bauleistung: Boden- und Grundwassersanierung.

h) Ausführungsfrist - Beginn der

Ausführungsfrist voraussichtlich: 01. Oktober 2009.

i) Rechtsform von Bietergemeinschaften:

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

j) Frist

für die Einreichung von Teilnahmeanträge endet am: 24. April 2009.

k) Anschrift,

an die die Teilnahmeanträge zu richten sind: Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und

Europa, Referat 24 Bodenschutz, Ansgaritorstra?e 2, 28195 Bremen, Telefon 0421 / 3 61-53 52, Fax 04 21 / 4 96-53 52; E-Mail: ulrich.wessel@umwelt.bremen.de.

m) Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe: spätestens am 29.05.2009.

p) Geforderte Sicherheiten: s. Vergabeunterlagen.

p) Geforderte Eignungsnachweise:

Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner Fachkunde,

Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß VOB/A ? 8 Nr. 3 (1) Buchstabe a) bis g) nachfolgend aufgeführte Unterlagen einzureichen: Der Bewerber hat eine

Erklärung vorzulegen, dass er in den letzten 2 Jahren nicht gem. ? 21 Abs. 1 Satz

1 oder 2 Schwarzarbeiterbek?mpfungsgesetz oder gem. ? 6 Satz 1 oder 2 Arbeitnehmerentsendegesetz

mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer

Geldstrafe von mehr als 90 Tagess?tzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500,00

Euro belegt worden ist. Einen aktuellen Nachweis der zuständigen Finanzbehörde

über die vollständige Entrichtung von Steuern. Der Nachweis darf zum Zeitpunkt

der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein. Als Nachweis über die vollständige

Entrichtung von Steuern gilt auch eine gültige Freistellungsbescheinigung der

zuständigen Finanzbehörde. Nachweis über die erfolgreiche Anwendung innovativer

Sanierungsverfahren bei Boden- und Grundwasserverunreinigungen sind

zwingend erforderlich.

q) Nebenangebote zugelassen.

r) Sonstige Angaben - Auskünfte

zum Verfahren und zum technischen Inhalt erteilt: siehe a). Nachprüfung

behaupteter Verstöße - Nachprüfungsstelle (? 31 VOB/A): Senator für Umwelt, Bau,

Verkehr und Europa, Vergabeprüfstelle, Ansgaritorstra?e 2, 28195 Bremen.

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