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Ausschreibung - Dienstleistungen im Bauwesen in Bayreuth (ID:10227925)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen im Bauwesen
DTAD-ID:
10227925
Region:
95444 Bayreuth
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
03.12.2014
Frist Angebotsabgabe:
07.01.2015
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Neubau Klinik Herzoghöhe – Projektsteuerungsleistungen der Projektstufen 1-5 gem. AHO (stufenweise Beauftragung). Die deutsche Rentenversicherung Nordbayern plant den Neubau der Rehabilitations-Klinik Herzoghöhe in Bayreuth. Gegenstand des Auftrages sind die im Leistungsbild Projektsteuerung dargestellten Projektsteuerungsleistungen der Projektstufen 1-5 (gem. AHO; stufenweise Beauftragung siehe II.2.2). Für die Architektenleistung wird ein Planungswettbewerb im Rahmen eines VOF-Verfahrens ausgelobt, der sich derzeit in Vorbereitung befindet. Die Beauftragung eines Architekten ist voraussichtlich im November 2015 möglich. Für alle weiteren Leistungen, die den VOF-Schwellenwert überschreiten, sind vom Projektsteuerer VOF-Verfahren durchzuführen. Das Bestandsgebäude der Klinik wurde 1960 errichtet und im Jahr 1984 erweitert und modernisiert. Mit einer Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 27 500 m² befindet es sich auf einem Privatgrundstück mit einer Fläche von ca. 80 000 m². Das Grundstück weist einen dichten Baumbestand sowie verteilte Einzelgebäude (Wohnungen) auf. Umfang des Bauvorhabens sind: — der Abbruch von Einzelgebäuden in Abhängigkeit von planungsseitigen Erfordernissen bezüglich des Ersatzneubaus und Freimachen des Baufeldes; — die Errichtung eines Klinikneubaus (voraussichtliche Nutzfläche 12 200 m²), einschließlich Errichtung von Kfz-Stellplätzen und zugehörige Außenanlagengestaltung; — der Abbruch der bestehenden Klinik nach Inbetriebnahme des Neubaus sowie Wiederherstellung der Außenanlagen. Nach Beauftragung der Architektenleistungen (Ende November 2015) sind folgende Rahmentermine vorgesehen: — bis Mitte 2018: Freimachen des Grundstücks und Abriss der Einzelgebäude; — ab Mitte 2018: Baubeginn; — Anfang 2021: Inbetriebnahme (Fertigstellung des Neubaus einschließlich Kfz-Stellplätze, Zufahrt und Außenanlagen, Betriebsvorbereitungsphase und Umzug, Inbetriebnahme); — bis Mitte 2023: Abbruch der Bestandsklinik, Fertigstellung der restlichen Außenanlagen und Abrechnung Projektsteuerer; — Ende 2023: Abschluss Gesamtmaßnahme. Das bisher vorgesehene Gesamtvolumen der Maßnahme beträgt ca. 50 000 000 EUR brutto.
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen im Bauwesen
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  410863-2014

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Deutsche Rentenversicherung Nordbayern
Wittelsbacherring 11
Kontaktstelle(n): Referat 40/7205
95444 Bayreuth
DEUTSCHLAND
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:
http://www.deutsche-rentenversicherung-nordbayern.de
Weitere Auskünfte erteilen: Meixner + Partner GmbH
Gögginger Str. 93
Zu Händen von: Daniela Poppe
86199 Augsburg
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 8215010522
E-Mail: vof@meixner-partner.de
Fax: +49 8215010510
Internet-Adresse: http://www.meixner-partner.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Meixner + Partner GmbH Gögginger Str. 93 Zu Händen von: Daniela Poppe 86199 Augsburg DEUTSCHLAND Telefon: +49 8215010522 E-Mail: vof@meixner-partner.de Fax: +49 8215010510 Internet-Adresse: http://www.meixner-partner.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Neubau Klinik Herzoghöhe – Projektsteuerungsleistungen der Projektstufen 1-5 gem. AHO (stufenweise Beauftragung).
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Bayreuth. NUTS-Code DE246
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die deutsche Rentenversicherung Nordbayern plant den Neubau der Rehabilitations-Klinik Herzoghöhe in Bayreuth. Gegenstand des Auftrages sind die im Leistungsbild Projektsteuerung dargestellten Projektsteuerungsleistungen der Projektstufen 1-5 (gem. AHO; stufenweise Beauftragung siehe II.2.2). Für die Architektenleistung wird ein Planungswettbewerb im Rahmen eines VOF-Verfahrens ausgelobt, der sich derzeit in Vorbereitung befindet. Die Beauftragung eines Architekten ist voraussichtlich im November 2015 möglich. Für alle weiteren Leistungen, die den VOF-Schwellenwert überschreiten, sind vom Projektsteuerer VOF-Verfahren durchzuführen. Das Bestandsgebäude der Klinik wurde 1960 errichtet und im Jahr 1984 erweitert und modernisiert. Mit einer Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 27 500 m² befindet es sich auf einem Privatgrundstück mit einer Fläche von ca. 80 000 m². Das Grundstück weist einen dichten Baumbestand sowie verteilte Einzelgebäude (Wohnungen) auf. Umfang des Bauvorhabens sind: — der Abbruch von Einzelgebäuden in Abhängigkeit von planungsseitigen Erfordernissen bezüglich des Ersatzneubaus und Freimachen des Baufeldes; — die Errichtung eines Klinikneubaus (voraussichtliche Nutzfläche 12 200 m²), einschließlich Errichtung von Kfz-Stellplätzen und zugehörige Außenanlagengestaltung; — der Abbruch der bestehenden Klinik nach Inbetriebnahme des Neubaus sowie Wiederherstellung der Außenanlagen. Nach Beauftragung der Architektenleistungen (Ende November 2015) sind folgende Rahmentermine vorgesehen: — bis Mitte 2018: Freimachen des Grundstücks und Abriss der Einzelgebäude; — ab Mitte 2018: Baubeginn; — Anfang 2021: Inbetriebnahme (Fertigstellung des Neubaus einschließlich Kfz-Stellplätze, Zufahrt und Außenanlagen, Betriebsvorbereitungsphase und Umzug, Inbetriebnahme); — bis Mitte 2023: Abbruch der Bestandsklinik, Fertigstellung der restlichen Außenanlagen und Abrechnung Projektsteuerer; — Ende 2023: Abschluss Gesamtmaßnahme. Das bisher vorgesehene Gesamtvolumen der Maßnahme beträgt ca. 50 000 000 EUR brutto.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71500000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe Nr. II.1.5).
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Beabsichtigt ist eine stufenweise Beauftragung. Stufe 1: Projektstufen 1-2 gem. AHO. Stufe 2: Projektstufen 3-5 gem. AHO. Zuerst wird die Stufe 1 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Projektstufen besteht nicht. Vertragslaufzeiten: Stufe 1: ca. 3 Jahre (ca. 40 Monate). Stufe 2: ca. 5,5 Jahre (ca. 68 Monate).
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 108 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Im Auftragsfall ist eine Versicherung mit den nachfolgend aufgeführten Bedingungen abzuschließen: Objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung über 5 000 000 EUR für Personenschäden und über 5 000 000 EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Auf die Möglichkeit des Abschlusses einer objektbezogenen Versicherung oder einer exzedenten Versicherung wird hingewiesen. Bei Versicherungsschäden mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, indem diese den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Der Versicherungsnachweise darf nicht älter als sechs Monate sein (muss aus Nachweis ersichtlich sein) gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an und muss der Bewerbung beiliegen. Bei Bewerbergemeinschaften muss für jedes Mitglied ein diesbezüglicher Versicherungsnachweis vorgelegt werden.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter genannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Gemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja Darlegung der besonderen Bedingungen: Siehe III.2.1).
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 sowie Abs. 9 lit. a-e VOF. b) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen, und ob und auf welche Art auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen Unternehmen zusammengearbeitet werden soll. c) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der tatsächliche Leistungserbringer (Projektleiter) und dessen Stellvertreter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Siehe III 2.3a), III.3.1) und III.3.2). d) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Bewerber muss außerdem angeben welche Teile des Auftrages er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben (siehe Formblatt Teilnahmeantrag). e) Der Bewerber muss eine Scientology-Schutzerklärung (siehe Formblatt Teilnahmeantrag) abgeben. f) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011, 2012, 2013) im Sinne von § 5 Abs. 4 c) VOF. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs wird der Gesamtumsatz der zuvor genannten letzten 3 Geschäftsjahre mit 3 Punkten bewertet, wenn dieser einem Betrag in Höhe von 1 700 000 EUR brutto (Jahremittel) entspricht bzw. überschreitet. Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 560 000 EUR brutto.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Die Person des Projektleiters und die Person des stellvertretenden Projektleiters erfüllen die fachlichen Anforderungen, wenn sie berechtigt sind, entweder die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 19 Abs. 1 VOF) oder „Ingenieur“ (im Sinne des § 19 Abs. 2 VOF) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ nicht gesetzlich geregelt sein sollten, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichlinie – gewährleistet ist. b) Die Berufserfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen. Mindestanforderung sind 10 Jahre Berufserfahrung des Projektleiters sowie 5 Jahre Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters jeweils im Leistungsbild Projektsteuerung. c) Referenzen des tatsächlichen Leistungserbringers (Projektleiter): c) 1. Für die Referenzprojekte gelten folgende unter c)1.1 bis c)1.4 angegebenen Mindestanforderungen. Ein Referenzprojekt wird im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen zu den nachfolgenden Mindestanforderungen gemacht werden und diese Mindestanforderungen erfüllt sind. Mindestanforderungen an die Referenzprojekte sind jeweils: c) 1.1 Gegenstand des Referenzprojektes ist eine mit der Aufgabenstellung unter II.1.5) der Bekanntmachung vergleichbare Projektsteuerungleistung aus dem Bereich Gesundheitswesen. c) 1.2 Die Projektlaufzeit des Referenzprojektes liegt zwischen 2005 und 2014. Referenzen werden nur gewertet, wenn 60 % der Projektlaufzeit zwischen 2005 und 2014 liegen. Die Projektstufe 4 muss zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits begonnen sein. c) 1.3 Beim Referenzprojekt wurden mindestens die Projektstufen 1 bis 4 beauftragt. c) 1.4 Das Bauvolumen des Referenzprojektes beträgt mind. 25 000 000 EUR brutto (KG 200-700). c) 2. Ein vergleichbares Referenzprojekt, das die vorstehend unter
III.2.3) c) 1.1 bis c) 1.4 genannten Mindestanforderungen erfüllt, kann im
Rahmen der Wertung des Teilnahmeantrags folgende Punkte erhalten: c) 2.1 Gegenstand des Referenzprojektes ist die Abwicklung aller Projektstufen(1-5 gemäß AHO): 1 Punkt. c) 2.2 Gegenstand des Referenzprojektes ist größtenteils ein Neubau (der Neubau hat einen Anteil von mind. 60 % an der Bruttogrundfläche – BGF): 1 Punkt. c) 2.3 Gegenstand des Referenzprojektes ist die Zusammenarbeit mit einem öffentlichen Auftraggeber: 1 Punkt. c) 2.4 Gegenstand des Referenzprojektes ist die Umsetzung einer Rehabilitations-Klinik: 1 Punkt. c) 2.5 Beim Projekt wurden vom Planer erstellte Objektkonzepte mittels Wirtschaftlichkeitsanalyse bewertet (kurze Darstellung der Wirtschaftlichkeitsanalyse mit Angabe zu Art und Umfang der Prüfung, sowie der vorliegenden Grundlagen, siehe Teilnahmeantrag): 1 Punkt. c) 2.6 Gegenstand des Referenzprojektes ist die Betreuung am Umzugsmanagement (Umzugsmanagement für eine gesamte Klinik mit vergleichbarer Größe in ein anderes Gebäude): 1 Punkt. d) Referenzen des tatsächlichen stellvertretenden Leistungserbringers (stellvertretender Projektleiter): Es gelten dieselben Mindestanforderungen und dasselbe Bepunktungssystem wie bei den Referenzen des Projektleiters. Siehe III.2.3) c). Hinweise zu den Referenzen: Für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter sind jeweils 3 Referenzen anzugeben, d. h. insgesamt sind 6 Referenzen vorzulegen. Bei Angabe mehrerer Referenzen sind die zu kennzeichnen, für die der Bewerber eine Bewertung wünscht(siehe Teilnahmeantrag). Es werden maximal 3 Referenzen für den Projektleiter und 3 Referenzen für den stellvertretenden Projektleiter bewertet. Bei Angabe von weniger als die geforderte Anzahl an Referenzprojekten werden die fehlenden mit 0 Punkten bewertet. Referenzen dürfen jedoch mehrfach genannt werden, z. B. darf eine Referenz des Projektleiters auch für den stellvertretenden Projektleiter verwendet werden. Referenzen des Projektleiters oder des stellvertretenden Projektleiters aus einem vergangenen Beschäftigungsverhältnis sind zugelassen. Für jede Referenz, die die Mindestanforderungen erfüllt, können maximal 6 Punkte erzielt werden. Die Referenzen des Projektleiters werden mit einem Faktor 5 multipliziert. Die Referenzen des stellvertretenden Projektleiters werden mit einem Faktor 2 multipliziert. Alle Referenzen sind neben dem Formblatt im Teilnahmeantrag anschaulich durch Grundrisse, Ansichten, Fotos, etc. zu präsentieren (max. 2 DIN A3- bzw. 4 DIN A4-Seiten). e) Der Auftraggeber behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten Auftraggebern über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzüberprüfung festgestellt wird, dass die unter III.2.3) gemachten Angaben nicht korrekt sind, können von der weiteren Wertung ausgeschlossen werden. f) Im Rahmen des Auswahlverfahrens wird neben den Referenzprojekten des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters auch die Büroorganisation wie folgt bewertet: f)1. Nachweise über die Erfahrung im Nachhaltigen Bauen (z. B. durch Vorlage von zertifizierten Referenzen, Auditoren-Nachweise, Publikationen) liegen vor: 0-3 Punkte. f)2. Erklärung des Bewerbers, dass in den letzten 5 Jahren mindestens fünf Referenzen mit einem öffentlichen Auftraggeber durchgeführt wurden: 0-3 Punkte. f)3. Eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 des Büros liegt vor: 1 Punkt. f)4. Der Gesamtumsazt des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren beträgt 1 700 000 EUR oder mehr – siehe genauer Angaben unter Punkt III.2.2): 3 Punkte Die Bewertung der Büroorganisation und des Gesamtumsatzes werden mit einem Faktor 3 multipliziert. g) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011, 2012, 2013). Diese Abfrage erfolgt rein informativ. Die Mitarbeiteranzahl wird nicht mit Punkten bewertet. h) Insgesamt können mit den Referenzen, der Büroorganisation und dem Gesamtumsatz 156 Punkte erreicht werden. Die vollständige Bewertungsmatrix kann unter vof@meixner-partner.de angefordert werden. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Siehe:
III 1.1); III 1.3); III 2.1); III 2.2),
III 2.3) a), b), c) 1.1-1.4,
III 3.1); III 3.2),
VI 3) c) und e).
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Ja, es sind Nachweise nach Ziffer III.2.3) a) dieser Bekanntmachung vorzulegen.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die eingegangenen Bewerbungen werden nach folgenden Kriterien geprüft und bewertet: Die mögliche Punktzahl der unter III.2.3 c), d) und f) genannten Angaben und Nachweise (Wertungskriterien) bilden 100 % der im Rahmen der Eignungsprüfung erzielbaren Punkte. Die vollständige Bewertungsmatrix des Bewerbungsverfahrens kann unter vof@meixner-partner.de angefordert werden. Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt. Hinweis Nachnominierung: Im Fall einer Absage eines Teilnehmers der Vergabeverhandlung wird der Rangfolge des Auswahlverfahrens entsprechend das nächstplatzierte Büro zur Teilnahme an der Vergabeverhandlung eingeladen. Eine sogenannte Nachnominierung wird jedoch nur bis spätestens fünf Tage vor Vergabeverhandlung ausgesprochen. Im Fall der Absage eines Teilnehmers zum Beispiel drei Tage vor Vergabeverhandlung wird kein weiteres Büro nachnominiert. Diese Regelung soll einem nachnominierten Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
7.1.2015 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
a) Der Teilnahmeantrag, in dem die gewünschten Informationen und Nachweise dieser Bekanntmachung zusammengefasst sind, kann bei der Kontaktstelle (siehe Ziffer I.1)) angefordert werden. b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich in schriftlicher Form an die Kontaktstelle zu richten. c) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge mit Anlagen sind rechtsgültig zu unterschreiben und in einem verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung (Rücksendeaufkleber) im Original beim Auftraggeber in Papierform auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Der Poststempel gilt nicht. Bei Abgabe durch einen Zustelldienst tragen die Bewerber Sorge dafür, dass sie den Nachweis über die rechtzeitige Einlieferung führen können. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Bewerbungen per Fax oder E-Mail sind nicht zugelassen. Änderungen und Erweiterungen in den vorgegebenen Texten sind nicht zulässig. d) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgesandt. e) Eine Bewerbung ist als Einzelbewerber, als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft (ARGE) oder auch mit der Vergabe von Unteraufträgen möglich.Bei Bewerbergemeinschaften (auch Bewerbungen mit Vergabe von Unteraufträgen) ist von jedem Mitglied jeweils ein Teilnahmeantrag auszufüllen (siehe Hinweis im Teilnahmeantrag). Mit dem Teilnahmeantrag ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften. Mehrfachbewerbungen sind auch auf Subunternehmerebene nicht zulässig. f) 2 Büros waren bei der Erstellung der Bedarfsermittlung beratend tätig und gelten somit als vorbefasste Bewerber. Sollte der Fall eintreten, dass sich einer oder beide der vorbefassten Büros bewerben sollten und zur Vergabeverhandlung eingeladen werden sollten, so wären die Unterlagen beim Auftraggeber einzusehen, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern Promenade 27, 91522 Ansbach 91511 Ansbach DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de Telefon: +49 981531277 Internet-Adresse: https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de Fax: +49 981531837
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verstöße im Sinne von § 101 b Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 101 b Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 7 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Vergabebekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 107 Abs. 3 GWB).
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Siehe Ziffer VI.4.1)
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
28.11.2014
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