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Ausschreibung - Breitbandversorgung in Lüneburg (ID:11736873)

Übersicht
DTAD-ID:
11736873
Region:
21335 Lüneburg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, Telekommunikationsdienste, Erschliessungsarbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Interessenbekundungen zur Schließung der bestehenden Versorgungslücken mit NGA-Anschlüssen. Es handelt sich um ein nichtförmliches Interessenbekundungsverfahren in Anlehnung an § 7 Abs. 2 BHO und...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
23.03.2016
Frist Angebotsabgabe:
21.04.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Landkreis Lüneburg
Büro Landrat
Ulrich Mentz
Auf dem Michaeliskloster 4
21335 Lüneburg
Tel. 04131 26-1765
Fax.04131 26-2765
Mail: ulrich.mentz@landkreis.lueneurg.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Breitbandversorgung im Landkreis Lüneburg
Nichtförmliches Interessenbekundunqsverfahren
Die Schaffung einer zuverlässigen, erschwinglichen, hochwertigen
zukunftssichernden NGA-Breitbandinfrastruktur mit einer Bandbreite von 50 Mbit/s und mehr, mindestens jedoch 30 MBit/s im Download und einer deutlichen Verbesserung es Uploads beim Endkunden. Zielgebiet dieser Maßnahme sind alle weißen NGA-Flecken in den folgenden
Der Landkreis Lüneburg ist bereit, sofern kein Anbieter in der Lage
ist, den Ausbau kostendeckend durchzuführen, eine Beihilfe zum Aufbau der zukunftssicheren
Breitbandinfrastruktur auf
Grundlage der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur
Förderung der Breitband-
versorgung ländlicher Räume (RL Breitbandförderung - ländlicher Raum)
und der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 des Rates vom 17.12.2013 über die Förderung der
ländlichen Entwicklung durch den europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (E-LER- VO) und den Leitlinien der EU für die Anwendung der Vorschriften
über staatliche Beihilfen im Zusammenhang mit dem schnellen Breitbandausbau (2013/C 25/01), zuletzt geändert
durch Mitteilung der Kommission vom 27.06.2014 (2014/C 198/30) zur
Deckung einer Wirtschaftlichkeitslücke zu leisten.
Die in der Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland zur
Unterstützung des Aufbaus einer flächendeckenden Next Generation Access (NGA)-
Breitbandversorgung [Staatlichen
Beihilfe Nr. SA.38348 (2014/N) - Deutschland Aufbau einer
flächendeckenden NGA- Breit-
bandversorgung in Deutschland (Genehmigung der Europäischen Kommission
C (2015)4116
vom 15.06.2015), (NGA- RR Bund)] enthaltenen Vorgaben sind für die
Förderung von Projek-
ten nach Nummer 2.3 der RL Breitbandförderung - ländlicher Raum
verbindlich.
Bezeichnung
Der Landkreis Lüneburg bittet um die Einreichung von
Interessenbekundungen zur Schließung
der bestehenden Versorgungslücken mit NGA-Anschlüssen.
Es handelt sich um ein nichtförmliches Interessenbekundungsverfahren in
Anlehnung an § 7 Abs. 2 BHO und keine Vorabinformation im Sinne der Richtlinie
18/2004/EG: Freiwillige Bekanntmachung zum Zwecke der Aufforderung zur Abgabe einer
Interessenbekundung; nicht um eine Vorinformation im Sinne des Vergaberechts.
Es ist vorgesehen, die im Interessenbekundungsverfahren eingereichten
Unterlagen auszuwerten und als Informationsgrundlage für die erforderliche politische
Entscheidung zu nutzen. Die Interessenten werden über die Ergebnisse des Verfahrens unterrichtet.

Der Landkreis Lüneburg behält sich die Gewährung einer Zuwendung vor.
Nach aktuellem Kenntnisstand aufgrund des durchgeführten
Markterkundungsverfahrens gem. Nummer: 4.2 der RL Breitbandförderung - ländllicher Raum liegen die Bandbreiten im Zielgebiet unterhalb von 30 MBit/s und eine Erschließung durch den Markt ist in den kommenden 3 Jahren nicht zu erwarten.

Ziel des Vorhabens ist eine flächendeckende NGA-Breitbandversorgung für
das Vorhabengebiet. Nach Abschluss der Maßnahme sollen für mindestens 75 % der
Gebäude zuverlässig Bandbreiten möglichst von 50 MBit/s und mehr, für 95 % mindestens
jedoch 30 MBit/s im Download gewährleistet werden, wobei erhebliche neue Investitionen im Erschließungsgebiet
zu tätigen sind. Die Downloadrate muss sich im Rahmen der
Fördermaßnahme mindestens verdoppeln, wobei die Uploadrate mindestens im gleichen Verhältnis zur Ausgangsbandbreite steigen muss. Dabei sollen die NGA-Anschlüsse sowohl den privaten als auch gewerblichen
Endkunden die geforderten Bandbreiten bieten.
Höhere Übertragungsgeschwindigkeiten sind ausdrücklich willkommen und
können ggf. auch nur für einen Teil der Anschlussnehmer angeboten werden.
Die zu errichtende Breitbandinfrastruktur soll so ausgestaltet sein,
dass diese zu einem späteren Zeitpunkt zu einer noch höheren Qualitätsstufe (z. B. FTTB/FTTH) ausgebaut und erweitert
werden kann. Insoweit gilt es auch sicherzustellen, dass mit Anschluss
weiterer Teilnehmer keine Bandbreitenverringerung für die übrigen Nutzer einhergeht.
Bei der Interessenbekundung hat der Anbieter die technische Lösung
detailliert darzustellen
sowie Angaben zu den technisch mindestens erreichbaren Bandbreiten beim
Endkunden und gem. der RL Breitbandförderung - ländlicher Raum Angaben zur
Wirtschaftlichkeit des Projekts
zu machen. Hierzu zählen u. a. umfassende Angaben zu den förderfähigen
Investitionskosten und den erwarteten laufenden Einnahmen sowie eine detaillierte
Aufstellung der Betriebskos-
ten für einen Zeitraum von 7 Jahren (siehe Vordruck unter
www.breitband.niedersachsen.de).
Es ist die Backbone-Anbindung (per Funk oder Glasfaser) sowie die
Anbindung der Gebäude
per Funk, per Kupfer (TAL) oder per Glasfaser anzugeben
Die Vorgaben der GIS- Nebenbestimmungen des Bundes nach Ziffern 1.1 -
1.2.3 sind zu beachten. Außerdem sind die technisch mindestens erreichbaren (nicht "bis zu") Übertragungsraten bei den Endkundenanschlüssen für folgende Staffelung
anzugeben:
>=30Mbit/s in%
>=50Mbit/s in%
>= 100 Mbit/s in %
>= 200 Mbit/s in %
Ergibt sich für den Bewerber ein Fehlbetrag aus der Differenz zwischen
dem Barwert aller Erlöse und dem Barwert aller Kosten des Netzaufbaus und -betriebs (für einen Zeitraum von sieben Jahren), so stellt Der Landkreis Lüneburg eine finanzielle Förderung zur Schließung dieser Wirtschaftlichkeitslücke nach Maßgabe der Nummer: 2.3.2 i.V.m. Nummer 5.5 der RL Breitbandförderung - ländlicher Raum in Aussicht. Die Höhe der Beihilfe zur Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke ist maximal auf die Investitionskosten begrenzt.
Die gewährten Beihilfen sollen ausschließlich zur Erstellung eines
NGA-Netzes verwendet werden, welches im Eigentum eines Unternehmens steht. Der jeweilige Netzbetreiber erhält
hierbei das Recht bzw. übernimmt die Verpflichtung, die entsprechende
Breitbandinfrastruktur unter Nutzung der Beihilfen zu errichten und das NGA-Netz in Betrieb zu nehmen und für eine Mindestdauer von 7 Jahren zu betreiben und gegenüber den örtlichen Endkunden sowie interessierten Drittanbietern Zugang auf Vorleistungsebene für mind. 7 Jahre zu gewähren. Der Landkreis Lüneburg behält sich eine separate Entscheidung über die
anschließende Durchführung eines Vergabeverfahrens vor.

Ein Aufwendungsersatz kann nicht gewährt werden.
Die Unterlagen sind schriftlich in 2-facher Ausfertigung und in
digitaler Form vorzulegen.
Die Maßnahme soll möglichst zügig umgesetzt werden. Die Anbieter haben
darzustellen, in
welchem Zeitraum die Maßnahme umgesetzt werden kann.

Erfüllungsort:
Gemeinden:
Geplantes Erschließungsvorhaben
Die Ausbaupläne beziehen sich auf folgende Städte und Gemeinden:
Samtaemeinde
Amelinahausen
Samtaemeinde
Ilmenau
Samtaemeinde
Dahlenbura
Amelinghausen
Bamstedt
Boitze
Embsen
Dahlem
Gemeinde Amt
Neuhaus
Melbeck
Dahlenburg,
Nahrendorf
Samtqemeinde
Scharnebeck
Tosterglope
Bleckede. Stadt
Scharnebeck
Samtqemeinde
Ostheide
Brietlingen
Barendorf
Echem
Neetze
Hittbergen
Reinstorf
Hohnstorf (Elbe)
Thomasburg
Lüdersburg
Vastorf
Rullstorf
Projektgebiet
Zielgebiet der Interessenerkundung sind die im Landkreis Lüneburg durch
eine Markterkun-
dung identifizierten, unterversorgten Gebiete (<30 Mbit/s), in denen
eine Erschließung durch
den Markt in den kommenden 3 Jahren nicht zu erwarten ist. Es handelt
sich um Gebiete in
folgenden Gemeinden mit der Anzahl der unterversorgten Haushalte:
Gemeinde
Unterversorgte Haushalte
Amelinghausen 1113
Artlenburg 105
Barendorf 540
Barnstedt 273
Bleckede 2963
Boitze 143
Dahlem 190
Dahlenburg 821
Echem 312
Embsen 464
Hittbergen 325
Hohnstorf (Elbe)571
Lüdersburg 263
Melbeck 1250
Nahrendorf 375
Neetze 630
Reinstorf 450
Rullstorf 621
Scharnebeck 741
Thomasburg 164
Tosterglope 318
Vastorf 269
Gemeinde Amt Neuhaus, Ortsteile 250
Bänke
Bitter,
Bohnenburg,
Brandstade,
Darchau,
Gülstorf,
Herrenhof,
Konau,
Krusendorf,
Laake,
Laave,
Niendorf,
Popelau
Privelack,
Rassau,
Stiepelse,
Stixe,
Strachau,
Sumte,
Viehle,
Vockfey,
Wilkenstorf
Summe der Haushalte
13.151
Die Pläne der Gemeinden liegen zum Download in einem Online-Verzeichnis
bereit. Der
Download Link ist über der unter 1.1 angegeben Kontaktstelle abzurufen.

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Fristende für die Einreichung der Interessenbekundungen
Fristende für die Einreichung der Interessenbekundungen bis 21.04.2016.

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Geforderte Nachweise:
Die Interessenten haben alle relevanten Informationen, die für die
Beurteilung im Rahmen des nichtförmlichen Interessenbekundungsverfahrens maßgeblich sein können, mit anzugeben, hierzu gehören u.a. die Übersichtspläne des Vorhabens, sowie eine Beschreibung der technischen Lösung unter Beachtung der Ziffern 1.1 - 1.2.3 der
GIS-Nebenbestimmungen des Bundes.
Eine Karte des Zielgebiets steht als Download bereit. Die Verwendung
ist ausschließlich zur Angebotserstellung im Rahmen dieses Verfahrens erlaubt.

Sonstiges
Auswahl verfahren
Das Auswahlverfahren muss unter Beachtung der besonderen Anforderungen
der RL Breitbandförderung - ländlicher Raum in der jeweils gültigen Fassung
durchgeführt werden.
Danach ist der auszuwählende Bewerber gemäß Nummer.: 4.3 der RL
Breitbandförderung - ländlicher Raum unter anderem dazu verpflichtet, im geförderten Netz für einen Mindestzeitraum von 7 Jahren einen offenen und diskriminierungsfreien Zugang zu den errichteten Infrastrukturen auf Vorleistungsebene zu gewährleisten, insbesondere Zugang zu Leerrohren sowie zum Kabelverzweiger, Zugang zur unbeschalteten Glasfaser, Bitstromzugang sowie vollständig
entbündelter Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung. In Fällen, in denen
die Gewährleistung eines physisch entbündelten Zugangs zur Teilnehmeranschlussleitung
nicht realisierbar ist, muss stattdessen ein gleichwertiges virtuelles Zugangsprodukt
bereitgestellt werden. Dieses virtuelle Zugangsprodukt ist durch die EU-Kommission vorab genehmigen zu lassen. Die Genehmigung muss spätestens zur Inbetriebnahme des zu errichtenden Netzes vorliegen.

Zur Bewertung der eingereichten Unterlagen werden folgende Kriterien
mit ihrer prozentualen Gewichtung herangezogen:
1. Höhe der benötigten Investitionsbeihilfe X 30%
2. Anzahl der mit 50 MBit/s zu versorgenden Endkundenanschlüsse im Zielgebiet X 20%
3. Mitnutzung bestehender Infrastrukturen X 2%
4. Nachhaltigkeit der technischen Lösung i.S. zukünftiger
Bandbreitenentwicklung X 40%
a. Funk
b. KVZ-Überbau
c. KVZ-Überbau und Migrationskonzept
5. Höhe der Endkundenpreise x 6%
6. Investitionskosten x 2%
Zukunftsfähigkeit
Die Nachhaltigkeit der Breitbandversorgung ist dem Landkreis Lüneburg
besonders wichtig. Mit
den kommunalen Partnern wurde vereinbart, dass die angestrebte
Breitbandlösung möglichst
zukünftige Anforderungen an Bandbreite ohne weitere Fördermaßnahmen
ermöglicht. Die an-
gestrebten Bandbreiten sind folgendermaßen formuliert:
Ab 2018 - 2023 - flächendeckend 50 Mbit/s
Ab 2024 - 2030 - flächendeckend 250 Mbit/s
Ab 2021 - 2038 - flächendeckend 1000 Mbit/s
Jeweils im download.
Anbieter, die diese Anforderungen erfüllen, werden im weiteren
Verfahren vorrangig behandelt.
Rechtsgrundlagen
Abschließend wird nochmals auf die Rechtsgrundlagen - der Richtlinie
über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume (Richtlinie Breitbandversorgung - ländl. Raum) in Verbindung mit der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 des Rates vom 17.12.2013 über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den europäischen
Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes
(ELER-VO) und den Leitlinien der EU für die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen im Zusammenhang mit dem schnellen Breitbandausbau (2013/C 25/01), zuletzt geändert durch Mitteilung der Kommission vom 27.06.2014 (2014/C 198/30) -verwiesen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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