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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Datenerhebung und -zusammentragung in Ingelheim am Rhein (ID:13283743)

DTAD-ID:
13283743
Region:
55218 Ingelheim am Rhein
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Kategorien:
Softwareprogrammierung, -beratung, Datendienste
CPV-Codes:
Datenanalyse , Datenerhebung und -zusammentragung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Durchführung der Verkehrserhebung 2018 zum Zwecke der Fahrgeldeinnahmeaufteilung im Verbundgebiet.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
05.08.2017
Frist Vergabeunterlagen:
23.08.2017
Frist Angebotsabgabe:
04.09.2017
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Deutschland-Ingelheim: Datenerhebung und -zusammentragung
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund GmbH (RNN)
Bahnhofstraße 2
Zu Händen von: Herrn Rainer Hofmann
55218 Ingelheim
DEUTSCHLAND
E-Mail: rainer.hofmann@mainzer-stadtwerke.de
Fax: +49 6131-126023
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.rnn.info

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
die oben genannten Kontaktstellen


I.2) Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Durchführung einer Verkehrserhebung 2018 im RNN Verbundgebiet.



II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Durchführung der Verkehrserhebung 2018 zum Zwecke der Fahrgeldeinnahmeaufteilung im Verbundgebiet.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
72314000, 72316000
Beschreibung:
Datenerhebung und -zusammentragung.
Datenanalyse.


II.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Verkehrserhebung und Datenauswertung im Verbundnetz des RNN mit ca. 200 Linien von 13 Verkehrsunternehmen. Erhebung in 4 Wellen – Frühjahr, Sommer, Herbst, Winter- analog der Erhebung zu SGB IX § 148.

Erfüllungsort:
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 11
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
Ingelheim.


NUTS-Code

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
309574-2017

EU-Ted-Nr.:
2017/S 149-309574

Vergabenummer:
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
VE 2018


IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein

Vergabeunterlagen:
b. Schlusstermin für die Anforderung Bewerbungsbedingungen 23.8.2017,
c. Letzter Termin für Fragen Teilnehmerwettbewerb 25.8.2017,

VI.3) Zusätzliche Angaben
Interessierte Bewerber fordern die Bewerbungsbedingungen (BWB) bei der Kontaktstelle an. Ein
Teilnehmerantrag und/oder ein Angebot ist jeweils nur mit anerkannten BWB vollständig und der Form
entsprechend.

IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 23.08.2017
Kostenpflichtige Unterlagen: nein

Termine & Fristen
Unterlagen:
23.08.2017

Angebotsfrist:
d. Abgabeschluss der Unterlagen Teilnehmerwettbewerb 4.9.2017 14:00 Uhr,
e. Aufforderung zur Angebotsabgabe ab ca. 14.9.2017,
f. Letzter Termin für Fragen in der Angebotseinholung 29.9.2017,
g. Abgabeschluss Angebote vereinbart 5.10.2017 14:00 Uhr,
h. Bietergespräche / Verhandlung KW43/2017,

IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
04.09.2017 - 14:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote r Teilnahmeanträge verfasst werden können

Deutsch

IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein

Ausführungsfrist:
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
Beginn der Bauarbeiten:
Laufzeit in Monaten: 18 (ab Auftragsvergabe)

Bindefrist:
i. Zuschlags- u. Bindefrist 31.12.2017

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
— Vertragserfüllungsbürgschaft 10 % Bruttoauftragssumme,
— Haftpflicht 2 000 000 - EUR.

Zahlung:
III.1.1) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
— Bewerbungsbedingungen BWB,
— Besondere Vertragsbedingungen,
— Zahlungsplan.

Zuschlagskriterien:
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind

Geforderte Nachweise:
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A. Erklärung, dass für den Zeitraum der letzten 3 Jahre keine rechtskräftig festgestellte Verfehlung nach StGB §§ 89c, 129, 261, 263, 264, 299, 108e, 333, 334, 335a, 232, 232a, 232b bis 233a gegen den Bieter vertretende Personen vorliegt.
b. Erklärung, dass keine Ermittlungen wegen illegaler Beschäftigung vorliegen.
c. Erklärung über die Erfüllung der gesetzlichen Pflicht zur Zahlung der Steuern und Sozialabgaben (Unbedenklichkeitsbe-scheinigungen Finanzamt, Krankenkasse), jeweils nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates, in dem der Bieter ansässig ist.
d. Erklärung, dass kein Insolvenz- oder Liquidationsverfahren anhängig ist.
e. Erklärung gem. § 3 Abs. 1 Landestariftreuegesetz (LTTG) Rheinland-Pfalz vom 1.12.2010; oder jeweils nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates, in dem der Bieter ansässig ist.
f. Erklärung über den Eintrag in eine Handwerksrolle, ein Berufsregister oder das Register einer Industrie- und Handels-kammer, oder eines Registers einer Institution/Einrichtung/ Behörde, jeweils nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates, in dem der Bieter ansässig ist, ODER nicht zu einer Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister verpflichtet ist.
g. Im Falle von Bietergemeinschaften ist die Erklärung im Sinne von § 705 BGB gefordert: gem. III.1.3.
h. Nachweis über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung für Sach-, Personen- und Vermögensschäden (Deckungssumme mindestens 2 000 000,00 EUR; bzw. verbindliche Zusicherung im Falle der Beauftragung,


III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A. Erklärung über den Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre.
b. Zahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurch-schnittlich beschäftigten Mitarbeiter, gegliedert nach Berufsgruppen (Ingenieure, Techniker, Verwaltungsangestellte).



III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A. Darlegung zum QM-System des Bewerbers mit Beschreibung von Prozessen und Einzelfallmaßnahmen.
b. Darlegung des Personaleinsatzes quantitativ und qualitativ, der Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift, die für eine einwandfreie und nachvollziehbare Durchführung des Projektes in Deutschland und der anschließenden Dokumentation der Ergebnisse unerlässlich ist, Nachweis über die Qualifikation des einzusetzenden Projektleiters (Name, Berufserfahrung, Angabe seiner beruflichen Qualifikationen, Sprachkenntnisse usw.).
c. Darlegung zur Leistungsfähigkeit und zum technischen Equipment für die Durchführung der Leistungen.
d. Referenzen über vergleichbare Vorhaben aus den letzten 3 Geschäftsjahren mit den Kontaktdaten der Referenzgeber – und wirtschaftliche Darlegung.



III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge

III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Besondere Bedingungen:
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Im Falle von Bietergemeinschaften bzw. in Folge bei Bildung der Arbeitsgemeinschaft muss folgendes Kriterium, gem. der Rechtsform im Sinne von § 705 BGB erfüllt werden:
Benennung des geschäftsführenden Mitglieds und Erklärung von jedem Mitglied, dass das geschäftsführende Mitglied allein gegenüber dem Auftraggeber zu rechtsverbindlichen Handlungen und Erklärungen berechtigt ist und alle Mitglieder einzeln dem Auftraggeber als Gesamtschuldner haften.
Eingeladene Bewerber haben der ausschreibenden Stelle die Bildung einer Bietergemeinschaft bei Angebotsabgabe in der vorgesehenen Form mitzuteilen.
Wird dem Angebot einer Bietergemeinschaft zugeschlagen, so haben die erfolgreichen Bieter gemäß ihrem Angebot eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) zu bilden. Es sind alle Mitglieder der ARGE zur vertragsgemäßen Erbringung der Leistung und zur Einhaltung der sonstigen Verpflichtungen aus dem Vertrag einzeln verpflichtet.
Die ARGE hat dem Auftraggeber einen in allen Belangen der Vertragsabwicklung Bevollmächtigen bekannt zu geben. Allfällige Änderungen in der Person des für die ARGE Bevollmächtigen sind ebenso schriftlich dem Auftraggeber bekannt zu geben. Einschränkungen des Umfanges der Vollmacht des Vertreters der ARGE sind unwirksam.
Wenn von der ARGE kein zur Abwicklung des Vertrages bevollmächtigter Vertreter namhaft gemacht wird oder nicht mehr vorhanden ist, kann der Vertrag mit jedem beliebigen Mitglied der ARGE mit Wirksamkeit für sämtliche Mitglieder derselben abgewickelt werden. Erklärungen eines ARGE-Partners oder Erklärungen an diesen, gelten in diesem Fall als von allen und gegenüber allen abgegeben.


III.1.3) Sonstige besondere Bedingungen:

Sonstiges
Formvorschrift:
Die Teilnahmeanträge und die Angebote sind jeweils in zweifacher Ausfertigung (1 Original, 1 Kopie), in der
dafür vorgegebenen Form (siehe BWB), vollständig ausgefüllt, vollständig in allen Bestandteilen und jeweils an den dafür vorgesehenen Stellen unterschrieben, in Papierform und weiterhin in digitaler Form auf Datenträger (CD/DVD) – in einem verschlossenen Umschlag bei der Kontaktstelle einzureichen.
Formfehler führen in der Regel zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Ausschluss Kriterien:
Das Fehlen der nachfolgend genannten formalen Erfordernisse/Eigenschaften/Kriterien bzw. o. g. Erklärungen/Nachweise führt, unabhängig von sonstigen evtl. Mängeln und Beanstandungen bzgl. des Inhalts der Teilnehmeranträge bzw. Angebote, in der Regel zum sofortigen Ausschluss aus dem Verfahren. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen, wird nicht berücksichtigt.
(1) Das nicht fristgerechte Vorliegen der Teilnahmeanträge bzw. Angebotsunterlagen sowie der geforderten Erklärungen, Nachweise und Unterlagen in der vorgeschriebenen Form.
(2) Das Fehlen der rechtsverbindlichen Unterschriften der Teilnahmeanträge (incl. Bewerbungs-bedingungen) bzw. Angebots-Unterlagen, Vertragsbedingungen bzw. der geforderten Erklärungen, Nachweise und Unterlagen; jeweils an den dafür vorgesehenen Stellen.
(3) Das Fehlen geforderter Daten und Angaben in den Ausschreibungsunterlagen (Leistungs-beschreibung / Spezifikation / Preisblätter).
(4) Das Erweitern, Abändern oder Ersetzen der Angebotsunterlagen und/oder Vertragsbedingungen.
(5) Ausschlussgründe gem. §§ 123f GWB.


VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
Stiftsstraße 9
55116 Mainz
E-Mail:
vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de
Telefon: +49 6131162234
Fax: +49 06131162113

VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Alle übermittelten Unterlagen sind vom Bewerber unverzüglich nach Erhalt auf Vollständigkeit und Verständlichkeit zu prüfen. Sollten die Unterlagen unvollständig, teilweise unverständlich oder missverständlich sein, bitten wir um unverzügliche Rückmeldung an die Kontaktstelle.
(a) Der letzte Termin für Anfragen im Teilnahmewettbewerb ist der: 25.8.2017; spätere Anfragen werden nicht berücksichtigt.
(b) Der letzte Termin für Anfragen in der Phase der Angebotseinholung ist der: 29.9.2017; spätere Anfragen werden nicht berücksichtigt.
(c) Anfragestelle ist die Kontaktstelle. Zugelassene Kommunikationswege für diesen Fall sind: Brief, Fax und E-Mail.
(d) Nachprüfverfahren.
Einleitung von Nachprüfverfahren gem. § 160 GWB:
(1) Die zuständigen Vergabekammern leiten ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Formvorschrift gem. §161 GWB:
(1) Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat einen Empfangsbevollmächtigten im Geltungsbereich des Gesetzes (BRD) zu benennen.
(2) Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten benennen.
Zuständigkeit:
Zuständig für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen das Vergabeverfahren (§§155 ff, GWB) sind in 1. Instanz die:
Vergabekammern Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung,
Stiftsstraße 9,
55116 Mainz,
Telefon: 06131-16-2234,
Fax: 06131-16-2113,
Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de.


VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammern Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
null
null null

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 03.08.2017

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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