DTAD

Ausschreibung - Collaborative Appliance Support in Schleuse Ems (ID:8392286)

Auftragsdaten
Titel:
Collaborative Appliance Support
DTAD-ID:
8392286
Region:
56130 Schleuse Ems
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
21.06.2013
Frist Angebotsabgabe:
02.07.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Der LDI betreibt zur Absicherung des rlp-Netzes u. a. zwei Checkpoint Firewall-1 Firewall-Systeme. Diese laufen als Cluster im HA-Betrieb unter Gaia mit jeweils einem eigenen Smartcenter-Server. Ein Cluster läuft als Openserver, das andere als IP1285 Appliance. Für diese Umgebung wird Collaborative Appliance Support Co- Premium benötigt.
Kategorien:
Diverse Reparatur-, Wartungsdienste, Softwareprogrammierung, -beratung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
Anzeigen

Bekanntmachung

1. Art der Vergabe

Öffentliche Ausschreibung gemäß § 3 Abs. 1 VOL/A

2. Bezeichnung der zur Angebotsabgabe auffordernden Stelle

Bezeichnung

Landesbetrieb Daten und Information

Postanschrift

Römerstraße 42

56130 Bad Ems

Telefon-Nummer: 02603/605-0

Telefax-Nummer:

E-Mail-Adresse: ausschreibungen@ldi.rlp.de

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer:

3. Bezeichnung der den Zuschlag erteilenden Stelle

Wie Ziffer 2

4. Bezeichnung der Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind

Wie Ziffer 2

5. Form der Angebote

Postalischer Versand

6. Art und Umfang der Leistung sowie Ort der Leistungerbringung

Der Landesbetrieb Daten und Information (im weiteren LDI genannt) mit ca. 200 Mitarbeitern mit Sitz in

Mainz und einer Außenstelle in Bad Ems ist Teil der Landesverwaltung Rheinland-Pfalz. Er nimmt als

zentraler Dienstleister staatliche Aufgaben der Informations- und Kommunikationstechnologie (IT) in der

Landesverwaltung wahr und stellt hierzu auch zentrale IT-Einrichtungen zur Verfügung.

Der derzeitige Leistungskatalog des LDI beinhaltet die Beratung der Kunden, die Durchführung von Projekten,

den Betrieb sowie die Wartung und Betreuung von Systemen und die Wartung und Pflege von Produkten.

Die technologischen Kernkompetenzen des LDI sind Kommunikationsnetze und -dienstleistungen, verteilte

und zentrale IT-Systeme, kundenspezifische und standardisierte Anwendungen sowie gesamtheitliche Sicherungsverfahren.

Der LDI betreibt zur Absicherung des rlp-Netzes u. a. zwei Checkpoint Firewall-1 Firewall-Systeme. Diese laufen als Cluster im HA-Betrieb unter Gaia mit jeweils einem eigenen Smartcenter-Server. Ein Cluster läuft als

Openserver, das andere als IP1285 Appliance. Für diese Umgebung wird Collaborative Appliance Support Co- Premium benötigt.

Hauptleistungsort:

Bezeichnung

Rheinland-Pfalz

Postanschrift

7. ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose

Angebote sollen eingereicht werden für: die Gesamtleistung

Anzahl der Lose: kein Los vorhanden

8. ggf. Zulassung von Nebenangeboten

Nebenangebote sind nicht zugelassen

9. etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist

Die Wartungs- und Pflegeleistungen werden für einen Zeitraum von zunächst 12 Monaten abgenommen werden.

Danach verlängert sich der mit dem Zuschlag zustande kommende Vertrag, ohne dass es einer besonderen

Erklärung bedarf, höchstens zweimal für je ein Kalenderjahr, wenn er nicht mit einer Frist von 3 Monaten vor

Ablauf von einer Partei gekündigt wird.

Dauer (ab Auftragsvergabe)

Zeitraum

Beginn: 01.08.2013

Ende: 31.07.2016

10.

Bezeichnung der Stelle, die die Vergabeunterlagen und die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes

abgibt

Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz

Zu den unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die

Verdingungsunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle

eingesehen werden.

11. Ablauf der Angebotsfrist

02.07.2013 12:00

12. Ablauf der Bindefrist

31.08.2013 23:59

14. Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen

Der Bieter hat eine Haftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen nachzuweisen: für

Personenschäden pauschal mindestens 500.000 Euro, für Sachschäden pauschal mindestens 500.000 Euro

je Schadensfall, insgesamt jedoch höchstens bis zu 1.000.000 Euro, für Vermögensschäden in Höhe von 10

v.H. der Gesamtvergütung des Vertrages bzw. insgesamt pauschal höchstens 500.000 Euro. Alternativ kann

der Bieter eine verbindliche Erklärung einer Versicherung vorlegen, aus der sich ergibt, dass im Falle der

Zuschlagserteilung an den Bieter eine solche Versicherung abgeschlossen wird.

15. Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind

Siehe Vergabeunterlagen.

16. Mit dem Angebot vorzulegende Unterlagen zur Beurteilung der Eignung des Bieters

Bedingung für die Auftragsvergabe

Der/die Bieter/in hat eine Darstellung der angebotenen Leistungen bzw. Produktbeschreibung einschließlich

schriftlicher Zusicherung der Erfüllung sämtlicher, in Teil B: Leistungsbeschreibunngen geforderter

Ausschlusskriterien. Die nachfolgend aufgeführten Anforderungen müssen ausdrücklich erfüllt werden und

führen bei Nichterfüllung zum Ausschluss des Angebots:

1. Zusicherung der Erfüllung der in Ziffer 4 des Pflichtenheftes geforderten technischen Vorgaben (A-Kriterium)

2. Nachweis der entsprechenden Checkpoint-Zertifizierungen (Check Point Certified Collaborative Support

Provider (CCSP) Partner) (A-Kriterium)

Bietergemeinschaften sind zugelassen. Angebote von Bietergemeinschaften und anderen gemeinschaftlichen

Bietern, deren sämtliche Mitglieder mit Namen und Anschrift zu benennen sind, finden jedoch nur

Berücksichtigung, wenn folgende Bedingungen eingehalten sind:

Bietergemeinschaften müssen alle Mitglieder angeben [Teil A: Anlage 06 Bietergemeinschaft]. Ein Mitglied

ist von allen übrigen Mitgliedern als Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu

bevollmächtigen. Alle Mitglieder müssen sich für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden

Leistungsverpflichtungen und Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten. Die geplante

Rechtsform der Bietergemeinschaft ist anzugeben. Sofern nach den Vergabeunterlagen im Rahmen der

Angebotserstellung rechtsverbindliche Unterschriften gefordert sind, müssen diese von allen Mitgliedern

der Bietergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter geleistet werden. Dies gilt insbesondere für

die Unterzeichnung des Angebotes. Fallen ein oder mehrere Mitglieder der Bietergemeinschaft nach der

Zuschlagserteilung aus, muss weiterhin die ordnungsgemäße Leistungserbringung sichergestellt sein.

Der Auftraggeber ist unverzüglich über den Ausfall zu informieren. Die Aufnahme eines weiteren Mitglieds

der Bietergemeinschaft ist zulässig, vorausgesetzt, der Auftraggeber hat das neu benannte Mitglied als

geeignet anerkannt. Unzulässig ist, als Mitglied einer Bietergemeinschaft und gleichzeitig als Einzelbieter

anzubieten. Ein solches Verhalten wird als unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede gewertet und führt

jedenfalls zum Ausschluss beider Angebote. Gleiches gilt für den Fall, dass sich ein Bieter an verschiedenen

Bietergemeinschaften beteiligt.

Nachweis über die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer

Der Bieter hat mit seinem Angebot di nachfolgenden Eigenerklärungen abzugeben [den Vergabeunterlagen liegt

ein entsprechendes Formblatt als Teil A: Anlage 01 bei] und mit seiner Unterschrift die Richtigkeit der Angaben

zu versichern. Der Bieter versichert, dass

1. er nicht wegen eines Deliktes rechtskräftig verurteilt ist, das seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt

(etwa: Bestechung / Vorteilsgewährung gegenüber der Vergabestelle; Unterschlagung, Untreue, Betrug,

Urkundenfälschung, Verstöße gegen das GWB, z.B. Preisabsprachen),

2. er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur

gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers

ordnungsgemäß erfüllt hat,

3. er im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde,

Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat,

4. keine der Personen, deren Verhalten ihm zuzurechnen ist, aus einem der nachfolgenden Gründe rechtskräftig

verurteilt worden ist:

a. § 129 StGB (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b

StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),

b. § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),

c. § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EU oder gegen Haushalte richtet, die

von der EU oder in deren Auftrag verwaltet werden,

d. § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EU oder gegen Haushalte

richtet, die von der EU oder in deren Auftrag verwaltet werden,

e. § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU Bestechungsgesetzes, Artikel

2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Abs.2 Nr.10 des Vierten

Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und

dieGleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,

f. Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer

Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),

g. § 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen

Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EU oder

gegen Haushalte richtet, die von der EU oder in deren Auftrag verwaltet werden

5. über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren

eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. Ein

ausländischer Bieter befindet sich nicht in Verhältnissen, die nach den Rechtsvorschriften seines Landes mit den

im vorgehenden Satz genannten Verfahren vergleichbar sind.

6. das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet.

7. er keine sonstige schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt.

8. das Unternehmen sicherstellt, dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht die

"Technologie von L. Ron Hubbard" anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten werden. Bei einem

Verstoß ist der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist zu

kündigen. Weiter gehende Rechte bleiben unberührt.

9. in seinem Unternehmen keine Schwarzarbeit stattfindet und weder das Unternehmen noch Angehörige des

Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen nach dem Gesetz zur Bekämpfung

der Schwarzarbeit wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften verurteilt worden sind.

10. seine Leistungen unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie des

Landesdatenschutzgesetzes Rheinland-Pfalz erbracht werden. Er erklärt ferner, dass auch die Mitarbeiter des

Unternehmens zur Einhaltung des Datengeheimnisses nach §5 BDSG verpflichtet werden.

11. er ausschließlich Mitarbeiter einsetzen wird, die dazu bereit sind, eine Verpflichtungserklärung nach § 1

rpflichtungsgesetz sowie ein ührungszeugnis für behördliche Zwecke abzugeben.

12. die für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen über die uneingeschränkte schriftliche und

mündliche Kommunikationsfähigkeit in deutscher Sprache verfügen. Mit seiner Unterschrift versichert

der Bieter die Richtigkeit seiner Angaben, weshalb weitere Nachweise zu den Ziffern 1 bis 12 zunächst

nicht vorgelegt werden müssen. Die Vergabestelle kann in Zweifelsfällen entsprechende Nachweise zur

Zuverlässigkeitsprüfung jedoch jederzeit anfordern. Werden die Nachweise auf Anforderung nicht vorgelegt,

kann dies zum Ausschluss des betreffenden Angebotes führen. Werden vorsätzlich unzutreffende Erklärungen

in Bezug auf die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) abgegeben, wird das Angebot

ausgeschlossen. Setzt der Bieter Nachunternehmer ein, hat jeder Nachunternehmer die vorstehenden

Erklärungen durch Unterzeichnung dieses Vordrucks Teil A: Anlage 01_Eigenerklärungen abzugeben. Gleiches

gilt für sämtliche Mitglieder einer Bietergemeinschaft. Der Bieterhat einen Nachweis zuerbringen, dass er im

Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des

Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist, in dem er ansässig ist (Handelsregisterauszug, nicht

älter als 6 Monate, Kopie genügt). Hinweis: Unternehmen, die weder im Berufs- noch Handelsregister noch

einem anderen Register geführt werden, legen eine Kopie der Gewerbeanmeldung der zuständigen Stelle

des Landes, in dem sie ansässig sind (soweit erforderlich) oder einen anderen geeigneten Nachweis (z. B.

bereinigter Steuerbescheid) vor, der einen Aufschluss über die Art der beruflichen Tätigkeit zulässt. Die geplante

Rechtsform der ggf. in Gründung befindlichen Unternehmen bzw. Bietergemeinschaften ist anzugeben.

Nachweis über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bieter die ausgefüllten und

unterzeichneten Teil A: Anlage 02_Unternehmensdarstellung seinem Angebot beizufügen. Demgemäß hat der

Bieter zur Prüfung seiner Leistungsfähigkeit Auskunft zu Folgendem zu geben:

Als Unternehmen am Markt präsent seit:,

durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz des Unternehmens aus den Jahren 2010, 2011 und 2012 in Deutschland

(brutto), durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz des Unternehmens aus den Jahren 2010, 2011 und 2012 in

Deutschland (brutto) bezogen auf das hier in Frage stehende Geschäftsfeld , durchschnittliche Gesamtanzahl

der freien

und festangestellten Mitarbeiter in den Jahren 2009, 2010 und 2011 in Deutschland, durchschnittliche

Gesamtanzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter in den Jahren 2010, 2011 und 2012 in Deutschland

in Bezug auf das hier in Frage stehende Geschäftsfeld. Ist das Unternehmen noch nicht 3 Jahre am Markt

tätig, ist es möglich, die genannten Angaben über die bisherige Tätigkeit zu machen. Die Einschaltung von

Nachunternehmen ist zulässig. Sofern ein Bieter/eine Bietergemeinschaft Nachunternehmen einschaltet, bietet

er/sie als Generalunternehmer (GU) an. Bei der Einschaltung von Nachunternehmen haftet der Auftragnehmer

für die ordnungsgemäße

Gesamtabwicklung des Auftrags. Verpflichtet der Bieter für die Leistungserbringung Nachunternehmer, so sind

diese im Angebot namentlich mit den zu leistenden Aufgaben nach Art und Umfang aufzuführen (Vorlage eines

abschließenden Verzeichnisses der Nachunternehmerleistungen und der hierfür vorgesehenen

Nachunternehmer).Die Eignung der Nachunternehmer ist mit sämtlichen geforderten Nachweisen und

Erklärungen zu belegen. Sofern Bieter Nachunternehmer einsetzen wollen, muss sichergestellt sein, dass im

jeweiligen Auftragsfall auch die tatsächlich erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Eine entsprechende

Erklärung jedes Nachunternehmers (Verfügbarkeitserklärung) ist vorzulegen. Dies gilt ausdrücklich

auch für den Zugriff auf Tochterunternehmen, sofern diese rechtlich selbstständig sind. Das Fehlen des

Nachunternehmerverzeichnisses, der Verfügbarkeitserklärungen oder der Eignungsnachweise kann zum

Ausschluss des Angebotes führen. Der Auftraggeber hat das Recht, den Nachunternehmer abzulehnen, sofern

an dessen Eignung begründete Zweifel bestehen. Der Bieter hat bei der Übertragung von Teilen der Leistung

nach wettbewerblichen Gesichtspunkten zu verfahren, dem Nachunternehmer auf Verlangen den Auftraggeber

zu benennen, ihn davon in Kenntnis zu setzen, dass es sich um einen öffentlichen Auftrag handelt, sowie

dem Nachunternehmer insgesamt keine ungünstigeren Bedingungen zu stellen, als zwischen ihm und dem

LDI vereinbart sind. Der Bieter hat bei Einholung von Angeboten für Nachunternehmer regelmäßig kleine und

mittlere Unternehmen angemessen zu beteiligen. Die Vergabestelle weist zur Wahrung des Wettbewerbs

ausdrücklich darauf hin, dass die ausgeschriebenen Dienstleistungen auch von geeigneten Nachunternehmern

erbracht werden können. Fallen ein oder mehrere Nachunternehmer nach der Zuschlagserteilung aus, muss

weiterhin die ordnungsgemäße Leistungserbringung sichergestellt sein. Der Auftraggeber ist unverzüglich

über den Ausfall zu informieren. Die Aufnahme eines anderen Nachunternehmers ist unter der Voraussetzung

zulässig, dass der Auftraggeber den neu benannten Nachunternehmer als geeignet anerkennt.

Nachweis über die technische Leistungsfähigkeit

Der Bieter hat mit seinem Angebot Referenzen nach Maßgabe der Teil A: Anlage 03 der Vergabeunterlagen

einzureichen. Zur Feststellung der Eignung des Unternehmens wird der Bieter aufgefordert, 3 Referenzen

in Bezug auf das Unternehmen zu benennen, die vergleichbare Leistungen zum Gegenstand haben. Dabei

hat der Bieter nach einer Kurzbeschreibung der Tätigkeit (stichpunktartig den Auftragsinhalt sowie den Grad

seiner Beteiligung darstellen, Zahl der Personentage, Dauer, Auftragsvolumen/ eine/n Ansprechpartner/in des

Auftraggebers mit Namen und Telefonnummer anzugeben, so dass die Vergabestelle

die Referenzen ohne weiteres prüfen kann. Bei unvollständigen Angaben kann die Vergabestelle von

der Bewertung der Referenz absehen.Die Angaben sind in diese Anlage einzutragen und dem Angebot

unterzeichnet beizufügen. Mit seiner Unterschrift bestätigt der Bieter die Richtigkeit seiner Angaben.

Sonstiger Nachweis

Der/die Bieter/in hat seinem/ihren Angebot die folgende Tariftreueerklärung, welche als Teil A: Anlage

04_Tariftreuerklärung zur Verfügung steht, rechtsverbindlich unterzeichnet beizufügen:

Nach § 3 Abs. 1 des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und

Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (Landestariftreuegesetz - LTTG) vom 01. Dezember 2010

(GVBl. 2010, Nr.20, S.426 ff vom 13.Dezember 2010).

Der Auftragnehmer hat alle Bestimmungen des Landesgesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und

Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben in seiner jeweils geltenden Fassung zur Kenntnis genommen,

was er mit seiner Unterschrift bestätigt, und erklärt hierzu:

Ich/Wir verpflichte/n mich/uns hiermit,

1.den Beschäftigten bei der Ausführung der Leistungen mindestens das nach der jeweils gültigen

Landesverordnung zur Festsetzung des Mindestentgelts nach § 3 Abs. 2 Satz 3 des Landestariftreuegesetzes

zu zahlende Entgelt (brutto) (derzeit mindestens 8,70 EUR (brutto)) pro Stunde zu zahlen. Dies gilt nicht für eine

Leistungserbringung durch Auszubildende;

2.Nachunternehmen sorgfältig auszuwählen und insbesondere deren Angebote dahingehend zu überprüfen, ob

sie auf der Basis des zu zahlenden Mindestentgelts kalkuliert sein können;

3.Im Falle der Auftragserteilung durch Nachunternehmer oder Beschäftigte eines Verleihers sowie Beschäftigte

des Verleihers des beauftragten Nachunternehmers die Verpflichtungen nach § 4 Abs. 1 LTTG bzw. § 3

Abs. 1 LTTG sicherzustellen und dem öffentlichen Auftraggeber Mindestentgelt- und Tariftreueerklärung der

Nachunternehmer und Verleiher vorzulegen,

4.vollständige und prüffähige Unterlagen über die eingesetzten Beschäftigten bereitzuhalten, diese dem

Auftraggeber auf dessen Verlangen hin vorzulegen und die Beschäftigten auf die Möglichkeit von Kontrollen

durch den Auftraggeber hinzuweisen.

Wird die geforderte Erklärung nicht unterzeichnet vorgelegt oder werden vorsätzlich unzutreffende Erklärungen

abgegeben, behält sich die Vergabestelle den Ausschluss des Angebotes vor.

Der/die Bieter/in hat seinem/ihrem Angebot die vollständig ausgefüllte und unterzeichnete Teol B: Anlage

01_Preisblatt beizufügen.

17. Angabe der Zuschlagskriterien

Wertungsmethode Niedrigster Preis

18. Sonstiges

Die Beurteilung der Zuverlässigkeit ist eine Prognoseentscheidung, die regelmäßig aufgrund des in der

Vergangenheit liegenden Geschäftsgebarens des Bewerbers erfolgt. Dabei kann die Vergabestelle im Rahmen

des, durch die Gerichte nur eingeschränkt überprüfbaren, Beurteilungsermessens selbstverständlich auch

frühere Erfahrungen mit dem Bieter berücksichtigen.

Die Anlage Teil A: 05_Vertrauensanwalt sowie Teil A: Anlage 07_Verpflichtungserklärung dienen lediglich der

Information und sind dem Angebot nicht gesondert beizufügen.

Bekanntmachungs-ID: CXPDYYDYYY7

DTAD
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen