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Ausschreibung - Datenspeicherung in Karlsruhe (ID:10784356)

Auftragsdaten
Titel:
Datenspeicherung
DTAD-ID:
10784356
Region:
76133 Karlsruhe
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
27.05.2015
Frist Vergabeunterlagen:
16.06.2015
Frist Angebotsabgabe:
24.06.2015
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Die VBL Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder plant ihre zentralen Speichersysteme inklusive der Virtualisierungskomponenten im Rahmen einer Storage on Demand (SoD) Dienstleistung durch performantere Systeme auszutauschen. Die Speichersysteme der VBL befinden sich redundant in 2 Rechenzentren in ca. 300 m Entfernung. Die Daten werden synchron gespiegelt. Im SAN-Bereich wird der IBM SAN Volume Controller (SVC) als stretched Cluster eingesetzt, der als strategische Plattform weiter betrieben werden soll. Im NAS-Bereich betreibt die VBL ein NetApp MetroCluster unter Nutzung des Snaplock-Features für das elektronische Archiv. Initial bereitzustellen sind im SAN nutzbar ca. 5TiB Speicherplatz auf Basis FPGA-Flash-Technologie sowie ca. 90TiB auf Basis 900GB Enterprise HDDs. Tiering und Compression sollen hierbei mittels SVC zum Einsatz kommen. Die SAN Volume Controller sind den Anforderungen entsprechend auszustatten. Die SVC-Lizenzen sind nicht Teil des Auftragsgegenstandes. Die SAN-Switche der VBL werden nicht ausgetauscht. Optional angeboten werden sollen Implementierung und Betrieb eines weiteren SAN zur Ausstattung der DMZ mit ca. 10TiB (300GB Enterprise Disks) jeweils redundant bestehend aus zwei SAN Volume Controllern, Plattensystemen und SAN Switchen implementiert als stretched Cluster. Zur Verwaltung des SAN ist eine Block-Storage Managementsoftware anzubieten, die u.a. den SVC und die Speichersysteme unterstützt und Analyse und Reporting von Performance sowie Kapazitätseffizienz von vmware-VMs bis zum Speicher erlaubt. Der NAS-Plattenspeicher soll ersetzt werden durch aktuelle MetroCluster-Technologie unter Nutzung von Snaplock mit initial ca. 20TiB der Klasse Silber (25 000 CIFS-IOs) sowie ca. 0,5TiB SSD-Pool und ca. 50TiB der Klasse Bronze (3 500 NFS-IOs). Der Plattenplatz soll jeweils innerhalb eines definierten Wachstums-Korridors erweiterbar sein. Die Bereitstellung und der Betrieb der Storage-Umgebung erfolgen im Rahmen des SoD und werden über monatliche Raten abgerechnet. Die Laufzeit des SoD beträgt drei Jahre mit der Option auf Verlängerung um weitere 2 Jahre. Vor produktiver Inbetriebnahme ist mit der VBL ein Sicherheitskonzept für die Absicherung der geplanten Lösung zu erstellen, bei dem der Regel-Betrieb durch den Dienstleister vor Ort in der VBL erfolgt (Sicherheitskonzept 1). In einer zweiten Stufe ist mit der VBL ein erweitertes Sicherheitskonzept zu erarbeiten, das den Regelbetrieb aus dem Remote Operation Center des AN beschreibt (Sicherheitskonzept 2). Maßgabe für beide Sicherheitskonzepte ist, dass der AN keinen Zugriff auf die Daten der VBL erhält. Für den Betrieb gemäß beider Sicherheitskonzepte sind jeweils monatliche Pauschalen anzubieten. Desweiteren sind u.a. jeweils Monatspauschalen zu nennen für den Betrieb der o. g. Basis-Infrastruktur gemäß Sicherheitskonzept 1 und 2 sowie für Bereitstellung und Betrieb von Kapazitätserweiterungen je TiB, Betriebsverlängerungen der o. g. Komponenten um 2 Jahre sowie für funktionsübergreifende Leistungen mit einem Gesamtvolumen von 250 Personentagen. Die VBL behält sich vor, die betriebene Soft- und Hardware nach Ablauf der Mindestlaufzeit des Vertrages von drei Jahren zu einer geringfügigen Ablösesumme zu übernehmen.
Kategorien:
Software, Computer, -anlagen, Zubehör, Softwareprogrammierung, -beratung
CPV-Codes:
Datenspeicherung , Flashspeicher , Magnetplatten , Zentralspeicherverwaltungssoftwarepaket
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  182154-2015

Auftragsbekanntmachung

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder
Hans-Thoma-Straße 19
Zu Händen von: Frau Larissa Schlegel
76133 Karlsruhe
DEUTSCHLAND
E-Mail: zentraler.einkauf@vbl.de
Fax: +49 7211551333
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.vbl.de

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.3) Haupttätigkeit(en)
Sozialwesen
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Storage on Demand.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Lieferauftrag Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Karlsruhe. NUTS-Code DE122
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die VBL Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder plant ihre zentralen Speichersysteme inklusive der Virtualisierungskomponenten im Rahmen einer Storage on Demand (SoD) Dienstleistung durch performantere Systeme auszutauschen. Die Speichersysteme der VBL befinden sich redundant in 2 Rechenzentren in ca. 300 m Entfernung. Die Daten werden synchron gespiegelt. Im SAN-Bereich wird der IBM SAN Volume Controller (SVC) als stretched Cluster eingesetzt, der als strategische Plattform weiter betrieben werden soll. Im NAS-Bereich betreibt die VBL ein NetApp MetroCluster unter Nutzung des Snaplock-Features für das elektronische Archiv. Initial bereitzustellen sind im SAN nutzbar ca. 5TiB Speicherplatz auf Basis FPGA-Flash-Technologie sowie ca. 90TiB auf Basis 900GB Enterprise HDDs. Tiering und Compression sollen hierbei mittels SVC zum Einsatz kommen. Die SAN Volume Controller sind den Anforderungen entsprechend auszustatten. Die SVC-Lizenzen sind nicht Teil des Auftragsgegenstandes. Die SAN-Switche der VBL werden nicht ausgetauscht. Optional angeboten werden sollen Implementierung und Betrieb eines weiteren SAN zur Ausstattung der DMZ mit ca. 10TiB (300GB Enterprise Disks) jeweils redundant bestehend aus zwei SAN Volume Controllern, Plattensystemen und SAN Switchen implementiert als stretched Cluster. Zur Verwaltung des SAN ist eine Block-Storage Managementsoftware anzubieten, die u.a. den SVC und die Speichersysteme unterstützt und Analyse und Reporting von Performance sowie Kapazitätseffizienz von vmware-VMs bis zum Speicher erlaubt. Der NAS-Plattenspeicher soll ersetzt werden durch aktuelle MetroCluster-Technologie unter Nutzung von Snaplock mit initial ca. 20TiB der Klasse Silber (25 000 CIFS-IOs) sowie ca. 0,5TiB SSD-Pool und ca. 50TiB der Klasse Bronze (3 500 NFS-IOs). Der Plattenplatz soll jeweils innerhalb eines definierten Wachstums-Korridors erweiterbar sein. Die Bereitstellung und der Betrieb der Storage-Umgebung erfolgen im Rahmen des SoD und werden über monatliche Raten abgerechnet. Die Laufzeit des SoD beträgt drei Jahre mit der Option auf Verlängerung um weitere 2 Jahre. Vor produktiver Inbetriebnahme ist mit der VBL ein Sicherheitskonzept für die Absicherung der geplanten Lösung zu erstellen, bei dem der Regel-Betrieb durch den Dienstleister vor Ort in der VBL erfolgt (Sicherheitskonzept 1). In einer zweiten Stufe ist mit der VBL ein erweitertes Sicherheitskonzept zu erarbeiten, das den Regelbetrieb aus dem Remote Operation Center des AN beschreibt (Sicherheitskonzept 2). Maßgabe für beide Sicherheitskonzepte ist, dass der AN keinen Zugriff auf die Daten der VBL erhält. Für den Betrieb gemäß beider Sicherheitskonzepte sind jeweils monatliche Pauschalen anzubieten. Desweiteren sind u.a. jeweils Monatspauschalen zu nennen für den Betrieb der o. g. Basis-Infrastruktur gemäß Sicherheitskonzept 1 und 2 sowie für Bereitstellung und Betrieb von Kapazitätserweiterungen je TiB, Betriebsverlängerungen der o. g. Komponenten um 2 Jahre sowie für funktionsübergreifende Leistungen mit einem Gesamtvolumen von 250 Personentagen. Die VBL behält sich vor, die betriebene Soft- und Hardware nach Ablauf der Mindestlaufzeit des Vertrages von drei Jahren zu einer geringfügigen Ablösesumme zu übernehmen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
72317000, 30234100, 30234600, 48782000 Beschreibung: Datenspeicherung. Magnetplatten. Flashspeicher. Zentralspeicherverwaltungssoftwarepaket.
II.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe Ziff. II.1.5)
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Siehe Ziff. II.1.5)
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja Zahl der möglichen Verlängerungen: 1 Beginn der Bauarbeiten: Beginn 01.12.2015 Abschluss 30.11.2018
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden von mindestens 5 000 000 EUR pro Versicherungsjahr. Mit dem Teilnahmeantrag ist a) zu Informationszwecken ein Nachweis über den aktuellen Versicherungsstatus sowie b) eine Eigenerklärung abzugeben, wonach auf Anforderung innerhalb von zwei Wochen die Bescheinigung eines Versicherungsgebers vorgelegt wird, aus der sich das Bestehen einer den Anforderungen entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall ergibt (im Vordruck Teilnahmeantrag enthalten).
III.1.1) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe Ziff. II.1.) 5 sowie Vergabeunterlagen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein. Bewerbergemeinschaften haben außerdem mit dem Teilnahmeantrag ein Organigramm einzureichen, aus dem sich ergibt, für welche Teilbereiche die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zuständig sein sollen.
III.1.3) Sonstige besondere Bedingungen:
Die Betriebsführung von Storage on Demand ist für die VBL aus Gründen der geforderten Geheimschutzanforderungen der Stufe VS-Vertraulich durch Mitarbeiter mit mindestens einer SÜ2 (Sicherheitsüberprüfung 2 nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz) durchzuführen, siehe außerdem Vergabeunterlagen.
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Jeder Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben/Unterlagen einzureichen: 1. Schriftliche Unternehmensdarstellung/Firmenprofil; 2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i.S.d. § 6 EG Abs. 4 und Abs. 6 VOL/A. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorbezeichneten Ausschlussgründe nachzufordern.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Jeder Bewerber jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben vorzulegen: 1. Angaben zum Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren, getrennt nach Jahren.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Jeder Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit/fachlichen Eignung mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen: 1. Erklärung zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiter in einer offiziellen Unternehmenseinheit für die Architekturplanung und Implementierung von Storage on Demand-Lösungen sowie in einer offiziellen Unternehmenseinheit für den 7 x 24 h Betrieb aus einem eigenen Remote Operation Center zum Betrieb von Storage on Demand-Systemen; 2. Erklärung zur Anzahl der Mitarbeiter, ihrer Berufserfahrung in den Bereichen Storageintegration OpenSystems, Speichervirtualisierungsplanung, Infrastrukturimplementierungen Bereich Storage, Storage on Demand sowie Storage und ihren Fähigkeiten auf den Bereichen 1) SAN-Switche, u. a. Brocade-Produkte, 2) SAN-Fabric-Management, Verkabelung, Zoning, 3) SAN–Plattensysteme, u.a. Flash, IBM-Produkte, 4) SAN Volume Controller, u.a. streched Cluster, Storage Tiering, Compression, 5) SAN Trouble Shooting, 6) Server-Anbindung an SAN, u.a. vmware, LINUX, Windows, AIX 7) NetApp, u.a. Metrocluster; 3. Nachweis eines nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig zertifizierten Betriebscenters (bei Bewerbergemeinschaften genügt der Nachweis für ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft); 4. Aussagekräftige Darstellung der in den letzten Jahren durchgeführten Leistungen vergleichbarer Art mit Angaben zu den konkret erbrachten Leistungen, dem Leistungszeitraum/ der Inbetriebnahme sowie dem Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten. Als vergleichbar gelten nur Referenzaufträge, welche mindestens sämtliche folgende Leistungen umfassen: a) Bereitstellung SAN-Plattenplatz auf Basis HDDs und Flash-/SSD-Speicher in Verbindung mit SAN Volume Controller, b) Bereitstellung von NAS-Speichersystem(en), c) OnSite und/oder Remote Verwaltung der Speichersysteme durch den Anbieter z.B. im Rahmen einer Storage on Demand-Lösung. 5. Nachweis eines nach DIN EN ISO 27001 oder gleichwertig zertifizierten Informationssicherheits-Managementsystems oder Nachweis (Vorlage) einer Informationssicherheitsrichtlinie mit Regelungen zur Organisation der Informationssicherheit, der Organisation der Personalsicherheit, zum Schutz vor physischem Zugang und Umwelteinflüssen, für das Betriebs- und Kommunikationsmanagement, zur Zugangskontrolle, zu Beschaffung, Entwicklung und Wartung von Informationssystemen, zum Umgang mit Informationssicherheitsvorfällen und zur Sicherung des Geschäftsbetriebs; 6. Angaben zum IBM-Partnerstatus. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Zu Nr. 1: Der Bewerber/ die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam muss/ müssen über mindestens 10 eigene, festangestellte Mitarbeiter in einer offiziellen Unternehmenseinheit für die Architekturplanung und Implementierung von Storage on Demand-Lösungen verfügen und über mindestens 25 eigene, festangstellte Mitarbeiter in einer offiziellen Unternehmenseinheit für den 7 x 24 h Betrieb aus einem eigenen Remote Operation Center zum Betrieb von Storage on Demand-Systemen verfügen (Nachweis durch vorformulierte Eigenerklärung). Zu Nr. 2: Der Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam müssen: a) auf dem Gebiet Storageintegration OpenSystems mindestens 10 Mitarbeiter der Rolle „Technischer Spezialist“ mit jeweils mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in dieser Rolle, b) auf dem Gebiet Speichervirtualisierungsplanung mindestens 4 Mitarbeiter der Rolle „Senior Storage Architect“ mit jeweils mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in dieser Rolle, c) auf dem Gebiet Infrastrukturimplementierungen Bereich Storage mindestens 3 Mitarbeiter der Rolle „Senior Project Manager“ mit jeweils mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in dieser Rolle, d) auf dem Gebiet Storage on Demand mindestens 3 Mitarbeiter der Rolle „Service Manager“ mit jeweils mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in dieser Rolle, e) auf dem Gebiet Storage mindestens 10 Mitarbeiter der Rolle „Service Desk Support“ mit jeweils mindestens 3 Jahren Berufserfahrung in dieser Rolle nachweisen, welche über Fähigkeiten auf den unter Nr. 2 aufgeführten Bereichen verfügen. Zu Nr. 3: Der Bewerber/zumindest ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss über ein nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig zertifiziertes Betriebscenter verfügen. Zu Nr. 4: Der Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam müssen jeweils mindestens 2 Referenzen über a) die erfolgreich durchgeführte Lösung in der Konfiguration von mindestens 200TiB bereitgestelltem Netto-Speicher im SAN- und NAS-Bereich, Inbetriebnahme innerhalb der letzten 3 Jahre sowie b) die erfolgreich durchgeführte Lösung in der Konfiguration von mindestens 500 TiB bereitgestelltem Netto-Speicher im SAN- und NAS-Bereich unter Verwendung der Metrocluster-Technologie, Inbetriebnahme innerhalb der letzten 3 Jahre, nachweisen. Es müssen in der Summe vier Referenzen unterschiedlicher Kunden nachgewiesen werden. Zu Nr. 5: Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss über ein nach DIN EN ISO 27001 oder gleichwertig zertifiziertes Informationssicherheits-Managementsystem oder zumindest über eine Informationssicherheitsrichtlinie mit den vom Auftraggeber aufgeführten Inhalten verfügen. Diese ist mit dem Teilnahmeantrag zur Einsicht vorzulegen. Zu Nr. 6: Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft (soweit vorgesehen ist, dass es Hard- oder Software der Fa. IBM liefert oder Dienstleistungen im Zusammenhang mit Produkten der Fa. IBM erbringt) muss einen Status als IBM Premier Business Partner nachweisen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
B140731X1
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
16.06.2015 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
24.06.2015 - 12:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag:
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerbungsbogen kann bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle (Zentraler Einkauf) per E-Mail (zentraler.einkauf@vbl.de, Betreff: Vergabe Storage on Demand, Az.: B140731X1) angefordert werden. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Storage on Demand“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Zentraler Einkauf) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d. h. nicht in verschlossenem Umschlag/ nicht unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsbogens) eingehen, können nicht berücksichtigt werden. 2. Mit dem Teilnahmeantrag hat sich der Bewerber zur vertraulichen Behandlung/ Geheimhaltung der ihm von der VBL im weiteren Verfahren zur Verfügung gestellten Informationen zu verpflichten. 3. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail (zentraler.einkauf@vbl.de, Betreff: Vergabe Storage on Demand, Az.: B140731X1) bis spätestens zum 16.6.2015 einzureichen. 4. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/ eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat. 5. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete Bewerber/ Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen. 6. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexen ist allein der im EU-Amtsblatt veröffentlichte Text maßgeblich.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt Villemombler Straße 76 53123 Bonn Deutschland Fax: +49 2289499163
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen).
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
22.05.2015
DTAD
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