DTAD

Ausschreibung - Datenerhebung und -zusammentragung in Bremen (ID:7337296)

Auftragsdaten
Titel:
Datenerhebung und -zusammentragung
DTAD-ID:
7337296
Region:
28195 Bremen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
07.07.2012
Frist Angebotsabgabe:
31.08.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Datenerhebung vor Ort und detaillierte Aufbereitung für die Erstellung eines barrierefreien Stadtführers. Der bereits vorliegende Hotel- und Stadtführer und die entwickelte Struktur der Datenerhebung sowie die bereits hinterlegte Datenbank bieten die Grundlage einer entsprechenden Vervollständigung und Weiterentwicklung. Um langfristig ein qualitativ breites Angebot an barrierefreien Informationsmöglichkeiten aufzubauen, ist die Erhebung, Auswertung und elektronische Erfassung weiterer Daten für mobilitätseingeschränkte Menschen erforderlich. Einzelne Bereiche sollen dann sowohl als print als auch online vorliegen. Während der vierjährigen Projektlaufzeit sollen ca. 1 000 Einrichtungen erhoben werden, um ein solides Fundament an Informationen zur barrierefreien Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung in Bremen zu schaffen. Die Erhebung, die das Erfassen und Ausmessen der jeweiligen Situation vor Ort beinhaltet, soll nach folgenden inhaltlichen Prioritäten vorgenommen werden. 1) Erhebung und Darstellung von weiteren Einrichtungen im Bereich Tourismus, Freizeit und Gastronomie. Aufgrund des bereits erhobenen Materials liegt hier eine Erhebungssystematik vor; 2) Erhebung von bedeutsamen öffentlichen Gebäuden und städtischen Routen sowie Infos zum ÖPNV; 3) Erhebung von Einrichtungen im Gesundheitswesen, Behörden wie Sozialzentren, Kitas etc.; 4) Erhebung von Bildungseinrichtungen, Sportstätten und Schwimmbädern. Erforderlich ist die Datenerfassung direkt vor Ort. Der gesuchte Auftragnehmer muss belastbare Erfahrungen in der Abwicklung solcher Projekte durch Referenzen nachweisen. Wegen des öffentlichen Interesses und der breiten Beteiligung von Interessengruppen sind sehr wahrscheinlich kurzfristige Gesprächstermine in Bremen, die Teilnahme durch den Auftragnehmer sollte möglich sein.
Kategorien:
Softwareprogrammierung, -beratung
CPV-Codes:
Datenerhebung und -zusammentragung
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
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Org. Dok.-Nr:  214380-2012

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen
Zweite Schlachtpforte 3
Kontaktstelle(n): Referat für Tourismus, Einzelhandel, Messen und Zentren
Zu Händen von: Dr. Christel Lübben
28195 Bremen
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 421361-8872
E-Mail: christel.luebben@wuh.bremen.de
Fax: +49 421496-8872
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:
http://www.wirtschaft.bremen.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Datenerhebung vor Ort und detaillierte Aufbereitung für die Erstellung eines barrierefreien Stadtführers.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 7: Datenverarbeitung und verbundene Tätigkeiten Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Bremen. NUTS-Code DE501
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Der bereits vorliegende Hotel- und Stadtführer und die entwickelte Struktur der Datenerhebung sowie die bereits hinterlegte Datenbank bieten die Grundlage einer entsprechenden Vervollständigung und Weiterentwicklung. Um langfristig ein qualitativ breites Angebot an barrierefreien Informationsmöglichkeiten aufzubauen, ist die Erhebung, Auswertung und elektronische Erfassung weiterer Daten für mobilitätseingeschränkte Menschen erforderlich. Einzelne Bereiche sollen dann sowohl als print als auch online vorliegen. Während der vierjährigen Projektlaufzeit sollen ca. 1 000 Einrichtungen erhoben werden, um ein solides Fundament an Informationen zur barrierefreien Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung in Bremen zu schaffen. Die Erhebung, die das Erfassen und Ausmessen der jeweiligen Situation vor Ort beinhaltet, soll nach folgenden inhaltlichen Prioritäten vorgenommen werden.
1) Erhebung und Darstellung von weiteren Einrichtungen im Bereich
Tourismus, Freizeit und Gastronomie. Aufgrund des bereits erhobenen Materials liegt hier eine Erhebungssystematik vor;
2) Erhebung von bedeutsamen öffentlichen Gebäuden und städtischen Routen
sowie Infos zum ÖPNV;
3) Erhebung von Einrichtungen im Gesundheitswesen, Behörden wie
Sozialzentren, Kitas etc.;
4) Erhebung von Bildungseinrichtungen, Sportstätten und Schwimmbädern.
Erforderlich ist die Datenerfassung direkt vor Ort. Der gesuchte Auftragnehmer muss belastbare Erfahrungen in der Abwicklung solcher Projekte durch Referenzen nachweisen. Wegen des öffentlichen Interesses und der breiten Beteiligung von Interessengruppen sind sehr wahrscheinlich kurzfristige Gesprächstermine in Bremen, die Teilnahme durch den Auftragnehmer sollte möglich sein.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
72314000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
4 Jahre. Geschätzter Wert ohne MwSt: Spanne von 200 000,00 bis 300 000,00 EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 48 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B).
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Ein Unternehmen wird von der Teilnahme wegen Unzuverlässigkeit ausgeschlossen, wenn eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt ist wegen: a) § 129 des Strafgesetzbuches (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuches (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b des Strafgesetzbuches (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland); b) § 261 des Strafgesetzbuches (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte); c) § 263 des Strafgesetzbuches (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden; d) § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden; e) § 334 des Strafgesetzbuches (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Abs. 2 Nr. 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes; f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder g) § 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden. Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Von der Teilnahme am Wettbewerb werden Bewerber ausgeschlossen, a) über deren Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist; b) die sich in Liquidation befinden; c) die nachweislich eine schwere Verfehlung begangen haben, die ihre Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt; d) die ihre Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht ordnungsgemäß erfüllt haben; e) die im Vergabeverfahren vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf ihre Eignung abgegeben haben. Das Nichtvorliegen der genannten Ausschlussgründe ist ausdrücklich zu erklären.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Projektleiter und ein Projektmitarbeiter sind namentlich zu benennen. Der Projektleiter und mindestens ein Projektmitarbeiter müssen über verhandlungssichere Deutschkenntnisse verfügen. Werden hier Personen eingesetzt, die Deutsch nicht als Muttersprache beherrschen, ist ein Sprachzertifikat vorzulegen. Der Bewerber hat für seinen Projektleiter und den benannten Projektmitarbeiter je eine selbst verfasste Referenz beizulegen, wonach die Personen über einen Zeitraum von wenigstens zwei Jahren eine vergleichbare Leistung erbracht haben. Als Beleg für Erfahrung mit Datenerhebung, Textentwicklung und der Erstellung von Kartenmaterial sind ebenfalls Referenzen zu nennen. Näheres ergibt sich aus den Vergabeunterlagen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Mit dem Angebot wird mindestens eine auf den Bieter laufenden Referenz vorgelegt, die belegt, dass der Bieter mit einem solchen Projekt inhaltlich und organisatorisch schon einmal befasst war. Der Bieter muss bei dieser Referenz an verantwortlicher Stelle mitgewirkt haben. Referenzen die auf die Person des Projektleiters ausgestellt sind, finden nur Anerkennung, wenn sich der Bieter in seinem Angebot verpflichtet, die Leitung des Projekts ohne Zustimmung des Auftragebers keiner anderen Person zu übertragen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Offen
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
702-04-04/219-2
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Kostenpflichtige Unterlagen:
nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
31.8.2012 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
bis: 1.10.2012
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 5.9.2012 - 12:00 Ort: Bremen. Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen Ansgaritorstraße 2 28195 Bremen DEUTSCHLAND E-Mail: joachim.bleckwehl@bau.bremen.de Telefon: +49 421361-6404 Internet-Adresse: http://bauumwelt.bremen.de Fax: +49 421496-6704
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Erkannte Vergaberechtsverstöße müssen unverzüglich bei dem unter I.1) genannten Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen außerdem spätestens bis Ablauf der in IV.3.4 benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen außerdem spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Hilft der Auftraggeber einer Rüge nicht ab, so ist innerhalb von 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, als Rechtsbehelf ein schriftlicher und unverzüglich zu begründender Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1 genannten Stelle zu stellen. Ein Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, solange der Zuschlag noch nicht erteilt ist. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden hierüber vor dem Zuschlag nach § 101a GWB informiert.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
3.7.2012
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