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Ausschreibung - Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen in Vorwerk Friedrich (ID:7311578)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
DTAD-ID:
7311578
Region:
76726 Vorwerk Friedrich
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
29.06.2012
Frist Vergabeunterlagen:
09.08.2012
Frist Angebotsabgabe:
16.08.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Einsammlung, Beförderung und Verwertung von kommunalen Abfällen aus dem Landkreis Germersheim. — Einsammlung und Beförderung von Restabfall und Bioabfall inkl. Behältergestellung und Behälterbewirtschaftung, — Einsammlung, Beförderung und teilweise Verwertung von Sperrmüll sowie Einsammlung und Beförderung von Elektro- und Elektronikaltgeräten, — Einsammlung, Beförderung und Umladung von Papier, Pappe und Kartonagen (PPK) inkl. Behältergestellung und Behälterbewirtschaftung, — Übernahme und Verwertung von Papier, Pappe und Kartonagen (PPK), — Einsammlung und Beförderung von Grünabfall. 90514000, 90511300.
Kategorien:
Müllbehandlung, Recyclingdienste, Sonstige Dienstleistungen, Dienstleistungen in der Abwasserbeseitigung, Müllentsorgung
CPV-Codes:
Abholung von Siedlungsabfällen , Altpapiersammlung , Behandlung und Beseitigung ungefährlicher Siedlungs- und anderer Abfälle , Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen , Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen , Einsammeln von Hausmüll , Einsammeln von kommunalem Müll , Müllsammlung , Recycling von Siedlungsabfällen
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
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Org. Dok.-Nr:  203475-2012

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Landkreis Germersheim
Luitpoldplatz 1
Zu Händen von: Herrn Jürgen Stumpf
76726 Germersheim
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 727453-235
E-Mail: j.stumpf@kreis-germersheim.de
Fax: +49 727453-299
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.kreis-germersheim.de
Weitere Auskünfte erteilen: Ökon Management GmbH
Willy-Brandt-Platz 6
Zu Händen von: Herrn Martin Adams/Herrn Michael Helmes
68161 Mannheim
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6215959512
E-Mail: adams@oekon-gmbh.de
Fax: +49 6215959511
Internet-Adresse: www.oekon-gmbh.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Ökon Management GmbH Willy-Brandt-Platz 6 Zu Händen von: Herrn Martin Adams/Herrn Michael Helmes 68161 Mannheim DEUTSCHLAND Telefon: +49 6215959512 E-Mail: adams@oekon-gmbh.de Fax: +49 6215959511 Internet-Adresse: www.oekon-gmbh.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Umwelt Sonstige: Entsorgung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Einsammlung, Beförderung und Verwertung von kommunalen Abfällen aus dem Landkreis Germersheim.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 16: Abfall- und Abwasserbeseitigung, sanitäre und ähnliche Dienstleistungen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Landkreis Germersheim. NUTS-Code DEB3E
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
— Einsammlung und Beförderung von Restabfall und Bioabfall inkl. Behältergestellung und Behälterbewirtschaftung, — Einsammlung, Beförderung und teilweise Verwertung von Sperrmüll sowie Einsammlung und Beförderung von Elektro- und Elektronikaltgeräten, — Einsammlung, Beförderung und Umladung von Papier, Pappe und Kartonagen (PPK) inkl. Behältergestellung und Behälterbewirtschaftung, — Übernahme und Verwertung von Papier, Pappe und Kartonagen (PPK), — Einsammlung und Beförderung von Grünabfall.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
90500000, 90510000, 90511000, 90511100, 90511200, 90511400, 90513000, 90514000, 90511300
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja Angebote sind möglich für ein oder mehrere Lose
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
— Einsammlung und Beförderung von Restabfall in einem Umfang von ca. 14 822 Mg pro Jahr und Bioabfall in einem Umfang von ca. 10 653 Mg pro Jahr inkl. Behältergestellung und Behälterbewirtschaftung, — Einsammlung und Beförderung von Sperrmüll in einem Umfang von 4 338 Mg pro Jahr sowie Einsammlung und Beförderung von Elektro- und Elektronikaltgeräten in einem Umfang von 173 Mg pro Jahr; Verwertung von Holz-Sperrmüll in einem Umfang von 2 500 Mg pro Jahr und Verwertung von Metall-Sperrmüll in einem Umfang von 23 Mg pro Jahr, — Einsammlung, Beförderung und Umladung von Papier, Pappe und Kartonagen (PPK) in einem Umfang von 7 373 Mg pro Jahr inkl. Behältergestellung und Behälterbewirtschaftung, — Übernahme und Verwertung von Papier, Pappe und Kartonagen (PPK) in einem Umfang von 9 010 Mg pro Jahr, — Einsammlung und Beförderung von Grünabfall in einem Umfang von 250 Mg pro Jahr.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Der AG kann durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem AN, die bis 3 Monate vor Vertragsende zugegangen sein muss, die Verträge zu den Losen 1, 2 und 3 zweimalig um jeweils ein weiteres Jahr zu unveränderten Bedingungen verlängern (Verlängerungsoption). Der AG kann durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem AN, die bis 3 Monate vor Vertragsende zugegangen sein muss, die Verträge zu den Losen 4 und 5 einmalig um ein weiteres Jahr zu unveränderten Bedingungen verlängern (Verlängerungsoption).
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.7.2013. Abschluss 30.6.2019

Angaben zu den Losen

Los-Nr: 1

Bezeichnung: Einsammlung und Beförderung von Restabfall und Bioabfall


1) Kurze Beschreibung

Einsammlung und Beförderung von Restabfall und Bioabfall inkl.
Behältergestellung und Behälterbewirtschaftung.

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

90500000, 90510000, 90511000, 90511100, 90511200, 90511400, 90513000,
90514000, 90511300

3) Menge oder Umfang

Einsammlung und Beförderung von Restabfall in einem Umfang von ca. 14 822
Mg pro Jahr und Bioabfall in einem Umfang von ca. 10 653 Mg pro Jahr inkl.
Behältergestellung und Behälterbewirtschaftung.

Los-Nr: 2

Bezeichnung: Einsammlung, Beförderung und teilweise Verwertung von

Sperrmüll sowie Einsammlung und Beförderung von Elektro- und
Elektronikaltgeräten

1) Kurze Beschreibung

Einsammlung, Beförderung und teilweise Verwertung von Sperrmüll sowie
Einsammlung und Beförderung von Elektro- und Elektronikaltgeräten.

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

90500000, 90510000, 90511000, 90511100, 90511200, 90511400, 90513000,
90514000, 90511300

3) Menge oder Umfang

Einsammlung und Beförderung von Sperrmüll in einem Umfang von 4 338 Mg pro
Jahr sowie Einsammlung und Beförderung von Elektro- und
Elektronikaltgeräten in einem Umfang von 173 Mg pro Jahr; Verwertung von
Holz-Sperrmüll in einem Umfang von 2 500 Mg pro Jahr und Verwertung von
Metall-Sperrmüll in einem Umfang von 23 Mg pro Jahr.

Los-Nr: 3

Bezeichnung: Einsammlung, Beförderung und Umladung von Papier, Pappe und

Kartonagen (PPK)

1) Kurze Beschreibung

Einsammlung, Beförderung und Umladung von Papier, Pappe und Kartonagen
(PPK) inkl. Behältergestellung und Behälterbewirtschaftung.

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

90500000, 90510000, 90511000, 90511100, 90511200, 90511400, 90513000,
90514000, 90511300

3) Menge oder Umfang

Einsammlung, Beförderung und Umladung von Papier, Pappe und Kartonagen
(PPK) in einem Umfang von 7 373 Mg pro Jahr inkl. Behältergestellung und
Behälterbewirtschaftung.

Los-Nr: 4

Bezeichnung: Übernahme und Verwertung von Papier, Pappe und Kartonagen

(PPK)

1) Kurze Beschreibung

Übernahme und Verwertung von Papier, Pappe und Kartonagen (PPK).

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

90500000, 90510000, 90511000, 90511100, 90511200, 90511400, 90513000,
90514000, 90511300

3) Menge oder Umfang

Übernahme und Verwertung von Papier, Pappe und Kartonagen (PPK) in einem
Umfang von 9 010 Mg pro Jahr.

4) Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des

Auftrags
Beginn 1.7.2013. Abschluss 30.6.2015

Los-Nr: 5

Bezeichnung: Einsammlung und Beförderung von Grünabfall


1) Kurze Beschreibung

Einsammlung und Beförderung von Grünabfall.

2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

90500000, 90510000, 90511000, 90511100, 90511200, 90511400, 90513000,
90514000, 90511300

3) Menge oder Umfang

Einsammlung und Beförderung von Grünabfall in einem Umfang von 250 Mg pro
Jahr.

4) Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des

Auftrags
Beginn 1.7.2013. Abschluss 30.6.2015
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat hinsichtlich der Verträge für die Lose 1, 2, 3 und 5 eine Sicherheit für die ordnungsgemäße Vertragserfüllung einschließlich Abrechnung, Gewährleistung und Schadensersatz sowie Erstattung von Überzahlungen in Höhe von 5 % der Nettoauftragssumme p.a. gem. den Wertungsmengengerüsten der Preisblätter zu leisten und über die Vertragslaufzeit aufrecht zu erhalten. Die Sicherheit kann erbracht werden durch Übergabe der Bürgschaftserklärung eines in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitut gemäß dem den Vergabeunterlagen als Anlage zu Formblatt A beiliegenden Muster oder durch Einzahlung der Bietsicherheit in entsprechender Höhe auf einem hierfür einzurichtenden Sonderkonto des Auftraggeber. Die Bietsicherheit wird dem Auftragnehmer 3 Monate nach Beendigung des Vertrages zurückgegeben. Der Auftragnehmer hat hinsichtlich des Vertrages für Los 4 (Übernahme und Verwertung von Papier, Pappe und Kartonagen) eine Sicherheit für die ordnungsgemäße Vertragserfüllung einschließlich Abrechnung, Gewährleistung und Schadensersatz sowie Erstattung von Überzahlungen in Höhe von 150 000 EUR zu leisten und über die Vertragslaufzeit aufrecht zu erhalten. Die Sicherheit kann erbracht werden durch Übergabe der Bürgschaftserklärung eines in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitutes gemäß dem den Vergabeunterlagen als Anlage zu Formblatt A beiliegenden Muster. Die Sicherheit ist spätestens 14 Tage nach Erteilung des Zuschlags im Vergabeverfahren zu leisten. Die Sicherheit wird dem Auftragnehmer drei Monate nach Beendigung dieses Vertrages zurückgegeben.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Die Zahlungsbedingungen ergeben sich aus den den Vergabeunterlagen beigefügten Verträgen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Arbeitsgemeinschaft gesamtschuldnerisch haftend mit einem rechtsgeschäftlich bevollmächtigten Vertreter.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja Darlegung der besonderen Bedingungen: Zur Beurteilung der Fachkunde und Leistungsfähigkeit der Bieter für das Los 1 fordert der AG: — Vorlage der Zulassung zum Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 56 KrWG in Bezug auf die ausgeschriebene Abfallart oder eines gleichwertigen Nachweises. Oder. — Vorlage eines branchenbezogenen QM-Zertifizierungsnachweises nach DIN EN ISO 9000-1 einer nach EN 45000 zertifizierten Stelle oder eines gleichwertigen Nachweises und, — Angabe von Referenzen über vergleichbare für kommunale Auftraggeber erbrachte Leistungen zur haushaltsnahen behältergestützten Abfuhr von Rest- und/oder Bioabfall gem. Formblatt C möglichst mit Angabe der Ansprechpartner und Telefonnummern mit folgendem Mindestumfang: die erbrachten Leistungen müssen in Bezug auf die leistungsgegenständliche Tonnage ein ähnliches Volumen (mindestens jedoch 75 % der Tonnage) aufweisen, über mindestens 3 Jahre erbracht worden sein und aus den letzten 10 Jahren stammen, wobei einzelne Referenzen in Summe betrachtet werden können, wenn die entsprechenden Aufträge zeitgleich erbracht worden sind. Und. — Angabe von Referenzen über den Einsatz eines Behälteridentifikationssystems mindestens zu Abrechnungszwecken mit dem Auftraggeber im Rahmen der haushaltsnahen behältergestützten Abfuhr von Rest- und/oder Bioabfall gem. Formblatt C möglichst mit Angabe der Ansprechpartner und Telefonnummern mit folgendem Mindestumfang: es muss mindestens eine Referenz benannt werden, bei der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Ausschreibung oder innerhalb der vergangenen 3 Jahre ein Behälteridentifikationssystem zum Einsatz kommt/kam. Und. — Angaben zum Realisierungskonzept gemäß Formblatt C. Zur Beurteilung der Fachkunde und Leistungsfähigkeit der Bieter für die Lose 2, 3 und 4 fordert der AG: — Vorlage der Zulassung zum Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 56 KrWG in Bezug auf die ausgeschriebene Abfallart oder eines gleichwertigen Nachweises. Oder. — Vorlage eines branchenbezogenen QM-Zertifizierungsnachweises nach DIN EN ISO 9000-1 einer nach EN 45000 zertifizierten Stelle oder eines gleichwertigen Nachweises und, — Angabe von Referenzen über vergleichbare für kommunale Auftraggeber erbrachte Leistungen zur Sammlung, Beförderung bzw. Verwertung der vertragsgegenständlichen Abfälle gem. Formblatt C möglichst mit Angabe der Ansprechpartner und Telefonnummern mit folgendem Mindestumfang: die erbrachten Leistungen müssen in Bezug auf die leistungsgegenständliche Tonnage ein ähnliches Volumen (mindestens jedoch 75 % der Tonnage) aufweisen, über mindestens 3 Jahre erbracht worden sein und aus den letzten 10 Jahren stammen, wobei einzelne Referenzen in Summe betrachtet werden können, wenn die entsprechenden Aufträge zeitgleich erbracht worden sind und, — Angaben zum Realisierungskonzept gemäß Formblatt C. Zur Beurteilung der Fachkunde und Leistungsfähigkeit der Bieter für das Los 5 fordert der AG: — Angabe von Referenzen über vergleichbare für kommunale Auftraggeber erbrachte Leistungen zur Sammlung und Beförderung von Grünabfällen gem. Formblatt C möglichst mit Angabe der Ansprechpartner und Telefonnummern mit folgendem Mindestumfang: die erbrachten Leistungen müssen in Bezug auf die leistungsgegenständliche Tonnage ein ähnliches Volumen (mindestens jedoch 50 % der Tonnage) aufweisen, über mindestens 3 Jahre erbracht worden sein und aus den letzten 10 Jahren stammen, wobei einzelne Referenzen in Summe betrachtet werden können, wenn die entsprechenden Aufträge zeitgleich erbracht worden sind und, — Angaben zum Realisierungskonzept gemäß Formblatt C. Sofern Sie noch nicht oder nicht über hinreichende Referenzen im Bereich der ausgeschriebenen abfallwirtschaftlichen Leistungen verfügen, können Sie weitere Angaben machen, warum Sie sich/Ihr Unternehmen für ausreichend fachkundig und leistungsfähig für die Erbringung der abgefragten Leistungen halten. Bitte schildern Sie dies ausführlich, da Sie mit Ihren Angaben Ihre Fachkunde nachweisen müssen. Sie können daher auch als Anlage weitere geeignete Unterlagen, Bescheinigungen etc. einreichen. In jedem Fall sollten dann aber die für die Durchführung des Auftrags verantwortlichen Personen über persönliche Referenzen verfügen, die die Referenzen des Bieters zu ergänzen oder zu ersetzen geeignet sind, es sei denn die Fachkunde ergibt sich aus anderen unternehmensbezogenen Angaben zur Fachkunde und Leistungsfähigkeit. Weiter ist vorzulegen: — Urkalkulation in verschlossenem Umschlag.
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Beurteilung der Zuverlässigkeit der Bieter dienen dem Auftraggeber die im Formblatt A enthaltenen Eigenerklärungen. In Zweifelsfällen behält sich der Auftraggeber vor, einzelne Bescheinigungen im Sinne des § 7 Absätze 5, 6 und 7 Vol/A-EG nachzufordern. Im Sinne eines Vorabauszugs sind nachfolgend die verlangten Eigenerklärungen wiedergegeben: Ich/wir erkläre(n) hiermit, — dass der/die den Vergabeunterlagen beigefügte/n Vertrag/Verträge vollständig bei Zuschlagserteilung anerkannt wird und nicht mehr verhandelbar ist/sind, — dass das Vertragsverhältnis durch Zuschlagserteilung zustande kommt und nachträglich durch privatrechtliche Beurkundung nur zu dokumentieren ist, — dass ich/wir die Vergabeunterlagen vollständig erhalten habe(n), — dass meine/unsere Rückfragen mit ausreichender Klarheit beantwortet wurden, — dass mir/uns die Gelegenheit gegeben war, die örtlichen Verhältnisse im Entsorgungsgebiet und die abfallwirtschaftlichen Einrichtungen kennen zu lernen, — dass keiner der in § 6 Abs. 4 VOL/A-EG genannten Ausschlussgründe vorliegt, einem Verstoß gegen die dort genannten Straftatbestände stehen für ausländische Bieter Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten gleich, — dass keiner der in § 6 Abs. 6 VOL/A-EG genannten Ausschlussgründe vorliegt und dass ein ausländischer Bieter sich nicht in Verhältnissen befindet, die nach den Rechtsvorschriften seines Landes mit den Verfahren gemäß § 6 Abs. 6 VOL/A-EG vergleichbar sind, — dass mein/unser Angebot ohne Preisabsprache zustande gekommen ist, — dass ich/wir über die im beiliegenden Vertrag geforderten Versicherungen verfüge/n oder im Falle des Zuschlags diese vor Vertragsbeginn erweitern bzw. neu abschließen werde/n, — dass ich/wir im Falle der Beauftragung eine Sicherheit für die ordnungsgemäße Vertragserfüllung einschließlich Abrechnung, Gewährleistung und Schadensersatz sowie Erstattung von Überzahlungen gemäß den vertraglichen Regelungen stellen und über die Vertragslaufzeit aufrechterhalten werde(n). Die Sicherheit kann erbracht werden durch Übergabe der Bürgschaftserklärung eines in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstituts gemäß beiliegendem Muster (Anlage zu Formblatt A). Die Sicherheit ist spätestens 14 Tage nach Erteilung des Zuschlags im Vergabeverfahren zu leisten. Des Weiteren ist eine Eigenerklärung in Form eines den Vergabeunterlagen beiliegenden Formblatts (Mustererklärung) in Bezug auf die Einhaltung der Regelungen des Landesgesetzes zur Schaffung tariftreuerechtlicher Regelungen (LTTG) mit einzureichen. Bitte reichen Sie, insbesondere zur Prüfung der Unterschriftsberechtigung, einen Nachweis über die Eintragung Ihres Unternehmens in das Handels- bzw. Firmenregister in Kopie ein (nicht älter als 3 Monate). Maßgeblich ist insoweit jeweils der Tag der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Prüfung der finanziellen Leistungsfähigkeit sind die nachfolgend aufgeführten Unterlagen durch den Bieter einzureichen: — Erklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre (für diese Angabe ist möglichst das Formblatt C zu verwenden) und, — Vorlage eines externen Ratingergebnisses (nicht älter als 1 Jahr), — Liegt kein externes Ratingergebnis vor, dann muss der Bieter eine Liste mit allen Banken vorlegen, zu denen Geschäftsbeziehungen bestehen. Solche Banken, gegenüber denen der Bieter Kreditverpflichtungen hat, sind in der Liste besonders kenntlich zu machen, — Von Banken, gegenüber denen der Bieter Kreditverpflichtungen hat, ist ein bankinternes Rating (nicht älter als 1 Jahr) vorzulegen, — Wird nicht von allen Banken, gegenüber denen der Bieter Kreditverpflichtungen hat, ein bankinternes Rating vorgelegt, weil die Bank das bankinterne Rating nicht herausgibt oder ist das bestehende bankinterne Rating nicht aktuelle genug, so ist ersatzweise eine Bankerklärung im Sinne des § 7 Abs. 2 a) VOL/A-EG der betreffenden Bank vorzulegen, in der zusätzlich vermerkt wird, dass dem Bieter ein Ratingergebnis nicht zur Verfügung gestellt wird. Die Bankauskunft muss dem Bieter geordnete finanzielle Verhältnisse bescheinigen. Sofern deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem der Bieter ansässig ist, vorgeschrieben ist, sind zusätzlich die vollständigen Bilanzen der jüngsten drei Geschäftsjahre, für die eine testierte Bilanz zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe vorliegt, beizufügen. Liegt für das jüngste abgelaufene Geschäftsjahr noch keine testierte Bilanz vor, so ist für dieses jüngste abgelaufene Geschäftsjahr zusätzlich zur Vorlage der Bilanzen gem. Satz 1 eine vorläufige Bilanz einzureichen. Liegt auch eine vorläufige Bilanz für das jüngste abgelaufene Geschäftsjahr nicht vor, ist für dieses abgelaufene Geschäftsjahr eine betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) vorzulegen. Ist der Bieter nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem er ansässig ist, nicht zur Veröffentlichung verpflichtet und legt daher die entsprechenden Unterlagen nicht vor, hat er die Gründe anzugeben, warum er zu einer Veröffentlichung nicht verpflichtet ist, — Für den Fall, dass ein Bieter keinerlei Kreditverpflichtungen gegenüber einer Bank hat, hat der Bieter die vollständigen Bilanzen der jüngsten drei Geschäftsjahre, für die eine testierte Bilanz zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe vorliegt, beizufügen. Liegt für das jüngste abgelaufene Geschäftsjahr noch keine testierte Bilanz vor, so ist für dieses jüngste abgelaufene Geschäftsjahr zusätzlich zur Vorlage der Bilanzen gem. Satz 1 eine vorläufige Bilanz einzureichen. Liegt auch eine vorläufige Bilanz für das jüngste abgelaufene Geschäftsjahr nicht vor, ist für dieses abgelaufene Geschäftsjahr eine betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) vorzulegen. Ist der Bieter nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem er ansässig ist, nicht zur Veröffentlichung verpflichtet und legt daher die entsprechenden Unterlagen nicht vor, hat er die Gründe anzugeben, warum er zu einer Veröffentlichung nicht verpflichtet ist.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Weiter werden in dem den Vergabeunterlagen beigefügten Formblatt C folgende Angaben gefordert: — Angaben über sachliche und personelle Ausstattung des Unternehmens, — Angaben zum Realisierungskonzept in Bezug auf die Leistungserbringung bzgl. der ausgeschriebenen Lose.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Offen
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
9.8.2012 - 12:00 Kostenpflichtige Unterlagen: ja Preis: 98,00 EUR Zahlungsbedingungen und -weise: Bitte zahlen Sie 98,00 EUR auf das Konto der Ökon Management GmbH, Kto.-Nr.: 14391606 bei der Volksbank Worms (BLZ: 55390000) unter Angabe des Verwendungszwecks "Einsammlung und Beförderung von kommunalen Abfällen im Landkreis Germersheim" ein. Eine Rechnung mit MwSt.-Ausweis erhalten Sie zusammen mit den Vergabeunterlagen übersandt. Eine Rückerstattung des Geldbetrageserfolgt nicht.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
16.8.2012 - 14:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
bis: 31.12.2012
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 16.8.2012 - 14:30 Ort: Kreisverwaltung Germersheim - Fachbereich 33 (Abfallwirtschaft/Abfallrecht), 17er Straße 1, 76726 Germersheim. Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern im Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 61311162234 Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de/Zugeordnete-Institutionen/Vergabekammer/ Fax: +49 61311162113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Erkennt ein Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er diese spätestens innerhalb von 14 Kalendertagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. §§ 101a und 107 Abs. 3 GWB bleiben unberührt. Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der MItteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
26.6.2012
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