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Ausschreibung - Dienst- und Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der effizienten organisatorischen Abwicklung in München (ID:11203121)

Übersicht
DTAD-ID:
11203121
Region:
80539 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb
Kategorien:
Projektmanagement, Unternehmens-, Managementberatung, Marketing- und Werbedienstleistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Vergabe eines Abrufvertrages über den Einkauf von Dienst- und Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der effizienten organisatorischen Abwicklung von...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
24.09.2015
Frist Angebotsabgabe:
19.10.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. (MPG), Generalverwaltung, z. H. Frau Kerstin Henschel, Hofgartenstraße 8, 80539 München

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Die MPG ist als deutsche Wissenschaftsorganisation Teil der globalen Wissensgemeinschaft; ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wirken auf vielfältige Weise an der Spitze des wissenschaftlichen Erkenntnisprozesses mit. Die internationale Ausrichtung führt dazu, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie vertraglich geförderte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der MPG für längere Zeit im Ausland tätig werden. Hierzu sind Strategien und Lösungsansätze notwendig, um die schwierigen Fragen des Arbeits-, Arbeitsgenehmigungs-, Ausländer-, Steuer- und Sozialversicherungs- sowie Zusatzversorgungsrechts (VBL) verschiedener Beschäftigter im Ausland gelöst und abgerechnet zu erhalten.
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Vergabe eines Abrufvertrages über den Einkauf von Dienst- und Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der effizienten organisatorischen Abwicklung von Mitarbeitereinsätzen im Ausland unter Beachtung der in- und ausländischen arbeits-, arbeitsgenehmigungs-, aufenthalts-, ausländer-, Steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Aspekte inkl. einer durchzuführenden Gehaltsabrechnung unter Einbeziehung des Zusatzversorgungsrechts.
Die Bandbreite der durch den Bieter angebotenen Dienstleistungen muss dabei alle o. g, Aspekte der Auslandsentsendung von Mitarbeitern umfassen. Die Gebiete Beratung, .Abwicklung und Assistenz müssen gleichermaßen gut vertreten werden. Neben einem hohen Maß an methodischer und sozialer Kompetenz ist eine exzellente Fachkompetenz nachzuweisen.
So ist je nach Bedarf bereits vor der konkreten Entsendungsmaßnahme die Unterstützung des betroffenen Instituts bei der arbeitsrechtlichen Vorbereitung und Durchführung des Auslandseinsatzes sicherzustellen (z. B. vertragliche Aspekte des Auslandseinsatzes, anzuwendende Rechtsordnung, Tarifliche Behandlung grenzüberschreitender Arbeitsverhältnisse, zu beachtende Formerfordernisse, arbeitsschutzrechtliche Vorgaben etc.). Abhängig von der Konstellation des Einzelfalles sind im weiteren Verlauf des Immigrationsprozesses die arbeitsgenehmigungs- und ausländerrechtlichen Formalitäten rechtzeitig einzuleiten und zeitnah umzusetzen. Beispielhaft beinhalten diese die termingerechte Durchführung des kompletten Beantragungsverfahrens von Visum, Aufenthalts- und Arbeitserlaubnissen und die Erledigung von melderechtlichen Angelegenheiten in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden und der/des betroffenen Mitarbeiterin/Mitarbeiter. Eine besondere Kenntnis der jeweiligen örtlichen Verhältnisse und lokalen Vorschriften wird vorausgesetzt. Erwartet wird, dass alle steuerrechtlichen Fallkonstellationen im Zusammenhang mit Internationalen Mitarbeitereinsatz im Rahmen einer multi-disziplinären Ausrichtung einer Lösung zugeführt werden. Hierzu gehört die umfassende Beratung und Unterstützung der Max-Planck-Gesellschaft und der/des betroffenen Mitarbeiterin/Mitarbeiters bei Anwendungs- und Durchführungsfragen des Besteuerungsrechts im In- und Ausland (bspw. Lösung von lohnsteuerrechtlichen Fragestellungen, sichere Anwendung der Doppelbesteuerungsabkommen unter Berücksichtigung der besonderen Rolle der MPG) sowie die termingerechte Vertretung der MPG und des transferierten Mitarbeiters gegenüber den ausländischen Finanzbehörden und die aktive Wahrnehmung von Steuerpflichten. Auch bezüglich der sozialversicherungsrechtlichen Aspekte ist es erforderlich, dass der Bieter komplizierte Fragestellungen der Anwendbarkeit und praktischen Umsetzung des nationalen, über- und zwischenstaatlichen Sozialversicherungsrechts abdeckt und die Beratung des Instituts und des Mitarbeiters im Zusammenhang mit Versicherungspflicht, Beitragspflicht sowie im Bereich des Meldewesens sicherstellt.
Im Rahmen der, vorzugsweise bewerberseitig, durchzuführenden Gehaltsabrechnung, muss der Bewerber Fachkompetenzen auf den Gebieten der Entgeltabrechnung nach den Regelungen des TVöD und den Berechnungsmodalitäten der Zusatzversorgung (VBL) nachweisen. Dazu gehören insbesondere die Kenntnis über Wechselwirkungen, die sich aus der gleichzeitigen Anwendung des deutschen Tarif- und Zusatzversorgungsrechts und ausländischen Rechts ergeben.
Dies schließt sowohl die Berechnung des zusatzversorgungspflichtigen Einkommens (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) als auch die Ermittlung der Hinzurechnungsbeträge Steuer und Sozialversicherung unter Sicherstellung des Zusatzversorgungs-Meldewesens und Beachtung der VBL-Satzung ein.

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabeunterlagen:
Der Teilnahmeantrag ist bis zum 19.0ktober 2015 beim Auftraggeber hierfür angegebenen Anschrift in zweifacher Ausfertigung komplett - inkl. aller geforderten Angaben, Erklärungen und Anlagen -unterschrieben und in Papierform sowie zusätzlich elektronisch auf CD/DVD (auch hier inkl. aller geforderten Angaben, Erklärungen und Anlagen) einzureichen. Teilnahmeanträge per Fax und/oder E-Mail werden nicht zugelassen.
Die Umschläge der Teilnahmeantrage sind auf der äußersten Umverpackung zu kennzeichnen mit dem Hinweis: ,
Bitte nicht öffnen!
- Ungeöffnet weiterleiten an Frau Kerstin Henschel -
Ausschreibung Mitarbeiterentsendung Für die Teilnahme am Wettbewerb werden keine Kosten erstattet.

Für die Abgabe geforderter Eigenerklärungen im Rahmen der einzureichenden Teilnahmeanträge sind die vom Auftraggeber hierfür vorgegebenen
Vordrucke zu verwenden (siehe hierzu jeweils Hinweis unter lit. 1).
Diese Vordrucke sind per Mail unter kerstin.henschel@gv.mpg.de oder Fax: 0 89/21 08-13 44 abzufordern.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Teilnahme- oder Angebots- und Bindefrist: Teilnahmeschluss ist der 19. Oktober 2015.

Ausführungsfrist:
Der Vertrag hat eine Laufzeit vom 1. März 2016 bis 28. Februar 2018. Der Auftraggeber hat eine Option auf dreimalige Verlängerung des Vertrages um ein Jahr.

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Geforderte Nachweise:
Die mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die die Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters verlangen:
1. Formloses Anschreiben mit eigenhändiger Unterschrift;
2. Unternehmensdarstellung und Firmenprofil einschließlich Darstellung der personellen Situation und Entwicklung des Unternehmens des Bewerbers (Name, Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Leistungsspektrum, Gründungsdatum, Niederlassungen) - soweit zutreffend: unterschieden nach dem Gesamtunternehmen, dem zuständigen Geschäftsbereich und der im Auftragsfall zuständigen Niederlassung.;
3. Darstellung der Umsatzzahlen nach Maßgabe und mittels Vordruck der Teilnahmeunterlagen;
4. Eigenerklärung, dass der Bieter nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, indem der Bieter seinen Sitz hat, ordnungsgemäß im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist (mittels Vordruck in den Teilnahmeunterlagen), oder ein gleichwertiger Nachweis zum Gewerbebetrieb, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist/ eingetragen werden muss;
5. Erklärung des Bieters, dass auf sein Unternehmen keiner, der in § 6 Nr. 5 VOL/A genannten Gründe zutrifft, nach denen der Bieter von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen werden kann (mittels Vordruck aus den Teilnahmeunterlagen);
6. Erklärung des Bieters, dass er über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügt mit Angabe der Versicherungssummen (mittels Vordruck aus den Teilnahmeunterlagen);
7. Eigenerklärung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bieters seinen Sitz hat (mittels Vordruck aus den Teilnahmeunterlagen);.
8. Erklärungen mittels Vordrucken in den Teilnahmeunterlagen im Hinblick auf:
- Bietergemeinschaften
- zum Einsatz von Unterauftragnehmern;
9. Konkreter Nachweis und detaillierte Vorstellung der einschlägigen Berufserfahrung mit einschlägigen und vergleichbaren Referenzen, die die umfassenden Erfahrungen und Kenntnisse des Bewerbers in Bezug auf die Leistungen der hier ausgeschriebenen Art belegen; Referenzen von öffentlichen Auftraggebern sind bevorzugt aufzuführen. Mindestens eine einschlägige und vergleichbare Referenz ist vorzuweisen.
Es ist aufzuzeigen, inwieweit ggf. Unterauftragnehmer in die Referenz-Projekte eingebunden waren.
10. In dem Teilnahmeantrag ist detailliert darauf einzugehen, wie die vielfältigen und komplexen Anforderungen auch im Hinblick mrf Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Flexibilität/ Verfügbarkeitszeiten und Termintreue erfüllt werden (methodisches Konzept); Bestandteil dieses Konzeptes ist idealerweise u. a. ein konstantes Berater- und Betreuungsteam ( MPG-Kernteam) mit einem fachkundigen Koordinator als ersten Ansprechpartner. Es ist auszuführen, über welche Fach- und Qualifikationsprofile die für Aufträge dieser Art eingesetzten Mitarbeiter typischerweise verfügen (die für die MPG im Auftragsfalle eingesetzten Mitarbeiter müssen mindestens diese Fach- und Qualifikationsprofile aufweisen). Darüber hinaus muss ein internationales Netzwerk von Spezialisten nachgewiesen werden, das sich weltweit der Betreuung von entsandten Mitarbeitern annimmt und eine länderübergreifende Koordinierung sicherstellt. Eine telefonische Hotline Und weltweit angesiedelte regionale Dependancen und überregionale Zentren mit Beratern und Beraterteams vor Ort sind wünschenswert (und anzugeben), um eine effektive und schnelle Assistenz und Beratung zu gewährleisten. Darüber hinaus ist im Rahmen der gesamten Leistungserbringung durch technologische Lösungen - bspw. webbäsierte Oberflächen - durch den Auftragnehmer sicherzustellen, dass rund um die Uhr ein geschützter Zugang durch den Auftraggeber und die betroffene Mitarbeiterin/den betroffenen Mitarbeiter auf Informationen zu dem Entsendungsprozess möglich ist.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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