DTAD

Ausschreibung - Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing,Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit in Frankfurt am Main (ID:5044695)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing,Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit
DTAD-ID:
5044695
Region:
60325 Frankfurt am Main
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
01.05.2010
Frist Angebotsabgabe:
15.06.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ja
Kategorien:
Inkassoagenturen, Sicherheitsdienste, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit , Dienstleistungen von Inkassoagenturen , Ermittlungsdienste
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
Anzeigen
Org. Dok.-Nr:  128021-2010

BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N) KfW Palmengartenstr. 5-9 z. H. Herrn Weber 60325 Frankfurt DEUTSCHLAND Tel. +49 6974311833 E-Mail:
Vergabestelle@kfw.de Fax +49 6974313106 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.kfw.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN) Einrichtung des öffentlichen Rechts Wirtschaft und Finanzen Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber Nein
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber Adressermittlung, Einwohnermeldeamtsanfragen.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie:
Nr. 23 NUTS-Code DE712
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens Gegenstand des Vertrages ist die Adressaktualisierung über elektronische, verschlüsselte Schnittstellen konkret benannter natürlicher Personen. Der Auftraggeber (AG) beauftragt den Auftragnehmer (AN) im Einzelfall mit der Ermittlung der aktuellen Adresse natürlicher Personen (Adressanfrage). Hierzu liefert der AG die ihm zuletzt bekannte Adresse, sowie ? sofern vorhanden ? das Geburtsdatum. Der AN prüft die vom AG übermittelten Adressen der angefragten Personen gegen diverse Quellen ab. Eine Anbindung des AN an den Datenbestand der Einwohnermelde?mter ist obligatorisch. Vor der Einwohnermeldeamtsanfrage kann der AN die angefragte Person gegen eine oder mehrere vorgeschaltete Datenquellen wie z. B. Konsumentendatendanken o. ?. abfragen. Der Preis für die Ermittlung der Anschrift richtet sich nach der Datenquelle, in der die neue Anschrift der angefragten Person ermittelt werden konnte. Die Abfrage diverser aufeinander folgender Datenquellen wird auch Stufenmodell genannt. Im Negativfall erhält der AG eine entsprechende Rückmeldung. Im Positivfall erhält der AG die aktuelle Adresse der angefragten Person zurückgeliefert. Zur?ckgelieferte Adressen sind postalisch korrekt und die Zustellbarkeit ist geprüft. Die Rückmeldungen erfolgen ebenfalls über die elektronische, verschlüsselte Schnittstelle. Nachdem die R?ckgabemeldung dem AG vom AN zur Verfügung gestellt wurde, gilt die Adressanfrage als vollständig bearbeitet.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 79000000, 79720000, 79940000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang Der AG geht von ca. 25 000 Adressanfragen pro Jahr aus, die zurzeit größtenteils in der zweiten Aprilh?lfte sowie der zweite Oktoberh?lfte anfallen. Sowohl die Mengenangabe als auch die Terminierung sollen als Kalkulationshilfe dienen. Ein rechtlicher Anspruch ist aus beiden Gr??en nicht abzuleiten. Vertragsbeginn erfolgt mit Zuschlagserteilung (voraussichtlich zum 2.8.2010), die Vertragslaufzeit betr?gt 24 Monate und endet am 31.7.2012 (24:
00) wenn sie nicht verlängert wird (s.Option).
II.2.2) Optionen Ja Beschreibung der Optionen:
Dem Auftraggeber wird die Möglichkeit (Option) eingeräumt, den Vertrag stillschweigend zwei Mal um jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern, wenn der Vertrag nicht drei Monate vor Ablauf des jeweiligen Vertragszeitraums schriftlich gekündigt wird. Der Vertrag endet jedoch spätestens am 31.7.2014 (24:00). ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird Bietergemeinschaften sind zugelassen. Sie sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen (Vgl. ? 7a Nr. 3 Abs. 7 VOL/A). Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern zu unterzeichnende Erklärung abzugeben, ? in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, ? in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, ? dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder in allen Phasen des Vergabeverfahrens und auch im Fall der Zuschlagserteilung gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und, ? dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Bietergemeinschaften, die eine den vorstehenden Anforderungen entsprechenden Erklärungen nicht abgeben, werden zwingend ausgeschlossen. Die Erklärungen sind in dem Formular "Bietergemeinschaftserkl?rung" vorformuliert enthalten; die geforderten Angaben werden dort abgefragt. Hierzu ist das Formblatt "Bietergemeinschaftserkl?rung" (Teil B, Anlage 1 der Vergabeunterlagen) auszufüllen und mit dem Angebot einzureichen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen:
Die KfW behält sich vor Zuschlagserteilung vor, soweit der Bieter/ die Mitglieder der Bietergemeinschaft eintragungspflichtig ist/ sind, von dem Bieter/ von den Mitgliedern der Bietergemeinschaft je einen Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bieters (ggf. in Kopie) vor Zuschlagserteilung abzufordern, der den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt. Der Bieter/bei Bietergemeinschaften der bevollmächtigte Vertreter für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft bestätigen in einer Eigenerkl?rung (Formblatt Bietererkl?rung, Teil B der Vergabeunterlagen), dass: ? er/sie alle gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt/erfüllen, ? über sein/ihr Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, ? er/sie sich nicht in Liquidation befindet/befinden, ? er seine/sie ihre Verpflichtung(en) zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat/haben, ? dass ihm/ihr keine Kenntnis über einen Ausschlussgrund der Unzuverlässigkeit nach ? 7a Nr. 2 Abs. 1 VOL/A vorliegt, ? er/sie Amtsträgern oder für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt hat/haben, ? er/sie bei Abgabe dieses Angebotes keine Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbe-werbsbeschr?nkungen (GWB) begangen hat/haben, insbesondere keine wettbewerbs-beschränkenden Absprachen, insbesondere keine Absprachen über Preise oder die Herausstellung eines Unternehmens oder einer Arbeitsgemeinschaft als niedrigster Bie-ter getroffen hat/haben, ? er/sie sich bewusst ist/sind, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bieterkreis zur Folge hat, ? er/sie davon Kenntnis genommen hat/haben, dass die KfW sich vorbehält, - soweit der Bieter/die Mitglieder der Bietergemeinschaft eintragungspflichtig ist/sind - von dem Bieter/von den Mitgliedern der Bietergemeinschaft einen Auszug/Auszüge aus dem Handelsregister oder vergleichbaren Registers (ggf. in Kopie) vor Zuschlagserteilung abzufordern, der/die jeweils den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt/wiedergeben, ? er/sie damit einverstanden ist, dass die KfW die benannten Ansprechpartner des Kunden der Referenzprojekte befragt, ? er/sie mit den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen vertraulich umgegangen ist. Insbesondere hat er/sie die Vergabeunterlagen ausschließlich zur Erstellung dieses Angebotes verwendet und Inhalte aus den Unterlagen nicht ohne Einverständnis der KfW Dritten zur Kenntnis gegeben, ? er/sie mit der Verarbeitung und Speicherung im Rahmen des Vergabeverfahrens von mir/uns mitgeteilten personenbezogenen Daten einverstanden ist und, ? er/sie sich an sein Angebot bis zum Ablauf der Zuschlags- und Angebotsbindefrist gebunden hält.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen:
? Eigenerkl?rung zum Nettojahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Gesch?ftsjahren, der Leistungen betreffend, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, ? Vorlage einer positiven Bankauskunft der Hausbank des Bieters. Die Bankauskunft darf nicht älter als das Bekanntmachungsdatum im EU-Amtsblatt zu dieser Ausschreibung sein (45 Tage vor Angebotsabgabe).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen:
? Angabe zu Leistungen aus den letzten 3 abgeschlossenen Gesch?ftsjahren, die in Bezug auf Art, Umfang und Schwierigkeit mit der zu vergleichenden Leistung vergleichbar sind unter Angabe der hierzu zusätzlichen Angaben. Es sind mindestens 3 Referenzen mit vollständigen Angaben zu benennen. Hierzu sind die Formulare im Teil B der Vergabeunterlagen auszufüllen, bitte beachten Sie hierzu auch die entsprechenden Bemerkungen zu Bietergemeinschaften, ? Das der Auftragsdatenverarbeitung zugrunde liegende Datensicherheitskonzept, welches die technischen und organisatorischen Maßnahmen des Bieters/ der Bietergemeinschaft (insbesondere i. S. des ? 9 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) inkl. deren Anlage) zum Zwecke der Sicherheit und Vertraulichkeit der dem BDSG unterfallenden Daten beschreibt. Das Datensicherheitskonzept des Bieters kann als Anlage zu Ziff. B. ("Bietererkl?rung") der Verdingungsunterlagen eingereicht werden. Möglicherweise geforderte Mindeststandards Es sind mindestens drei Referenzen mit vollständigen Angaben zu benennen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Nein
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart Offenes Verfahren
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien Wirtschaftlich günstigstes Angebot die nachstehenden Kriterien
1. Preis. Gewichtung 70 2. Stufenmodell. Gewichtung 30
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber VSt 79-08
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge 15.6.2010 - 10:
00 IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots Bis 31.8.2010
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen Nein
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN Die notwendigen Formblätter für die Abgabe eines Angebotes sind bei der oben unter I.1 genannten Adresse anzufordern. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgabe dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen, ansonsten wird der Bieter/ die Bietergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Zur Abgabe des Angebotes ist zwingend ein Exemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache auszufüllen und zu unterzeichnen und einzureichen. Das Angebot ist in dreifacher Ausfertigung einzureichen. Vom Bieter ist ein Exemplar des Angebotes als "Original" sowie 2 Exemplare als "Kopie" zu kennzeichnen. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingen Ausschluss des Bieters/ der Bietergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur folge. Nachunternehmer. Die Vergabe von Teilen der Leistung an Nachunternehmer ist zulässig. Ferner kann der Bieter/ die Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ Ihrer Eignung auf die Eignung von Nachunternehmern zu verweisen. Angabe von Art und Umfang der durch Nachunternehmer auszuführenden Leistungen. Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft, Teile der Leistung von Nachunternehmern unmittelbar ausführen zu lassen, muss er in seinem Angebot Art und Umfang der durch Nachunternehmer auszuführenden Leistungen angeben. Die Benennung von Art und Umfang der Leistungen soll entsprechend den Bezeichnungen der Angebotspositionen aus dem Leistungsverzeichnis (Teil D der Vergabeunterlagen) erfolgen. Benennung der Nachunternehmen und Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers. Grundsatz. Der Bieter hat grundsätzlich Nachunternehmer, d. h. Unternehmer, die unmittelbar mit der Erbringung von Leistungen für die KfW beauftragt werden, bereits in der beigefügten Bietererkl?rung zu benennen. Nachunternehmer, die der Bieter/ die Bietergemeinschaft zur Ausübung seines Gesch?ftsbetriebs üblicherweise und unabhängig von seiner Leistung für die KfW benötigt, sind nicht gesondert aufzuführen. Ferner muss der Bieter/die Bietergemeinschaft grundsätzlich mit dem Angebot belegen, dass er/sie auf die erforderlichen Mittel der Nachunternehmer im Zeitpunkt der Auftragserf?llung tatsächlich zugreifen kann. Dies gilt auch in Bezug auf solche Unternehmen, die mit dem Bieter/den Mitgliedern der Bietergemeinschaft in einem Konzern verbunden sind. Der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsm?glichkeit kann insbesondere durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers (Teil B, Anlage 2) erfolgen. In der Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers verpflichtet sich der Nachunternehmer unwiderruflich, dem Bieter/der Bietergemeinschaft die erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen, falls der Bieter/die Bietergemeinschaft Vertragspartner der KfW wird. Ausnahme. Will der Bieter/die Bietergemeinschaft Teile der Leistungen durch einen Nachunternehmer erbringen lassen, kann er/sie diese jedoch, ? zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist noch nicht benennen und/oder, ? kann er/sie den Nachweis der tatsächlichen Zugriffsm?glichkeit auf den/die Nachunternehmer zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorlegen. Genügt es ausnahmsweise, wenn der Bieter/die Bietergemeinschaft mit dem Angebot die Absicht angibt, die in Ziffer 9.1. angegebenen Teile der zu erbringenden Leistung durch einen oder mehrere Nachunternehmer erbringen zu wollen. Eine Benennung des/der Nachunternehmer/s sowie der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsm?glichkeit auf ihn/sie müssen in diesem Fall jedoch rechtzeitig vor Zuschlagserteilung erfolgen. Die KfW wird hierzu den/die für die Zuschlagserteilung in Betracht kommenden Bieter/Bietergemeinschaft, wenn er/sie im Angebot lediglich die Absicht angegeben hat, Teile der zu erbringenden Leistung durch Nachunternehmer erbringen zu wollen, rechtzeitig vor Zuschlagserteilung zur Benennung des/der Nachunternehmer sowie zum Nachweis der tatsächlichen Zugriffsm?glichkeit auf diese auffordern und ihm/ihr hierfür eine verbindliche Frist setzen. Wird/werden der/die Nachunternehmer dann von dem betreffenden Bieter/der Bietergemeinschaft nicht oder nicht fristgemäß benannt und/oder der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsm?glichkeit nicht erbracht, wird der betreffende Bieter/die Bietergemeinschaft aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. ? Der Auftraggeber behält sich vor, das im Rahmen des Angebots vorzulegende Datensicherheitskonzept des Bieters in der Auswertungsphase beim Bieter vor Ort zu verifizieren, ? Bieterfragen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter den Auftraggeber unverzüglich und vor Angebotsabgabe schriftlich per Brief, Telefax oder per E-Mail darauf hinzuweisen. Fragen zu den Vergabeunterlagen können bis spätestens 10 Tage vor Angebotsabgabe eingereicht werden. Rechtzeitig gestellte Nachfragen zu den Vergabeunterlagen werden spätestens 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist gemäß ? 18a Nr. 1 Abs. 6 VOL/A beantwortet. Die Fragen sind ausnahmslos in schriftlicher Form und in deutscher Sprache an die Vergabestelle zu richten. Die aufgrund der eingegangenen Fragen erarbeiteten Antworten werden zusammen mit den Fragen zeitgleich in anonymisierter Form allen Anbietern zugeleitet. Die Regelung des ? 18a Nr. 1 Abs. 6 VOL/A bleibt hiervon unberührt.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren Bundeskartellamt Vergabekammer des Bundes Kaiser-Friedrich-Str.16 53113 Bonn DEUTSCHLAND
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Vgl. ?? 107 ff. GWB. Nach ? 107 (3) GWB ist der Antrag unzulässig, soweit. 1. der Antragsteller den ger?gten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind".
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind s.I.1
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
29.4.2010
DTAD
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen