DTAD

Vergebener Auftrag - Dienstleistungen im Sozialwesen in Wittlich (ID:6307695)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen im Sozialwesen
DTAD-ID:
6307695
Region:
54516 Wittlich
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Vergebener Auftrag
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
07.07.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Auftragnehmer:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Gutachten über die Wirkungen der Finanzierungsregelungen des schleswig-holsteinischen AG SGB XII. „Gutachten über die Wirkungen der Finanzierungsregelungen des schleswig-holsteinischen AG SGB XII“. 1. Sachverhalt. Das Gesetz zur Ausführung des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (AG SGB XII) regelt die Finanzierung der Leistungen der Sozialhilfe in Schleswig-Holstein. Nach den bis Ende 2010 geltenden AG SGB XII - Finanzierungsregelungen stellte das Land den örtlichen Trägern der Sozialhilfe für die Wahrnehmung der mit Inkrafttreten des Gesetzes vom überörtlichen auf die örtlichen Träger übertragenen Aufgaben jährlich einen Ausgleichsbetrag zur Verfügung. Bei den übertragenen Aufgaben handelt es sich um die stationäre Eingliederungshilfe für behinderte Menschen und die stationäre Hilfe zur Pflege innerhalb von Einrichtungen an Personen unter 60 Jahre einschließlich der gleichzeitig nach anderen SGB XII Kapiteln zu erbringenden Leistungen. Weiterhin erstattete das Land den örtlichen Trägern die Nettoaufwendungen nur der Maßnahmekosten der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen und der Hilfe zur Pflege an Personen über 60 Jahre innerhalb von Einrichtungen. Unter bestimmten Voraussetzungen konnten Landesmittel zum Ausbau ambulanter Leistungen der Eingliederungshilfe und der Hilfe zur Pflege verwendet werden. Diese Finanzierungsregelungen enthielten eine getrennte Kostenverantwortung zwischen Land und Kommunen und hatten zur Folge, dass alle ambulanten Leistungen von den Kreisen und kreisfreien Städten, alle stationären Leistungen vom Land zu finanzieren waren. Das Land und die Kreise und kreisfreien Städte waren sich darin einig, diese getrennte Kostenverantwortung zu überwinden. Die Änderung der Finanzierungsregelungen im AG SGB XII mit Wirkung vom 1.1.2011 beinhaltet insbesondere folgende Zielsetzungen. — den Kommunen soll ein flexiblerer Mitteleinsatz ermöglicht sowie eine höhere Handlungsverantwortung gegeben werden, — die getrennte Finanzverantwortung von Land und Kommunen soll beseitigt und — zugleich die Wirtschaftlichkeit im Gesamtsystem erhöht werden. 2. Inhalt der Auftragnehmerleistungen. Der Istbestand der ambulanten Angebote sowie der teil- und vollstationären Einrichtungen für Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist darzustellen. Dafür ist auf die bei der „Koordinierungsstelle soziale Hilfen der Kreise in Schleswig – Holstein“ über die ambulanten Angebote sowie die teil- und vollstationären Einrichtungen für Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen in den Kreisen und kreisfreien Städten vorhandenen Daten zurückzugreifen. Durch insbesondere die Auswertung verfügbarer Leistungsstatistiken, der Einschätzungen beteiligter Akteure in schriftlichen Befragungen, Dokumentanalysen und Interviews sind die Wirkungen des ab 1.1.2011 geltenden AG SGB XII - Finanzierungssystems dahingehend zu untersuchen und zu bewerten, — ob und inwieweit die Zielsetzungen und erwarteten Auswirkungen im Vergleich mit den Finanzierungsregelungen, die bis zum 31.12.2010 galten, eintreten und es sind Ausführungen zu treffen, — ob die den Kreisen und kreisfreien Städten (Gebietskörperschaften) jeweils bereitgestellten Landesmittel die unterschiedlichen Versorgungsstrukturen und Bedarfslagen angemessen berücksichtigen, — ob und ggf. welche Regelungen oder Maßnahmen der Steuerung der Kostenentwicklung in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung dienlich sein könnten.
Kategorien:
Dienstleistungen des Sozialwesens
CPV-Codes:
Dienstleistungen im Sozialwesen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  212054-2011

BEKANNTMACHUNG ÜBER VERGEBENE AUFTRÄGE

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schlewig-Holstein vertreten durch die Gebäudemanagement AöR des Landes Schleswig-Holstein Gartenstraße 6 Kontakt: Gebäudemanagement AöR des Landes Schleswig-Holstein z. H. Frau Denise Denker 24103 Kiel DEUTSCHLAND Tel. +49 4315991479 E-Mail: denise.denker@gmsh.de Fax +49 4315991465 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.gmsh.de
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen Gesundheit Sozialwesen Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Ja ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Gutachten über die Wirkungen der Finanzierungsregelungen des schleswig-holsteinischen AG SGB XII.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. der
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 27 Hauptort der Dienstleistung Schleswig-Holstein. NUTS-Code DEF
II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
„Gutachten über die Wirkungen der Finanzierungsregelungen des schleswig-holsteinischen AG SGB XII“. 1. Sachverhalt. Das Gesetz zur Ausführung des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (AG SGB XII) regelt die Finanzierung der Leistungen der Sozialhilfe in Schleswig-Holstein. Nach den bis Ende 2010 geltenden AG SGB XII - Finanzierungsregelungen stellte das Land den örtlichen Trägern der Sozialhilfe für die Wahrnehmung der mit Inkrafttreten des Gesetzes vom überörtlichen auf die örtlichen Träger übertragenen Aufgaben jährlich einen Ausgleichsbetrag zur Verfügung. Bei den übertragenen Aufgaben handelt es sich um die stationäre Eingliederungshilfe für behinderte Menschen und die stationäre Hilfe zur Pflege innerhalb von Einrichtungen an Personen unter 60 Jahre einschließlich der gleichzeitig nach anderen SGB XII Kapiteln zu erbringenden Leistungen. Weiterhin erstattete das Land den örtlichen Trägern die Nettoaufwendungen nur der Maßnahmekosten der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen und der Hilfe zur Pflege an Personen über 60 Jahre innerhalb von Einrichtungen. Unter bestimmten Voraussetzungen konnten Landesmittel zum Ausbau ambulanter Leistungen der Eingliederungshilfe und der Hilfe zur Pflege verwendet werden. Diese Finanzierungsregelungen enthielten eine getrennte Kostenverantwortung zwischen Land und Kommunen und hatten zur Folge, dass alle ambulanten Leistungen von den Kreisen und kreisfreien Städten, alle stationären Leistungen vom Land zu finanzieren waren. Das Land und die Kreise und kreisfreien Städte waren sich darin einig, diese getrennte Kostenverantwortung zu überwinden. Die Änderung der Finanzierungsregelungen im AG SGB XII mit Wirkung vom 1.1.2011 beinhaltet insbesondere folgende Zielsetzungen. — den Kommunen soll ein flexiblerer Mitteleinsatz ermöglicht sowie eine höhere Handlungsverantwortung gegeben werden, — die getrennte Finanzverantwortung von Land und Kommunen soll beseitigt und — zugleich die Wirtschaftlichkeit im Gesamtsystem erhöht werden. 2. Inhalt der Auftragnehmerleistungen. Der Istbestand der ambulanten Angebote sowie der teil- und vollstationären Einrichtungen für Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist darzustellen. Dafür ist auf die bei der „Koordinierungsstelle soziale Hilfen der Kreise in Schleswig – Holstein“ über die ambulanten Angebote sowie die teil- und vollstationären Einrichtungen für Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen in den Kreisen und kreisfreien Städten vorhandenen Daten zurückzugreifen. Durch insbesondere die Auswertung verfügbarer Leistungsstatistiken, der Einschätzungen beteiligter Akteure in schriftlichen Befragungen, Dokumentanalysen und Interviews sind die Wirkungen des ab 1.1.2011 geltenden AG SGB XII - Finanzierungssystems dahingehend zu untersuchen und zu bewerten, — ob und inwieweit die Zielsetzungen und erwarteten Auswirkungen im Vergleich mit den Finanzierungsregelungen, die bis zum 31.12.2010 galten, eintreten und es sind Ausführungen zu treffen, — ob die den Kreisen und kreisfreien Städten (Gebietskörperschaften) jeweils bereitgestellten Landesmittel die unterschiedlichen Versorgungsstrukturen und Bedarfslagen angemessen berücksichtigen, — ob und ggf. welche Regelungen oder Maßnahmen der Steuerung der Kostenentwicklung in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung dienlich sein könnten.
II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
85320000
II.1.6) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot 1. Preis. Gewichtung 30 2. Qualität des Evaluierungskonzeptes, Gewichtung. Gewichtung 50 3. Präsentation. Gewichtung 20
IV.2.2) Es wurde eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
4121.3-2011-117
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Auftragsbekanntmachung
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 54-088806 vom 18.3.2011 ABSCHNITT V: AUFTRAGSVERGABE BEZEICHNUNG Gutachten über die Wirkungen der Finanzierungsregelungen des schleswig-holsteinischen AG SGB XII.
V.1) Tag der Auftragsvergabe
27.6.2011
V.2) ZAHL DER EINGEGANGENEN ANGEBOTE:
2
V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, an den der Auftrag
vergeben wurde Transfer GmbH Unternehmen für soziale Innovation Schlossplatz 5 54516 Wittlich DEUTSCHLAND
V.5) ES KÖNNEN UNTERAUFTRÄGE/SUBAUFTRÄGE VERGEBEN WERDEN
Nein ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein Düsternbrooker Weg 94 24105 Kiel DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de Tel. +49 431988-4640 Fax +49 431988-4702
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es handelt sich um eine Dienstleistung/Lieferung gemäß § 3 EG Abs. 3 lit. c der VOLA. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101 a GWB informiert. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer überprüfen lassen. Der Antrag ist unzulässig, soweit: — der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB), (...), — mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Nach Ablauf dieser Frist ist gegen diese Entscheidung kein Rechtsmittel mehr möglich.
VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR,Geschäftsbereich Beschaffung, Fachbereich Vergabewesen - Frau Denise Denker-, Gartenstraße 6 24103 Kiel DEUTSCHLAND E-Mail: denise.denker@gmsh.de Tel. +49 4315991479 Internet: www.gmsh.de Fax +49 4315991465
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
4.7.2011
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