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Ausschreibung - Branchenspezifisches Softwarepaket in Offenbach am Main (ID:5937200)

Auftragsdaten
Titel:
Branchenspezifisches Softwarepaket
DTAD-ID:
5937200
Region:
63067 Offenbach am Main
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.03.2011
Frist Angebotsabgabe:
21.03.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Nachprüfungsstelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Lieferung, Installation und Einführung einer einheitlichen Software zur Verwaltung der Leistungen nach SGB II einschließlich Implementierung und Softwarepflege. Die Stadt Offenbach beabsichtigt die Beschaffung einer einheitlichen Software zur Leistungsgewährung und Vermittlung nach SGB II inkl. Implementierung der Software, Mitarbeiterschulung und Softwarepflege. Die Software soll auf einem zentralen Server der Stadt in der von der Stadt neu zu bildenden gesonderten Organisation der für die Verwaltung des SGB II mit 220 Arbeitsplätzen mit mehreren Nebenstellen eingesetzt werden. Die Software soll in einem integrierten Programm sowohl die Berechnung und Zahlbarmachung von Unterhaltsleistungen des SGB II als auch die Leistungen zur Förderung der Eingliederung in Erwerbsarbeit (Beratung, Arbeitsvermittlung, Fallmanagement, Maßnahmemanagement) unterstützen. Darüber hinaus ist die Unterstützung von besonderen Teilprozessen wie die Bearbeitung von Widersprüchen und Klagen, die Verfolgung von privatrechtlichen Unterhaltsansprüchen, die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten, die Bearbeitung von Sanktionen, Finanzwirtschaft, Maßnahmeabrechnung, Forderungseinzug, Controlling und andere einschlägigen Prozessen vorzusehen.
Kategorien:
Software, Computer, -anlagen, Zubehör, Softwareprogrammierung, -beratung
CPV-Codes:
Bereitstellung von Software , Branchenspezifisches Softwarepaket , Software-Implementierung , Software-Wartung und -Reparatur
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  68592-2011

BEKANNTMACHUNG

Lieferauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Stadt Offenbach, Amt für Arbeitsförderung, Statistik und Integration Domstraße 72 z. H. Herrn Dr. Matthias Schulze-Böing 63067 Offenbach DEUTSCHLAND Tel. +49 69244501-200 E-Mail: Matthias.Schulze-Boeing@offenbach.de Fax +49 69244501-201 Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Sozialwesen Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Lieferung, Installation und Einführung einer einheitlichen Software zur Verwaltung der Leistungen nach SGB II einschließlich Implementierung und Softwarepflege.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Lieferauftrag Eine Kombination davon Hauptlieferort Domstraße 72, 63067 Offenbach. NUTS-Code DE713
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Stadt Offenbach beabsichtigt die Beschaffung einer einheitlichen Software zur Leistungsgewährung und Vermittlung nach SGB II inkl. Implementierung der Software, Mitarbeiterschulung und Softwarepflege. Die Software soll auf einem zentralen Server der Stadt in der von der Stadt neu zu bildenden gesonderten Organisation der für die Verwaltung des SGB
II mit 220 Arbeitsplätzen mit mehreren Nebenstellen eingesetzt werden. Die
Software soll in einem integrierten Programm sowohl die Berechnung und Zahlbarmachung von Unterhaltsleistungen des SGB II als auch die Leistungen zur Förderung der Eingliederung in Erwerbsarbeit (Beratung, Arbeitsvermittlung, Fallmanagement, Maßnahmemanagement) unterstützen. Darüber hinaus ist die Unterstützung von besonderen Teilprozessen wie die Bearbeitung von Widersprüchen und Klagen, die Verfolgung von privatrechtlichen Unterhaltsansprüchen, die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten, die Bearbeitung von Sanktionen, Finanzwirtschaft, Maßnahmeabrechnung, Forderungseinzug, Controlling und andere einschlägigen Prozessen vorzusehen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
48100000, 72263000, 72267000, 72268000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Fachsoftware für insgesamt 220 Arbeitsplätze mit mehreren Nebenstellen. ohne MwSt. Spanne von 240 000,00 bis 300 000,00 EUR
II.2.2) Optionen
Nein
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 1.7.2011. Ende: 31.12.2011 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Siehe Verdingungsunterlagen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Siehe Verdingungsunterlagen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Ja Der Echtbetrieb des Fachmoduls für Leistungen nach SGB II muss zum 1.11.2011 erfolgen, um sicherzustellen, dass Leistungen für den Monat Januar 2012 im Dezember 2011 kassenmäßig angewiesen werden können. Die Migration der Daten aus den Altsystemen muss bis zum 31.10.2011 abgeschlossen sein und die Schulung aller Mitarbeiter bis zum 30.11.2011.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nach III.2.1)-III.2.3) verlangten Erklärungen und Nachweise sind ausschließlich unter Verwendung der Formblätter zu erbringen, die bei der in Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle abgefordert werden können. Die Nachweise und Erklärungen sind bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Beabsichtigt der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmen zu verweisen, so muss er mit dem Teilnahmeantrag die Eignung der Nachunternehmer anhand der geforderten Erklärungen/Nachweise nachweisen. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft hat vor Zuschlagserteilung die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die Nachunternehmer nachzuweisen. Folgende Erklärungen sind einzureichen:
1) Angaben zum Unternehmen

2) Eigenerklärung, dass das Unternehmen nicht wegen einer der in § 6 Abs.4
VOL/A-EG genannten Vorschriften verurteilt ist.
3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründew nach § 6 Abs.6 VOL/A-EG
vorliegen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1) Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre.
2) Nachweis einer Haftpflichtversicherung im Auftragsfall in Höhe von 400
000,00 EUR.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1) Mitarbeiteranzahl unterschieden nach Fach- und Führungskräften sowie
nach Fachrichtungen
2) Nachweis von Referenzen des Unternehmens in den letzten 5
Geschäftsjahren-Bezeichnung des Auftraggebers, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon, für die eine Fachsoftware für die Aufgabenwahrnehmung nach dem SGB II erfolgreich eingeführt und die vereinbarten Leistungen vertragsgemäß erbracht worden sind.
3) Benennung von mindestens 2 projektverantwortlichen Personen, die im
Falle der Auftragserteilung tatsächlich zur Verfügung stehen, Darstellung derer bisherigen Erfahrungen in den für diese Ausschreibung einschlägigen Geschäftsfelder.
4) Nachweis eines funktionierenden Qualitätsmanagementsystems.

5) Bestätigung, dass die in der Kommunikation mit dem Auftraggeber
eingesetzten Mitarbeiter sind in deutscher Sprache fließend verständigen können.
6) Bestätigung der Verfügbarkeit eines deutschsprachigen
Services/Supports.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Beschleunigtes nichtoffenes Verfahren Gründe für die Wahl des beschleunigten Verfahrens: Die Auswahl des beschleunigten nichtoffenen Verfahrens ist erforderlich, da die Regelfristen nicht geeignet sind, die Einführung einer Software im Bereich SGB II entsprechend der Vorgabe des Gesetzgebers - bis zum 31.12.2011 zu ermöglichen. Da die Auswahl der Träger gemäß § 6 a SGB II erst Ende März 2011 stattfinden soll, ist die Auswahl des beschleunigten nichtoffenen Verfahrens auch im Hinblick der zur Projektentwicklung notwendigen Zeit geboten.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1. Gesamtumsatz (III.2.2.1.): 20 % 2. Mitarbeiterzahl und -struktur (III.2.3.1): 20 % 3. Qualität der Referenzprojekte in Bezug auf Vergleichbarkeit mit der ausgeschriebenen Leistung 20 % 4. Qualität der Referenzprojekte im Hinblick auf deren Güte 20 % 5. Kompetenz der benannten projektverantwortlichen Personen: (III.2.3.3): 20 %
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
02/2011 VOL/A
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
21.3.2011 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN

1) Aufgrund der Komplexität der nachgefragten Leistung und des knapp
bemessen Zeitrahmens muss das Vergabeverfahren bereits vor der Entscheidung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales begonnen werden. Sollte der Antrag der Stadt Offenbach seitens des Bundesministeriums abgelehnt werden, muss das Verfahren nach § 20 VOL/A-EG aufgehoben werden. Bewerber/Bieter können in diesem Fall keine Rechte aus dem Verfahren herleiten. Sollte das Bundesministerium bis zum 30.6.2011 noch keine Entscheidung getroffen haben, so wird der Zuschlag trotzdem erteilt, mit einer vertraglichen Regelung, dass im Falle der Ablehnung des Bundesministeriums die Stadt Offenbach berechtigt ist, die Softwarelizenzen gegen Erstattung des Kaufpreises an den Auftragnehmer zurückzugeben. Der Auftraggeber hat somit nur noch einen Anspruch auf Erastattung der im Leistugnsverzeichnis dieser Ausschreibung geforderten und bis zur Entscheidung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erbrachten Dienstleistungen.
2) Die Teilnahmeanträge sind schriftlich, in deutscher Sprache und in
einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.1 genannten Kontaktstelle einzureichen. Die Übermittlung per Email und Telefax reicht nicht aus. Die vergabestelle behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise unter einer Fristsetzung nachzufordern.
3) Bei vergaberechtlich relevanten Mehrfachbeteiligungen hat der
Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits im Teilnahmewettbewerb nachzuweisen, dass der Geheimwettbewerb gewahrt wird. Nachr. HAD-Ref.: 1473/100. Nachr. V-Nr/AKZ: 02/2011 VOL/A.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der o.g. Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist. Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind spätestens 14 Tage nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Eine auf Verstöße in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen bezugnehmende Rüge muss zudem spätestens bis zum Ablauf der genannten Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrages bzw. des Angebotes erhoben werden, § 107 Abs. 3 Nr. 1, 2 und 3 GWB. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, wenn seit dem Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind, § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
25.2.2011
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