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Ausschreibung - Brückenbauwerke in Winnerath (ID:3950038)

Auftragsdaten
Titel:
Brückenbauwerke
DTAD-ID:
3950038
Region:
53520 Winnerath
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
17.06.2009
Frist Angebotsabgabe:
03.07.2009
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Abbruch-, Sprengarbeiten, Verkehrssteuerungsausrüstung, Müllbehandlung, Recyclingdienste, Straßenmarkierungsausrüstung, Müllentsorgung, Brückenbauarbeiten, Bahnschwellen, Gleisbaumaterial, Sonstige Baustoffe, Zubehör, Straßenmarkierungsarbeiten
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öffentliche Vergabebekanntmachung nach VOF

Abbruch zweier funktionsloser Brücken in 53520 D?mpelfeld

1. Veranlassung

In der Verbandsgemeinde Adenau, Ortsteil D?mpelfeld, befinden sich zwei

funktionslose

Eisenbahn?berf?hrungen, die die Landesstraße L73, innerorts auch als

Hauptstraße

bezeichnet, kreuzen.

Da beide Bauwerke seit geraumer Zeit nicht mehr im Betrieb befindlich

sind und ihr

Zustand in den letzten Jahren einen zunehmenden Unterhaltsaufwand

erforderte, wurde

der Abbruch der Bauwerke erwogen.

Eine Vereinbarung zwischen dem LBM und dem BEV

(Bundeseisenbahnverm?gen) sieht

vor, dass das BEV federführend die Abbruchma?nahmen ausschreibt und

begleitet.

Aufgrund von Verwaltungsvorgaben des Bundes soll im Rahmen eines

VOF-Verfahrens

für die Planung und Durchführung der Abbruchma?nahme ein geeignetes

Ingenieurbüro

gefunden werden. Eine Übersicht der zu erbringenden Leistungen liefert

die

nachfolgende Aufstellung.

2. Allgemeine Beschreibung

Die beiden funktionslosen, eingleisigen Brückenbauwerke befinden sich

auf dem Gebiet

der Verbandsgemeinde Adenau (VG A), im Ortsteil D?mpelfeld, und queren

die

Landesstraße L73, im Bereich D?mpelfeld auch als Hauptstraße

bezeichnet.

Bei diesen Bauwerken handelt es sich zum einen um eine Gew?lbebr?cke

der

ehemaligen Bahnstrecke 3000 von Remagen nach Adenau sowie um eine WIB-

Tr?gerkonstruktion der Strecke 3002 von D?mpelfeld nach Lissendorf.

Von beiden Bauwerken liegen nahezu keine Bestandsunterlagen mehr vor,

so dass eine

Beschreibung der Bauwerke nur auf die äußerlich sichtbaren Merkmale

Bezug nehmen

kann.

2.1 Gew?lbebr?cke:

Die Lichte Weite der eingleisigen ?berbaukonstruktion zwischen den

Widerlagern

betr?gt wie bei der WIB-Tr?gerkonstruktion ca. 9,3m. Die lichte Höhe im

Bereich des

Scheitels ist nach der örtlichen Beschilderung mit ca. 4,0m über

Stra?engradiente

angegeben, im Bereich der Fu?g?ngerwege betr?gt diese ca. 3,3m. Die

Gesamthöhe

der Konstruktion wird im Scheitelbereich auf ca. 1,35m bis 1,50m

abgeschätzt. über

die Breite des Bauwerks liegen ebenfalls keine Angaben vor. Aus dem

Vergleich mit

dem benachbarten WIB-Tr?ger wird die Breite auf ca. 5,0 - 6,0m

abgeschätzt.

über die Gründung des Bauwerks und die Hinterfüllung der Widerlager

liegen

ebenfalls keine Angaben vor. Es wird jedoch vermutet, dass das Gewölbe

wie die

benachbarte WIB-Konstruktion ebenfalls flach gegründet ist.

Auf dem Bauwerk könnten sich noch Teile der ehemaligen Ausrüstung

befinden. Die

Schienen und Schwellen sind jedoch seit geraumer Zeit bereits ausgebaut

worden.

Weiter ist zu erwähnen, dass auch über die beim Bau verwendeten

Baustoffe keine

Angaben mehr vorliegen.

2.2Wib-Tr?ger:

Für dieses Bauwerk der ehemals eingleisigen Strecke 3002 liegen noch

vereinzelt

Planunterlagen und Skizzen vor. Demnach betr?gt die Spannweite des

Brückenbauwerks 10,20m bei einer Breite von ca. 5,1m. Die lichte

Durchfahrtshöhe

wird in den Unterlagen mit ca. 4,3m angegeben und ist aktuell, wie auf

der

Beschilderung am Bauwerk erkenntlich, auf 4,0m beschränkt.

Die Konstruktionsh?he des WIB-Trägers betr?gt ca. 70cm bei einer

Aufbauh?he des

Fahrwegs von ca. 65cm von der ehemaligen Schienenoberkante (SO) aus

gerechnet.

Die Gesamthöhe des ?berbaus inkl. des Fahrwegs beläuft sich damit auf

ca. 1,35m.

Die WIB-Tr?ger liegen im Auflagerbereich auf Widerlagerw?nden auf, die

im Mittel ca.

2,0m dick und ca. 7,0m hoch sind. Die Wände sind flach gegründet in

einer Tiefe von

ca. 2,0m unter GOK / Fahrbahnoberkante. Die lichte Breite zwischen den

Widerlagerw?nden betr?gt ca. 9,30m.

Auf dem Bauwerk könnten sich noch Teile der ehemaligen Ausrüstung

befinden. Die

Schienen und Schwellen sind jedoch seit geraumer Zeit bereits ausgebaut

worden.

Zu den Baustoffen der WIB-Konstruktion liegen ebenfalls keine

Unterlagen mehr vor.

2.3 Weitere Bauwerke:

Wie aus dem Auszug aus der Grundkarte hervorgeht befinden sich zwischen

den

beiden Brückenbauwerken sowie seitlich davon verschiedene Stützwände,

die

größtenteils mit den beiden Brückenbauwerken abzubrechen und

r?ckzubauen sind.

über diese Stützwände liegen ebenfalls keine Bestandsunterlagen vor.

Eine Aussage

zur Beschaffenheit, Art der Konstruktion der Wände und deren Gründung,

verwendete Baustoffe, etc. kann daher nicht getroffen werden.

Die Stützwand süd-östlich der Hauptstraße soll nicht vollständig

abgerissen werden.

Nach dem Rückbau der Brückenbauwerke und der St?tzbauwerke sollen

vorerst

keine neuen St?tzbauwerke - mit Ausnahme der Situation im Südosten -

zur

Sicherung der Böschungen errichtet werden. Stattdessen sind neue

Böschungen im

Bereich des Bahndammes vorzusehen. Die B?schungsvorderkante sollte sich

dabei

an der ehemaligen Hinterkante der Br?ckenwiderlager orientieren. Die

Höhe und

Neigung der Böschung ist nach den Erfordernissen der Standsicherheit zu

w?hlen.

Dabei ist besonderer Wert darauf zu legen, dass keine zusätzlichen

Maßnahmen zur

Gewährleistung der Standsicherheit erforderlich werden.

Für die ?bersch?ssigen Bodenmassen, die im Zuge der Herstellung der

neuen

B?schungslinie entbehrlich sind, ist im Vorfeld eine Untersuchung auf

eine mögliche

Schadstoffbelastung vorzunehmen. Die Entsorgungs- und

Verwertungsm?glichkeiten

sind darzustellen und erforderlichen Abstimmungen und Genehmigungen

z.B. mit der

SAM Sonderabfall-Management Gesellschaft in Mainz durchzuführen und zu

erwirken.

2.4 örtliche Verhältnisse:

Die beiden Brückenbauwerke befinden sich wie eingangs erwähnt innerorts

der

Gemeinde D?mpelfeld, direkt an der L73, die die Bauwerke in

Ost-West-Richtung

quert. Nord-östlich der beiden Bauwerke verläuft in ca. 10m Entfernung,

unmittelbar

neben dem Bahndamm, der Adenauer Bach, mit Fließrichtung gen Norden in

Richtung Ahr. Süd-östlich zweigt die Bachstra?e von der Hauptstraße in

Richtung

Süden ab und erschließt ein Wohngebiet. Ebenfalls auf süd-östlicher

Seite,

unmittelbar im Bereich der Stützwand am Widerlager der Gew?lbebr?cke

befindet

sich eine Bushaltestelle der Gemeinde.

Nord-westlich der WIB-Tr?gerkonstruktion befinden sich

Privatgrundst?cke, die

unmittelbar an den Bahndamm heranreichen. Auf der süd-westlichen Seite

zweigt die

Bahnhofstraße von der Hauptstraße in Richtung Süden ab. Auch hier

befinden sich

mehrheitlich Wohngebiete mit überwiegend Privatnutzung.

Die Flächen des ehemaligen Bahngel?ndes im Norden der beiden Bauwerke

sind

aktuell ungenutzt. Die Flächen südlich sind zu einem Teil bereits an

Privatpersonen

verkauft und werden aktuell genutzt.

3. Verträge und Vergütung

Die Planungsleistungen orientieren sich am Leistungsbild der HOAI in

Verbindung mit

HVA F-Stb sowie der "Arbeitshilfe zum Umgang mit Bau- und

Abbruchabf?llen sowie zum

Einsatz von Recycling-Baustoffen auf Liegenschaften des Bundes". Sie

unterliegen

weiter den Regelungen des Bundes und des Landes Rheinland-Pfalz.

Sie beinhalten nahezu alle Leistungsphasen nach HOAI, die im Zuge der

Abbruchplanung von Ingenieurbauwerken zu erbringen sind, im konkreten

Fall für den

Abbruch der beiden Brückenbauwerke, der Stützwände sowie der

Umgestaltung der

Böschungen und Anschlusssituationen.

Das Planungshonorar bestimmt aus vorläufig gesch?tzten Abbruchkosten

von 100.000,-

EUR.

Es wird vorausgesetzt, dass alle Angebote in deutscher Sprache

abgefasst werden und

die Kommunikation innerhalb des Projektes ebenfalls in deutscher

Sprache erfolgt.

4. Zeitplan

Die Frist für den Teilnahmeantrag ist der 03.07.2009. Anträge sind

schriftlich oder per e-

mail an die unten stehende Adresse zu richten.

Das Angebot für die Abbruchplanung der beiden Bahnbr?cken inkl. der

Stützwände

sowie die Planung der neuen Böschungen ist bis zum 08.07.2009 12:00 Uhr

dem BEV in

Bonn an die unten genannte Adresse vorzulegen:

Bundeseisenbahnverm?gen

Hauptverwaltung

z. Hd. Herrn Wolfgang Lottes (KO-2501)

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 2

53175 Bonn

E-Mail: [1]Wolfqanq.Lottes@bev.bund.de

Die Auftragsvergabe ist für den 24.08.2009 (35 KW) vorgesehen. Die

Arbeit ist

unverzüglich nach Auftragsvergabe aufzunehmen.

Für die weitere Abwicklung der Maßnahme ist nach Auftragserteilung ein

Zeitplan für die

Planung und Ausführung der Abbruchma?nahme zu erstellen. Dieser

Terminplan ist mit

dem Landesbetrieb Mobilität, den Beauftragten der Verbandsgemeinde

Adenau und dem

BEV abzustimmen und im Rahmen des Projektes zeitnah fortzuschreiben.

Es ist beabsichtigt, sämtliche Planungen für den Abbruch der Brücken-

und

St?tzbauwerke sowie der Anschlusssituationen noch im Frühjahr 2010

abzuschließen, so

dass nach Ausschreibung und Vergabe die Ausführung der Abbruchma?nahme

bis

Herbst 2010 abgeschlossen werden kann.

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