DTAD

Ausschreibung - Breitbandversorgung in Bodenheim (ID:5893675)

Auftragsdaten
Titel:
Breitbandversorgung
DTAD-ID:
5893675
Region:
55294 Bodenheim
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
15.02.2011
Frist Angebotsabgabe:
23.03.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Bereitstellung von Breitbandteilnehmeranschlüssen zum Internet mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 6.000 kBit/s (downstream)
Kategorien:
Vermessungsdienste, Katastervermessung, Telekommunikationsdienste, Erschliessungsarbeiten
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Öffentliche Ausschreibung. Abschnitt I: Kommunale Gebietskörperschaft. I.1) Name,

Adressen und Kontaktstelle: Verbandsgemeindeverwaltung Bodenheim, Frau

Dotzauer / Tel. 06135-72131,silvia.dotzauer@vg-bodenheim.de, Am Dollesplatz 1,

55294 Bodenheim, Fax: 06135-72263. Weitere Auskünfte erteilt: Herr Mitter / Tel.

06135-72123, thomas.mitter@vg-bodenheim.de. I.2) Verfahrensgrund / Gegenstand

des öffentlichen Interesses: Versorgung mit Breitband-Internetzugängen

im ländlichen Raum. Abschnitt II: Gegenstand der Dienstleistung. II.1) Bezeichnung

des Auftrags durch den Auftraggeber: Öffentliche Ausschreibung, gemäß § 3,

Absatz 1 VOL/A. II.2) Kurze Beschreibung der Art und Menge oder des Wertes der

Dienstleistungen: Die ausschreibende Stelle führt eine öffentliche Ausschreibung

durch, um einen Kooperationsvertrag mit einem Telekommunikationsanbieter zum

Zweck der Bereitstellung von Breitbandteilnehmeranschlüssen zum Internet mit

einer Übertragungsgeschwindigkeit von 6.000 kBit/s (downstream) in der Gemeinde

Gau-Bischofsheim abzuschließen. Die Kostenobergrenze beträgt 190.000 Euro.

Das Angebot dieser Anschlüsse mit der geforderten Mindestübertragungsgeschwindigkeit

muss nach Möglichkeit jedem privaten Haushalt sowie jeder sonstigen

Institution (z. B. Firmen) zur Verfügung stehen. Höhere Übertragungsgeschwindigkeiten

mit Downstream Geschwindigkeiten von 16000 kbit/s und Upstream Geschwindigkeiten

von 1000 kbit/s und mehr sind sehr willkommen, da Gewerbebetriebe

diese Geschwindigkeiten benötigen. Für alle Anschlussnehmer muss die

Breitbandgeschwindigkeit auch bei Spitzenlast garantiert werden. Nach Möglichkeit

sollen bei Bedarf für Firmen und sonstige Gewerbetreibende vom Provider auch

feste IP Adressen zur Verfügung gestellt werden. Die aufzubauende Infrastruktur

sollte auf Bandbreiten bis 50 Mbit/s erweiterbar sein, um die Zukunftssicherheit der

angestrebten Lösung und Investition sicherzustellen. Die Versorgung der Teilnehmer

soll zu marktüblichen Preisen erfolgen. Die bezuschusste Infrastruktur bzw. das

mit ihr einhergehende Dienstleistungs-angebot muss mindestens innerhalb eines

Zeitraums von 7 Jahren aufrecht- erhalten werden. Das Angebot soll auch die Investitionen

zur Herstellung des offenen Zugangs auf Vorleistungsebene (Technische

Herstellung der Anbieter- und Nutzerneutralität) umfassen. Eine Bedarfsermittlung

unter den potentiellen Anschlussnehmern hat ergeben, dass voraussichtlich

mit etwa 580 Kunden für einen Anbieter von Breitbandanschlüssen zum Internet

gerechnet werden kann. Davon sind 20 % gewerblich Nutzer und 30 % berufliche

Nutzer. In den einzureichenden Angeboten sind auch Angaben zu den folgenden

qualitativen Parametern zu machen: Befähigungsnachweis (ggf. mit Referenzangaben),

Angaben über Verfügbarkeitsgarantie und Ausfallsicherheit, Angaben über

die Mindestbandbreite am Netzknoten, Angaben über den voraussichtlichen Endkundenpreis

(monatliche Kosten und Einmalkosten) und das Abrechnungsverfahren,

Schutz der installierten Anlagen und somit der Internetverbindungen gegen

Dritte. Diskriminierungsfreier Netzzugang; Anpassungsfähigkeit der Netzinfrastruktur

an neue technische Entwicklungen. Angaben zur Skalierbarkeit der Bandbreite

bei höherem/steigendem Bedarf. Die Abgabe von Angeboten ist bis zum 23.03.2011

bei der ausschreibenden Stelle einzureichen. Ein Aufwandsersatz kann nicht gewährt

werden. Die Größenordnung des finanziellen Zuschussbedarfs für die Realisierung

der Bereitstellung der Breitband-Internetzugänge mit den angegebenen

Qualitätsparametern ist verbindlich anzugeben und plausibel herzuleiten. Hierzu

sind die zur Projektumsetzung notwendigen Erschließungsmaßnahmen darzustellen

sowie zum Nachfragepotential Stellung zu nehmen, das der Wirtschaftlichkeitsberechnung

zugrunde liegt. Zur Berechnung des Zuschussbedarfs dürfen nur alle

einmaligen Ausgaben herangezogen werden, soweit diese im originären Zusammenhang

mit den das Vorhaben betreffenden einmaligen Investitionskosten des

Netzauf- bzw. -ausbaus stehen. Etwaige Abweichungen der tatsächlichen Zahl der

abgeschlossenen Kundenverträge über die Bereitstellung von Breitbandteilnehmeranschlüssen

zum Internet von der prognostizierten Zahl der ermittelten Bedarfsträger

oder diesbezügliche eigene Schätzungen gehen zu Lasten der Anbieter und

nicht zu Lasten der ausschreibenden Stelle. Bei der Ermittlung des Zuschussbedarfs

ist dieser Umstand entsprechend zu berücksichtigen. Veröffentlichung der

Ausschreibung: 11.02.2011. Ende der Angebotsfrist: 23.03.2011. Ende der Bindefrist:

23.05.2011. II.3) Sonstige Informationen: Anbietern wird vor Einreichen eines

Gebots dringend geraten sich die topographische Lage der Gemeinde Gau-Bischofsheim

anzusehen. Eine eventuell erforderliche Installation bei den Anschlussnehmern

sollte auch durch den Endkunden möglich sein. Abschnitt III. Weiteres

Verfahren: Das schriftliche Angebot ist in einem fensterlosen Umschlag zu verschließen

und mit dem Kennwort BREITBANDANGEBOT GAU-BISCHOFSHEIM

zu kennzeichnen. Dieser so gekennzeichnete Umschlag ist ein einem weiteren (äußeren)

Umschlag, der ebenfalls zu verschließen ist, innerhalb der Angebotsfrist an

die unter I.1 genannte Adresse zu richten. Das Angebot muss vor Ablauf der Angebotsfrist

bei der angegebenen Adresse eingegangen sein. Nachträgliche Berichtigungen

und Änderungen des Angebots sind in gleicher Weise zu behandeln und

ebenfalls innerhalb der Angebotsfrist zuzustellen. Bis zum Ablauf der Angebotsfrist

kann das Angebot zurückgezogen werden. Eine Übermittlung der Angebote auf

elektronischem Wege ist nicht zulässig. Aus Ihrer Sicht bestehende Unklarheiten

der Vergabeunterlagen sind der ausschreibenden Stelle unverzüglich vor Angebotsabgabe

schriftlich, per Email oder per Telefax mitzuteilen. Das Angebot ist in all

seinen Bestandteilen in deutscher Sprache abzufassen und mit Datum und Unterschrift

zu versehen. Es muss vollständig sein und den Zuschussbedarf sowie die in

der Beschreibung der Dienstleistung unter II.2 geforderten Angaben enthalten. Änderungen

und Ergänzungen an den Verdingungsunterlagen sind unzulässig. Nebenangebote

sind nicht zugelassen. Die allgemeinen Vertragsbedingungen für die

Ausführung von Leistungen (VOL/B) werden Bestandteil des Vertrages. Die Zuschlagsfrist

beginnt mit dem Ablauf der Angebotsfrist. Bis zum Ablauf der Zuschlagsfrist

sind Sie an Ihr Angebot gebunden. Das Angebot kann in dieser Zeit nicht geändert

oder zurückgezogen werden. Der Zuschlag erfolgt durch die ausschreibende

Stelle auf das wirtschaftlich günstigste Angebot nach den Kriterien: 1.) Niedrigster

erforderlicher Zuschussbedarf, 2.) Erreichte Übertragungsrate, 3.) Zukunftsperspektive,

4.) Skalierbarkeit und Verfügbarkeit. Es wird das Angebot ausgewählt, das

bei gleichen technischen Spezifikationen den niedrigsten Zuschussbedarf enthält.

Konkret werden die Angebote nach folgenden Maßstäben gewichtet: 1. Niedrigster

erforderlicher Zuschussbedarf zu 52 %. 2. Erreichte Übertragungsrate (6, 16 MBit/s)

18 %. 3. Zukunftsperspektive 15 %. 4. Skalierbarkeit und Verfügbarkeit (in %) 15 %.

Bewertungskriterien siehe Anlage. Der Zuschuss wird zu 50 vom hundertsten Teil

bei Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages und zu 50 vom hundertsten Teil

nach Erstellung der Dienstleistung gewährt. Die Ortsgemeinde Gau-Bischofsheim

behält sich vor, die Ausschreibung unter den Voraussetzungen des § 17 VOL/A

aufzuheben, insbesondere wenn sie kein wirtschaftliches Ergebnis erbringt. Das

Angebot gilt als nicht berücksichtigt, wenn bis zum Ablauf der Zuschlagsfrist kein

Auftrag erteilt wurde. Anlage: Bewertungskriterien: Krit / Bewertungskriterien / 1.

Vergabe 10 Pkt. bei Wi-Lücke von 0 EUR. Vergabe 0 Pkt. bei Wi-Lücke von 190.000

EUR. Vergabe 1-9 Pkt. fortlaufend in Schritten von 20.000 EUR. 2. Erreichte Übertragungsrate:

6 MBit/s 5 Punkte. > 6 MBit/s bis 16 MBit/s 8 Punkte. > 16 MBit/s bis

25 MBit/s 10 Punkte. 3. Zukunftsperspektive: Upgradefähigkeit (VDSL möglich); ja

/ nein - 5 Punkte / 0 Punkte. 4. Skalierbarkeit ja / nein - 3 Punkte / 0 Punkte. Zeitliche

Verfügbarkeit: < 90 % - 0 Punkte. > 90 % - 5 Punkte.

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