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Ausschreibung - Breitbanderschlie?ung in Steinau an der Straße (ID:5305177)

Auftragsdaten
Titel:
Breitbanderschlie?ung
DTAD-ID:
5305177
Region:
36396 Steinau an der Straße
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
23.07.2010
Frist Angebotsabgabe:
05.08.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Telekommunikationsdienste, Erschliessungsarbeiten
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
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Markterkundungs- und

Interessenbekundungsverfahren

(Angebotsaufforderung)

für

Den Magistrat der Stadt

Steinau an der Straße

Brüder-Grimm-Straße 47

36396 Steinau an der Straße

(nachfolgend Kommune genannt)

zur

Realisierung einer Lösung für die Versorgung von

Ortsteilen mit Breitband-Internet

Konzeption BB-Versorgung für die Kommune Steinau

1 Allgemeines

Die Kommune f?hrt gemäß der Richtlinie zur Förderung der Breitbanderschlie?ung in ländlichen

Gebieten (Breitbandrichtlinie) des Wirtschaftsministeriums Hessen ein Markterkundungsverfahren

durch. Hieran sollen Sie als Anbieter unbedingt teilnehmen, wenn Sie in der nächsten Zeit planen,

einen zuschussfreien Ausbau in den betroffenen Gebieten zu tätigen bzw. dies bereits getan haben.

Ist dies der Fall, nennen Sie den Zeitraum und teilen Sie Ihre geplante Maßnahme inkl. der

Versorgungskriterien wie Bandbreiten, versorgtes Gebiet, verwandte Technik etc. mit. Ist dies nicht

der Fall, können Sie am zeitgleichen und parallelen Interessenbekundungsverfahren teilnehmen,

wenn Sie planen, einen Ausbau unter Verwendung von Zuschüssen (Beihilfen) durch die Kommune

vorzunehmen.

Zeitgleich wird ein Interessenbekundungsverfahren (nachfolgend) gemäß oben genannter Richtlinie

in der aktuellen Fassung durchgeführt, da die Kommune nach aktuellen Recherchen davon ausgeht,

dass ein Marktversagen in den zu versorgenden Gebieten besteht.

Fristen:

Das Markterkundungsverfahren endet am 05.08.2010

Das Auswahlverfahren endet am 23.08.2010

1.1 Ziel des Interessenbekundungsverfahrens

Die Kommune ist, ebenso wie andere Gemeinden und Städte, nicht zu 100% mit Breitband-Internet

versorgt. Gerade die Bürger und politischen Gremien, wie Bürgermeister, sind über diese Situation

sehr enttäuscht und fordern von den ITK-Betreibern Lösungen. Nicht zuletzt leiden diese Gebiete in

ihrer Attraktivität als Wohnort und wirtschaftlicher Standort.

Aus diesem Grunde erarbeitet die Kommune aktuell mögliche Lösungen und hat eine

Infrastrukturerhebung über die Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises vorgenommen.

Um eine fundierte Analyse sowie darauf abgestimmte Lösungen und Konzeptionen erstellen zu

können, hat die Kommune für die fachliche Expertise die Unternehmensberatung Athanus Partners

GmbH beauftragt Konzeptionen und Anfragen zu erstellen. Die Beratung ist berechtigt für die

Kommune entsprechende Anfragen und Aussagen gegenüber den Bietern zu tätigen.

Die Kommune ist auf Basis der F?rderrichtlinien durch das Wirtschaftsministerium Hessen bereit, eine

Beihilfe zum Aufbau einer leistungsstarken Breitbandversorgung zu gewähren, nachdem die

Erkundung des örtlichen Breitbandmarktes ergeben hat, dass ohne die Gewährung einer Beihilfe eine

fl?chendeckende Breitbandversorgung unmöglich ist.

Ziel dieser Bekundung ist es, von Ihnen konkrete Aussagen, Preise und Bedingungen für eine

mögliche Lösung zu bekommen.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir gewillt sind, für unsere Bürger Lösungen zu sondieren

und diese auch umzusetzen. Daher erwarten wir von Ihnen, sich aktiv durch Ihre Angebotsabgabe zu

beteiligen. Wir werden das Ergebnis dieser Auswahl auch für zukünftige Neubau- und Industriegebiete

priorisieren. D.h. Ihr Angebot hat Einfluss auf die Zusammenarbeit bei unserer zukünftigen

Marktentwicklung.

Sollten Sie bereits im Vorfeld ein Angebot abgegeben haben, so bitten wir Sie:

Das Angebot erneut abzugeben und auf die Aktualität (Zeit, Realisierung, Kosten etc.) hin

anzupassen (Wunsch), oder

Konzeption BB-Versorgung für die Kommune Steinau

Ergänzungen zu dem bereits getätigten Angebot mit diesem Angebot mitzuteilen, sowie die

Aktualität des getätigten Angebotes zu bestätigen.

Für den Fall, dass Sie kein Angebot abgeben möchten, teilen Sie uns dies bitte ebenfalls kurz

schriftlich mit.

Mit der Befragung und der Veröffentlichung des Vorhabens ist für die Kommune keine Verpflichtung

zur Auftragsvergabe verbunden.

1.2 Angebotsabgabe und Ansprechpartner

Angebote sind in deutscher Sprache bis spätestens 23.08.2010, 12:00 Uhr schriftlich, in zweifacher

Ausfertigung an die Kommune unterschrieben und unter Angabe des Umfangs, der Beantwortung der

Fragen und des Wertes der benötigten Beihilfe zu senden an:

Magistrat der Stadt Steinau an der Straße

Brüder-Grimm-Straße 47

36396 Steinau an der Straße

sowie per Email an breitband-anbieter@athanus.de und magistrat@steinau.de

Ansprechpartner für Fragen ist Herr Michael Denck von Athanus Partners GmbH, 06171 - 27 98 807.

Die Abgabe hat schriftlich und unterschrieben auf dem Postweg zu erfolgen, weiterhin ist ein

Datenträger mit dem Angebot als PDF beizulegen sowie per Mail an die o. g. Adressaten zu

versenden. Als Abgabedatum gilt der Poststempel.

Eine persönliche Abgabe des Angebotes kann nur in Rücksprache mit den Empf?ngern erfolgen.

Konzeption BB-Versorgung für die Kommune Steinau

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2 Bedarf und Hintergründe

Für folgende Ortsteile gibt es keine oder eine unzureichende Internetversorgung (Privathaushalte,

Gewerbe):

- Die Orte Bellings, Hintersteinau, Marborn, Rebsdorf/Rabenstein, Sarrod und ?rzell/Neustall

eine nachgewiesene Unterversorgung sind entweder gar nicht versorgt oder unterversorgt.

- Für die oben genannten Orte sind jeweils Einzelangebote abzugeben.

Die Gr??e der versorgten Gebiete sowie die Ergebnisse der stattgefundenen Bedarfsumfrage sind in

den unten dargestellten Tabellen aufgeführt (Bedarf lt. B?rgerbefragung). Wir weisen jedoch darauf

hin, dass die Teilnahme der Befragung bei den Bürgern deutlich unter 20% lag und die an der

Befragung teilnehmenden Bürger nahezu allesamt Bedarf gemeldet haben. D.h. das tatsächliche

Potential liegt wesentlich höher, als durch die Befragung eruiert.

Das absolute theoretische Potential der Bürger an Breitbandschl?ssen wurde wie folgt berechnet und

ebenfalls in der Tabelle dargestellt (Bedarf nach Markt):

Es gibt aktuell ca. 23 Mio. Breitbandanschl?sse in Deutschland, wobei wir von ca. 3 Mio.

Geschäftskunden ausgehen, d.h. es verbleiben 20 Mio. Breitbandanschl?sse für die

überwiegend privat bewohnten Gebiete.

Es gibt ca. 39 Mio. Haushalte in Deutschland, wobei die Abdeckung mit DSL bei ca. 95%

Verfügbarkeit liegt.

Daraus ergibt sich für die hier betrachteten Gebiete ein theoretischer Bedarf von 54%,

bezogen auf 100% Abdeckung je Wohneinheit (WE).

Weiterhin gehen wir davon aus, dass der Bedarf an höheren Bandbreiten generell bei den

Bürgern vorhanden ist, von den Betreibern aber nicht umgesetzt werden kann. D.h. in

Gebieten mit DSL-light besteht bei fast allen Bürgern ein Bedarf auf Upgrade.

Wir bitten die Anbieter, in ihrer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung die hier zu Grunde liegende und

dargestellte Penetration zu berücksichtigen, auch wenn die Befragung der Bürger aufgrund einer

verhaltenen Teilnahme zunächst weniger Potential aufzeigt. über die Monate werden letztendlich alle

Bürger in der Region, wie auch in bereits versorgten Regionen, gleich stark Breitband-Internet nutzen.

Es gibt de facto kein Gefälle zwischen Stadt und Land, was die Internetnutzung betrifft, sofern die

Bürger Zugang zum Medium Internet haben.

Kommune Ort / Ortsteil Vorwahl HVt

Anzahl

Einwohner

Anzahl

HH

Bedarf lt. Befragung

Bedarf nach Markt

Steinau an der Straße Bellings 6663 Steinau 234 14 126

Steinau an der Straße Hintersteinau 6666 Freiensteinau 262 21 141

Steinau an der Straße Marborn 6663 Steinau 323 70 174

Steinau an der Straße Neustall 6667 Ulmbach 59 7 32

Steinau an der Straße Rabenstein 6663 Steinau 9 2 5

Steinau an der Straße Rebsdorf 6663 Steinau 18 9 10

Steinau an der Straße Sarrod 6667 Ulmbach 72 17 39

Steinau an der Straße ?rzell 6663 Steinau 108 4 58

Konzeption BB-Versorgung für die Kommune Steinau

Bitte stellen Sie bei Ihrer Wirtschaftlichkeitsrechnung die zu Grunde liegenden Nutzer über die

Laufzeit dar.

Weiterhin lassen sich folgende Fakten feststellen:

Jeder zu versorgende Ort ist ein Einzelprojekt (Rebsdorf/Rabenstein und ?rzell/Neustall

jeweils als ein Projekt) und daher als einzelnes Angebot vom Anbieter anzubieten. Der Bieter

muss nicht für alle Orte Angebote abgeben. Die Kommune behält sich vor, bei der Bewertung

eine Bündelung vorzunehmen, wenn die Gesamtbeauftragung aller Orte sich wirtschaftlicher

als die Einzelbeauftragung einzelner Orte darstellt.

Wir können Ihnen zusichern, die Bürger für die Nutzung Ihres Angebotes zu sensibilisieren

und für Sie beispielsweise f?rderliche Veranstaltungen über die Kommunalpolitik, wie

Ortsvorsteher, mit zu organisieren.

Die Kommune wird sich nicht selbst als Betreiber betätigen. Die Lösung muss auch für die

zukünftige Erschließung von Neubaugebieten sowie die aktuell ansässigen Gewerbebetriebe

geeignet sein.

Eine Beihilfe wird technologieneutral gewährt. Eine gebietsbezogene Aufteilung bleibt

ausdrücklich vorbehalten. Jedoch muss in allen Bereichen eine Breitbandleistung, die

mindestens einer DSL 2000-Rate entspricht (2.048 kbit/s downstream, 128 kbit/s upstream),

für Gewerbekunden 2.048 symmetrisch, auch bei Spitzenbelastung, durch den Bewerber

garantiert werden. Eine höhere Leistung wird ausdrücklich erwünscht, besonders wenn die

Lösung erweiterbar ist und den Bedarf der Bürger und Gewerbebetriebe diskriminierungsfrei

deckt.

Wir bitten Sie bei Ihrem Angebot zu berücksichtigen, dass sich der Breitbandbedarf bei den

Bürgern wesentlicher höher eingestellt hat (über 60% der Bürger haben Zugang zu 16 MB und

mehr), als lt. F?rderrichtlinien von EU und Hessen (siehe oben) gefordert werden dürfen.

Daher appellieren wir an Sie, zukunftsf?hige Lösungen im Sinne aller Beteiligten und einer

sinnvollen und langfristigen Verwendung der Fördergelder anzubieten. Im Sinne einer

zukunftsf?higen Investition behält sich die Kommune auch vor, keinen Anbieter zu

beauftragen.

Fertigstellung der Umsetzung: Spätestens innerhalb der nächsten 6-12 Monate nach

Vertragsabschluss.

Bewerber, die einen offenen Zugang zu ihrer (Netz-)Infrastruktur gewähren, werden bei

vergleichbaren Konditionen bevorzugt. Bewerber, die keinen offenen Zugang gewähren,

können nur berücksichtigt werden, wenn sie nachweisen, dass für sie die Kosten bei der

Bereitstellung eines offenen Zugangs unverhältnismäßig hoch wären. Im ?brigen wird auch

der Endabnehmerpreis in die Vergabeentscheidung mit einbezogen. Die Beihilfevergabe ist

zudem abhängig von der Bereitstellung entsprechender Haushalts- und Fördermittel.

Zum Zuge kommt die wirtschaftlichste Lösung unter Berücksichtigung aller Faktoren wie

Endkundenpreise, Zukunftssicherheit bezogen auf die Bandbreite etc. Darüber hinaus wird

auch die Stabilität des Unternehmens sowie die operative Erfüllung der Leistung bewertet.

Hierzu sind Sie aufgefordert, Finanz-Informationen über Ihr Unternehmen, Anzahl der

versicherungspflichtigen Beschäftigten etc. darzustellen.

Die Stabilität des Anbieters in wirtschaftlicher Hinsicht sowie die Garantie, einen qualitativen

Betrieb für die Bürger der Kommune gewährleisten zu können, sind ebenfalls mit

entscheidend für die Vergabe. Wir fordern Sie daher auf, Faktoren wie Servicekonzeptionen,

Anzahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Mitarbeiter, Freiberufler,

Subdienstleister und genutzte Ressourcen (Mitarbeiter), erzielte Umsätze und

Unternehmensentwicklung, Gesellschaftsform sowie Beteiligungen oder Zugeh?rigkeiten

darzustellen. Werden Leistungen vom Mutterkonzern erbracht, ist dies ebenfalls aufzuführen.

Konzeption BB-Versorgung für die Kommune Steinau

3 Topologie und geografische Daten

- Zwischen Sarrod und Ulmbach liegt ein Leerrohr, dass durch die Stadt mitverlegt wurde

(Informationen dazu wären bei der Kommune zu erfragen)

- Möglicherweise GF-Anschluss für Firma Alsa in ?rzell/Neustall. Die Analysen haben keine

weiteren GF-Anschlüsse zu Unternehmen in den betroffenen Orten ergeben

Konzeption BB-Versorgung für die Kommune Steinau

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4 Angebotsleistungen und Anforderungen

Der Anbieter hat eine technische und im Falle eines öffentlichen Zuschussbedarfs auch eine

finanzielle Offerte abzugeben. Dazu gehört ein konkretes technisches Konzept für einen Breitband-

Infrastrukturausbau in den betroffenen Orten.

Ist ein Zuschuss zur Erreichung der Wirtschaftlichkeit nötig, so ist dieser Zuschussbedarf plausibel zu

begründen. Hierzu sind die zur Projektumsetzung notwendigen Erschlie?ungsma?nahmen und deren

Kosten darzustellen. Es gilt die aktuelle Breitbandrichtlinie des Wirtschaftsministeriums Hessen.

Nachfolgende Aspekte sind vom Anbieter zwingend darzustellen. Erfolgt die Darstellung

einzelner Punkte nicht, behalten wir uns vor, den Anbieter vom Verfahren auszuschließen.

Es sind u. a. folgende Angaben und Leistungen aufzuführen und darzustellen:

1. Allgemeines

o Firmenprofil des Anbieters, Gesellschaftsform, Firmenzugeh?rigkeit

o Angabe über Anzahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer, Beschäftigung von

Schwerbehinderten, Auszubildender, Freiberufler, Subdienstleister mit Anzahl der

belegten Ressourcen

o Angaben über Gesamtumsatzentwicklung der letzten 3 Jahre, sowie der Umsätze aus

dem angebotenen Geschäftsmodell

o Zwingend erforderlich ist anzugeben, wie der Anbieter die Errichtung der Infrastruktur

finanziert. Die Kommune behält sich vor, gegebenenfalls vom Anbieter geeignete

Nachweise zu fordern

o Anzahl der privaten sowie gewerblichen Endkunden, für die Breitband-Internet

erbracht wird, getrennt nach eingesetzten Technologien (bspw., wenn der Anbieter

sowohl funk- als auch leitungsgebundene Lösungen anbietet)

o Referenzliste, bezogen auf die angebotene technische Lösung, mit Angabe von

Ansprechpartnern

o Erfahrungen im Leitungsbau, für den Fall, dass der Anbieter leitungsgebundene

Techniken einsetzt

2. Leistungsbeschreibung

o Auf welcher Technologie basiert Ihre L?sung? (ggf. Hersteller benennen)

o Welche Bandbreiten bieten Sie den Endkunden (Angabe der mittleren, realen

Datenrate im Up- und Download) sowie den Gewerbetreibenden?

o Welche maximalen Bandbreiten sind denkbar?

Welche Restriktionen bestehen für die anderen Anwender?

F?hren Sie ggf. weitere Restriktionen bei z. B. bestimmten Anwenderverhalten

auf.

o Machen Sie Angaben zur zeitlichen Verfügbarkeit einer Übertragungsgeschwindigkeit

von mindestens 2 Mbit/s, 4-6 Mbit/s, 8-16 Mbit/s und höhere Bandbreiten

o Beschreiben Sie, wie Sie die Zuführung (Backbone) sowie die Verteilung der Dienste

(Access) vornehmen. Falls Sie eine Vorproduktion einkaufen, nennen Sie bitte den

Betreiber

Konzeption BB-Versorgung für die Kommune Steinau

o Können Sie Ihr System auf höhere Bandbreiten und mehr Nutzer migrieren? Wie

f?hren Sie dies aus?

o Entspricht Ihre Lösung(en) den allgemeinen Zulassungen in der ITK? Für den Fall,

dass Sie Ressourcen anderer Betreiber (z. B. Telekom) nutzen, gibt es dazu

Freigaben des Betreibers bzw. erfüllen Sie dessen Richtlinie und haben Sie eine

konkrete Zulassung des Anbieters wie z. B. Netztauglichkeitspr?fung (bitte beifügen)?

o Wird für den Betrieb der Breitband-Infrastruktur eine Lizenz ben?tigt? Falls ja, ist

diese vorzulegen.

o Vorzulegen ist auch eine etwaige Registrierung des Netzbetreibers bei der

Bundesnetzagentur, und eine Zusicherung, dass alle Gesetze und Vorschriften,

welche sich auf die Bereiche Planung, Aufbau und Betrieb von Telekommunikationsanlagen

beziehen, eingehalten werden.

o Versorgungs- und Erschlie?ungsgrad (auch grafische Darstellung) aufzeigen.

o Beschreiben Sie den offenen Netzzugang auf Vorleistungsebene

Anderen Netz- und Dienstebetreibern muss ein offener, diskriminierungsfreier

Netzzugang auf Vorleistungsebene gewährt werden.

Für den Fall, dass Sie diesen Zugang nicht gewährleisten, begründen Sie es

bitte.

o Der Netzbetrieb ist für mindestens 5 Jahre aufrecht zu erhalten. Bestätigen Sie dies

im Angebot und geben Sie nachvollziehbare Erklärungen zu Ihrer finanziellen

Stabilität über den Zeitraum ab.

3. Dienste-Angebot

o Welche Dienste bieten Sie zu welchen Tarifen (siehe auch 4. Preisangebot unten)?

o Gibt es eine Realisierung von Voice?

o Nennen Sie Qualit?tsparameter, wie Verf?gbarkeiten, Voice, Reaktionszeiten etc.

o Wie sieht der Kundenservice aus für Support, Hotline, etc.?

Bitte beschreiben Sie die Realisierung.

o Wie realisieren Sie die Rechnungsstellung (Billing)?

o Welche speziellen SLA und sonstige Leistungen bieten Sie den Privat- &

Gewerbekunden?

o Wie erfüllen Sie die Kriterien für Datenschutz?

o Beschreiben Sie die Zuführung in die zu versorgende Cluster sowie die zur Verfügung

stehende Bandbreite. Geben Sie die tatsächliche Verfügbarkeit der Bandbreite an

bzw. Kriterien, die auf diese schließen lassen (Gesch?ftskundenanschluss, Carrier-

Anschluss, gleichzeitige Nutzung von y Teilnehmern ? x Bandbreite).

4. Preisangebot

o Stellen Sie die Preise so modular wie möglich nach folgenden Aspekten je zu

versorgendem Cluster dar:

Kosten für die Zuführung in das Cluster

Kosten für die Verteilung zu den Endkunden (zentrale Station)

Gesamtpreis für Cluster (Ort) xyz

Konzeption BB-Versorgung für die Kommune Steinau

Endkundenpreise, Tarifauflistung inklusive Bereitstellungsgebühr und Kosten

für evtl. erforderliche zusätzliche Endkundenger?te, die explizit nur bei

Einsatz Ihrer Lösung erforderlich sind (z.B. CPE beim Teilnehmer)!

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Endkundenvertr?ge

o Stellen Sie den Gesamtzuschussbedarf zur Erreichung Ihrer Wirtschaftlichkeit

(Deckung Wirtschaftlichkeitsl?cke) wie folgt dar:

Gesamtinvestition

Erzielte Einnahmen über den Zeitraum x

Wirtschaftliche Lücke (Zuschuss der Kommune)

5. Terminplan

o Stellen Sie einen realistischen Terminplan für die Realisierung ab Beauftragung auf,

aus dem unten aufgeführte Meilensteine ersichtlich sind:

Planung der Umsetzung

Vorlieferungen anderer wie z. B. Telekom für Kollokation

Lieferzeiten Technik

Aufbau Technik

Inbetriebnahme und Testphase

RFS (Ready for Service)

Vermarktung

Wir möchten darauf hinweisen, dass im Falle einer gleichen Bewertung von Anbietern derjenige

Anbieter bevorzugt wird, der vollständigere Angaben gemacht hat.

Mit der Befragung und der Veröffentlichung des Vorhabens ist für die Kommune keine Verpflichtung

zur Auftragsvergabe verbunden. Ferner werden keine Kosten, die zur Erstellung und Aufbereitung

Ihres Angebotes erforderlich sind, erstattet.

Steinau an der Straße, den 16.07.2010

Walter Strauch

Bürgermeister

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