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Ausschreibung - Dienstleistungen der Vermietung oder Verpachtung von Immobilien im Eigenbesitz in Nürnberg (ID:10424162)

Übersicht
DTAD-ID:
10424162
Region:
90471 Nürnberg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Immobiliendienste, Maklerleistungen
CPV-Codes:
Bau von Behördenzentren , Bau von Bürogebäuden , Bauleistungen im Hochbau , Dienstleistungen der Vermietung oder Verpachtung von Immobilien im Eigenbesitz
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Anmietung Bürogebäude mit Publikumsverkehr in Kassel. Das Jobcenter Stadt Kassel (nachfolgend auch JC Kassel) beabsichtigt, Mietflächen in Kassel anzumieten. Der Standort des neu...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
10.02.2015
Frist Vergabeunterlagen:
02.03.2015
Frist Angebotsabgabe:
09.03.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Jobcenter Stadt Kassel, vertreten durch die Bundesagentur für Arbeit, Agentur für Arbeit Kassel, diese wiederum vertreten durch die BA – Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH
Lina-Ammon-Str.9
90471 Nürnberg
Kontaktstelle: Zentrale Vergabestelle
Herrn Majer
Telefon: +49 91198872952
Fax: +49 91198872909
E-Mail: zvst@bi-management.de
www.bi-management.de

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Anmietung Bürogebäude mit Publikumsverkehr in Kassel.
Das Jobcenter Stadt Kassel (nachfolgend auch JC Kassel) beabsichtigt, Mietflächen in Kassel anzumieten. Der Standort des neu anzumietenden Objektes muss sich innerhalb des Stadtgebietes von Kassel befinden und mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln gut erreichbar sein.
Es wird ein Vermieter gesucht, der nach den Vorgaben des JC Kassel auf Basis eines funktionalen Nutzungskonzeptes, das mit der Aufforderung zur Teilnahme an den Verhandlungen zur Verfügung gestellt wird, die benötigten Flächen in den vorgegebenen Qualitäten schafft und/oder herrichtet und dem Jobcenter Kassel auf der Basis eines abzuschließenden Mietvertrages zur zeitlich befristeten Nutzung überlässt.
Der Abschluss des Mietvertrages ist Gegenstand des Vergabeverfahrens. Die benötigten Mietflächen können in einem bereits in Planung oder im Bau befindlichen Gebäudes oder durch Errichtung eines Neubaus geschaffen werden. Die anzumietenden Flächen können allerdings nur zusammenhängend und mit jeweils eigenem Zugang auch in Gebäuden angeboten werden, in denen Flächen auch an andere Mieter vermietet worden sind oder werden sollen. Das Mietobjekt muss folgende Anforderungen erfüllen:
Es wird eine Gesamtnutzfläche (NGF nach DIN 277:2005) von ca. 8 700 m2 gesucht.
An die anzumietende Fläche werden u. a. folgende Anforderungen gestellt:
a) Kundensteuerung: Zentraler Eingangsbereich mit der Möglichkeit der Kundensteuerung nach Sicherheitskonzept;
b) Organisation der Fach-Teams: Alle Mitarbeiter eines Teams sollen räumlich zusammenhängend untergebracht werden. Aktenhaltung im Büro;
c) Sicherheitsanforderungen: Mitarbeiter soll um Schreibtisch laufen können, keine Aufstellung von Schreibtischen an Wänden, Büroverbindungstüren entlang Fensterfront erforderlich;
d) sonstiger Raumbedarf (gemäß Raumbedarfsplan): IT Schulungsraum ( ca. 20 Plätze), Besprechungsraum, Gruppenraum, Pausenraum, Lagerfläche Infrastruktur, Flächen für Altakten;
e) Möglichkeit der Erweiterung der Flächen ist von Vorteil;
f) tägliches Kundenaufkommen: ca. 500 Personen.
Das gesamte Gebäude muss bei Nutzungsbeginn barrierefrei sein, soweit dies nach DIN 18040-1 gefordert ist.
Das Bauwerk muss ermöglichen, flexibel auf künftige Entwicklungen und Veränderungen im Flächenbedarf des JC Kassel reagieren zu können. Die Anforderungen der ab 1.5.2014 gültigen ENEV 2014 sind zu erfüllen; Neben dem zu vermietenden Gebäude sind auf dem Grundstück unmittelbar am Gebäude mindestens die bauordnungsrechtlich erforderliche Anzahl an PKW Stellplätzen, sowie die bauordnungsrechtlich erforderliche Anzahl von Fahrradeinstell- sowie Behindertenstellplätze nachzuweisen.
Weitere Anforderungen an das bereitzustellende Gebäude ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Das künftige Mietobjekt wird von dem Jobcenter Kassel fest für 15 Jahre angemietet. Ferner soll dem Mieter nach Ablauf der Festmietzeit ein zweimaliges Optionsrecht zur Verlängerung der Mietzeit um jeweils 5 Jahre eingeräumt werden. Nach Ablauf des Festmiet- bzw. Optionszeitraums verlängert sich das Mietverhältnis auf unbestimmte Zeit. Es soll ferner ein Sonderkündigungsrecht vereinbart werden, welches es dem JC Kassel ermöglicht, Teile der Mietfläche in einer noch zu bestimmenden Größenordnung abzumieten.
Sofern das Mietobjekt bzw. Grundstück im Eigentum der öffentlichen Hand steht und/oder von der öffentlichen Hand erworben werden soll, müssen die Vorgaben des EU Beihilferechts erfüllt werden, insbesondere die Anforderungen der „Mitteilung der Kommission betreffend Elemente staatlicher Beihilfe bei Verkäufen von Bauten oder Grundstücken durch die öffentliche Hand“ (97/C 209/03) und des Art. 108 Abs. 3 EUV.
Da die Verfügbarkeit des Mietobjekts bzw. Grundstücks unabdingbare Voraussetzung zur Auftragsausführung ist, werden nur solche Bewerber zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert, die bereits mit ihrem Teilnahmeantrag erklären können, dass sie zur Auftragsausführung über ein geeignetes Grundstück bzw. Mietobjekt verfügen werden. Den Bewerbern steht offen, mit ihrem Teilnahmeantrag mehrere geeignete Grundstücke bzw. Mietobjekte zu benennen. Dem Auftragnehmer (Vermieter) ist eine Veräußerung des Mietobjekts nach Mietvertragsabschluss unter Berücksichtigung der §§ 566, 578 BGB zugelassen.
Geplanter Mietbeginn ist der 1.1.2017.
Folgende Eckpunkte sind bei der Gestaltung des Mietvertrages zu berücksichtigen:
1. Für den Fall, dass sich der vereinbarte Übergabetermin um mehr als 2 Monate verzögert, kann der Mieter von dem Vertrag entschädigungslos zurücktreten. Weitergehende Schadensersatzansprüche des Mieters bleiben davon unberührt.
2. Der Mieter soll berechtigt sein, nach Abschluss des Mietvertrages vor und während der Planung und Durchführung eventueller Baumaßnahmen bei Vorliegen von noch zu definierenden Voraussetzungen bauliche Änderungen des Mietgegenstandes vom Vermieter zu verlangen, wobei durch Sonderwünsche zusätzlich entstehende Kosten vom Mieter zu übernehmen sind. Einzelheiten sind im Mietvertrag zu vereinbaren.
3. Der Vermieter ist dafür verantwortlich, dass alle mit Art, Lage und Beschaffenheit des Mietgegenstandes in der von ihm geschuldeten Ausgestaltung zusammenhängenden Genehmigungen (insb. Baugenehmigung) vorliegen, die für den Gebrauch des Mietgegenstandes zu dem vorgesehenen Zweck erforderlich sind. Der Vermieter ist außerdem dafür verantwortlich, dass die Regelungen der Arbeitsstättenverordnung und der Arbeitsstättenrichtlinie zu den baulichen Anforderungen an Arbeitsstätten erfüllt werden, soweit diese vom Mieter gefordert werden.
4. Sämtliche Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an der Mietsache (Gebäude, Außenanlagen, technische Einrichtung) sollen während der Mietzeit durch den Vermieter ausgeführt werden.
5. Die Betriebskosten nach den Nummern 1-14 der Betriebskostenverordnung (BetrKV)sollen auf den Mieter umlegbar sein. Die Abrechnung der Betriebskosten soll innerhalb eines Jahres nach Ablauf des Abrechnungszeitraums erfolgen. Hierbei soll es sich um eine Ausschlussfrist im Sinne des § 556 Abs. 3 S. 3 BGB handeln. Auf die entstehenden Betriebskosten werden monatliche Vorauszahlungen geleistet.
6. Bauliche Veränderungen innerhalb der Mietsache sollen durch den Mieter auch ohne Zustimmung des Vermieters möglich sein, soweit davon nur Wände ohne statische Bedeutung betroffen sind. Eine Rückbauverpflichtung soll nicht vereinbart werden.
7. Es ist zu berücksichtigen, dass das JC Kassel nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist.
8. Hinsichtlich der Rückgabe des Mietgegenstandes am Ende des Mietverhältnisses ist eine Endrenovierung vom Mieter vorbehaltlich noch zu verhandelnder Rückgabemodalitäten nicht durchzuführen.

CPV-Codes: 70200000, 45215222, 45213150, 45210000

Erfüllungsort:
Kassel.
Nuts-Code: DE73

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag

Org. Dok.-Nr:
46377-2015

Vergabeunterlagen:
Weitere Informationen zu dem zu erteilenden Auftrag und zum Vergabeverfahren sind bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle erhältlich.
1. Die geforderten Nachweise nach III.1.1), III.1.3), III.2.1) bis III.2.3) sind in einem Bewerberformular zusammengefasst. Sie sind vollständig vom Bewerber abzugeben, mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerberformular möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen, die kein ausgefülltes Bewerberformular enthalten, werden ausgeschlossen.
2. Die im Bewerberformular unter den Ziffern 1-10 geforderten Erklärungen und Nachweise sind bei Bewerbung in Form einer Bietergemeinschaft von jedem Bieter gesondert abzugeben. Das gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bietergemeinschaft zum Nachweis ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten gleichermaßen für verbundene Unternehmen.
3. Die im Bewerberformular unter den Ziffern 11 bis 13 geforderten Erklärungen und Nachweise können durch die Bietergemeinschaft insgesamt erbracht werden.
6. Das Bewerbungsformular kann bei der unter I.1) angegebenen Adresse schriftlich per Post, per E-Mail oder per Fax angefordert werden.
7. Die Bewerber werden gebeten, ihre Teilnahme rechtzeitig bei der Vergabestelle schriftlich (Anschrift siehe unter I.1) anzumelden, damit fallweise weitere Auskünfte noch während des Verfahrens an alle Bewerber weiter gegeben werden können.
8. Die Bewerbung ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag Anmietung Bundesagentur für Arbeit/Jobcenter Kassel“ gekennzeichneten Umschlag bei der unter I.1) genannten Adresse einzureichen.
9. Die maximale Anzahl der Bewerbungsunterlagen soll 50 Seiten DIN A 4 nicht überschreiten.
10. Es wird darum gebeten, die Bewerbung entsprechend der Gliederung des Bewerbungsbogens übersichtlich und geordnet zusammen zu stellen und die einzelnen Anlagen mit nummerierten Registerblättern zu trennen.
11. Geforderte Erklärungen oder Nachweise sind gesondert zu erbringen; ein alleiniges Ankreuzen im Bewerbungsformular wird nicht als vollständige Erklärung gewertet.
12. Die für die Nummern 1 - 10 geforderten Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Ende der Bewerbungsfrist der Vergabestelle vorliegen.
13. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist fehlende Erklärungen und Nachweise zu den Nummern 1 bis 10 des Bewerbungsbogens führen zum Ausschluss aus der Wertung.

Termine & Fristen
Unterlagen:
02.03.2015 - 12:00 Uhr

Angebotsfrist:
09.03.2015 - 16:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 180 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Nachweis einer Haftpflichtversicherung und deren Deckungsrisiken und Deckungssummen bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen. Ausreichend ist auch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens, mit der Versicherungsschutz im Auftragsfall zugesichert wird.
Mindestens nötige Deckung für Personenschäden 1 500 000 EUR, für sonstige Schäden (Sachschaden, Vermögensschäden) 1 000 000 EUR je Schadensereignis. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen bzw. eine entsprechende unwiderrufliche Absichtserklärung eines Versicherungsgebers beizubringen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherungsgebers beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbergemeinschaftsmitglieds als Partner einer ARGE zu den o. g. Bedingungen erfüllt.

Zahlung:
Gemäß Vergabeunterlagen.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
1. Bei Bewerbung einer Bietergemeinschaft ist die im Original unterschriebene Bietergemeinschaftserklärung mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters und Bestätigung der gesamtschuldnerischen Haftung im Auftragsfall vorzulegen.
2. Aktueller (beglaubigter) Auszug aus dem Handelsregister. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen Ihres Herkunftslandes in einer amtlich beglaubigten Übersetzung vorzulegen.
3. Erklärung nach § 6 EG Abs.3 Nr.2g) VOB/A („schwere Verfehlung“).
4. Erklärung nach § 6 EG Abs.3 Nr.2 i) VOB/A ( „Berufsgenossenschaft“)
Als Nachweis der Eignung nach den Ziffern 3-4 dient auch die Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis). Die Eintragung in ein gleichwertiges Verzeichnis anderer Mitgliedstaaten ist als Nachweis zugelassen. Bewerber, die nicht präqualifiziert sind können die unter den Ziffern 3-4 geforderten Nachweise auch durch Eigenerklärungen beibringen. Diese sind dann von den Bewerbern, die in die engere Wahl kommen, durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
Bei Bewerbung als Bietergemeinschaft sind die unter den Ziffern 2-4 genannten Anforderungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Für den Fall, dass sich ein Bewerber, gegebenenfalls auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen will, sind die unter Ziff. 2-4 genannten Anforderungen auch von dem Nachunternehmer vorzulegen. Als Nachweis der Eignung nach den Ziffern 3-4 dient auch die Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen. Die Bewerber, die sich zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen wollen, müssen spätestens mit Angebotsabgabe eine Verpflichtungserklärung nach dem Formblatt 236 abgeben, wonach dem Bieter/der Bietergemeinschaft im Falle der Auftragsvergabe die erforderlichen Ressourcen des Nachunternehmers zur Verfügung gestellt werden.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
2. Erklärung nach § 6 EG Abs. 3 Nr. 2 e) VOB/A (Insolvenzverfahren).
3. Erklärung nach § 6 EG Abs. 3 Nr. 2 f) VOB/A (Liquidation).
4. Erklärung nach § 6 EG Abs. 3 Nr. 2 h) VOB/A (Zahlung von Abgaben und Steuern sowie Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung).
Als Nachweis der Eignung nach den Ziffern 1-4 dient auch die Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis). Die Eintragung in ein gleichwertiges Verzeichnis anderer Mitgliedstaaten ist als Nachweis zugelassen. Bei Bewerbung als Bietergemeinschaft sind die unter den Ziffern 1-4 genannten Anforderungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Bewerber, die nicht präqualifiziert sind können die unter den Ziffern 1-4 geforderten Nachweise auch durch Eigenerklärungen beibringen. Diese sind von den Bewerbern, die in die engere Wahl kommen, durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
Für den Fall, dass sich ein Bewerber, gegebenenfalls auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen will, sind die unter Ziff. 1-4 genannten Anforderungen auch von dem Nachunternehmer vorzulegen. . Als Nachweis der Eignung nach den Ziffern 1-4 dient auch die Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen Die Bewerber, die sich zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen wollen, müssen spätestens mit Angebotsabgabe eine Verpflichtungserklärung nach dem Formblatt 236 abgeben, wonach dem Bieter/der Bietergemeinschaft im Falle der Auftragsvergabe die erforderlichen Ressourcen des Nachunternehmers zur Verfügung gestellt werden.
5. Erklärung, dass der Bewerber zur Auftragsdurchführung über ein geeignetes Grundstück bzw. Mietobjekt verfügen kann.

Technische Leistungsfähigkeit
1. Nachweis des Bewerbers über von ihm ausgeführte Leistungen in den letzten 3 Jahren anhand der Vorlage von Referenzen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, mit folgenden Angaben:
— Kurzbeschreibung des Vorhabens
• u. a. Neu- oder Umbau, Revitalisierung,
• errichtete bzw. hergerichtete NGF,
• Nutzungsart,
• bauliche Konstruktion,
• Architektur,
• technische Gebäudeausrüstung,
• Einordnung des Objekts nach ENEV,
• Beachtung der Vorgaben nach ArbStättV,
• Barrierefreiheit nach DIN 18040-1).
— Angabe des Auftragswerts,
— Angabe des Auftraggebers,
— Angabe des Ansprechpartners des Auftraggebers,
— Angabe der Art der vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, Projektentwickler, ARGE Partner oder Nachunternehmer,
— Ausführungszeit,
— Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung,
Gewertet werden maximal 3 Referenzen.
2. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max. 2) für die Projektleitung bzw. stellvertretende Projektleitung mit folgenden Angaben:
— Name, Vornahme,
— Berufsausbildung/Qualifikation,
— Dauer der Berufserfahrung,
— Liste von persönlichen Referenzen von vergleichbaren Projekten (gewertet werden maximal 3 Referenzen) mit folgenden Angaben:
• Art des Projektes,
• Projektvolumen,
• Verantwortliche Position,
• Dauer des Projektes.
3) Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität. Erwartet wird eine Darstellung der im Büro allgemein ergriffenen Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Die Darstellung kann durch Vorlage eines Zertifikats nach DIN EN ISO 9001 ersetzt werden.
Die zu den Ziffern 1-3 genannten Anforderungen können durch die Bietergemeinschaft insgesamt nachgewiesen werden.
Für den Fall, dass sich ein Bewerber, gegebenenfalls auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen will, sind die unter Ziff.1-3 genannten Anforderungen auch von dem Nachunternehmer vorzulegen. Die Bewerber, die sich zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen wollen, müssen spätestens mit Angebotsabgabe eine Verpflichtungserklärung nach dem Formblatt 236 abgeben, wonach dem Bieter/der Bietergemeinschaft im Falle der Auftragsvergabe die erforderlichen Ressourcen des Nachunternehmers zur Verfügung gestellt werden.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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