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Ausschreibung - Computeranlagen und Zubehör in Kaiserslautern (ID:7909455)

Auftragsdaten
Titel:
Computeranlagen und Zubehör
DTAD-ID:
7909455
Region:
67663 Kaiserslautern
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
26.01.2013
Frist Angebotsabgabe:
06.02.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Beschaffung eines Hochleistungsrechensystems. Das Hochleistungsrechensystem für Wissenschaftler der Technischen Universität Kaiserslautern und anderer Einrichtungen in Rheinland-Pfalz dient der Durchführung anspruchsvoller wissenschaftlicher Simulationsrechnungen. Die nutzenden Fachbereiche und (An )Institute haben große Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Systems. Durch das Beschaffungsvorhaben soll ein vorhandenes Hochleistungsrechencluster erweitert werden. Das Hochleistungsrechensystem soll x86-kompatibel (64 Bit) sein und setzt sich zusammen aus: — Möglichst vielen Rechenknoten mit hoher Taktung und maximaler Speicherbandbreite; — GPGPU-Knoten, ev. mit zusätzlichen Einschubelementen mit variabler Zuordnung; — Knoten mit x64-basierten Beschleunigern; — Ausbau eines vorhandenen IB-Netzwerks (QDR) für den Datenaustausch zwischen den Programmen (MPINutzung); — Verwaltungsnetzwerk für IPMI. Die Installation sollte inklusive erfolgreicher Abnahme im 3. Quartal 2013 abgeschlossen sein. Die zur Montage des Hochleistungsrechensystems notwendigen wassergekühlten Racks werden vom Auftraggeber gestellt und sind nicht Gegenstand des Auftrags. Eine genaue Spezifikation der Racks, des maximalen Platzbedarfs und der maximalen Leistungsaufnahme des Gesamtsystems wird mit den Vergabeunterlagen ausgehändigt.
Kategorien:
Computer, -anlagen, Zubehör, Diverse Reparatur-, Wartungsdienste, Hardwareberatung
CPV-Codes:
Computeranlagen und Zubehör , Installation von Computern , Supercomputer
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  28219-2013

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Technische Universität Kaiserslautern
-Beschaffungsabteilung- Gottlieb-Daimler-Straße, Gebäude 47
Zu Händen von: Herrn Ingo Werle
67663 Kaiserslautern
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6312052207
E-Mail: hpc-inst2013@uni-kl.de
Fax: +49 6312053260
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.uni-kl.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.3) Haupttätigkeit(en)
Bildung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Beschaffung eines Hochleistungsrechensystems.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Lieferauftrag Kauf Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Technische Universität Kaiserslautern, Geb. 34, 67663 Kaiserslautern. NUTS-Code DEB32
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Das Hochleistungsrechensystem für Wissenschaftler der Technischen Universität Kaiserslautern und anderer Einrichtungen in Rheinland-Pfalz dient der Durchführung anspruchsvoller wissenschaftlicher Simulationsrechnungen. Die nutzenden Fachbereiche und (An )Institute haben große Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Systems. Durch das Beschaffungsvorhaben soll ein vorhandenes Hochleistungsrechencluster erweitert werden. Das Hochleistungsrechensystem soll x86-kompatibel (64 Bit) sein und setzt sich zusammen aus: — Möglichst vielen Rechenknoten mit hoher Taktung und maximaler Speicherbandbreite; — GPGPU-Knoten, ev. mit zusätzlichen Einschubelementen mit variabler Zuordnung; — Knoten mit x64-basierten Beschleunigern; — Ausbau eines vorhandenen IB-Netzwerks (QDR) für den Datenaustausch zwischen den Programmen (MPINutzung); — Verwaltungsnetzwerk für IPMI. Die Installation sollte inklusive erfolgreicher Abnahme im 3. Quartal 2013 abgeschlossen sein. Die zur Montage des Hochleistungsrechensystems notwendigen wassergekühlten Racks werden vom Auftraggeber gestellt und sind nicht Gegenstand des Auftrags. Eine genaue Spezifikation der Racks, des maximalen Platzbedarfs und der maximalen Leistungsaufnahme des Gesamtsystems wird mit den Vergabeunterlagen ausgehändigt.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
30200000, 30211100, 51611000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Ziel der Beschaffung ist es, die größtmögliche technische Leistungsfähigkeit (Rechenleistung) unter den Vorgaben der Leistungsbeschreibung und eines fest definierten Gesamtpreises (etwa 600 000 EUR inkl. MwSt. und inkl. aller Nebenkosten) zu realisieren.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die im Folgenden geforderten Nachweise sind von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft sind die Nachweise von jedem an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen vorzulegen; die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vollständig belegt sein, demgegenüber muss die Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die Bewerbergemeinschaft insgesamt nachgewiesen werden. Die Nichtvorlage eines oder mehrerer Nachweise führt dazu, dass der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt wird (Mindestnachweise); etwas anderes gilt nur, wenn dies im Folgenden ausdrücklich vermerkt ist. Wir behalten uns eine 1x malige Nachforderung von fehlenden/unvollständigen Unterlagen und Nachweisen vor. a) Darstellung des Bewerbers (Firma, Rechtsform, Tätigkeitsfelder, Jahr der Unternehmensgründung, Hauptsitz und Niederlassungen); Sofern ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern beabsichtigt, sind mit dem Teilnahmeantrag zusätzlich die folgenden Nachweise einzureichen: b) Angabe der Art und des Umfangs der voraussichtlichen von Nachunternehmern zu erbringenden Leistungen; c) Angabe möglicher Nachunternehmer (mit Firma, Rechtsform und Hauptsitz), die voraussichtlich eingesetzt werden sollen; d) Eigenerklärung - Die Eigenerklärung ist schriftlich bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle anzufordern und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Siehe Eigenerklärung lit. d) in Ziffer III.2.1).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die im Folgenden geforderten Nachweise sind von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag einzureichen; im Fall einer Bewerbergemeinschaft sind die Nachweise von jedem an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen vorzulegen. Die Nichtvorlage eines oder mehrerer Nachweise führt dazu, dass der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt wird (Mindestnachweise). Wir behalten uns eine einmalige Nachforderung von fehlenden/unvollständigen Unterlagen und Nachweisen vor. a) Kurze Beschreibung von mindestens einer und höchstens 2 abgeschlossenen Referenzinstallationen eines HPC-Systems auf Basis von x86-CPUs in der aktuellen Liste der Top 500 (http://www.top500.org, Stand : Nov. 2012) mit jeweils mindestens folgenden Angaben: — Beschreibung des Referenzsystems; — Auftraggeber (mit Ansprechpartner und dessen Telefonnummer); — Peak-Rechenleistung (TFLOP/s); — Anzahl der Rechenknoten; — Energieeffizienz (GFLOP/s pro Watt); — Vertraglich vereinbarter Beginn der Installationsleistungen und Termin der Übergabe bzw. Abnahme der Leistung; — Angaben zu den eingesetzten Nachunternehmen und Lieferanten sowie Art und Umfang der an diese vergebenen Leistungen; b) Kurze Beschreibung von mindestens einer abgeschlossenen Referenzinstallation eines HPCSystems in Deutschland auf Basis von aktuellen x86-CPUs und Infiniband Vernetzung mit den gleichen Angaben wie in lit. a (das System muss nicht in der Top 500 stehen); c) Kopie einer Bescheinigung, dass die Forderungen der DIN EN ISO 9001 erfüllt werden (die Bescheinigung muss am Ende der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge noch gültig sein); d) Nachweis, dass technischer Service innerhalb von Deutschland gewährleistet ist; e) Beschreibung von HPC-Forschungsaktivitäten des Unternehmens.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Beschleunigtes Verhandlungsverfahren Die Dringlichkeit der Erweiterung des vorhandenen Clusters (Auslastung mit 90 %) wird vor allem an der Zahl der noch wartenden Jobs deutlich. Diese liegt – bis auf die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel – bei konstant über 750. Dabei dauert eine Berechnung in der Regel mindestens einen Tag, oft eine Woche. Diese große Zahl von wartenden Simulationsberechnungen bedeutet insbesondere für die TU Kaiserslautern und ihre An-Institute eine schmerzliche Verzögerung in der Bearbeitung anstehender wissenschaftlicher Projekte. Da wir erfahrungsgemäß davon ausgehen, dass eine beträchtliche Anzahl von Projekten erst innerhalb der nächsten Monate auf dem Cluster beginnen wird, zeichnet sich eine dramatische Verzögerung bei diesen Projekten bereits jetzt ab.Die Sicherstellung eines reibungslosen und fehlerfreien Rechenzentrumsbetriebs durch die Beschaffung der hier ausgeschriebenen Leistung ist daher von elementarer Bedeutung und rechtfertigt die besondere Dringlichkeit der Beschaffung.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
2013/5000010/RHRK
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Kostenpflichtige Unterlagen:
nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
6.2.2013
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Internet-Adresse: http://www.mwvlw.rlp.de Fax: +49 6131162113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit — der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB); — Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs.3 Nr. 2 GWB); — Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 3 GWB); — mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Siehe unter 4.1
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
22.1.2013
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