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Vergebener Auftrag - Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen in Frankfurt am Main (ID:6012981)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen
DTAD-ID:
6012981
Region:
60329 Frankfurt am Main
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Vergebener Auftrag
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
29.03.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Auftragnehmer:
Vergabestelle:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Beratung im Rahmen der Gründung, Befüllung und Operationalisierung eines Brückeninstituts i.S.d. Art. 3 Restrukturierungsgesetz - Interimsauftrag. Der Auftragnehmer übernimmt überbrückungsweise im Wege eines Interimsauftrags die umfassende Beratung der Auftraggeberin für sämtliche steuerliche, bilanzielle sowie sonstige betriebswirtschaftliche Fragestellungen im Zusammenhang mit der Gründung, Befüllung und Operationalisierung eines Brückeninstituts im Sinne des Art. 3 Restrukturierungsgesetz. Insbesondere berät der Auftragnehmer zu. a) Fragen im Kontext der Übertragung von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und sonstigen Verträgen auf ein Brückeninstitut (einschließlich bankaufsichtlicher Fragestellungen), b) Fragen der bilanziellen Behandlung einer Übertragung im Ganzen ggf. mit einer partiellen Rückübertragung nach § 48j KWG und einer partiellen Übertragung ggf. mit Folgeübertragungen i.S.V. § 48k KWG, c) Fragen der betriebswirtschaftlichen Bewertung und der sich daraus ergebenden Ausgleichsforderungen, Gegenleistungen und Anteilsbewertungen, dabei insbesondere verschiedene Aspekte, die sich aus einer Buchwertfortführung bzw. einer erforderlichen Bewertung zu Marktpreisen ergeben, d) Bilanziellen Auswirkungen von verschiedenen Transferwegen von Aktiva und Passiva von der Kernbank auf das Brückeninstitut, e) Übertragung von Sicherungsgeschäften bzw. Bewertungseinheiten, auch Möglichkeiten zur Übertragung in Teilen, f) Besonderen Fragestellungen, die sich aus der Übertragung von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und sonstigen Verträgen ergeben, die ausländischem Recht unterliegen, g) Steuerlichen Aspekten der Übertragung, h) Fragen der wirtschaftlichen Auswirkung der Haftung von übernehmendem und übertragendem Rechtsträger, auch im Rahmen einer möglichen Gesamtrechtsnachfolge sowie der wirtschaftlichen Zurechnung.
Kategorien:
Buchhaltung, Lohnabrechnung, Wirtschaftsprüfung, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  98287-2011

BEKANNTMACHUNG ÜBER VERGEBENE AUFTRÄGE

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung Taunusanlage 6 z. H. Thomas von Lüpke 60329 Frankfurt am Main DEUTSCHLAND Tel. +49 6923883048 E-Mail: thomas.von.luepke@fmsa.de Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.fmsa.de
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Einrichtung des öffentlichen Rechts Wirtschaft und Finanzen Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Beratung im Rahmen der Gründung, Befüllung und Operationalisierung eines Brückeninstituts i.S.d. Art. 3 Restrukturierungsgesetz - Interimsauftrag.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. der
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 9 Hauptort der Dienstleistung Frankfurt am Main.
II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Der Auftragnehmer übernimmt überbrückungsweise im Wege eines Interimsauftrags die umfassende Beratung der Auftraggeberin für sämtliche steuerliche, bilanzielle sowie sonstige betriebswirtschaftliche Fragestellungen im Zusammenhang mit der Gründung, Befüllung und Operationalisierung eines Brückeninstituts im Sinne des Art. 3 Restrukturierungsgesetz. Insbesondere berät der Auftragnehmer zu. a) Fragen im Kontext der Übertragung von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und sonstigen Verträgen auf ein Brückeninstitut (einschließlich bankaufsichtlicher Fragestellungen), b) Fragen der bilanziellen Behandlung einer Übertragung im Ganzen ggf. mit einer partiellen Rückübertragung nach § 48j KWG und einer partiellen Übertragung ggf. mit Folgeübertragungen i.S.V. § 48k KWG, c) Fragen der betriebswirtschaftlichen Bewertung und der sich daraus ergebenden Ausgleichsforderungen, Gegenleistungen und Anteilsbewertungen, dabei insbesondere verschiedene Aspekte, die sich aus einer Buchwertfortführung bzw. einer erforderlichen Bewertung zu Marktpreisen ergeben, d) Bilanziellen Auswirkungen von verschiedenen Transferwegen von Aktiva und Passiva von der Kernbank auf das Brückeninstitut, e) Übertragung von Sicherungsgeschäften bzw. Bewertungseinheiten, auch Möglichkeiten zur Übertragung in Teilen, f) Besonderen Fragestellungen, die sich aus der Übertragung von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und sonstigen Verträgen ergeben, die ausländischem Recht unterliegen, g) Steuerlichen Aspekten der Übertragung, h) Fragen der wirtschaftlichen Auswirkung der Haftung von übernehmendem und übertragendem Rechtsträger, auch im Rahmen einer möglichen Gesamtrechtsnachfolge sowie der wirtschaftlichen Zurechnung.
II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
79200000
II.1.6) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Ja
II.2) ENDGÜLTIGER GESAMTWERT DES AUFTRAGS
II.2.1) Endgültiger Gesamtwert des Auftrags
Wert 345 000,00 EUR ohne MwSt. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb Begründung für die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Vergabebekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union: a) Keine oder keine geeigneten Angebote nach einem: nichtoffenen Verfahren d) Es liegt eine zwingende Dringlichkeit im Zusammenhang mit Ereignissen vor, die der Auftraggeber nicht voraussehen konnte und die den strengen Bedingungen der Richtlinie genügen Ja Sonstige Begründung der Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Vergabebekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union l) Der Auftrag fällt nicht in den Anwendungsbereich der Richtlinie. Die Vergabe des Auftrags war ohne vorherige Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union rechtmäßig, da die Vergabe des Auftrags besonders dringlich war (Gedanke des § 3 EG Abs. 4 lit. d VOL/A). Die Vergabe des Auftrags war besonders dringlich, da auf Grund des Inkrafttretens des Restrukturierungsgesetzes am 1.1.2011 die FMSA unverzüglich ihre Handlungsbereitschaft zur Umsetzung des Gesetzes herstellen musste. Es war im Sinne der Finanzmarktstabilität nicht geboten, den Beginn der Leistungserbringung bis zum Abschluss eines entsprechenden offenen europaweiten Vergabeverfahrens, welches mehrere Wochen oder gar Monate in Anspruch nehmen würde, aufzuschieben. Es war zwingend erforderlich, dass die FMSA ihre Handlungsfähigkeit schnellstmöglich herstellt. Vor Abchluss des Gesetzgebungsverfahrens wurde kein Vergabeverfahren durchgeführt, da die FMSA nicht vorhergesehen hat, ob und in welcher Form das Gesetz letztlich in Kraft treten und welcher Beratungsbedarf sich somit ergeben würde.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot 1. Preis. Gewichtung 33 2. Leistungsfähigkeit (Qualität der Projektskizze). Gewichtung 33 3. Kurzfristige zeitliche Verfügbarkeit des Projektleiters sowie der einzelnen Teammitglieder und Umsetzungszeit. Gewichtung 33
IV.2.2) Es wurde eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein ABSCHNITT V: AUFTRAGSVERGABE
V.1) Tag der Auftragsvergabe
22.2.2011
V.2) ZAHL DER EINGEGANGENEN ANGEBOTE:
4
V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, an den der Auftrag
vergeben wurde KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Marie-Curie-Straße 30 60439 Frankfurt am Main DEUTSCHLAND
V.4) ANGABEN ZUM AUFTRAGSWERT
Ursprünglich veranschlagter Gesamtauftragswert Wert 450 000,00 EUR ohne MwSt. Endgültiger Gesamtauftragswert Wert 345 000,00 EUR ohne MwSt.
V.5) ES KÖNNEN UNTERAUFTRÄGE/SUBAUFTRÄGE VERGEBEN WERDEN
Nein ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN
I.1) Name, Adressen und Kontaktstellen:
offizielle Bezeichnung: Beratung im Rahmen der Gründung, Befüllung und Operationalisierung eines
Brückeninstituts i.S.d. Art. 3 Restrukturierungsgesetz - WP
Interimsauftrag.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN

VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Kaiser-Friedrich-Straße 16
53113 Bonn
DEUTSCHLAND
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein
Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der
Vergabekammer auf Antrag überprüfen lassen.Voraussetzung für ein
Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß vorher gegenüber der
Vergabestelle gerügt wird. Der Antrag auf Durchführung des
Nachprüfungsverfahrens bei der Vergabekammer ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich
gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB);
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 GWB);
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüberdem
Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 3 GWB);
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4
GWB).
Davon abgesehen kann ein Bieter die Unwirksamkeit des abgeschlossenen
Vertrages im Nachprüfungsverfahren feststellen lassen, sofern der
Auftraggeber gegen die Informationspflicht nach § 101 a GWB (Information
der betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen,
über denNamen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll,
über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und
über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses) verstoßen oder einen
öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt hat, ohne
andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist. Die Unwirksamkeit des Vertrages kann nur
festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30
Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30
Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe
im Amtsblatt der Europäischen Union.
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:


24.3.2011
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