DTAD

Ausschreibung - Dienstleistungen des Gesundheitswesen in Weiterstadt (ID:5868980)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen des Gesundheitswesen
DTAD-ID:
5868980
Region:
64331 Weiterstadt
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
08.02.2011
Frist Vergabeunterlagen:
21.02.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Nachprüfungsstelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Medizinische Leitung der Station für psychisch auffällige Gefangene sowie ergotherapeutische Behandlung der Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt : - Leitung der Station (40 Plätze) - Medizinische Aufnahme der Gefangenen - Durchführung der neurologisch, psychiatrischen Diagnostik - Medikamentöse Einstellung der Gefangenen - Fachärztliche Einzelbehandlung
Kategorien:
Dienstleistungen des Gesundheitswesens
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
Anzeigen

Interessenbekundungsverfahren "formloser Teilnahmewettbewerb außerhalb

förmlichen EG-Vergaberechts"

HAD-Referenz-Nr.: 17/1247

Aktenzeichen: 0345

1. Auftraggeber (Vergabestelle): Offizielle

Bezeichnung:Justizvollzugsanstalt Weiterstadt

Straße:Vor den Löserbecken 4

Stadt/Ort:64331 Weiterstadt

Land:Deutschland

Zu Hdn. von :Herr Ackermann

Telefon:49(06150) 1021120

Fax:49(06150) 1021150

Mail:Daniel.Ackermann@JVA-Weiterstadt.Justiz.Hessen.de

2. Art der Leistung : Dienstleistung

3. Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Medizinische

Leitung der Station für psychisch auffällige Gefangene sowie

ergotherapeutische Behandlung der Gefangenen in der

Justizvollzugsanstalt (JVA) Weiterstadt

4. Frist, bis zu der die Interessenbekundung eingegangen sein muss:

21.02.2011 12:00 Uhr

5. Leistungsbeschreibung

Art und Umfang des Auftragsgegenstandes :

Psychiatrische Fachleistung

In der JVA Weiterstadt wird die medizinische Versorgung der Gefangenen

durch hauptamtliche Ärztinnen und Ärzte sicher gestellt. Diese werden

immer häufiger mit verhaltensauffälligen Gefangenen konfrontiert, bei

denen zu klären ist, ob eine psychiatrische Erkrankung im eigentlichen

Sinne vorliegt. Die Klärung der Frage erfordert eine

psychiatrisch-fachärztliche Beobachtung über einen längeren Zeitraum.

Nach Abschluss der Diagnostik muss, soweit erforderlich eine

medikamentöse Behandlung eingeleitet werden. Nach einer psychischen

Stabilisierung des Gefangenen sollte dieser mit einer individuellen

Therapieempfehlung für den weiterbehandelnden anstaltsärztlichen Dienst

in den Regelvollzug zurück verlegt werden.

Für den Betrieb der Station sind Leistungen im Umfang von 40 Stunden

wöchentlich zu erbringen.

Zu den Leistungen zählen im Einzelnen:

- Leitung der Station (40 Plätze)

- Medizinische Aufnahme der Gefangenen

- Durchführung der neurologisch, psychiatrischen Diagnostik

- Medikamentöse Einstellung der Gefangenen

- Fachärztliche Einzelbehandlung

- Regelmäßige Visite auf der Station

- Beratung der weiterbehandelnden Anstaltsärztinnen und -ärzte

- Erstellung von Behandlungs- und Pflegeanweisungen (Therapiepläne)

- Fachliche Führung und Anleitung des zugeordneten Pflegepersonals

- Einbindung des ergotherapeutischen Personals in die Behandlung

- Gutachten erstellen

- Organisation von regelmäßigen Sitzungen des Behandlungsteams.

Ergotherapeutische Leistung

Die auf der Station untergebrachten Gefangenen sollen darüber hinaus

ergotherapeutisch behandelt werden. Die Ergotherapie soll unter anderem

Erkenntnisse über die Persönlichkeit liefern und so die Diagnose

unterstützen. Die Zuweisung zu der Therapie erfolgt durch den

psychiatrischen fachärztlichen Dienst. Für die Therapien sind fachliche

Leistungen durch ausgebildete Ergotherapeuten in einem Umfang von 80

Stunden pro Woche zu erbringen.

Alle für das Erbringen der neurologisch-psychiatrischen fachärztlichen

Leistungen und ergotherapeutischen Maßnahmen notwendigen Geräte und

Materialien werden durch die JVA Weiterstadt zur Verfügung gestellt.

Vertragslaufzeit:

Voraussichtlich vom 01.04.2011 bis 31.03.2014 mit Verlängerungsoption

um zwei Mal ein Jahr auf max. 5 Jahre.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

Hauptgegenstand:

85121270 Dienstleistungen von Psychiatern oder Psychologen

Ergänzende Gegenstände:

Ort der Ausführung / Erbringung der Leistung : Justizvollzugsanstalt

Weiterstadt, Vor den Löserbecken 4, 64331 Weiterstadt

NUTS-Code : DE716 Darmstadt-Dieburg

Zeitraum der Ausführung :

voraussichtlich vom 01.04.2011 bis 31.01.2014

6. Wertungsmerkmale:

7. Beschränkung der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Teilnahme

aufgefordert werden sollen:

höchstens 3

8. Auskünfte erteilt: siehe unter 1.

9. Sonstige Angaben: Die Aufgabe setzt aufgrund des zu betreuenden

Personenkreises hohe Fachkenntnis und Leistungsfähigkeit voraus. Der

Bewerber hat seine fachliche und sachliche Eignung / Expertise im

Rahmen der Interessensbekundung nachzuweisen durch:

Darstellung der

- beruflichen Qualifikation (Facharzt für Psychiatrie, Ergotherapeut)

- Erfahrungen und Kenntnisse in der Arbeit mit Gefangenen

- mehrjährige Berufserfahrung

Ein Anspruch zur Aufforderung zur Angebotsabgabe besteht aufgrund der

Interessenbekundung nicht!

Es werden maximal 3 Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.

Die Auswahl der für die Aufforderung zur Angebotsabgabe vorgesehenen

Bewerber erfolgt entsprechend der vorgenannten Nachweise sowie eigener

Erfahrungen des Auftraggebers.

Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Die

Wertungs-/Zuschlagskriterien sind: Preis 50 %, persönlicher Eindruck 50

%.

Nachprüfungsverfahren

Zuständig für das Nachprüfungsverfahren ist die Vergabekammer beim

Regierungspräsidium Darmstadt, Wilhelminenstr. 1-3, 64283 Darmstadt

oder Postfach, 64278 Darmstadt.

Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2, 64283 Darmstadt

Tel.: +49 (6151) 12 63 48 oder 1 20,

Fax: +49 (6151) 12 58 16

Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben von Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB wird hingewiesen: Der Antrag auf

Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als

15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer

Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Dies gilt nicht bei

einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach §

101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB.

§ 101 a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Tag der Veröffentlichung in der HAD: 07.02.2011

DTAD
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen