DTAD

Ausschreibung - Breitbandversorgung in Wimbach (ID:7373365)

Auftragsdaten
Titel:
Breitbandversorgung
DTAD-ID:
7373365
Region:
53518 Wimbach
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
18.07.2012
Frist Angebotsabgabe:
31.07.2012
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Breitbandversorgung
Kategorien:
Telekommunikationsdienste
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vollständige Bekanntmachung
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Öffentliche Ausschreibung, gem. § 3, Absatz 1 VOL/A zur Gewährung einer Beihilfe zur Realisierung einer Lösung für die Breitbandversorgung im ländlichen Raum für die Ortsgemeinde Rodder

1 Allgemeines

Die Ortsgemeinde Rodder - nachfolgend Kommune genannt - sieht in der Versorgung ihrer Bürgerinnen und Bürger sowie der Gewerbetreibenden und freien Berufe mit Breitband-Diensten einen wichtigen Auftrag im Sinne der Daseinsvorsorge.

Eine öffentliche Befragung hat ergeben, dass sich 80% für den schnelleren Breitbandzugang (> 16 MBit/s) ausgesprochen haben.

Das Interessensbekundungsverfahren hat ergeben, dass ohne die Gewährung einer Beihilfe eine flächendeckende Breitbandversorgung in der Kommune nicht möglich ist.

Die ausschreibende Stelle führt eine öffentliche Ausschreibung gem. § 3, Absatz 1 VOL/A durch, um einen Kooperationsvertrag mit einem Telekommunikationsanbieter zum Zweck der Bereitstellung von Breitbandteilnehmeranschlüssen zum Internet mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 6 MBit/s (downstream) in der Kommune abzuschließen. Die Übertragungsgeschwindigkeit muss für alle Kunden gleichzeitig und in gleicher Qualität gegeben sein.

In den einzureichenden Angeboten sind daher auch Angaben zu den folgenden qualitativen Parametern zu machen:

Befähigungsnachweis (ggf. mit Referenzangaben),

Angaben über Verfügbarkeitsgarantie und Ausfallsicherheit,

Angaben über die Mindestbandbreite am Netzknoten,

Angaben über den voraussichtlichen Endkundenpreis und das Abrechnungsverfahren

Schutz der installierten Anlagen und somit der Internetverbindungen gegen Dritte.

Die nachfolgende Ausschreibung wird von der Verbandsgemeindeverwaltung Adenau für die Kommune koordiniert und durchgeführt. Vertragspartner wird ausschließlich die Kommune.

Fristen:

- Das Auswahlverfahren beginnt am 13.07.2012

- Das Auswahlverfahren endet am 31.07.2012, 12.00 Uhr

- Die Bindefrist der Angebote endet am 30.09.2012 und verlängert sich automatisch, wenn die Kommune beabsichtigt den Anbieter zu beauftragen und hierzu noch auf die Freigabe der Förderstelle wartet.

1.1 Ziel der Ausschreibung

Die Kommune ist, ebenso wie andere Gemeinden und Städte, nicht zu 100% mit Breitband-Internet versorgt. Nicht zuletzt leiden diese Gebiete in ihrer Attraktivität als Wohnort und wirtschaftlicher Standort.

Aus diesem Grunde erarbeitet die Kommune aktuell mögliche Lösungen.

Ziel dieser Ausschreibung ist es, von Ihnen konkrete Aussagen, Preise und Bedingungen für eine mögliche Lösung zu bekommen.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir gewillt sind, für unsere Bürger Lösungen zu sondieren und diese auch umzusetzen. Daher erwarten wir von Ihnen, sich aktiv durch Ihre Angebotsabgabe zu beteiligen. Wir werden das Ergebnis dieser Auswahl auch für zukünftige Neubau- und Industriegebiete priorisieren. D.h. Ihr Angebot hat Einfluss auf die Zusammenarbeit bei unserer zukünftigen Marktentwicklung.

Sollten Sie bereits im Vorfeld ein Angebot abgegeben haben, so bitten wir Sie, das Angebot erneut abzugeben und auf die Aktualität (Zeit, Realisierung, Kosten etc.) hin anzupassen.

Mit der Befragung und der Veröffentlichung des Vorhabens ist für die Kommune keine Verpflichtung zur Auftragsvergabe verbunden.

1.2 Angebotsabgabe und Ansprechpartner

Angebote sind in deutscher Sprache bis spätestens 31.07.2012, 12:00 Uhr schriftlich, in zweifacher Ausfertigung sowie auf elektronischem Datenträger in einem verschlossenen Umschlag an die Kommune unterschrieben und unter Angabe des Umfangs, der Beantwortung der Fragen und des Wertes der benötigten Beihilfe zu senden an:

Verbandsgemeindeverwaltung Adenau

Herrn Bernhard Jüngling

Kirchstraßestraße 15-19

53518 Adenau

Email: bernhard.juengling@adenau.deDiese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Tel.: 02691 305-100

Fax: 02691 305-199

Das Angebot muss vor Ablauf der Angebotsfrist bei der angegebenen Adresse eingegangen sein.

Nachträgliche Berichtigungen und Änderungen des Angebots sind in gleicher Weise zu behandeln und ebenfalls innerhalb der Angebotsfrist zuzustellen.

Bis zum Ablauf der Angebotsfrist kann das Angebot zurückgezogen werden. Aus Ihrer Sicht bestehende Unklarheiten der Vergabeunterlagen sind der ausschreibenden Stelle unverzüglich vor Angebotsabgabe schriftlich, per E-Mail oder per Telefax mitzuteilen.

Das Angebot ist in all seinen Bestandteilen in deutscher Sprache abzufassen und mit Datum und Unterschrift zu versehen. Es muss vollständig sein und den Zuschussbedarf sowie die in der Beschreibung der Dienstleistung geforderten Angaben enthalten. Änderungen und Ergänzungen an den Verdingungsunterlagen sind unzulässig.

Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Die allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) werden Bestandteil des Vertrages.

Die Zuschlagsfrist beginnt mit dem Ablauf der Angebotsfrist. Bis zum Ablauf der Zuschlagsfrist sind Sie an Ihr Angebot gebunden. Das Angebot kann in dieser Zeit nicht geändert oder zurückgezogen werden.

2 Bedarf und Hintergründe

Für folgende Ortsteile gibt es keine oder nur eine unzureichende Internetversorgung (Privathaushalte, Gewerbe):

Ortsteil Einw. HH Keine Anbindung Anbindung

2 MBits/s

Anbindung

2 bis 6 MBits/s

Theor.

Bedarf

Rodder 270 100 0 % 79 % 21 %

In der Ortschaft Rodder gibt es im Wesentlichen nur eine DSL-Light -Breitbandversorgung.

Das absolute theoretische Potential der Bürger an Breitbandschlüssen wurde wie folgt berechnet und ebenfalls in der Tabelle dargestellt (theoretischer Bedarf):

- Es gibt aktuell ca. 23 Mio. Breitbandanschlüsse in Deutschland, wobei wir von ca. 3 Mio. Geschäftskunden ausgehen, d.h. es verbleiben 20 Mio. Breitbandanschlüsse für die überwiegend privat bewohnten Gebiete.

- Es gibt ca. 39 Mio. Haushalte in Deutschland, wobei die Abdeckung mit DSL bei ca. 95% Verfügbarkeit liegt.

- Daraus ergibt sich für die hier betrachteten Gebiete ein theoretischer Bedarf von 69 %, bezogen auf 100% Abdeckung je Wohneinheit (WE).

- Weiterhin gehen wir davon aus, dass der Bedarf an höheren Bandbreiten generell bei den

Bürgern vorhanden ist, von den Betreibern aber nicht umgesetzt werden kann. D.h. in Gebieten mit DSL-light besteht bei fast allen Bürgern ein Bedarf auf Upgrade.

In der Ortsgemeinde Rodder hat eine Bedarfsabfrage stattgefunden. Hieraus ergeben sich folgende Ergebnisse:

- ca. 70 % der potentiellen Kunden einen Bedarf an Breitbandversorgung von 16 25 MB/s haben

- das mindestens 6 MB/s gleichzeitig für alle Haushalte verfügbar sein muss

Wir bitten die Anbieter, in ihrer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung die hier zu Grunde liegende und dargestellte Penetration zu berücksichtigen. Über die Monate werden letztendlich alle Bürger in der Region, wie auch in bereits versorgten Regionen, gleich stark Breitband-Internet nutzen. Es gibt de facto kein Gefälle zwischen Stadt und Land, was die Internetnutzung betrifft, sofern die Bürger Zugang zum Medium Internet haben.

Bitte stellen Sie bei Ihrer Wirtschaftlichkeitsrechnung die zu Grunde liegenden Nutzer über die Laufzeit dar.

Weiterhin sind folgende Randbedingungen zu berücksichtigen:

- Die Kommune wird sich nicht selbst als Betreiber betätigen. Die Lösung muss auch für die zukünftige Erschließung von Neubaugebieten sowie die aktuell ansässigen Gewerbebetriebe geeignet sein.

- Eine Beihilfe wird technologieneutral gewährt. Eine gebietsbezogene Aufteilung bleibt ausdrücklich vorbehalten. Jedoch muss in allen Bereichen eine Breitbandleistung, die mindestens einer Bandbreite von 6 MBit/s entspricht. Eine höhere Leistung wird ausdrücklich erwünscht, besonders wenn die Lösung erweiterbar ist und den Bedarf der Bürger und Gewerbebetriebe diskriminierungsfrei deckt.

- Wir bitten Sie bei Ihrem Angebot zu berücksichtigen, dass sich der Breitbandbedarf bei den Bürgern wesentlicher höher eingestellt hat (über 60% der Bürger in Deutschland haben Zugang zu 16 MB und mehr), als lt. Förderrichtlinien von EU und Rheinland-Pfalz (siehe oben) gefordert werden dürfen. Daher appellieren wir an Sie, zukunftsfähige Lösungen im Sinne aller Beteiligten und einer sinnvollen und langfristigen Verwendung der Fördergelder anzubieten. Im Sinne einer zukunftsfähigen Investition behält sich die Kommune auch vor, keinen Anbieter zu beauftragen.

- Fertigstellung der Umsetzung: Spätestens innerhalb der nächsten 12 Monate nach Vertragsabschluss.

- Bewerber, die einen offenen Zugang zu ihrer (Netz-)Infrastruktur gewähren, werden bei vergleichbaren Konditionen bevorzugt. Bewerber, die keinen offenen Zugang gewähren, können nur berücksichtigt werden, wenn sie nachweisen, dass für sie die Kosten bei der Bereitstellung eines offenen Zugangs unverhältnismäßig hoch wären. Im Übrigen wird auch der Endabnehmerpreis in die Vergabeentscheidung mit einbezogen. Die Beihilfevergabe ist zudem abhängig von der Bereitstellung entsprechender Haushalts- und Fördermittel.

- Zum Zuge kommt die wirtschaftlichste Lösung unter Berücksichtigung aller Faktoren wie Endkundenpreise, Zukunftssicherheit bezogen auf die Bandbreite etc. Darüber hinaus wird auch die Stabilität des Unternehmens sowie die operative Erfüllung der Leistung bewertet.

Hierzu sind Sie aufgefordert, Finanz-Informationen über Ihr Unternehmen, Anzahl der

versicherungspflichtigen Beschäftigten etc. darzustellen.

- Die Stabilität des Anbieters in wirtschaftlicher Hinsicht sowie die Garantie, einen qualitativen Betrieb für die Bürger der Kommune gewährleisten zu können, sind ebenfalls mit

entscheidend für die Vergabe. Wir fordern Sie daher auf, Faktoren wie Servicekonzeptionen, Anzahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Mitarbeiter, Freiberufler, Subdienstleister und genutzte Ressourcen (Mitarbeiter), erzielte Umsätze und Unternehmensentwicklung, Gesellschaftsform sowie Beteiligungen oder Zugehörigkeiten darzustellen. Werden Leistungen vom Mutterkonzern erbracht, ist dies ebenfalls aufzuführen.

- In der Ortsgemeinde ist teilweise Leerrohrinfrastruktur vorhanden. Diese soll bei der Anbindung möglichst genutzt werden.

2.1 Kriterien für die Bewertung der Angebote

Der Zuschlag erfolgt durch die ausschreibende Stelle auf das wirtschaftlich günstigste Angebot nach den Kriterien Höhe des Zuschussbedarfs und Qualität. Es wird das Angebot ausgewählt, das bei gleichen technischen Spezifikationen den niedrigsten Zuschussbedarf enthält. Dabei werden die Einhaltung der in der Beschreibung der Dienstleistung definierten technischen Anforderungen, die Höhe des zu gewährenden Zuschusses und der Endabnehmerpreis berücksichtigt.

Weitere wesentliche Kriterien für die Bewertung der Angebote sind (Gewichtung in %):

- Höhe des Zuschussbedarfs (50%)

- Nachhaltigkeit der Lösung (z.B. angebotene Breitbandleistung, Ausbaufähigkeit, zukünftig zu erwartende Bedarfsentwicklung oder die Anpassungsfähigkeit der Infrastruktur an neue

technische Entwicklungen) (20%)

- Offener Netzzugang (10%)

- marktkonforme Entgelte (Endkundenpreise) (5%)

- Umfang und Qualität der Dienste (10%)

- Befähigung und Referenzen des Anbieters (5%)

3 Angebotsleistungen und Anforderungen

Der Anbieter hat eine technische und im Falle eines öffentlichen Zuschussbedarfs auch eine

finanzielle Offerte abzugeben. Dazu gehört ein konkretes technisches Konzept für einen Breitband-Infrastrukturausbau in den betroffenen Orten.

Die Größenordnung des finanziellen Zuschussbedarfs für die Realisierung der Bereitstellung der Breitband-Internetzugänge mit den angegebenen Qualitätsparametern ist verbindlich anzugeben und plausibel herzuleiten. Hierzu sind die zur Projektumsetzung notwendigen Erschließungsmaßnahmen darzustellen sowie zum Nachfragepotential Stellung zu nehmen, das der Wirtschaftlichkeitsberechnung zugrunde liegt. Zur Berechnung des Zuschussbedarfs dürfen nur alle einmaligen Ausgaben herangezogen werden, soweit diese im originären Zusammenhang mit den das Vorhaben betreffenden einmaligen Investitionskosten des Netzauf- bzw. -ausbaus stehen.

Etwaige Abweichungen der tatsächlichen Zahl der abgeschlossenen Kundenverträge über die Bereitstellung von Breitbandteilnehmeranschlüssen zum Internet von der prognostizierten Zahl der ermittelten Bedarfsträger oder diesbezügliche eigene Schätzungen gehen zu Lasten der Anbieter und nicht zu Lasten der ausschreibenden Stelle. Bei der Ermittlung des Zuschussbedarfs ist dieser Umstand entsprechend zu berücksichtigen.

Nachfolgende Aspekte sind vom Anbieter zwingend darzustellen. Erfolgt die Darstellung einzelner Punkte nicht, behalten wir uns vor, den Anbieter vom Verfahren auszuschließen.

Es sind u. a. folgende Angaben und Leistungen aufzuführen und darzustellen:

1. Allgemeines

- Firmenprofil des Anbieters, Gesellschaftsform, Firmenzugehörigkeit

- Angabe über Anzahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer, Beschäftigung von Schwerbehinderten, Auszubildender, Freiberufler, Subdienstleister mit Anzahl der belegten Ressourcen

- Angaben über Gesamtumsatzentwicklung der letzten 3 Jahre, sowie der Umsätze aus dem angebotenen Geschäftsmodell

- Zwingend erforderlich ist anzugeben, wie der Anbieter die Errichtung der Infrastruktur finanziert. Die Kommune behält sich vor, gegebenenfalls vom Anbieter geeignete Nachweise zu fordern

- Anzahl der privaten sowie gewerblichen Endkunden, für die Breitband-Internet erbracht wird, getrennt nach eingesetzten Technologien (bspw., wenn der Anbieter sowohl funk- als auch leitungsgebundene Lösungen anbietet)

- Referenzliste, bezogen auf die angebotene technische Lösung, mit Angabe von

Ansprechpartnern

- Erfahrungen im Leitungsbau, für den Fall, dass der Anbieter leitungsgebundene

Techniken einsetzt

2. Leistungsbeschreibung

- Auf welcher Technologie basiert Ihre Lösung? (ggf. Hersteller benennen)

- Welche Bandbreiten bieten Sie den Endkunden (Angabe der mittleren, realen

Datenrate im Up- und Download) sowie den Gewerbetreibenden?

- Welche maximalen Bandbreiten sind denkbar?

- Welche Restriktionen bestehen für die anderen Anwender?

- Führen Sie ggf. weitere Restriktionen bei z. B. bestimmten Anwenderverhalten

auf.

- Machen Sie Angaben zur zeitlichen Verfügbarkeit.

- Beschreiben Sie, wie Sie die Zuführung sowie die Verteilung der Dienste (Access) vornehmen. Falls Sie eine Vorproduktion einkaufen, nennen Sie bitte den Betreiber

- Können Sie Ihr System auf höhere Bandbreiten und mehr Nutzer migrieren? Wie

führen Sie dies aus?

- Entspricht Ihre Lösung(en) den allgemeinen Zulassungen in der ITK? Für den Fall, dass Sie Ressourcen anderer Betreiber (z. B. Telekom) nutzen, gibt es dazu Freigaben des Betreibers bzw. erfüllen Sie dessen Richtlinie und haben Sie eine konkrete Zulassung des Anbieters wie z. B. Netztauglichkeitsprüfung (bitte beifügen)?

- Wird für den Betrieb der Breitband-Infrastruktur eine Lizenz benötigt? Falls ja, ist

diese vorzulegen.

- Vorzulegen ist auch eine etwaige Registrierung des Netzbetreibers bei der Bundesnetzagentur, und eine Zusicherung, dass alle Gesetze und Vorschriften, welche sich auf die Bereiche Planung, Aufbau und Betrieb von Telekommunikationsanlagen beziehen, eingehalten werden.

- Versorgungs- und Erschließungsgrad (auch grafische Darstellung) aufzeigen.

- Das Angebot muss auch die Investitionen zur Herstellung des offenen Zugangs auf Vorleistungsebene (technische Herstellung der Anbieter- und Nutzerneutralität) umfassen Beschreiben Sie den offenen Netzzugang auf Vorleistungsebene

- Anderen Netz- und Dienstbetreibern muss ein offener, diskriminierungsfreier Netzzugang auf Vorleistungsebene gewährt werden.

- Für den Fall, dass Sie diesen Zugang nicht gewährleisten, begründen Sie es bitte.

- Die bezuschusste Infrastruktur bzw. der Netzbetrieb ist für mindestens 7 Jahre aufrecht zu erhalten. Bestätigen Sie dies im Angebot und geben Sie nachvollziehbare Erklärungen zu Ihrer finanziellen Stabilität über den Zeitraum ab.

3. Dienste-Angebot

- Welche Dienste bieten Sie zu welchen Tarifen (siehe auch 4. Preisangebot unten)?

- Gibt es eine Realisierung von Voice?

- Nennen Sie Qualitätsparameter, wie Verfügbarkeiten, Voice, Reaktionszeiten etc.

- Wie sieht der Kundenservice aus für Support, Hotline, etc.?

- Bitte beschreiben Sie die Realisierung.

- Wie realisieren Sie die Rechnungsstellung (Billing)?

- Welche speziellen SLA und sonstige Leistungen bieten Sie den Privat- & Gewerbekunden?

- Wie erfüllen Sie die Kriterien für Datenschutz?

- Beschreiben Sie die Zuführung in die zu versorgende Cluster sowie die zur Verfügung stehende Bandbreite. Geben Sie die tatsächliche Verfügbarkeit der Bandbreite an bzw. Kriterien, die auf diese schließen lassen (Geschäftskundenanschluss, Carrier- Anschluss, gleichzeitige Nutzung von y Teilnehmern à x Bandbreite).

4. Preisangebot

- Stellen Sie die Preise so modular wie möglich nach folgenden Aspekten je zu versorgendem Cluster dar:

* Kosten für die Zuführung in das Cluster

* Kosten für die Verteilung zu den Endkunden (zentrale Station)

* Gesamtpreis für Cluster (Ort)

* Endkundenpreise, Tarifauflistung inklusive Bereitstellungsgebühr und Kosten für evtl. erforderliche zusätzliche Endkundengeräte, die explizit nur bei Einsatz Ihrer Lösung erforderlich sind (z.B. CPE beim Teilnehmer)!

* Allgemeine Geschäftsbedingungen für Endkundenverträge

- Stellen Sie den Gesamtzuschussbedarf zur Erreichung Ihrer Wirtschaftlichkeit (Deckung Wirtschaftlichkeitslücke) wie folgt dar:

* Gesamtinvestition

* Erzielte Einnahmen über den Zeitraum X

* Wirtschaftliche Lücke (Zuschuss der Kommune)

- Nicht eingerechnet in die Wirtschaftlichkeitslücke sind insbesondere die Kosten

* für nicht netzwerktechnische Elemente (z. B. Endkundengeräte und die dafür

notwendige Software, empfängerseitige Ausstattung beim Kunden),

* der Finanzierung,

* des Grunderwerbs und der Eintragung von Grunddienstbarkeiten

5. Terminplan

- Stellen Sie einen realistischen Terminplan für die Realisierung ab Beauftragung auf, aus dem unten aufgeführte Meilensteine ersichtlich sind:

* Planung der Umsetzung

* Vorlieferungen anderer wie z. B. Telekom für Kollokation

* Lieferzeiten Technik

* Aufbau Technik

* Inbetriebnahme und Testphase

* RFS (Ready for Service)

* Vermarktung

Wir möchten darauf hinweisen, dass im Falle einer gleichen Bewertung von Anbietern derjenige Anbieter bevorzugt wird, der vollständigere Angaben gemacht hat.

Mit der Befragung und der Veröffentlichung des Vorhabens ist für die Kommune keine Verpflichtung zur Auftragsvergabe verbunden. Ferner werden keine Kosten, die zur Erstellung und Aufbereitung Ihres Angebotes erforderlich sind, erstattet.

Adenau, 13.07.2012

Hermann-Josef Romes, Bürgermeister

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