DTAD

Ausschreibung - Breitbandversorgungsmassnahmen in Mühlscheid (ID:5726599)

Auftragsdaten
Titel:
Breitbandversorgungsmassnahmen
DTAD-ID:
5726599
Region:
54427 Mühlscheid
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
21.12.2010
Frist Angebotsabgabe:
14.01.2011
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Breitbandversorgungsmassnahmen
Kategorien:
Telekommunikationsdienste, Sonstige Dienstleistungen für Unternehmen, Erschliessungsarbeiten, Straßenbauarbeiten
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Ausschreibung Verbandsgemeindeverwaltung Kell am See für die

Ortsgemeinde,

Schillingen

Breitbandversorgung im ländlichen Raum

Verbandsgemeindeverwaltung Kell am See für die Ortsgemeinde Schillingen

23. Dezember 2010

ÖFFENTLICHE AUSSCHREIBUNG

ABSCHNITT I: KOMMUNALE GEBIETSKÖRPERSCHAFT

1.1)

Verbandsgemeindeverwaltung Kell am See für die Ortsgemeinde,

Schillingen

Zimmer Nr. 24 (Nebengebäude), Rathausstraße 1, 54427 Kell am See

Ansprechpartner: Verbandsgemeinde Kell am See:

Herr Michael Stüber, Telefon 06589/179-31,

E-Mail: michael.stueber@kell-am-see.de

I.2) VERFAHRENSGRUND / GEGENSTAND DES ÖFFENTLICHEN INTERESSES:

Versorgung mit Breitband-Internetzugängen im ländlichen Raum

ABSCHNITT II: GEGENSTAND DER DIENSTLEISTUNG

11.1) BEZEICHNUNG DES AUFTRAGS DURCH DEN AUFTRAGGEBER:

Öffentliche Ausschreibung, gem. § 3 Absatz 1 VOL/A.

II.2) KURZE BESCHREIBUNG DER ART UND MENGE ODER DES WERTES DER

DIENSTLEISTUNGEN:

Die ausschreibende Stelle führt eine öffentliche Ausschreibung durch,

um einen

Kooperationsvertrag mit einem Telekommunikationsanbieter zum Zweck der

Bereitstellung von Breitbandteilnehmeranschlüssen zum Internet mit

einer

Übertragungsgeschwindigkeit von 6.000 kBit/s downstream, 768 kbit/s

upstream in der

Gemeinde Schillingen abzuschließen.

Für das gesamte Ausbaugebiet muss die Breitbandleistung auch bei

Spitzenbelastung

garantiert werden. Das Angebot dieser Anschlüsse mit der geforderten

Mindestübertragungsgeschwindigkeit sollte nach Möglichkeit jedem

privaten Haushalt

sowie jeder sonstigen Institution (Firmen) auch bei Spitzenlast zur

Verfügung stehen

(mindestens 98 %). Höhere Übertragungsgeschwindigkeiten mit

Downstream-Raten von

16 MBit/s und mehr, die von Gewerbetreibenden benötigt werden, werden

ausdrücklich

begrüßt. Es ist wünschenswert, wenn feste IP Adressen für Firmen vom

Provider bei

Bedarf zur Verfügung gestellt werden können. Es ist zu begrüßen, wenn

das

aufzubauende System auf Bandbreiten bis zu 50 MBit/s erweiterbar ist

(Zukunftssicherheit). An handelsübliche Preisgestaltung der

Breitbandtarife ist sich zu

halten.

Die bezuschusste Infrastruktur bzw. das mit ihr einhergehende

Dienstleistungsangebot

muss mindestens innerhalb eines Zeitraums von 7 Jahren aufrechterhalten

werden.

Das Angebot soll auch die Investitionen zur Herstellung des offenen

Zugangs auf

Vorleistungsebene (Technische Herstellung der Anbieter- und

Nutzerneutralität)

umfassen. Auf die Investitionen zur Herstellung des offenen Zugangs auf

Vorleistungsebene kann aufgrund von technologischen Restriktionen bzw.,

wenn dies die

Investition um mindestens 50 v. H. verteuern würde, ggf. verzichtet

werden.

Eine Bedarfsermittlung unter den potentiellen Anschlussnehmern hat

ergeben, dass

voraussichtlich mit ca. 270 Kunden (davon 244 Privatanschlüsse und 26

Firmenanschlüsse) für einen Anbieter von Breitbandanschlüssen zum

Internet gerechnet

werden kann. In den einzureichenden Angeboten sind auch Angaben zu den

folgenden

qualitativen Parametern zu machen:

Befähigungsnachweis (ggf. mit Referenzangaben),

Angaben über Verfügbarkeitsgarantie und Ausfallsicherheit,

Angaben über die Mindestbandbreite am Netzknoten,

Angaben über den voraussichtlichen Endkundenpreis und das

Abrechnungsverfahren

Schutz der installierten Anlagen und somit der Internetverbindungen

gegen Dritte.

Diskriminierungsfreier Netzzugang

Anpassungsfähigkeit der Infrastruktur an neue technische Entwicklungen

Darstellung der Servicestruktur (Betrieb, Service, Kundenhotline,

Reaktionszeiten,

Vor-Ort-Service, getrennt nach Privat- und Gewerbekunden)

o Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit über den

Bereitstellungszeitraum

von 7 Jahren

Weiterhin abzugeben sind:

o Auszug aus dem Handelsregister

o Erklärung, dass über das Vermögen kein Insolvenzverfahren oder

vergleichbares

gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist

und sich

das Unternehmen nicht in Liquidation befindet.

o Erklärung, dass den Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und

Abgaben, sowie

Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung oder vergleichbaren

Einrichtungen

bei ausländischen Bewerbern ordnungsgemäß nachgekommen ist.

Die Abgabe von Angeboten ist bis zum 14.01.2011, 14.30 Uhr bei der

ausschreibenden

Stelle einzureichen.

Ein Aufwandsersatz kann nicht gewährt werden.

Die Größenordnung des finanziellen Zuschussbedarfs für die Realisierung

der

Bereitstellung der Breitband-Internetzugänge mit den angegebenen

Qualitätsparametern

ist verbindlich anzugeben und plausibel herzuleiten. Hierzu sind die

zur

Projektumsetzung notwendigen Erschließungsmaßnahmen darzustellen sowie

zum

Nachfragepotential Stellung zu nehmen, das der

Wirtschaftlichkeitsberechnung zugrunde

liegt. Zur Berechnung des Zuschussbedarfs dürfen nur alle einmaligen

Ausgaben

herangezogen werden, soweit diese im originären Zusammenhang mit den

das Vorhaben

betreffenden einmaligen Investitionskosten des Netzauf- bzw. -ausbaus

stehen.

Etwaige Abweichungen der tatsächlichen Zahl der abgeschlossenen

Kundenverträge

über die Bereitstellung von Breitbandteilnehmeranschlüssen zum Internet

von der

prognostizierten Zahl der ermittelten Bedarfsträger oder diesbezügliche

eigene

Schätzungen gehen zu Lasten der Anbieter und nicht zu Lasten der

ausschreibenden

Stelle. Bei der Ermittlung des Zuschussbedarfs ist dieser Umstand

entsprechend zu

berücksichtigen.

Veröffentlichung der Ausschreibung: 23. Dezember 2010

Ende der Angebotsfrist: 14. Januar 2011

Ende der Zuschlags- und Bindefrist: 14. April 2011

II.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:

Die Ortsgemeinde Schillingen lässt voraussichtlich im Jahr 2011

zusammen mit dem

Land Rheinland-Pfalz des restliche Teilstück der L 143 - Ortsdurchfahrt

Schillingen

(Hochwaldstraße) in einer Länge von ca. 400 m bis zum Ortsausgang in

Richtung Kell am

See ausbauen. Es handelt sich dabei um den Ausbau der Gehwege und der

Fahrbahn.

ABSCHNITT III. WEITERES VERFAHREN:

Das schriftliche Angebot ist in einem fensterlosen Umschlag zu

verschließen und mit dem

Kennwort "BREITBANDANGEBOT" zu kennzeichnen. Dieser so gekennzeichnete

Umschlag ist in einem weiteren (äußeren) Umschlag, der ebenfalls zu

verschließen ist,

innerhalb der Angebotsfrist an die unter 1.1 genannte Adresse zu

richten.

Das Angebot muss vor Ablauf der Angebotsfrist bei der angegebenen

Adresse

eingegangen sein. Nachträgliche Berichtigungen und Änderungen des

Angebots sind in

gleicherweise zu behandeln und ebenfalls innerhalb der Angebotsfrist

zuzustellen.

Bis zum Ablauf der Angebotsfrist kann das Angebot zurückgezogen werden.

Eine

Übermittlung der Angebote auf elektronischem Wege ist nicht zulässig.

Aus Ihrer Sicht

bestehende Unklarheiten der Vergabeunterlagen sind der ausschreibenden

Stelle

unverzüglich vor Angebotsabgabe schriftlich, per E-Mail oder per

Telefax mitzuteilen.

Das Angebot ist in all seinen Bestandteilen in deutscher Sprache

abzufassen und mit

Datum und Unterschrift zu versehen. Es muss vollständig sein und den

Zuschussbedarf

sowie die in der Beschreibung der Dienstleistung unter II.2 geforderten

Angaben

enthalten. Änderungen und Ergänzungen an den Verdingungsunterlagen sind

unzulässig.

Nebenangebote sind nicht zugelassen. Die allgemeinen

Vertragsbedingungen für die

Ausführung von Leistungen (VOL/B) werden Bestandteil des Vertrages. Die

Zuschlagsfrist beginnt mit dem Ablauf der Angebotsfrist. Bis zum Ablauf

der

Zuschlagsfrist sind Sie an Ihr Angebot gebunden. Das Angebot kann in

dieser Zeit nicht

geändert oder zurückgezogen werden.

Der Zuschlag erfolgt durch die ausschreibende Stelle. Die Wertung

erfolgt nach den

Kriterien: Höhe des Zuschussbedarfs auf das wirtschaftlich günstigste

Angebot (51 %),

der Befähigungsnachweis (9 %), der Verfügbarkeit (10 %) und dem

Endkundenpreis (30

%).

Der Zuschuss wird zu 50 vom hundertsten Teil bei Unterzeichnung eines

Kooperationsvertrages und zu 50 vom hundertsten Teil nach Erstellung

der Dienstleistung

gewährt. Das Angebot gilt als nicht berücksichtigt, wenn bis zum Ablauf

der Zuschlagsfrist

kein Auftrag erteilt wurde.

Weitere Informationen und Kontaktdaten

Geschäftsbereiche:

Kontaktperson:

Fachbereich 2

Michael Stüber

Anschrift, Tel. & Fax: Rathausstraße 1

54427 Kell am See

Tel.: 06589/179-31

Web:

Anlage/Weitere

Informationen:

Fax: 06589/179-13

http://www kell-am-see.de

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