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Ausschreibung - Bürohilfsarbeiten in Hannover (ID:11686564)

Übersicht
DTAD-ID:
11686564
Region:
30449 Hannover
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Sekretariatsdienste und ähnliche Leistungen, Sonstige Dienstleistungen für Unternehmen
CPV-Codes:
Bürohilfsarbeiten
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Die Stadtwerke Hannover AG zählt mit einem Jahresumsatz von rund 2 400 000 000 EUR zu den größten kommunalen Energieversorgern Deutschlands. Unter der Dachmarke „enercity – positive energie“...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
12.03.2016
Frist Angebotsabgabe:
11.04.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Stadtwerke Hannover AG
Ihmeplatz 2
30449 Hannover
Frau Daniela Schröder
Telefon: +49 511430-2916
Fax: +49 511430-9412916
E-Mail: daniela.schroeder@enercity.de
http://www.enercity.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Erbringung von Dienstleistungen im Rahmen des außergerichtlichen Forderungsmanagements unter Benutzung des energiewirtschaftlichen Abrechnungssystems der Stadtwerke Hannover AG basierend auf SAP IS-U ERP 6.0 mit EHP7 für die Sparten Strom, Gas, Wasser, Abwasser und Fernwärme.
Die Stadtwerke Hannover AG zählt mit einem Jahresumsatz von rund 2 400 000 000 EUR zu den größten kommunalen Energieversorgern Deutschlands. Unter der Dachmarke „enercity – positive energie“ bietet sie Strom, Erdgas, Wasser und Fernwärme sowie energienahe Dienstleistungen an. Rund 700 000 Menschen in Hannover und der Region Hannover nutzen die Produkte von enercity.
Bei enercity handelt es sich um ein Grundversorgungsunternehmen. In diesem Zusammenhang sind im Tagesgeschäft als rechtliche Grundlagen neben dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) auch die Grundversorgungsverordnung für Strom (StromGVV), Gas (GasGVV), Wasser (AVBWasserV) und Wärme (AVBFernwärmeV) zu berücksichtigen.
enercity sucht ein qualifiziertes Dienstleistungsunternehmen, welches zum 1.1.2017 mit einer vorgeschalteten Testphase von 3 Monaten Aufgaben im Bereich des außergerichtlichen Forderungsmanagements übernehmen soll.
Der Aufgabenbereich umfasst die Unterstützung im Rahmen des außergerichtlichen Forderungsmanagements bei der Bewältigung des telefonischen und schriftlichen Kundenkontaktvolumens von schluss-/endgerechneten Kunden mit offenen Posten, die in den (Schlussrechnungs-) Mahnverfahren die höchste (dritte) Mahnstufe im Abrechnungssystem erreicht haben. Die Leistung umfasst die selbstständige Bearbeitung und Verfolgung der Vorgänge des Forderungsmanagements (z. B. Datenpflege, Adressermittlung, Einholen von Wirtschaftsauskünften, Vereinbarung von Stundungen, Bearbeitung und Verwaltung Inkasso-/Sperraufträge, Prüfung zur Inkassofähigkeit) anhand der sogenannten Sachbearbeiterhinweise in Form einer offenen Postenliste mit dem Ziel der fallabschließenden Bearbeitung nach den Vorgaben von enercity (z. B. Forderungsrealisierung, Vorbereitung und Umsetzung der Forderungsausbuchung bzw. -verkauf, sowie Abgaben an das gerichtliche Forderungsmanagement).
Außerdem wird die Annahme und Abwicklung der Inbound-Calls für das Forderungsmanagement im Überlauf/first level für vorhandene Servicenummern benötigt (für vitale Privat- und Geschäftskunden mit offenen Posten, die im Mahnverfahren i. d. R. die höchste Mahnstufe im Abrechnungssystem erreicht haben und für die ein Inkasso-/Sperrauftrag angedroht oder ausgelöst bzw. die Energieversorgung aufgrund von Zahlungsverzug bereits unterbrochen wurde).
Die vorgenannten Aufgaben umfassen die zeitnahe, qualitativ hochwertige Sachbearbeitung von ausgewählten Vorgängen des Forderungsmanagements in deutscher Sprache und Schrift unter Benutzung des energiewirtschaftlichen Abrechnungssystems der Stadtwerke Hannover AG basierend auf SAP IS-U ERP 6.0 mit EHP7 in den Sparten Strom, Gas, Wasser, Abwasser und Fernwärme. Durch die Einführung des Abrechnungssystems SAP IS-U 6.0 und Umsetzung der gesetzliche Forderungen der Bundesnetzagentur (Trennung der Systeme) ist die Zusammenarbeit mit SAP IS-U Anwenderspezialisten hierbei gesetzt und zwingende Voraussetzung.
Das durchschnittliche Auftragsvolumen liegt in der Vorgangsbearbeitung bei 800 Vorgängen pro Monat, in der Telefonie bei 150 Calls pro Woche und 650 Calls pro Monat. Die Mengenangaben stellen eine durchschnittliche Größenordnung des Auftragsumfangs nach heutiger Schätzung und auf der Grundlage der Erfahrungen aus den bisherigen 3 Jahren dar und sind keine verbindliche Angabe. Auf Grund des schwankenden Auftragsvolumens ist die verbindliche Kommunikation der zu bearbeitenden Menge der Vorgänge über einen monatlichen Forecast nicht möglich.
Die Bearbeitung erfolgt mittels der Kontaktmedien Telefon, Brief, Fax und E-Mail, welche im In- und Outbound genutzt werden.
Die Erbringung der Dienstleistung erfolgt in den Räumlichkeiten des Auftragnehmers. Die erforderliche IT-Infrastruktur für einen gesicherten Fernzugriff (z. B. VPN) auf die Systeme des Auftraggebers ist vom Auftragnehmer sicherzustellen. Es wird eine Bandbreite von mindestens 100 Mbits/s symmetrisch benötigt.
Darüberhinaus sind folgende Leistungen optional zu erbringen:
Mahntelefon/Telefoninkasso: Durchführung von Outbound-Calls für das Forderungsmanagement von enercity für die vitalen Kunden mit offenen Posten, die im Mahnverfahren die zweithöchste bzw. höchste Mahnstufe (jedoch vor dem Inkasso-/Sperrgang) im Abrechnungssystem erreicht haben. Dabei besteht die wichtigste Anforderung darin, die Inkasso-/Sperraufträge durch gezielte telefonische Ansprache entscheidend zu verringern.
Forderungsinkasso: Im Anschluss an das kaufmännische Mahnverfahren von enercity soll der Dienstleister den weiteren Forderungseinzug für zum Zeitpunkt der Übergabe nicht ernsthaft bestrittene Forderungen aus Energielieferungsverträgen für schluss-/endgerechnete Kunden innerhalb einer festgelegten Bearbeitungsfrist durchführen.
Dabei tritt der Dienstleister ausschließlich im vorgerichtlichen Verfahren in Vollmacht auf, zeigt den Schuldnern die Beauftragung an und ergreift alle zweckdienlichen außergerichtlichen Maßnahmen zur Einziehung der Forderungen nach pflichtgemäßem Ermessen. Die Vergütungsansprüche richten sich nach der Vergütungstabelle des jeweils gültigen Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (Anlage zu § 13 RVG) und werden neben der übergebenen Forderung als Verzugsschaden gegen die Schuldner geltend gemacht.

CPV-Codes: 79500000

Erfüllungsort:
Hannover.
Nuts-Code: DE92

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
85920-2016

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
11.04.2016

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Im Falle des Auftrages gegebenenfalls Bankbürgschaft, Versicherungsnachweis.
Siehe Vergabeunterlagen.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Die unter III.2.1)-III.2.3) verlangten Erklärungen und Nachweise sind ausschließlich unter Verwendung der zur Erstellung eines Teilnahmeantrages zur Verfügung gestellten Formblätter zu erbringen.
Die Nachweise und Erklärungen sind bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Der/die Bewerber/Bewerbergemeinschaft kann sich bei der Erfüllung der Eignungsanforderungen gemäß Ziffer III.2.2) und III.2.3) der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen (Eignungsleihe). Soweit die Bewerber/Bewerbergemeinschaften zum Nachweis der eigenen Eignung auf andere Unternehmen verweisen, müssen sie diese anderen Unternehmen bereits im Teilnahmeantrag mit Name und Anschrift benennen. Außerdem ist auf den jeweiligen Formblättern für die Eignungsnachweise im Einzelnen deutlich zu machen, welche Angaben
von diesem/diesen anderen Unternehmen stammen. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften müssen in diesem
Fall außerdem nachweisen, dass sie auf die Mittel des/der anderen Unternehmen tatsächlich zugreifen können.
Dieser Nachweis erfolgt durch die Vorlage einer Eigenerklärung (Verpflichtungserklärung) des/der anderen
Unternehmen(s), in welcher diese(s) sich für den Fall der Erteilung des Zuschlags an den/die betreffende(n)
Bewerber/Bewerbergemeinschaft(en) gegenüber diesem/n unwiderruflich verpflichtet/n, die erforderlichen
Mittel während der Auftragsabwicklung zur Verfügung zu stellen. Die Verpflichtungserklärung ist im Fall der
Eignungsleihe mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Ist beabsichtigt, Teile der Leistung von Nachunternehmern ausführen zu lassen, ohne dass sich der Bewerber/
die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf den oder die Nachunternehmer beruft,
müssen die Bewerber/Bewerbergemeinschaften in ihrem Teilnahmeantrag die Art und den Umfang der von
dem/den Nachunternehmer(n) übernommenen Teilleistungen zweifelsfrei angeben und die Nachunternehmer
namentlich und mit Anschrift benennen. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften müssen außerdem
nachweisen, dass sie auf die Mittel des/der Nachunternehmer(s) tatsächlich zugreifen können. Dieser Nachweis
erfolgt durch die Vorlage einer Eigenerklärung (Verpflichtungserklärung) des/der Nachunternehmer(s),
in welcher dieser sich für den Fall der Erteilung des Zuschlags an den/die betreffende(n) Bewerber/
Bewerbergemeinschaft(en) gegenüber diesem/n unwiderruflich verpflichtet, seine Mittel während der
Auftragsabwicklung zur Verfügung zu stellen. Die Verpflichtungserklärung ist in diesem Fall (im Gegensatz zum
Fall der Eignungsleihe) erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen. Der Auftraggeber wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bewerber vor Zuschlagserteilung unter Fristsetzung von sämtlichen Nachunternehmern darüber hinaus die Erklärungen nach Ziff. III.2.1) 1.) bis 3.) (siehe nachfolgend) anfordern. Werden diese Unterlagen nicht vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen.
Folgende Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerber/Bewerbergemeinschaften einzureichen:
1) Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigungen zum Nachweis der ordnungsgemäßen
Gewerbeanmeldung/- ummeldung bzw. Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes; andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den
Gegenstand des Unternehmens des Bewerbers /jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft. Der Auszug aus
dem Handelsregister/vergleichbare Nachweis darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 6 Monate sein;
2) Kopie des Eintrages im Rechtsdienstleistungsregister (§§ 10 ff RDG) für die Durchführung von Inkassoleistungen nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz;
3) Eigenerklärungen, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 Abs. 1 und 4 SektVO vorliegen;
4) Eigenerklärung, dass die Vorgaben des §§ 4 und 5 Niedersächsisches Tariftreue- und Vergabegesetz sowie
die Vorgaben des MiLoG eingehalten werden;
5) ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung;
6) ggf. Nachunternehmererklärung;
7) ggf. Nachunternehmerverpflichtungserklärung.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers/ der einzelnen Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
2) Erklärung über den Umsatz über Dienstleistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, die mit den zu vergebenen Leistungen vergleichbar sind d. h. im EVU-Umfeld mit der Anbindung an eine IS-U Schnittstelle.
3) Erklärung des Bewerbers/ der einzelnen Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft über die Anzahl des Gesamtpersonals der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre und die Anzahl der Mitarbeiter, die in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für entsprechende Dienstleistungen eingesetzt worden sind.
4) Bonitäts-/Wirtschaftsauskunft einer autorisierten Auskunftei (Creditreform oder vergleichbar) (Rating Creditreform 332 oder besser). Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 6 Monate sein.
Es gelten folgende Mindestanforderungen:
Zu 2) Der Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss insgesamt mindestens 500 000 EUR betragen.

Technische Leistungsfähigkeit
Es gelten folgende Mindestanforderungen:
1) Nachweis von mindestens einer Referenz bei einem Energieversorgungsunternehmen; die Referenz wird nur gewertet, wenn sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:
a. in den letzten 3 Geschäftsjahren erbrachte vergleichbare Leistungen.
Vergleichbare Leistung heißt:
Die Referenz umfasst mindestens das unter Punkt II.1.5) beschriebene Volumen und die Bearbeitung der dort aufgeführten Tätigkeiten / Aufgaben im System IS-U, zumindest in den Sparten Strom und Gas.
b. es ist darzustellen: der Leistungsgegenstand sowie die Kontakt-Medien, das Vorgangsvolumen und die Anzahl des eingesetzten Personals,
c. Ausführungszeiten und Angabe des Auftraggebers mit Ansprechpartner nebst Telefonnummer ist anzugeben.
2) Eigenerklärung, dass im Auftragsfall alle eingesetzten Mitarbeiter die deutsche Sprache in Wort und Schrift fließend beherrschen (bei Nicht-Muttersprachlern nachzuweisen durch deutschen Schulabschluss; wenn nicht vorhanden: Nachweis der Sprachkenntnis Niveau C1 des europäischen Referenzrahmens);
3) Nachweis der Zertifizierung für das Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig;
4) Eigenerklärung über Kenntnisse einschlägiger Vorschriften des deutschen Energierechts (z. B. EnWG, EEG, siehe II.1.5)) bei einer ausreichenden Anzahl von Mitarbeitern bezogen auf das vorgenannte Volumen im vorgesehenen Leistungszeitraum;
5) Eigenerklärung über einschlägige Kenntnisse über die Anwendung des unter II.1.5) beschriebenen SAP IS-U Systems;
6) Benennung des vorgesehenen Projektleiters und des vorgesehenen Stellvertreters mit Kurzlebenslauf, aus der mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in dieser Funktion hervorgeht.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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Vergebener Auftrag
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