DTAD

Aufruf zur Interessenbekundung - Breitbandausbau in Edermünde (ID:5798758)

Auftragsdaten
Titel:
Breitbandausbau
DTAD-ID:
5798758
Region:
34295 Edermünde
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Aufruf zur Interessenbekundung
Aufruf zur Interessenbekundung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
15.01.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Bereitstellung einer flächendeckenden Breitbandversorgung: In allen Bereichen der oben genannten Gemarkungen muss eine Breitbandleistung, die mindestens einer DSL 2000-Rate entspricht (2.000 kbit/s Downstream, 192 kbit/s Upstream) - auch bei Spit...
Kategorien:
Kabelinfrastruktur, Erschliessungsarbeiten
CPV-Codes:
Fernsprech- und Datenübertragungsdienste
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Breitbandausbau in der Gemeinde Edermünde Ortsteil Besse

Interessenbekundungsverfahren "formloser Teilnahmewettbewerb vor Beschränkten

Ausschreibungen oder Freihändigen Vergaben"

HAD-Referenz-Nr.:3437/11

Aktenzeichen:60/2010013

1.Auftraggeber (Vergabestelle):Offizielle Bezeichnung:Gemeinde Edermünde

Straße:Brückenhofstrasse 4

Stadt/Ort:34295 Edermünde

Land:Deutschland

Zu Hdn. von :Herr Sperling

Telefon:05665-7909-15

Fax:05665-7909-80

Mail:sperling@edermuende.de

digitale Adresse(URL):http://www.edermuende.de

2.Art der Leistung :Sonstige (z.B. Konzessionen, gemischte Aufträge)

3.Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:Breitbandausbau in der

Gemeinde Edermünde, Ortsteil Besse

4.Form des Verfahrens: formloses Bewerbungsverfahren mit Angebotsabgabe

5.Frist, bis zu der die Interessenbekundung eingegangen sein muss:

Angebotsfrist:08.02.2011 12:00 Uhr

6.Leistungsbeschreibung

Art und Umfang des Auftragsgegenstandes :

Bereitstellung einer flächendeckenden Breitbandversorgung in den folgenden

Gemarkungen der Gemeinde Edermünde unter Gewährung einer Förderung.

Der Ortsteil Besse (3.457 Einwohner, 1440 Haushalte) ist ein Ortsteil der

Gemeinde Edermünde. Eine DSL-Versorgung gibt es in fast allen Haushalten, aber

mit geringer oder sehr geringer Bandbreite. Es besteht ein sehr hoher Bedarf.

Aus diesem Grund ist die Gemeinde Edermünde - auf Basis der Förderrichtlinien

des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

(HMWVL), welche unter anderem den Ausbau der flächendeckenden Versorgung des

ländlichen Raums mit Breitbandanschlüssen in Hessen vorsehen - bereit, eine

Förderung der Wirtschaftlichkeitslücke zum Aufbau einer leistungsstarken

Breitbandversorgung zu gewähren.

Richtlinien zum Download unter:

http://www.hessen-it.de/mm/FoerderleitfadenBreitband.pdf

Führen ortsübergreifende Lösungen zu wirtschaftlicheren Gesamtlösungen, so wird

eine entsprechende Angebotsabgabe begrüßt.

Anbieter entsprechender Breitbandversorgungslösungen haben folgende Vorgaben zu

beachten und diese entsprechend bei der Abgabe eines Angebotes darzustellen:

Technische und wirtschaftliche Vorgaben:

In allen Bereichen der oben genannten Gemarkungen muss eine Breitbandleistung,

die mindestens einer DSL 2000-Rate entspricht (2.000 kbit/s Downstream, 192

kbit/s Upstream) - auch bei Spitzenbelastung - durch den Bewerber

bereitgestellt werden. Eine höhere Leistung wird ausdrücklich begrüßt.

Vom Anbieter ist darzustellen, für welche Kapazität (Zahl der Anschlüsse) das

Versorgungsnetz ausgelegt ist. Es ist sicherzustellen, dass es bei einem

Anschluss von zusätzlichen Kunden zu keiner Verringerung der Bandbreite oder

einem Verlust an Qualität kommen kann. Der Preis pro Anschluss darf sich durch

zusätzliche Anschlüsse nicht erhöhen. Im Angebot ist detailliert zu erläutern,

wie der Anbieter plant, diesen Vorgaben nachzukommen.

Es wird angestrebt, alle Interessenten des Ortes mit einem Breitbandanschluss

zu versorgen, auch jene die außerhalb der Bebauungsgrenze liegen. Ist dies aus

technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, sind diese explizit zu

benennen. Die Breitbandversorgung soll den Kunden permanent auch zu

Spitzenlastzeiten zur Verfügung stehen.

Im Angebot ist die Supportstruktur (Wartung und Serviceleistungen) zu

beschreiben. Der Auftragnehmer hat zu erläutern, wie und in welchem Umfang er

den Anforderungen nachkommen wird.

Ferner sind vom Anbieter alle garantierten Leistungen der Versorgungslösung zu

benennen.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

Hauptgegenstand:

64210000 Fernsprech- und Datenübertragungsdienste

Ergänzende Gegenstände:

Ort der Ausführung / Erbringung der Leistung :Gemeinde Edermünde, 34295

Edermünde

NUTS-Code : DE735 Schwalm-Eder-Kreis

Zeitraum der Ausführung :

voraussichtlich vom 01.03.2011 bis 31.12.2011

7.Wertungsmerkmale:

Bewerbungsbedingungen:Formale Vorgaben:

Die Anforderungen an eine Breitbandversorgung sind gemäß der Förderrichtlinien

des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung zu

beachten und einzuhalten.

Die Anforderungen an eine Breitbandversorgung sind gemäß der Förderrichtlinien

des Landes Hessen, beschrieben im Förderleitfaden "Breitbandversorgung

ländlicher Räume" des Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und

Landesentwicklung, Stand 26.05.2009, mit der o.g. Änderung zu beachten und

einzuhalten.

Im Angebot muss enthalten sein:

- Nachweis der fachlichen Kompetenz

- Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (finanzielle Vorleistungen

sind erforderlich)

- Nachweise über die Leistungsfähigkeit des Unternehmens (z.B. das

Vorhandensein der erforderlichen personellen und sachlichen Ressourcen um das

Vorhaben in der geplanten Zeit durchzuführen, ggf. Angabe von Referenzprojekten)

- Erklärung des Unternehmens, dass es sich nicht in einem Insolvenzverfahren

befindet und keine Umstände vorliegen, welche seine Zuverlässigkeit in Frage

stellen können

Die Höhe der wirtschaftlichen Kostendeckungslücke muss vom Anbieter durch eine

Wirtschaftlichkeitsberechnung nachgewiesen werden. Dazu dürfen nur einmalige

Ausgaben herangezogen werden, die im originären Zusammenhang mit den

Investitionskosten des Netzauf- bzw. Ausbaus stehen. Weiterhin müssen diese

Investitionen zur Durchführung des Vorhabens unbedingt erforderlich sein und

den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit entsprechen. Es ist von

einer Zweckbindung von mindestens 5 Jahren auszugehen. Die Zweckbindung gilt

als erfüllt, wenn die Grundversorgung, unabhängig von dem im Rahmen des

Förderverfahrens ausgewählten Anbieters, für einen Zeitraum von mind. 5 Jahren

zur Verfügung steht.

Die Fördermittelvergabe ist abhängig von der Bereitstellung entsprechender

Haushalts- und Fördermittel der des Landes Hessen und der Kommune. Die Auswahl

erfolgt bei technisch und tariflich gleichen Lösungen nach dem Grundsatz der

geringsten Kostendeckungslücke. Bei verschiedenen gearteten Angeboten wird der

Anbieter mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis ausgewählt. Hierbei wird die

Gestaltung der Endkundenpreise (Tarife), die technische Leistungsfähigkeit, die

perspektivische Ausbaufähigkeit und der für den Ausbau benötigte Zeitrahmen

berücksichtigt.

Auswahlkriterien:Die Angebote werden in zwei Teilbereichen bewertet und

gewichtet: "Angebotene Leistung" (40%) und "Wirtschaftliche Rahmenbedingungen"

(60%). Die Auswahl erfolgt bei technisch und tariflich gleichen Lösungen nach

dem Grundsatz der geringsten wirtschaftlichen Kostendeckungslücke. Bei

verschieden gearteten Angeboten wird der Anbieter mit dem besten Preis-

Leistungs-Verhältnis ausgewählt.

Um einen dauerhaften Wettbewerb im Infrastrukturbereich zu ermöglichen, muss

der Netzbetreiber technische Möglichkeiten bereitstellen, damit auch

potentielle Drittanbieter dessen Netzinfrastruktur nutzen können, um so Dienste

für Endkunden anbieten zu können (offener und diskriminierungsfreier Netzzugang

auf Vorleistungsebene). Vor dem Hintergrund der Nummern 27 und 51f) der

Leitlinien der Gemeinschaft für die Anwendung der Vorschriften über staatliche

Beihilfen im Zusammenhang mit dem schnellen Breitbandausbau (2009/C 235/04)

[vgl. Amtsblatt der Europäischen Union am 30.09.2009] weist das HMWVL darauf

hin, dass der Passus im aktuellen Förderleitfaden "Breitbandversorgung

ländlicher Räume", wonach auf den offenen Zugang auf Vorleistungsebene dann

verzichtet werden kann, wenn Betreiber darlegen können, dass dies technisch

nicht möglich ist bzw. in ihrer Wirtschaftlichkeitsberechnung nachweisen, dass

eine solche Maßnahme die Erschließung um mehr als 50% verteuern würde, nicht

mehr anzuwenden ist. Die durch das Telekommunikationsgesetz vorgegebenen

Rahmenbedingungen für marktbeherrschende Unternehmen bleiben unberührt.

Die angebotene Lösung soll zuverlässig, hochwertig, langlebig und upgrade-fähig

sein.

Das Angebot muss einen Zeitplan zur Realisierung der Versorgungslösung nach

Auftragsvergabe enthalten.

Das Angebot soll konkrete Aussagen über etwaige Hoch- und Tiefbaumaßnahmen in

den Gemarkungen sowie die Möglichkeit der (Mit-) Nutzung der vorhandenen

Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) auf Kupferbasis enthalten.

Der Endabnehmerpreis darf marktübliche Werte nicht übersteigen und wird in die

Vergabeentscheidung mit einbezogen. Der Endabnehmerpreis wird gegen einen aus

marktüblichen Angeboten ermittelten Referenzpreis gespiegelt und wird in die

Vergabeentscheidung mit einbezogen. Bei der Berechnung wird eine Endabnehmer-

Vertragslaufzeit (Privathaushalt) von 24 Monaten zugrunde gelegt. Neben

monatlichen Kosten werden Bereitstellungspreis sowie Hardware- oder sonstige

einmaligen Kosten mitgerechnet.

Bei der Auswahlentscheidung wird sowohl der für den Ausbau benötigte Zeitrahmen

als auch die perspektivische Ausbaufähigkeit berücksichtigt.

9.Auskünfte erteilt:siehe unter 1.

10.Vergabeunterlagen anzufordern bei:siehe unter 1.

11.Sonstige Angaben:Rechtliche Forderungen oder Ansprüche auf Ausführung der

Maßnahme oder finanzielle Mittel seitens der Bewerber bestehen mit der

Teilnahme am Auswahlverfahren nicht. Die Teilnahme ist unverbindlich. Eine

Erstattung der Kosten, die den Teilnehmern durch die Bearbeitung entstehen, ist

ausgeschlossen.

Interessenbekundungen und Angebote sind schriftlich unter Angabe des Umfangs

und Wertes der benötigten Förderung der Wirtschaftlichkeitslücke zu senden an

die von der Gemeinde Edermünde für die Durchführung der Breitbandausschreibung

beauftragte Stelle:

Gemeinde Edermünde

Brückenhofstrasse 4

34295 Edermünde

Ansprechpartner:

Herr Sperling

Tel.: 05665 7909 - 15

Fax: 05665 7909 - 80

E-Mail: sperling@gemeinde.edermuende.de

Sollten fünf oder mehr Bewerbungen eingehen, behält sich die Gemeinde Edermünde

vor, eine Vorauswahl für weiterführende Verhandlungsgespräche zu treffen.

Auskünfte erteilt auch:

Breitbandberatung Hessen

Herrn Berthold Passlack

Lagerstraße 13

64807 Dieburg

Tel: 06071-92178-0

Fax: 06071-92178-20

BP@breitbandberatung-hessen.de

Sonstige Angaben:

Die Teilnahme ist unverbindlich. Eine Erstattung der Kosten, die den

Teilnehmern durch die Bearbeitung und Abgabe des Angebotes entstehen, ist

ausgeschlossen.

Fragen von Seiten der Anbieter sind zunächst direkt an die Verwaltung der

Gemeinde Edermünde

Hinweis: Mit dem Interessenbekundungsverfahren und der Veröffentlichung des

Vorhabens ist keine Verpflichtung zur Vergabe verbunden.

Tag der Veröffentlichung in der HAD:10.01.2011

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