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Vergebener Auftrag - Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen in Frankfurt am Main (ID:6229648)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen
DTAD-ID:
6229648
Region:
60329 Frankfurt am Main
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Vergebener Auftrag
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
09.06.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Vergabestelle:
Auftragnehmer:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Beratung im Rahmen der Gründung, Befüllung und Operationalisierung eines Brückeninstituts i.S.d. Art. 3 Restrukturierungsgesetz – WP Hauptauftrag. Der Auftragnehmer übernimmt die umfassende Beratung der Auftraggeberin für sämtliche steuerliche, bilanzielle sowie sonstige betriebswirtschaftliche Fragestellungen im Zusammenhang mit der Gründung, Befüllung und Operationalisierung eines Brückeninstituts im Sinne des Art. 3 Restrukturierungsgesetz. Dies umfasst insbesondere: a) Fragen im Kontext der Übertragung von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und sonstiger Verträge auf ein Brückeninstitut (einschließlich bankaufsichtlicher Fragestellungen); b) Fragen der bilanziellen Behandlung einer Übertragung im Ganzen ggf. mit einer partiellen Rückübertragung nach § 48j KWG und einer partiellen Übertragung ggf. mit Folgeübertragungen i.S.V. § 48k KWG; c) Fragen der betriebswirtschaftlichen Bewertung und der sich daraus ergebenden Ausgleichsforderungen, Gegenleistungen und Anteilsbewertungen, dabei insbesondere verschiedene Aspekte, die sich aus einer Buchwertfortführung bzw. einer erforderlichen Bewertung zu Marktpreisen ergeben; d) Bilanzielle Auswirkungen von verschiedenen Transferwegen von Aktiva und Passiva von der Kernbank auf das Brückeninstitut; e) Übertragung von Sicherungsgeschäften bzw. Bewertungseinheiten, auch Möglichkeiten zur Übertragung in Teilen; f) Besondere Fragestellungen, die sich aus der Übertragung von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und sonstigen Verträgen ergeben, die ausländischem Recht unterliegen; g) Steuerliche Aspekte der Übertragung und h) Fragen der wirtschaftlichen Auswirkung der Haftung von übernehmendem und übertragendem Rechtsträger, auch im Rahmen einer möglichen Gesamtrechtsnachfolge sowie der wirtschaftlichen Zurechnung.
Kategorien:
Buchhaltung, Lohnabrechnung, Wirtschaftsprüfung, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  181126-2011

BEKANNTMACHUNG ÜBER VERGEBENE AUFTRÄGE

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung Taunusanlage 6 z. H. Thomas von Lüpke 60329 Frankfurt am Main DEUTSCHLAND Tel. +49 6923883048 E-Mail: thomas.von.luepke@fmsa.de Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.fmsa.de
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Einrichtung des öffentlichen Rechts Wirtschaft und Finanzen Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Beratung im Rahmen der Gründung, Befüllung und Operationalisierung eines Brückeninstituts i.S.d. Art. 3 Restrukturierungsgesetz – WP Hauptauftrag.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. der
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 9 Hauptort der Dienstleistung Frankfurt am Main.
II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Der Auftragnehmer übernimmt die umfassende Beratung der Auftraggeberin für sämtliche steuerliche, bilanzielle sowie sonstige betriebswirtschaftliche Fragestellungen im Zusammenhang mit der Gründung, Befüllung und Operationalisierung eines Brückeninstituts im Sinne des Art. 3 Restrukturierungsgesetz. Dies umfasst insbesondere: a) Fragen im Kontext der Übertragung von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und sonstiger Verträge auf ein Brückeninstitut (einschließlich bankaufsichtlicher Fragestellungen); b) Fragen der bilanziellen Behandlung einer Übertragung im Ganzen ggf. mit einer partiellen Rückübertragung nach § 48j KWG und einer partiellen Übertragung ggf. mit Folgeübertragungen i.S.V. § 48k KWG; c) Fragen der betriebswirtschaftlichen Bewertung und der sich daraus ergebenden Ausgleichsforderungen, Gegenleistungen und Anteilsbewertungen, dabei insbesondere verschiedene Aspekte, die sich aus einer Buchwertfortführung bzw. einer erforderlichen Bewertung zu Marktpreisen ergeben; d) Bilanzielle Auswirkungen von verschiedenen Transferwegen von Aktiva und Passiva von der Kernbank auf das Brückeninstitut; e) Übertragung von Sicherungsgeschäften bzw. Bewertungseinheiten, auch Möglichkeiten zur Übertragung in Teilen; f) Besondere Fragestellungen, die sich aus der Übertragung von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und sonstigen Verträgen ergeben, die ausländischem Recht unterliegen; g) Steuerliche Aspekte der Übertragung und h) Fragen der wirtschaftlichen Auswirkung der Haftung von übernehmendem und übertragendem Rechtsträger, auch im Rahmen einer möglichen Gesamtrechtsnachfolge sowie der wirtschaftlichen Zurechnung.
II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
79200000
II.1.6) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Ja
II.2) ENDGÜLTIGER GESAMTWERT DES AUFTRAGS
II.2.1) Endgültiger Gesamtwert des Auftrags
Wert 530 000,00 EUR ohne MwSt. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot 1. Preis. Gewichtung 33 2. Qualität der Projektskizze. Gewichtung 33 3. Kurzfristige zeitliche Verfügbarkeit des Projektleiters sowie der einzelnen Teammitglieder und Umsetzungszeit. Gewichtung 33
IV.2.2) Es wurde eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein ABSCHNITT V: AUFTRAGSVERGABE
V.1) Tag der Auftragsvergabe
17.5.2011
V.2) ZAHL DER EINGEGANGENEN ANGEBOTE:
2
V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, an den der Auftrag
vergeben wurde KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Marie-Curie-Straße 30 60439 Frankfurt am Main DEUTSCHLAND
V.4) ANGABEN ZUM AUFTRAGSWERT
Endgültiger Gesamtauftragswert Wert 530 000,00 EUR ohne MwSt.
V.5) ES KÖNNEN UNTERAUFTRÄGE/SUBAUFTRÄGE VERGEBEN WERDEN
Nein ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt Kaiser-Friedrich-Straße 16 53113 Bonn DEUTSCHLAND
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer auf Antrag überprüfenlassen. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß vorher gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Der Antrag auf Durchführung des Nachprüfungsverfahrens bei der Vergabekammer ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB); 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 GWB); 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbunggegen über dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 3 GWB); 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Davon abgesehen kann ein Bieter die Unwirksamkeit des abgeschlossenen Vertrages im Nachprüfungsverfahren feststellen lassen, sofern der Auftraggeber gegen die Informationspflicht nach § 101 a GWB (Information der betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses) verstoßenoder einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt hat, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Die Unwirksamkeit des Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht wordenist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
7.6.2011
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