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Ausschreibung - Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen in Bonn (ID:2870558)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen
DTAD-ID:
2870558
Region:
53113 Bonn
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
09.07.2008
Frist Vergabeunterlagen:
21.07.2008
Frist Angebotsabgabe:
04.08.2008
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Leistungsgegenstand ist die Prüfung der Jahresabschlüsse der Deutschen Bundesbank einschließlich der im Folgenden näher ausgeführten Nebenleistungen für die Gesch?ftsjahre 2009 bis 2014: 1. Prüfung der Jahresabschlüsse a) Prüfung der Jahresabschlüsse der Deutschen Bundesbank, die die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. In diesem Kontext soll der externe Prüfer die relevanten Buchf?hrungssysteme (verschiedene Systemplattformen, u. a. SAP, Host-basierte Systeme, FinanceKit), die Ordnungsm??igkeit der Rechnungslegung sowie die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems ?berpr?fen und dessen Angemessenheit im Hinblick auf die Aufstellung der Jahresabschlüsse bewerten. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrunds?tze und der wesentlichen Einschätzungen durch den Vorstand sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses (Geschäftsbericht). Die Rechtsgrundlagen zum Jahresabschluss und zur Gewinnverteilung sind ? 26 und ? 27 des Gesetzes über die Deutsche Bundesbank (BBankG). Nach den hierin enthaltenen Bestimmungen über die Rechnungslegung besteht für die Bundesbank die Möglichkeit, die Rechnungslegungsgrunds?tze der EZB zu übernehmen. Die Deutsche Bundesbank hat diese als "Grundsätze zur Rechnungslegung der Deutschen Bundesbank" übernommen. Erg?nzend sind die Vorschriften des ? 53 Abs. 1 Nr. 1 und 2 Haushaltsgrunds?tzegesetz (HGrG) zu beachten und der ?IDW Pr?fungsstandard: Fragenkatalog zur Prüfung der Ordnungsm??igkeit der Geschäftsführung und der wirtschaftlichen Verhältnisse nach ? 53 HGrG (IDW PS 720)" in der jeweils aktuellen Fassung entsprechend anzuwenden. b) J?hrliche Überprüfung, ob die Organisation für die Überwachung compliancerelevanter Sachverhalte geeignet ist, die Einhaltung der Insider-Gesch?ftsregelungen durch das Personal der Bundesbank gemäß den ?Leits?tzen für Mitarbeitergesch?fte? zu gewährleisten. c) J?hrliche Überprüfung, ob die bundesbankinternen Grundsätze, Verfahren und Kontrollen zur Verhinderung der Geldwäsche geeignet sind, die Erfüllung der Pflichten nach ? 1 Abs. 1 Satz 1 Geldw?schegesetz (GwG) in Verbindung mit ? 2 Abs. 1 Nr. 1 Kreditwesengesetz zu gewährleisten. d) J?hrliche Überprüfung, ob die sinngem??e Umsetzung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) angemessen ist. Die Jahresabschlussprüfung besteht aus Vorpr?fungen in der zweiten Jahreshälfte mit dem Schwerpunkt der Prüfung der Funktionsfähigkeit und der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems einschließlich der Erstellung entsprechender Vorpr?fungsberichte, der Hauptprüfung im Januar und Februar sowie dem finalisierten Prüfungsbericht bis Anfang März (Berichtsentw?rfe sind bis Mitte Februar zu übermitteln um die Auslieferung des finalen Pr?fungsberichts sicherzustellen). Aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen ist eine präzise Einhaltung der Abläufe in der Abwicklung der Jahresabschlussprüfung unabdingbar. Die Prüfungen sind so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße mit hinreichender Sicherheit rechtzeitig vor Aufstellung des Jahresabschlusses, d.h. bis spätestens 10. Februar des Folgejahres, erkannt werden. 2. Vor Beginn eines jeden Geschäftsjahres stellt die Bank eine Plankostenrechnung und einen Investitionsplan auf; die tatsächlich angefallenen Kosten und Investitionen werden nach Abschluss des Geschäftsjahres den Planzahlen im Rahmen einer Plan/Ist-Analyse gegenübergestellt. Mit dem Bundesbank-Bericht zur Plan/Ist-Analyse erhalten die Bankleitung sowie die im Gesetz genannten Adressaten aggregierte Informationen und grundsätzliche Aussagen über die wesentlichen Ursachen von Plan/Ist-Abweichungen sowie über die Entwicklungen in den einzelnen Leistungsbereichen der Bank. Diese Plan/Ist-Analyse ist vom Wirtschaftsprüfer zu prüfen (? 26 BBankG) und ein gesonderter Bericht zu erstellen. Die Prüfung bezieht sich auf die Übereinstimmung der Planzahlen mit den diesbezüglichen Beschlüssen, die Ableitbarkeit der Ist-Angaben aus dem Rechnungswesen der Bank und die Plausibilität der Erläuterungen von Planabweichungen. 3. J?hrliche Erstellung eines Berichts über die Bezüge aktiver und ehemaliger Organmitglieder der Deutschen Bundesbank sowie deren Hinterbliebenen. Die Berichterstattung soll eine Aufschlüsselung der gewährten Leistungen (Geld- und Sachbez?ge, Versorgungsbez?ge, Beihilfen, Reisekosten, Dienstunfallf?rsorge, Repr?sentationsausgaben, Darlehensforderungen) und Angaben zu den einschlägigen Regelungen für die gewährten Leistungen enthalten. 4. J?hrliche von den Wirtschaftspr?fern der EZB definierte Prüfungen, ob ? die von die Bundesbank im Namen und für Rechnung der EZB gehaltenen Fremdw?hrungsreserven in Übereinstimmung mit den EZB-Leitlinien verwaltet werden (IT-Anwendung: FinanceKit), ? diese Fremdw?hrungsreserven ordnungsgemäß nachgewiesen und durch externe Bestätigungen belegt sind und, ? der Euro-Banknotenumlauf entsprechend den EZB-Leitlinien in der Bilanz der Bundesbank ausgewiesen ist. Die Pr?fungsergebnisse sind auf vorgegebenen Formbl?ttern in englischer Sprache zu dokumentieren, welche von den Wirtschaftspr?fern der EZB zur Verfügung gestellt werden. Eine von der EZB bzw. ihrem Abschlussprüfer bestimmte Ausweitung oder Einschränkung dieser Pr?fungst?tigkeiten ist möglich. 5. Die Erbringung pr?fungsnaher Beratungsleistungen auf Anforderung gehört zum Leistungsumfang. Die Pr?fungsleistungen sind unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung (IDW-Standards) und der entsprechenden berufsethischen Grundsätze bzw. der "International Standards on Auditing" und der "IFAC Code of Ethics" zu erbringen.
Kategorien:
Buchhaltung, Lohnabrechnung, Wirtschaftsprüfung
CPV-Codes:
Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  175232-2008

BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung Frankfurt am Main Taunusanlage 5, z. Hd. von Frau Susann S?nderhauf, D-60329 Frankfurt am Main. Tel. 069 23 88 22 66. E-Mail: susann.suenderhauf@bundesbank.de. Fax 069 23 88 22 08. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.bundesbank.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung Frankfurt am Main, Servicezentrum Beschaffungen Taunusanlage 5, z. Hd. von Submissionsstelle, D-60329 Frankfurt am Main. Tel. 069 23 88 22 88. Fax 069 23 88 22 07.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Einrichtung des öffentlichen Rechts. Wirtschaft und Finanzen. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber: Nein. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Auftrag über die unabhängige externe Prüfung der Jahresabschlüsse der Deutschen Bundesbank für die Gesch?ftsjahre 2009 bis 2014.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 09. Hauptort der Dienstleistung: Deutsche Bundesbank, Zentrale, Wilhelm-Epstein-Straße 14, D-60431 Frankfurt am Main. NUTS-Code: DE712.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Leistungsgegenstand ist die Prüfung der Jahresabschlüsse der Deutschen Bundesbank einschließlich der im Folgenden näher ausgeführten Nebenleistungen für die Gesch?ftsjahre 2009 bis 2014: 1. Prüfung der Jahresabschlüsse a) Prüfung der Jahresabschlüsse der Deutschen Bundesbank, die die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. In diesem Kontext soll der externe Prüfer die relevanten Buchf?hrungssysteme (verschiedene Systemplattformen, u. a. SAP, Host-basierte Systeme, FinanceKit), die Ordnungsm??igkeit der Rechnungslegung sowie die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems ?berpr?fen und dessen Angemessenheit im Hinblick auf die Aufstellung der Jahresabschlüsse bewerten. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrunds?tze und der wesentlichen Einschätzungen durch den Vorstand sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses (Geschäftsbericht). Die Rechtsgrundlagen zum Jahresabschluss und zur Gewinnverteilung sind ? 26 und ? 27 des Gesetzes über die Deutsche Bundesbank (BBankG). Nach den hierin enthaltenen Bestimmungen über die Rechnungslegung besteht für die Bundesbank die Möglichkeit, die Rechnungslegungsgrunds?tze der EZB zu übernehmen. Die Deutsche Bundesbank hat diese als "Grundsätze zur Rechnungslegung der Deutschen Bundesbank" übernommen. Erg?nzend sind die Vorschriften des ? 53 Abs. 1 Nr. 1 und 2 Haushaltsgrunds?tzegesetz (HGrG) zu beachten und der ?IDW Pr?fungsstandard: Fragenkatalog zur Prüfung der Ordnungsm??igkeit der Geschäftsführung und der wirtschaftlichen Verhältnisse nach ? 53 HGrG (IDW PS 720)" in der jeweils aktuellen Fassung entsprechend anzuwenden. b) J?hrliche Überprüfung, ob die Organisation für die Überwachung compliancerelevanter Sachverhalte geeignet ist, die Einhaltung der Insider-Gesch?ftsregelungen durch das Personal der Bundesbank gemäß den ?Leits?tzen für Mitarbeitergesch?fte? zu gewährleisten. c) J?hrliche Überprüfung, ob die bundesbankinternen Grundsätze, Verfahren und Kontrollen zur Verhinderung der Geldwäsche geeignet sind, die Erfüllung der Pflichten nach ? 1 Abs. 1 Satz 1 Geldw?schegesetz (GwG) in Verbindung mit ? 2 Abs. 1 Nr. 1 Kreditwesengesetz zu gewährleisten. d) J?hrliche Überprüfung, ob die sinngem??e Umsetzung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) angemessen ist. Die Jahresabschlussprüfung besteht aus Vorpr?fungen in der zweiten Jahreshälfte mit dem Schwerpunkt der Prüfung der Funktionsfähigkeit und der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems einschließlich der Erstellung entsprechender Vorpr?fungsberichte, der Hauptprüfung im Januar und Februar sowie dem finalisierten Prüfungsbericht bis Anfang März (Berichtsentw?rfe sind bis Mitte Februar zu übermitteln um die Auslieferung des finalen Pr?fungsberichts sicherzustellen). Aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen ist eine präzise Einhaltung der Abläufe in der Abwicklung der Jahresabschlussprüfung unabdingbar. Die Prüfungen sind so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße mit hinreichender Sicherheit rechtzeitig vor Aufstellung des Jahresabschlusses, d.h. bis spätestens 10. Februar des Folgejahres, erkannt werden. 2. Vor Beginn eines jeden Geschäftsjahres stellt die Bank eine Plankostenrechnung und einen Investitionsplan auf; die tatsächlich angefallenen Kosten und Investitionen werden nach Abschluss des Geschäftsjahres den Planzahlen im Rahmen einer Plan/Ist-Analyse gegenübergestellt. Mit dem Bundesbank-Bericht zur Plan/Ist-Analyse erhalten die Bankleitung sowie die im Gesetz genannten Adressaten aggregierte Informationen und grundsätzliche Aussagen über die wesentlichen Ursachen von Plan/Ist-Abweichungen sowie über die Entwicklungen in den einzelnen Leistungsbereichen der Bank. Diese Plan/Ist-Analyse ist vom Wirtschaftsprüfer zu prüfen (? 26 BBankG) und ein gesonderter Bericht zu erstellen. Die Prüfung bezieht sich auf die Übereinstimmung der Planzahlen mit den diesbezüglichen Beschlüssen, die Ableitbarkeit der Ist-Angaben aus dem Rechnungswesen der Bank und die Plausibilität der Erläuterungen von Planabweichungen. 3. J?hrliche Erstellung eines Berichts über die Bezüge aktiver und ehemaliger Organmitglieder der Deutschen Bundesbank sowie deren Hinterbliebenen. Die Berichterstattung soll eine Aufschlüsselung der gewährten Leistungen (Geld- und Sachbez?ge, Versorgungsbez?ge, Beihilfen, Reisekosten, Dienstunfallf?rsorge, Repr?sentationsausgaben, Darlehensforderungen) und Angaben zu den einschlägigen Regelungen für die gewährten Leistungen enthalten. 4. J?hrliche von den Wirtschaftspr?fern der EZB definierte Prüfungen, ob ? die von die Bundesbank im Namen und für Rechnung der EZB gehaltenen Fremdw?hrungsreserven in Übereinstimmung mit den EZB-Leitlinien verwaltet werden (IT-Anwendung: FinanceKit), ? diese Fremdw?hrungsreserven ordnungsgemäß nachgewiesen und durch externe Bestätigungen belegt sind und, ? der Euro-Banknotenumlauf entsprechend den EZB-Leitlinien in der Bilanz der Bundesbank ausgewiesen ist. Die Pr?fungsergebnisse sind auf vorgegebenen Formbl?ttern in englischer Sprache zu dokumentieren, welche von den Wirtschaftspr?fern der EZB zur Verfügung gestellt werden. Eine von der EZB bzw. ihrem Abschlussprüfer bestimmte Ausweitung oder Einschränkung dieser Pr?fungst?tigkeiten ist möglich. 5. Die Erbringung pr?fungsnaher Beratungsleistungen auf Anforderung gehört zum Leistungsumfang. Die Pr?fungsleistungen sind unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung (IDW-Standards) und der entsprechenden berufsethischen Grundsätze bzw. der "International Standards on Auditing" und der "IFAC Code of Ethics" zu erbringen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
74120000.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.2) Optionen:
Nein. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Nachweis des Bestehens - einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß Wirtschaftsprüfer-Berufshaftpflichtversicherungsverordnung (WPBHV) und - einer Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 3 Mio ? pauschal für Personen- und Sachschäden je Schadensereignis. Die Maximierung der Ersatzleistungen muss mindestens das 2-fache der vorgenannten Deckungssummen je Vertrag betragen. Dem gleichgesetzt ist eine Bestätigung des Versicherers, dass im Auftragsfall die Deckungssummen ohne Bedingungen auf die geforderten Summen erhöht werden.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
Die Zahlungsweise richtet sich nach den Vertragsbestimmungen und -bedingungen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerische Haftung der an einer Bietergemeinschaft Beteiligten. Ein Mitglied der Bietergemeinschaft ist als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: a) vollständig ausgefülltes Teilnahmeantragsformular. b) aktueller Auszug aus dem Berufsregister (in der Bundesrepublik Deutschland Handelsregister, bei ausländischen Bewerbern Unterlagen gemäß Artikel 46 der Richtlinie 2004/18/EG). c) Eigenerkl?rung des Bewerbers, dass keine Ausschlusskriterien gemäß ? 11 Abs. 4 VOF vorliegen. d) Eigenerkl?rung des Bewerbers zur Unabhängigkeit gemäß IDW Standard. e) Nachweis des Bewerbers, dass er die Zulassung eines EU- Mitgliedstaates zur Durchführung von Abschlussprüfungen hat und dass er in der Bundesrepublik Deutschland als Wirtschaftsprüfer zugelassen ist. f) Kurzdarstellung des Unternehmens, insbesondere Darstellung der allgemeinen Fähigkeit, Erfahrung und des Fachwissens des Bewerbers in Bezug auf die Erbringung von Dienstleistungen, die den von der Deutschen Bundesbank geforderten Leistungen ähneln und für vergleichbare Kunden (Zentralbanken, öffentliche Verwaltung, Kreditinstitute) erbracht wurden. Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den unter Ziffer VI.3) genannten Kriterien.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: a) Nachweis einer bestehenden Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer III.1.1). b) Kopien der geprüften Bilanzen und Ergebnisrechnungen für die letzten 3 Gesch?ftsjahre, zusammen mit den Berichten der unabhängigen Prüfer; c) Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz mit auftragsrelevanten Dienstleistungen während der letzten 3 Gesch?ftsjahre; d) eine Liste aller Rechtsansprüche und/oder Rechtsstreite, die gegen das Unternehmen anhängig sind. Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den unter Ziffer VI.3) genannten Kriterien.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: a) Nachweis von jeweils einer oder mehreren Referenzen der letzten 3 Jahre über vergleichbare Pr?fungsleistungen aufgeschlüsselt nach ? Zentralbanken, ? Kreditinstituten, ? öffentlichen Verwaltungen unter Angabe einer Auftragsbeschreibung, des Rechnungswertes, der Leistungszeit und möglichst unter Angabe der vollständigen Adresse, eines Ansprechpartners und dessen Telefonnummer. b) Anzahl Mitarbeiter/innen der letzten 3 Jahre, aufgeschlüsselt nach Wirtschaftspr?fern/Steuerberatern, Pr?fungsassistenten und Back-Office für das gesamte Unternehmen sowie für das Segment der Jahresabschlusspr?fungen nach HGB und IFRS. c) Das Pr?fungsteam, das die Leistungen für die Deutsche Bundesbank erbringen soll, sollte Erfahrung in der Prüfung von Zentralbanken möglichst des ESZB haben und muss: - für die Durchführung von Prüfungen gemäß den vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsgemäßer Abschlussprüfung (IDW-Standards) und den entsprechenden berufsethischen Grundsätzen bzw. den ?International Standards on Auditing? und der "IFAC Code of Ethics" qualifiziert sein; ? gründliche Kenntnisse der deutschen Rechnungslegungsvorschriften und der "International Financial Reporting Standards (IFRS)" besitzen, ? über sehr gute Deutsch- sowie Englischkenntnisse in Wort und Schrift verfügen, ? umfassende Kenntnisse im Bereich der Bewertung von Ruhestands-, Erwerbsunf?higkeits- und ähnlichen Verpflichtungen besitzen und eine Prüfung der versicherungsmathematischen Berechnungen vornehmen können, ? gründliche Kenntnisse der deutschen Steuergesetze und -Verordnungen besitzen, ? gründliche Kenntnisse im Bereich der Prüfung von IT-Anwendungen zur Abbildung von Gesch?ftsprozessen bei Kreditinstituten und deren interner und externer Rechnungslegung besitzen. Der Bewerber hat den Nachweis durch das Vorlegen von 5 Profilen von Mitarbeitern zu erbringen, die dem Unternehmen grundsätzlich zur Durchführung der zu erbringenden Leistung zur Verfügung stehen. d) Nachweis des Bewerbers, dass ein Qualitätssicherungssystem angewendet wird (hierbei Bereitstellung näherer Angaben zum Qualitätssicherungssystem und zur letzten externen Qualitätskontrolle des Unternehmens). Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den unter Ziffer VI.3) genannten Kriterien.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Ja. ? ? 26 BBankG - Gesetz über eine Berufsordnung der Wirtschaftsprüfer (Wirtschaftspr?ferordnung).
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:
Ja. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren. Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
08/0004381.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der BeschreibungSchlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen:
21.7.2008. Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein. IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 4.8.2008 - 12:00. IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Im Hinblick auf die Anforderung der Deutschen Bundesbank, die unabhängigen externen Prüfer turnusmäßig zu wechseln, dürfen die in dieser Bekanntmachung geforderten Dienstleistungen nicht von den jetzigen externen Pr?fern der Deutschen Bundesbank (PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) ausgeführt werden. Unterauftragnehmer sind nicht zugelassen. Das dem Teilnahmeantrag beizuf?gende Teilnahmeantragsformular ist (möglichst per E-Mail) bei der unter Ziffer
I.1) genannten Kontaktstelle unter Angabe der unter Ziffer IV.3.1) genannten Verfahrensnummer anzufordern. Der Teilnahmeantrag muss sämtliche geforderte Angaben der Ziffer III.2) umfassen und schriftlich in Papierform unterschrieben eingereicht werden. Zusätzlich ist dem schriftlichen Teilnahmeantrag eine CD-ROM beizulegen, auf der die Unterlagen in elektronischer Form (möglichst im pdf-Format) enthalten sind. Der Bewerber hat dafür Sorge zu tragen, dass die Papierform und die CD-ROM identische Inhalte haben. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen und mit Kennzeichnung "Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren 08/0004381 Auftrag über die unabhängige externe Prüfung der Jahresabschlüsse der Deutschen Bundesbank für die Gesch?ftsjahre 2009 bis 2014" versehenen Umschlag grundsätzlich auf dem Postweg zuzustellen. In Ausnahmefällen können die Unterlagen in der Zeit von Mo. - Fr., 8:
00 - 16:00 Uhr, persönlich oder per Boten direkt bei der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung Frankfurt am Main, Poststelle, Weserstra?e 46 abgegeben werden. Auf Wunsch ist in dieser Zeit auch eine Empfangsbestätigung auf einer mitgebrachten Quittung möglich. Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach folgenden Kriterien: a) allgemeine Fähigkeit des Bewerbers zur Ausführung der von der Deutschen Bundesbank geforderten Dienstleistungen im Hinblick auf die Organisation (angebotene Dienstleistungsarten) und das Personal (20 %); b) allgemeine Erfahrung und Fachwissen des Bewerbers in Bezug auf die Erbringung von Dienstleistungen, die den von der Deutschen Bundesbank geforderten Leistungen ähneln und für vergleichbare Kunden erbracht wurden; die Bewertung erfolgt auf der Grundlage der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren ausgeführten Referenzpr?fungsauftr?ge. Erfahrung mit Abschlussprüfungen von Zentralbanken im Eurosystem wird positiv bewertet (80 %).
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, D-53113 Bonn. Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren: Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung Hamburg, Vergabeprüfstelle R 1-9, Willy-Brandt-Straße 73, D-20459 Hamburg.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
4.7.2008.
DTAD
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