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Ausschreibung - Dienstleistungen im Bereich Druck und Lieferung in Schleuse Ems (ID:5338023)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen im Bereich Druck und Lieferung
DTAD-ID:
5338023
Region:
56130 Schleuse Ems
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
31.07.2010
Frist Vergabeunterlagen:
20.08.2010
Frist Angebotsabgabe:
17.09.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Druck- und Versanddienstleistungen für Erhebungen im Rahmen des Zensus 2011. Der zu vergebende Auftrag umfasst Leistungen: — zum Druck, — zur Verarbeitung und — zum Versand von Erhebungsunterlagen sowie Organisationspapieren für verschiedene Erhebungen im Rahmen des Zensus 2011. Der Auftrag besteht aus 5 fachlichen Losen, die zum Teil aus mehreren Positionen bestehen. Im Rahmen des registergestützten Zensus 2011 werden im Jahre 2011 folgende Erhebungen durchgeführt, die die Herstellung und den Versand der Unterlagen an Auskunftspflichtige, die 36 kommunalen Erhebungsstellen in Rheinland-Pfalz sowie den Auftraggeber erfordern: 1. eine flächendeckende postalische Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) in Form einer postalischen Direktbefragung zum Stichtag 9.5.2011 und hier: a) Erstversand von Anschreiben, Fragebögen und ergänzenden Informationsschriften (rund 1 400 000 Gebäude- und Wohnungseigentümer sowie sonstige Verfügungsberechtigte über Wohngebäude bzw. Wohnungen); b) Versand von Erinnerungsschreiben an Auskunftspflichtige, die ihrer Auskunftspflicht nicht nachgekommen sind (rund 700 000 Adressaten); c) Versand förmlicher Heranziehungsbescheide mit Zwangsgeldandrohung (rund 350 000 Adressaten); d) Versand von Bescheiden zur Festsetzung eines Zwangsgeldes (rund 175 000 Adressaten). 2. eine Befragung von Personen in ausgewählten Privathaushalten (Haushaltestichprobe) bei ca. 13 % der Bevölkerung in Rheinland-Pfalz durch vor Ort eingesetzte Erhebungsbeauftragte mit rund 550 000 Erhebungseinheiten; 3. Befragungen zur Qualitätssicherung durch vor Ort eingesetzte Erhebungsbeauftragte; a) Wiederholungsbefragung zur Haushaltestichprobe mit rund 10 000 Erhebungseinheiten; b) Befragung zur Minihaushaltegenerierung mit rund 35 000 Erhebungseinheiten; 4. eine Befragung der Bevölkerung an Sonderanschriften (im Wesentlichen Gemeinschafts- und Anstaltsunterkünfte) mit rund 60 000 Erhebungseinheiten und hier: a) Haushaltebefragung zufällig ausgewählter Personen in nicht-sensiblen Sonderbereichen (rund 6 000 Erhebungseinheiten); b) Befragung sämtlicher nicht im Rahmen von 4 a) befragten Personen in nicht sensiblen Sonderbereichen (rund 54 000 Erhebungseinheiten). Weitergehende Informationen finden sich in den Vergabeunterlagen.
Kategorien:
Druckdienstleistungen, Post-, Kurierdienste, Drucksachen, Druckerzeugnisse
CPV-Codes:
Briefpostdienste , Dienstleistungen im Bereich Druck und Lieferung
Vergabe in Losen:
Ja
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  227429-2010

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Landesbetrieb Daten und Information Römerstraße 41 z. H. Frau Sabine Schweitzer 56130 Bad Ems DEUTSCHLAND Tel. +49 2603605-401 E-Mail: ausschreibungen@ldi.rlp.de Fax +49 2603605-429 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.ldi.rlp.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Allgemeine öffentliche Verwaltung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Ja ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Druck- und Versanddienstleistungen für Erhebungen im Rahmen des Zensus 2011.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 15 Hauptort der Dienstleistung Bundesrepublik Deutschland. NUTS-Code DE
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Der zu vergebende Auftrag umfasst Leistungen: — zum Druck, — zur Verarbeitung und — zum Versand von Erhebungsunterlagen sowie Organisationspapieren für verschiedene Erhebungen im Rahmen des Zensus 2011. Der Auftrag besteht aus 5 fachlichen Losen, die zum Teil aus mehreren Positionen bestehen. Im Rahmen des registergestützten Zensus 2011 werden im Jahre 2011 folgende Erhebungen durchgeführt, die die Herstellung und den Versand der Unterlagen an Auskunftspflichtige, die 36 kommunalen Erhebungsstellen in Rheinland-Pfalz sowie den Auftraggeber erfordern: 1. eine flächendeckende postalische Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) in Form einer postalischen Direktbefragung zum Stichtag 9.5.2011 und hier: a) Erstversand von Anschreiben, Fragebögen und ergänzenden Informationsschriften (rund 1 400 000 Gebäude- und Wohnungseigentümer sowie sonstige Verfügungsberechtigte über Wohngebäude bzw. Wohnungen); b) Versand von Erinnerungsschreiben an Auskunftspflichtige, die ihrer Auskunftspflicht nicht nachgekommen sind (rund 700 000 Adressaten); c) Versand förmlicher Heranziehungsbescheide mit Zwangsgeldandrohung (rund 350 000 Adressaten); d) Versand von Bescheiden zur Festsetzung eines Zwangsgeldes (rund 175 000 Adressaten). 2. eine Befragung von Personen in ausgewählten Privathaushalten (Haushaltestichprobe) bei ca. 13 % der Bevölkerung in Rheinland-Pfalz durch vor Ort eingesetzte Erhebungsbeauftragte mit rund 550 000 Erhebungseinheiten; 3. Befragungen zur Qualitätssicherung durch vor Ort eingesetzte Erhebungsbeauftragte; a) Wiederholungsbefragung zur Haushaltestichprobe mit rund 10 000 Erhebungseinheiten; b) Befragung zur Minihaushaltegenerierung mit rund 35 000 Erhebungseinheiten; 4. eine Befragung der Bevölkerung an Sonderanschriften (im Wesentlichen Gemeinschafts- und Anstaltsunterkünfte) mit rund 60 000 Erhebungseinheiten und hier: a) Haushaltebefragung zufällig ausgewählter Personen in nicht-sensiblen Sonderbereichen (rund 6 000 Erhebungseinheiten); b) Befragung sämtlicher nicht im Rahmen von 4 a) befragten Personen in nicht sensiblen Sonderbereichen (rund 54 000 Erhebungseinheiten). Weitergehende Informationen finden sich in den Vergabeunterlagen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
79823000, 64112000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Ja sollten die Angebote wie folgt eingereicht werden für ein oder mehrere Lose
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Ergibt sich aus den Vergabeunterlagen.
II.2.2) Optionen
Nein
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 1.11.2010. Ende: 31.12.2012 ANGABEN ZU DEN LOSEN LOS-Nr.: 1 BEZEICHNUNG: Druckleistungen für den Erstversand und die Erinnerung GWZ (Gebäude - und Wohnungszählung)
1) KURZE BESCHREIBUNG
Anschreiben, Fragebögen und ergänzenden Informationsschriften (rund 1 400 000 Gebäude- und Wohnungseigentümer sowie sonstige Verfügungsberechtigte über Wohngebäude bzw. Wohnungen); Erinnerungsschreiben an Auskunftspflichtige, die ihrer Auskunftspflicht nicht nachgekommen sind (rund 700 000 Adressaten).
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
79823000
3) MENGE ODER UMFANG
Nähere Informationen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Die Mengenangabe kann um ca. 10 % abweichen.
5) WEITERE ANGABEN ZU DEN LOSEN
Das Projekt muss zwingend in einem festgelegten Zeitrahmen (vgl. hierzu Terminplan, der Bestandteil der Vergabeunterlagen ist) durchgeführt werden. Der Auftragnehmer muss deshalb die Erfüllung der zeitlichen Vorgaben zusichern und durch entsprechende Darstellung belegen, wie er die Umsetzung der Vorgaben sicherstellt. LOS-Nr.: 2 BEZEICHNUNG: Versand der Unterlagen aus Los 1
1) KURZE BESCHREIBUNG
Bundesweiter Versand der im Rahmen von Los 1 hergestellten Sendungen.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
64112000
3) MENGE ODER UMFANG
Nähere Informationen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Die Mengenangabe kann um ca. 10 % abweichen.
5) WEITERE ANGABEN ZU DEN LOSEN
Das Projekt muss zwingend in einem festgelegten Zeitrahmen (vgl. hierzu Terminplan, der Bestandteil der Vergabeunterlagen ist) durchgeführt werden. Der Auftragnehmer muss deshalb die Erfüllung der zeitlichen Vorgaben zusichern und durch entsprechende Darstellung belegen, wie er die Umsetzung der Vorgaben sicherstellt. LOS-Nr.: 3 BEZEICHNUNG: Druckleistungen für die Heranziehungs - und Zwangsgeldbescheide GWZ
1) KURZE BESCHREIBUNG
Druck der Heranziehungs - und Zwangsgeldbescheide (rund 350 000 bzw. 175 000 Adressaten).
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
79823000, 64112000
3) MENGE ODER UMFANG
Nähere Informationen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Die Mengenangabe kann um ca. 10 % abweichen.
5) WEITERE ANGABEN ZU DEN LOSEN
Das Projekt muss zwingend in einem festgelegten Zeitrahmen (vgl. hierzu Terminplan, der Bestandteil der Vergabeunterlagen ist) durchgeführt werden. Der Auftragnehmer muss deshalb die Erfüllung der zeitlichen Vorgaben zusichern und durch entsprechende Darstellung belegen, wie er die Umsetzung der Vorgaben sicherstellt. LOS-Nr.: 4 BEZEICHNUNG: Versand der Unterlagen aus Los 3 (Heranziehungs - und Zwangsgeldbescheide GWZ)
1) KURZE BESCHREIBUNG
Bundesweiter Versand der im Rahmen von Los 3 hergestellten Heranziehungs - und Zwangsgeldbescheide.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
79823000, 64112000
3) MENGE ODER UMFANG
Nähere Informationen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Die Mengenangabe kann um ca. 10 % abweichen.
5) WEITERE ANGABEN ZU DEN LOSEN
Das Projekt muss zwingend in einem festgelegten Zeitrahmen (vgl. hierzu Terminplan, der Bestandteil der Vergabeunterlagen ist) durchgeführt werden. Der Auftragnehmer muss deshalb die Erfüllung der zeitlichen Vorgaben zusichern und durch entsprechende Darstellung belegen, wie er die Umsetzung der Vorgaben sicherstellt. LOS-Nr.: 5 BEZEICHNUNG: Druckleistungen für die Vor-Ort-Befragungen und die Anlieferung
1) KURZE BESCHREIBUNG
Druck und Anlieferung von Unterlagen an die örtlichen Erhebungsstellen und den Auftraggeber.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
79823000, 64112000
3) MENGE ODER UMFANG
Nähere Informationen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Die Mengenangabe kann um ca. 10 % abweichen.
5) WEITERE ANGABEN ZU DEN LOSEN
Das Projekt muss zwingend in einem festgelegten Zeitrahmen (vgl. hierzu Terminplan, der Bestandteil der Vergabeunterlagen ist) durchgeführt werden. Der Auftragnehmer muss deshalb die Erfüllung der zeitlichen Vorgaben zusichern und durch entsprechende Darstellung belegen, wie er die Umsetzung der Vorgaben sicherstellt. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Der Bieter hat eine Haftpflichtversicherung für Personenschäden und sonstige Schäden in angemessener Höhe (mindestens jeweils 500 000 EUR für Sachschäden sowie für Vermögensschäden je Schadensfall, höchstens bis zu 10 % der Gesamtvergütung des Vertrages) nachzuweisen oder alternativ mit dem Angebot eine verbindliche Erklärung einer Versicherung vorzulegen, aus der sich ergibt, dass im Falle der Zuschlagserteilung an den Bieter eine solche Versicherung vorliegen wird. Der Nachweis der geforderten Haftpflichtversicherung muss zum Zeitpunkt der Zuschlagserteilung bei der Vergabestelle vorliegen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Die Zahlungsbedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Bewerber - /Bietergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen alle Mitglieder angeben. Ein Mitglied ist von allen übrigen Mitgliedern als Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bevollmächtigen. Alle Mitglieder müssen sich für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Leistungsverpflichtungen und Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten. Die geplante Rechtsform der Bewerber-/ Bietergemeinschaft ist anzugeben. Das Angebot ist von allen Mitgliedern der Bewerber-/ Bietergemeinschaft zu unterzeichnen. Eine Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform ist zugelassen. Die Auftragserteilung erfolgt nur an federführendes und bevollmächtigtes Mitglied der Gemeinschaft.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Die Bieter zu den Losen 2 und 4 (Versanddienstlelistungen) haben nachzuweisen, dass sie über die nach § 5 PostG erforderliche Linzenz verfügen (Kopie genügt). Darüber hinaus haben sie falls erforderlich eine gültige Entgeltgenehmigung der Regulierungsbehörde vorzuweisen (Kopie genügt); bei Angebot auf Los 2 zusätzlich Nachweis einer Lizenz für förmliche Zustellverfahren; 2. Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate, Kopie genügt); 3. Unternehmensdarstellung nach Maßgabe der den Vergabeunterlagen beigefügten Anlage 02; 4. Angabe von Nachunternehmen: Setzt der Bieter für wesentliche Teile der Leistung Nachunternehmer ein, sind diese vollständig (namentliche Nennung) im Angebot mit den zu leistenden Aufgaben (Art und Umfang) anzugeben. Der Bieter hat überdies in einer gesonderten schriftlichen Erklärung zu versichern, dass er im Auftragsfall über die Ressourcen der Nachunternehmer verfügen kann (Verfügbarkeitsnachweis). Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen als Bewerber, als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder als Nachunternehmer sind ausgeschlossen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bieter versichert, dass: 1. er nicht wegen eines Deliktes rechtskräftig verurteilt ist, das seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt (etwa: Bestechung / Vorteilsgewährung gegenüber der Vergabestelle; Unterschlagung, Untreue, Betrug, Urkundenfälschung; Verstöße gegen das GWB – z.B. Preisabsprachen); 2. er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat; 3. er im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat; 4. keine der Personen, deren Verhalten ihm zuzurechnen ist, aus einem der nachfolgenden Gründe rechtskräftig verurteilt worden ist: a. § 129 StGB (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland); b. § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte); c. § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden; d. § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden; e. § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Abs.2 Nr.10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes; f. Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr); g. § 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden. 5. über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. Ein ausländischer Bieter befindet sich nicht in Verhältnissen, die nach den Rechtsvorschriften seines Landes mit den im vorgehenden Satz genannten Verfahren vergleichbar sind; 6. das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet; 7. er keine sonstige schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt; 8. das Unternehmen sicherstellt, dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht die "Technologie von L. Ron Hubbard" anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten werden. Bei einem Verstoß ist der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen. Weiter gehende Rechte bleiben unberührt; 9. in seinem Unternehmen keine Schwarzarbeit stattfindet und weder das Unternehmen noch Angehörige des Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften verurteilt worden sind; 10. seine Leistungen unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie des Landesdatenschutzgesetzes Rheinland-Pfalz erbracht werden. Er erklärt ferner, dass auch die Mitarbeiter des Unternehmens zur Einhaltung des Datengeheimnisses nach § 5 BDSG verpflichtet werden; 11. er ausschließlich Mitarbeiter einsetzen wird, die dazu bereit sind, eine Verpflichtungserklärung nach § 1 Verpflichtungsgesetz abzugeben; 12. die für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen über die uneingeschränkte schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit in deutscher Sprache verfügen. Mit seiner Unterschrift versichert der Bieter die Richtigkeit seiner Angaben, weshalb weitere Nachweise zu den Ziffern 1 bis 12 nicht vorgelegt werden müssen. Die Vergabestelle kann bei begründeten Zweifeln entsprechende Nachweise zur Eignungsprüfung jedoch jederzeit anfordern. Werden die Nachweise auf Anforderung nicht vorgelegt, kann dies zum Ausschluss des betreffenden Angebotes führen. Werden vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) abgegeben, wird die Bewerbung ausgeschlossen. Setzt der Bieter Nachunternehmer ein, hat jeder Nachunternehmer die vorstehenden Erklärungen durch Unterzeichnung dieses Vordrucks Anlage 01 Eigenerklärungen abzugeben. Gleiches gilt für sämtliche Mitglieder einer Bietergemeinschaft.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bieter hat mit seinem Angebot Referenzen nach Maßgabe der den Vergabeunterlagen beigefügten Anlage 03 Referenzen zu benennen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
850-000-002106
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
20.8.2010 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
17.9.2010 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
Bis 30.11.2010
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 17.9.2010 - 13:00 Ort Landesbetrieb Daten und Information Bad Ems. Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen Nein ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Der Bieter kann die Vergabeunterlagen schriftlich, bevorzugt per E-Mail bei der unter I.1 genannten Stelle abfordern. Er hat dabei eine gültige E-Mailadresse anzugeben, da die Vergabestelle die Unterlagen ausschließlich per E-Mail in komprimierter Form an die Bewerber versendet. Eine Versendung per Post oder auf anderem Wege unterbleibt.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel. +49 613116-0 Internet: http://www.mwvlw.rlp.de Fax +49 613116-2113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Abs. 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich (innerhalb von 5 Kalendertagen) gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt. Gegen die Entscheidung der Vergabekammer ist gemäß § 116 Abs. 1 S. 1 GWB die sofortige Beschwerde zulässig. Sie ist nach § 117 Abs. 1 GWB binnen einer Frist von 2 Wochen einzulegen. Die Frist beginnt mit der Zustellung der Entscheidung. Entscheidet die Vergabekammer nicht innerhalb von 5 Wochen ab Eingang des Antrags, so beginnt die 2-Wochen-Frist für die Einlegung der sofortigen Beschwerde mit dem Ablauf dieser Frist.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
29.7.2010
DTAD
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