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Ausschreibung - Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen in Stuttgart (ID:10762366)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen
DTAD-ID:
10762366
Region:
70191 Stuttgart
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
20.05.2015
Frist Angebotsabgabe:
18.06.2015
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Der Auftragnehmer hat gemäß den Vorgaben des § 77 Abs. 1a SGB IV und den weiteren für die gesetzliche Krankenversicherung geltenden Rechtsvorschriften die Jahresrechnungen der Kranken- und Pflegeversicherung und des Ausgleichs nach dem AAG für die Jahre 2015 bis einschließlich 2017 für die AOK Baden-Württemberg zu prüfen und Prüfberichte hierzu zu erstellen. Für die weiteren Auftraggeber AOK Grundbesitz GmbH & Co. Vermietungs-KG, AOK und SLI Beteiligungsgesellschaft mbH sowie AOK Kinderkurheim GmbH sind ebenfalls für die Jahre 2015 bis einschließlich 2017 die Jahresabschlüsse zu prüfen und Prüfberichte zu erstellen. Die Erstellung der Jahresabschlüsse erfolgt nach Maßgabe der deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und nach den maßgebenden gesellschaftsvertraglichen Regelungen. Die Auftraggeber haben die einseitige Option, den Auftragnehmer auch mit der Prüfung der Jahresrechnungen/Jahresabschlüsse für die Jahre 2018 und 2019 zu beauftragen. Die darüber hinaus zu beauftragende Prüfung der AOK-Klinik GmbH umfasst den jeweiligen Jahresabschluss zum 31. Dezember unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts. Rechtsgrundlage hierfür sind die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Für die AOK-Klinik GmbH ist ein Prüfungszeitraum für die Rechnungsjahre 2015 und 2016 vorgesehen. Der Auftraggeber, ggf. der Rechtsnachfolger, hat die einseitige Option, den Auftragnehmer auch mit der Prüfung der Jahresabschlüsse und Erstellung der Prüfberichte für die Jahre 2017 und 2018 zu beauftragen.
Kategorien:
Buchhaltung, Lohnabrechnung, Wirtschaftsprüfung, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  174279-2015

Auftragsbekanntmachung

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
AOK Baden-Württemberg
Presselstraße 19
Zu Händen von: Herrn Manfred Kull
70191 Stuttgart
DEUTSCHLAND
E-Mail: manfred.kull@bw.aok.de
Fax: +49 7112593388

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.3) Haupttätigkeit(en)
Gesundheit
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: ja
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Prüfung der Jahresrechnung.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 9 Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Stuttgart. NUTS-Code DE11
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Der Auftragnehmer hat gemäß den Vorgaben des § 77 Abs. 1a SGB IV und den weiteren für die gesetzliche Krankenversicherung geltenden Rechtsvorschriften die Jahresrechnungen der Kranken- und Pflegeversicherung und des Ausgleichs nach dem AAG für die Jahre 2015 bis einschließlich 2017 für die AOK Baden-Württemberg zu prüfen und Prüfberichte hierzu zu erstellen. Für die weiteren Auftraggeber AOK Grundbesitz GmbH & Co. Vermietungs-KG, AOK und SLI Beteiligungsgesellschaft mbH sowie AOK Kinderkurheim GmbH sind ebenfalls für die Jahre 2015 bis einschließlich 2017 die Jahresabschlüsse zu prüfen und Prüfberichte zu erstellen. Die Erstellung der Jahresabschlüsse erfolgt nach Maßgabe der deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und nach den maßgebenden gesellschaftsvertraglichen Regelungen. Die Auftraggeber haben die einseitige Option, den Auftragnehmer auch mit der Prüfung der Jahresrechnungen/Jahresabschlüsse für die Jahre 2018 und 2019 zu beauftragen. Die darüber hinaus zu beauftragende Prüfung der AOK-Klinik GmbH umfasst den jeweiligen Jahresabschluss zum 31. Dezember unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts. Rechtsgrundlage hierfür sind die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Für die AOK-Klinik GmbH ist ein Prüfungszeitraum für die Rechnungsjahre 2015 und 2016 vorgesehen. Der Auftraggeber, ggf. der Rechtsnachfolger, hat die einseitige Option, den Auftragnehmer auch mit der Prüfung der Jahresabschlüsse und Erstellung der Prüfberichte für die Jahre 2017 und 2018 zu beauftragen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
79200000 Beschreibung: Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen.
II.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Die Auftraggeber AOK Baden-Württemberg, AOK Grundbesitz GmbH & Co. Vermietungs-KG, AOK und SLI Beteiligungsgesellschaft mbH sowie AOK-Kinderkurheim GmbH haben die einseitige Option, den Auftragnehmer auch mit der Prüfung der Jahresrechnungen/Jahresabschlüsse und Erstellung der Prüfberichte für die Jahre 2018 und 2019 zu beauftragen. Der Auftraggeber AOK-Klinik GmbH, ggf. der Rechtsnachfolger, hat die einseitige Option, den Auftragnehmer auch mit der Prüfung der Jahresabschlüsse und Erstellung der Prüfberichte für die Jahre 2017 und 2018 zu beauftragen.
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja Beginn der Bauarbeiten: Beginn 01.01.2016 Abschluss 30.09.2018
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
III.1.1) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Rechtsform mit gesamtschuldnerischer Haftung.
III.1.3) Sonstige besondere Bedingungen:
Der Bieter hat seinem Angebot eine Mindestentgelterklärung gemäß § 4 Abs. 1 LTMG beizufügen. Die Vorgaben des LTMG gelten nicht für Bieter und/oder Nachunternehmer mit Sitz in anderen EU-Mitgliedsstaaten, die die vertragsgegenständlichen Leistungen durch ihre Arbeitnehmer außerhalb des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland ausführen. Im Angebot ist vom Bieter darzulegen, dass diese Ausnahmeregelung Anwendung findet.
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Erklärung gemäß § 6 EG Abs. 4 VOL/A und § 6 EG Abs. 6 VOL/A gemäß den Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb; b) Im Falle einer Bietergemeinschaft: Vorlage einer Bietergemeinschaftserklärung nach Maßgabe der Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Der Bieter hat einen Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern nach Maßgabe der Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb vorzulegen; b) Der Bieter hat einen Nachweis zur Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung der gesetzlichen Sozialbeiträge nach Maßgabe der Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb vorzulegen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Vorlage einer Unternehmensdarstellung nach Maßgabe der Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb (Dauer der Tätigkeit auf dem Markt im Bereich „Prüfung der Jahresrechnung“, Anzahl der Kunden und Standorte, Höhe des Umsatzes für Wirtschaftsprüfungen insgesamt in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, Höhe des Umsatzes für Prüfungen gesetzlicher Krankenkassen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren); b) Erfahrungsnachweis in Form einer vom Bewerber gefertigten Liste mit mindestens 3 Referenzprojekten der letzten 3 Jahre nach Maßgabe der Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb; c) Vorlage des im Unternehmen vorhandenen Qualitätsmanagements; d) Profile der für die Auftragsdurchführung vorgesehenen Mitarbeiter nach Maßgabe der Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb; e) Nachweis über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Kostenpflichtige Unterlagen:
nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
18.06.2015 - 10:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag:
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Interessenten haben bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle die Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb anzufordern. Diese Unterlagen enthalten nähere Angaben zum Verfahrensablauf.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe Karl-Friedrich-Straße 17 76133 Karlsruhe Deutschland E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de Telefon: +49 7219264049 Fax: +49 7219263985
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten unter anderem die folgenden Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB): § 101a Informations- und Wartepflicht: (1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. (2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist. § 101b GWB Unwirksamkeit: (1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber: 1. gegen § 101a GWB verstoßen hat oder 2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist. (2) Die Unwirksamkeit nach Abs. 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. § 107 Einleitung, Antrag: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt. § 114 Entscheidung der Vergabekammer: (1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen Rechten verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um eine Rechtsverletzung zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen Interessen zu verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens einwirken. (2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden. Hat sich das Nachprüfungsverfahren durch Erteilung des Zuschlags, durch Aufhebung oder durch Einstellung des Vergabeverfahrens oder in sonstiger Weise erledigt, stellt die Vergabekammer auf Antrag eines Beteiligten fest, ob eine Rechtsverletzung vorgelegen hat. § 113 Abs. 1 gilt in diesem Fall nicht. Es wird der weitere folgende Hinweis gegeben: Die Rügefrist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB beträgt nach der Vergaberechtsprechung nur wenige Tage. Jedenfalls eine mehr als 14 Tage nach Kenntnis des (vermeintlichen) Vergaberechtsverstoßes erhobene Rüge ist nach der Vergaberechtsprechung und nach der Rechtsprechung zu § 121 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht mehr „unverzüglich“ im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18.05.2015
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