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Ausschreibung - Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung in Lüchow (ID:10701998)

Übersicht
DTAD-ID:
10701998
Region:
29439 Lüchow
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Kategorien:
Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung
CPV-Codes:
Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Kurzbeschreibung:
Es sollen zum einen die Aufgaben der Wirtschaftsförderung des Landkreises Lüchow-Dannenberg und in einem zweiten Los die Aufgaben des touristischen Dachmarketings vergeben werden. Im Bereich der...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.05.2015
Frist Angebotsabgabe:
12.06.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Landkreis Lüchow-Dannenberg
Königsberger Str. 10
29439 Lüchow (Wendland)
Kontaktstelle: Landkreis Lüchow-Dannenberg, FD 20 – Vergabestelle

Telefon: +49 5841120239
Fax: +49 584112088200
E-Mail: kommunalaufsicht@luechow-dannenberg.de
www.luechow-dannenberg.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Wirtschaftsförderung und touristisches Dachmarketing für den Landkreis Lüchow-Dannenberg.
Es sollen zum einen die Aufgaben der Wirtschaftsförderung des Landkreises Lüchow-Dannenberg und in einem zweiten Los die Aufgaben des touristischen Dachmarketings vergeben werden.
Im Bereich der Wirtschaftsförderung werden die Schwerpunkte bei den einzelbetrieblichen Beratungen und Begleitungen, die Fachkräftesicherung durch geeignete Maßnahmen und Kampagnen und ein ganzheitliches Außenmarketing für den Lebens- und Wirtschaftsraum Lüchow-Danennberg erwartet.
Im Bereich des touristischen Dachamarketings ist ein „Corporate Designs“ für die Region zu entwicklen sowie ein IT- und Onlinedienst mit Buchungssystem einzurichten und zu pflegen. Durch Einrichtung und Betreuung eines Fachbeirates mit örtlichen Tourismusvertretern sind die Maßnahmen abzustimmen sowie Kampagnen und Produkte zu entwickeln und zu vermarkten.
Wirtschaftsförderung und touristisches Dachmarketing für die Zeit vom 1.1.2016 bis 31.12.2018; ggf. Verlängerung bis 31.12.2020.

CPV-Codes: 75131000

Erfüllungsort:
Landkreis Lüchow-Dannenberg.
Nuts-Code: DE934

Lose:
Los-Nr: 1
Bezeichnung: Wirtschaftsförderung für den Landkreis Lüchow-Dannenberg

Kurze Beschreibung
— Sicherung und Pflege des Unternehmensbestandes und seiner Organisation,— Akquise von Ansiedlungen und Förderung von Neugründungen,— Betreuung und Moderation von Unternehmensnetzwerken,— Clustermanagement und branchenorientierte Netzwerkpflege,— Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen/Fachkräftesicherung durch geeignete Maßnahmen und Kampagnen,— Ganzheitlichen Außen- und Standortmarketing für den Lebens- und Wirtschaftsraum Lüchow-Dannenberg,— Fördermittelrecherche, Beratung und Antragstellung zu relevanten Förderprogrammen,— Innovations- und Wissenstransfer, insbesondere Verbesserung der Innovationskraft bei KMU,— Sicherung und Entwicklung der wirtschaftsnahen Infrastruktur (incl. Flächen, Forschungs- und Telekommunikationsinfrastruktur),— Federführende Koordination und Umsetzung des NGA-Breitbandausbaus im Landkreis Lüchow-Dannenberg (Koordination des erforderlichen Netzwerkes, Abwicklung der Finanzierung, Ausarbeitung und Abwicklung der Förderung, rechtliche und technische Koordination des Gesamtvorhabens) in enger Zusammenarbeit mit dem dazu noch zu gründenden Zweckverband aus Landkreis und Samtgemeinden.Im Rahmen der Stellung von Abwicklung von Förderanträgen KMU und Förderprogrammen von Land, Bund und EU, die im Sinne der Wirtschaftsförderungsziele des Landkreises Lüchow.-Dannenberg kann/muss der Auftragnehmer die GWBF mbH nutzen, da diese Gesellschaft mehrheitlich im Besitz der öffentlichen Hand (Landkreis Lüchow-Dannenberg, Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg) ist.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
75131000

Geschätzter Wert ohne MwSt: 810 000 EUR


Zusätzliche Angaben zu den Losen
Der Auftraggeber behält sich vor, Los 1 und Los 2 separat zu vergeben.

Los-Nr: 2
Bezeichnung: Touristisches Dachmarketing für den Landkreis Lüchow-Dannenberg

Kurze Beschreibung
Entwicklung eines „Corporate Design“ für die Region.Einrichtung und Betreuung eines Fachbeirates. Mit diesem Beirat sind die geplanten Marketingmaßnahmen, insbesondere Produkte und Kampagnen, gemeinsam zu entwickeln und abzustimmen. Ebenso ist vierteljährlich dem Auftraggeber Rechenschaft über die Verwendung des zur Verfügung gestellten Budgets abzulegen.Kontakte zu den Samtgemeinden hinsichtlich der touristischen Arbeit und deren Akteuren ist sicher zu stellen.Konzeptionelle Erarbeitung und Umsetzung einer Marketingstrategie mit regionaler- und überregionaler Wirkung sowie Entwicklung und Umsetzung von Kampagnen und Produkten.Einrichtung einer regelmäßigen Marktforschung und Marktanalyse sowie darauf aufbauend einer marktbezogenen Marketingplanung.Eine attraktive Internetpräsenz der Region mit einem entsprechenden Buchungssystem ist einzurichten. Es muss sichergestellt sein, dass die örtlichen Tourismusinformationen uneingeschränkten Zugriff auf dieses Buchungssystem haben.Des Weiteren soll die Region über entsprechende Suchbegriffe bei den führenden Suchmaschinen zu finden sein.Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.Sicherstellung von Call Center-Leistungen zur Information und Buchung der angebotenen Leistungen den saisonalen Bedürfnissen angemessen.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
75131000

Geschätzter Wert ohne MwSt: 607 500 EUR


Zusätzliche Angaben zu den Losen
Der Auftraggeber behält sich vor, die Lose 1 und 2 separat zu vergeben.

Verfahren & Unterlagen
Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
152892-2015

Aktenzeichen:
Fachdienst 20, Vergabe Nr. 11/2015

Vergabeunterlagen:
1) Im Rahmen der Teilnahmeantragseinreichung sind sämtliche der unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) genannten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags müssen die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vordrucke verwendet werden. Die Vordrucke sowie die unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) geforderten Unterlagen müssen dem Teilnahmeantrag vollständig beigefügt werden.
2) Die Teilnahmeanträge sind einfach schriftlich und unterschrieben im Original, zweifach schriftlich inKopie sowie einfach in elektronischer Form in einem geschlossenen Behältnis sowie mit dem Aktenzeichen versehenen Aufschrift bei der Kontaktstelle einzureichen.
3) Rückfragen zur Erstellung der Teilnahmeanträge sind bis spätestens zum 1.6.2015 um 12:00 Uhrausschließlich per E-Mail oder Fax an die o. g. Kontaktstelle zu richten.
4) Alle Einträge müssen dokumentenecht sein. Der Bieter ist dafür verantwortlich, dass die von ihm getätigten Eintragungen dokumentenecht sind. Änderungen an den Eintragungen des Bieters müssen zweifelsfrei sein.
5) Die unter den Abschnitten III.2.1) bis III.2.3) jeweils mit „Mindeststandard“ gekennzeichneten Unterlagen stellen jeweils eine Mindestbedingung an die Eignung der Bewerber dar, die zwingend zu erfüllen ist. Bewerber, die nicht über diese als Mindestbedingung gekennzeichneten und geforderten Unterlagen verfügen, oder deren eingereichte Unterlagen nicht die jeweils genannten Mindestbedingungen erfüllen, sind allein deswegen nicht zur Auftragsdurchführung geeignet und werden nicht zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Die verlangten Mindestbedingungen stehen mit dem Auftragsgegenstand im sachlichen Zusammenhang und sind durch ihn gerechtfertigt. Die formelle und materielle Eignungsprüfung (§ 10 EG Abs. 1 VOL/A) im Übrigen bleibt unberührt.
Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, formell fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung oder Aufklärung/Erläuterung von Unterlagen.
6) Mehrere Bewerber können sich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall hat die Bewerbergemeinschaft mit Einreichung des Teilnahmeantrags:
a) sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Bewerber namentlich mit Anschrift, Telefon-/Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse zu benennen;
b) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen und;
c) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter Abschnitt III.2.1) Nr. 1) bis 4) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter Abschnitt III.2.2) und III.2.3) aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
7) Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter Abschnitt III.2.2) und III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 Satz 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen („Eignungsleihe“). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Angebot zu benennen und die unter Abschnitt III.2.2) und III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen,in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter Abschnitt III.2.1) Nr. 1) bis 4) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen,dass ein anderes Unternehmen i. S. v. § 7 EG Abs. 9 Satz 1 VOL/A nach der Rechtsprechung nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist (vgl. OLG München, Beschluss vom 15.3.2012, Verg 2/12, OLG Düsseldorf, Beschluss vom 30.6.2010, VII-Verg 13/10).
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, diejenigen anderen Unternehmen, auf deren Fähigkeiten er sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit bzw. Fachkunde nach § 7 EG Abs. 9 Satz 1 VOL/A berufen hat, bei der Auftragsausführung einzusetzen.
8) Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber, Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, keine Lieferanten/Vorlieferanten) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde nach § 7EG Abs. 9 Satz 1 VOL/A zu berufen, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des/der Unterauftragnehmer/s die unter Abschnitt III.2.1) Nr. 1) bis 4) aufgeführten Unterlagen für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unterzuvergebenden Auftrags-/Leistungsanteilen oder eine Benennung der Unterauftragnehmer oder eine Vorlage der Unterlagen nach Abschnitt III.2.1) Nr. 1) bis 4) für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich.
9) Ferner sind bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 Satz 1 VOL/A benannten eignungsrelevanten Dritten sowie der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Vordruck).
10) Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, von dem für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bewerber – auf Verlangen – Gewerbezentralregisterauszüge gemäß GewO zu fordern und Abfragen bei Korruptions- und Vergaberegistern vorzunehmen.
Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
11) Öffentliche Aufträge dürfen nur an fachkundige, leistungsfähige sowie gesetzestreue und zuverlässige Unternehmen vergeben werden (§ 97 Abs. 4 Satz 1 GWB). Der Auftraggeber wird bei der Prüfung und Beurteilung der Bewerber im Rahmen des ihm zustehenden Beurteilungs- und Prognosespielraums auch auf Erfahrungen zurückgreifen, die er oder andere Auftraggeber mit Bewerbern bei der Abwicklung früherer Aufträge gemacht hat/haben, insbesondere dann, wenn sich daraus vertragliche Verfehlungen ergeben haben (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 25.7.2012, VII-Verg 27/12).
12) Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren im Übrigen findet nicht statt.
13) Nur die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten und zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber erhalten die Vergabeunterlagen. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Auswahl zur Aufforderung der Angebotsabgabe und Erhalt der Vergabeunterlagen.
14) Bewerber/Bieter sowie deren Vertreter/Bevollmächtigte sind bei der Öffnung der Teilnahmeanträge/Angebote nicht zugelassen (§ 17 EG Abs. 2 S. 2 VOL/A).
15) Sowohl die Verfahrenssprache als auch die Vertragssprache ist Deutsch.

Auftragswert:
1 417 500 EUR

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
12.06.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 60 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Sicherheiten für Vertragserfüllung und Leistungsqualität werden gefordert, auch ausreichende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherungen. Näheres in den Vergabeunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die ausgewählten Bewerber versendet werden.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Im Folgenden erfolgt eine Auflistung der geforderten Erklärungen und Nachweise; bezüglich der Einzelheiten wird auf die Bewerbungsbedingungen, insbesondere auf die Vordrucke, verwiesen:
1. Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriftendes Landes, in dem der Bewerber ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie) (Vordruck). Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als 6 Monate sein. Sollte der Bewerber gemäß den Rechtsvorschriften des Landes, in dem er ansässig ist, nicht in einem Berufs- oder Handelsregister eingetragen sein, ist dieser Umstand mittels einer unterschriebenen schriftlichen Eigenerklärung zu erklären und diese Erklärung anstelle des Nachweises einzureichen.
2. Darstellung des Bewerbers (Leistungsspektrum und Kerngeschäft) und der Organisation (Hauptsitz, ggf. Niederlassungen, Struktur/Aufbau) sowie – falls zutreffend – ausführliche Darstellung der Konzernverbundenheit mit anderen Unternehmen (Vordruck).
3. Eigenerklärung nach § 6 EG Abs. 4 VOL/A (Vordruck): Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung darüber, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt ist wegen:
a) § 129 des Strafgesetzbuches (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuches (Bildungterroristischer Vereinigungen), § 129b des Strafgesetzbuches (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
b) § 261 des Strafgesetzbuches (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
c) § 263 des Strafgesetzbuches (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden,
d) § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden,
e) § 334 des Strafgesetzbuches (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Abs. 2 Nr. 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder
g) § 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden.
Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn sie für dieses Unternehmen bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) einer Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt.
4. Eigenerklärung nach § 6 EG Abs. 6 VOL/A (Vordruck): Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung darüber, dass folgendes nicht für den Bewerber oder ihm zurechenbare Personen zutrifft:
a) über deren Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
b) die sich in Liquidation befinden,
c) die nachweislich eine schwere Verfehlung begangen haben, die ihre Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
d) die ihre Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht ordnungsgemäß erfüllt haben,
e) die im Vergabeverfahren vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf ihre Eignung abgegeben haben.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Angabe über den Gesamtumsatz (Brutto) des Bewerbers bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre jeweils bezogen auf den Unternehmensbereich Wirtschaftsförderung und Tourismus (Vordruck).
2. Nachweis einer aktuell bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Die Vorlage in unbeglaubigter Kopie ist zulässig (Vordruck).

Technische Leistungsfähigkeit
Kriterien für die Auswahl des Auftragnehmers:
— Expertenwissen im breiten Spektrum der Wirtschaftsförderung und des Tourismus,
— Marketingkenntnisse und Projektmanagementerfahrung,
— Fundierte Kenntnisse im EU-Fördermittel- und Beihilferecht.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
— Mindestens 24 Monate Erfahrungen am Markt,
— Mindestens 3 Referenzkunden,
— Offizielle Listung in der NBank/KfW-Beraterdatenbank,
— Erforderliche Nachweise:
• Liste der Referenzkunden unter Angabe der Laufzeit der Projekte (Projektende nicht älter als 5 Jahre) und Erfolgsdarstellung,
• Nachweis der Listung in der NBank/Kfw-Beraterbank.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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