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Ausschreibung - Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen in Traunstein (ID:10293886)

Übersicht
DTAD-ID:
10293886
Region:
83278 Traunstein
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Kategorien:
Dienstleistungen in der Abwasserbeseitigung, Müllentsorgung
CPV-Codes:
Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Kurzbeschreibung:
Betrieb von Wertstoffhöfen im Landkreis Traunstein. Los 1: Betrieb des Wertstoffhofs Traunreut; Los 2: Errichtung und Betrieb des Wertstoffhofs Grassau.
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
23.12.2014
Frist Vergabeunterlagen:
13.02.2015
Frist Angebotsabgabe:
09.03.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Landratsamt Traunstein – Abfallwirtschaft
Papst-Benedikt-XVI.-Platz
83278 Traunstein
Frau Dr. Birgit Seeholzer
Telefon: +49 861580
Fax: +49 861589472
E-Mail: abfallwirtschaft@lra-ts-bayern.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
ia GmbH – Wissensmanagement und Ingenieurleistungen
Lipowskystr. 8
81373 München
Herrn Lipowsky
Telefon: +49 8918917870
Fax: +49 89189178729
E-Mail: hadwiger.roland@landkreis-neumarkt.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
ia GmbH – Wissensmanagement und Ingenieurleistungen
Lipowskystr. 8
81373 München
Herrn Lipowsky
Telefon: +49 8918917870
Fax: +49 89189178729
E-Mail: lipowsky@ia-gmbh.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Betrieb von Wertstoffhöfen im Landkreis Traunstein.
Los 1: Betrieb des Wertstoffhofs Traunreut;
Los 2: Errichtung und Betrieb des Wertstoffhofs Grassau.
Der Landkreis Traunstein beabsichtigt in Erfüllung seiner gesetzlichen Entsorgungsaufgabe, den Betrieb des Wertstoffhofs Traunreut (Los 1) für 3 Jahre sowie die Errichtung und den Betrieb des Wertstoffhofs Grassau (Los 2) für 10 Jahre auszuschreiben.
In Los 1 und Los 2 obliegt dem AN/Bieter
— die Einrichtung und Ausstattung des jeweiligen Wertstoffhofs,
— die Bereitstellung, Verwaltung, Organisation und der übergeordnete Betrieb des Wertstoffhofs inkl. aller Aufwendungen für die Bereitstellung des Wertstoffhofs (regelmäßige Aufwendungen wie Pacht, weitere Mietkosten, verbrauchsabhängige Kosten, Reinigung etc.), Betriebsorganisation, Wahrnehmung der Aufsichtspflichten, Mengenerfassung und Weiterleitung der erfassten Wertstoffe/Abfälle, Erstellung aller erforderlicher Dokumentationen gemäß den gesetzlichen Vorgaben,
— die Gestellung des Betriebs- /Betreuungspersonals, das während der Öffnungszeiten des Wertstoffhofs anwesend sein muss und die ordnungsgemäße Anlieferung der Wertstoffe und Abfälle kontrolliert und überwacht und den Betrieb der Übergabestelle für die Elektroaltgeräte (gemäß ElektroG) zuständig ist,
— die Gestellung von Sammelbehältern für Abfälle und Wertstoffe, die in der Verantwortung des AN gesammelt werde. Diese ist nicht Bestandteil des Angebots und ist vom AN in Eigenregie zu organisieren.
An den Wertstoffhöfen sind folgende Abfall- und Wertstofffraktionen vom AN/Bieter in dessen eigener Verantwortung anzunehmen:
— Sperrmüll inkl. Altholz A-IV;
— Altholz A-I bis A-III;
— Altreifen;
— Altfett;
— Festgebundene Asbestzementabfälle;
An den Wertstoffhöfen sind folgende Abfall- und Wertstofffraktionen vom AN/Bieter für beauftragte Dritte des AG anzunehmen:
— Alttextilien inkl. Altschuhe;
— Altmetall (inkl. NE-Metalle und Kabel);
— Bauschutt (inkl. Flachglas);
— Elektro- und Elektronikaltgeräte;
— Holziges und nichtholziges Grüngut;
— Verpackungen der dualen Systeme;
— Altpapier;
— NVP-Kunststoffe;
— Sonstige Fraktionen, inkl. Gerätebatterien, CDs und Tonerkartuschen;
Die Ausschreibung erfolgt gemäß den Bestimmungen der Vertragsordnung für Leistungen – ausgenommen Bauleistungen – VOL 2009: Teil A und B.

CPV-Codes: 90500000

Erfüllungsort:
Traunreut und Grassau.
Nuts-Code: DE21M

Lose:
Los-Nr: 1
Bezeichnung: Betrieb von Wertstoffhöfen im Landkreis Traunstein

Kurze Beschreibung
Los 1: Betrieb des Wertstoffhofs Traunreut.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
90500000

Menge oder Umfang
Der Landkreis Traunstein beabsichtigt in Erfüllung seiner gesetzlichen Entsorgungsaufgabe, den Betrieb des Wertstoffhofs Traunreut (Los 1) für 3 Jahre sowie die Errichtung und den Betrieb des Wertstoffhofs Grassau (Los 2) für 10 Jahre auszuschreiben.In Los 1 und Los 2 obliegt dem AN/Bieter— die Einrichtung und Ausstattung des jeweiligen Wertstoffhofs,— die Bereitstellung, Verwaltung, Organisation und der übergeordnete Betrieb des Wertstoffhofs inkl. aller Aufwendungen für die Bereitstellung des Wertstoffhofs (regelmäßige Aufwendungen wie Pacht, weitere Mietkosten, verbrauchsabhängige Kosten, Reinigung etc.), Betriebsorganisation, Wahrnehmung der Aufsichtspflichten, Mengenerfassung und Weiterleitung der erfassten Wertstoffe/Abfälle, Erstellung aller erforderlicher Dokumentationen gemäß den gesetzlichen Vorgaben,— die Gestellung des Betriebs- /Betreuungspersonals, das während der Öffnungszeiten des Wertstoffhofs anwesend sein muss und die ordnungsgemäße Anlieferung der Wertstoffe und Abfälle kontrolliert und überwacht und den Betrieb der Übergabestelle für die Elektroaltgeräte (gemäß ElektroG) zuständig ist,— die Gestellung von Sammelbehältern für Abfälle und Wertstoffe, die in der Verantwortung des AN gesammelt werde. Diese ist nicht Bestandteil des Angebots und ist vom AN in Eigenregie zu organisieren.An den Wertstoffhöfen sind folgende Abfall- und Wertstofffraktionen vom AN/Bieter in dessen eigener Verantwortung anzunehmen:— Sperrmüll inkl. Altholz A-IV;— Altholz A-I bis A-III;— Altreifen;— Altfett;— Festgebundene Asbestzementabfälle;An den Wertstoffhöfen sind folgende Abfall- und Wertstofffraktionen vom AN/Bieter für beauftragte Dritte des AG anzunehmen:— Alttextilien inkl. Altschuhe;— Altmetall (inkl. NE-Metalle und Kabel);— Bauschutt (inkl. Flachglas);— Elektro- und Elektronikaltgeräte;— Holziges und nichtholziges Grüngut;— Verpackungen der dualen Systeme;— Altpapier;— NVP-Kunststoffe;— Sonstige Fraktionen, inkl. Gerätebatterien, CDs und Tonerkartuschen;Die Ausschreibung erfolgt gemäß den Bestimmungen der Vertragsordnung für Leistungen – ausgenommen Bauleistungen – VOL 2009: Teil A und B.


Los-Nr: 2
Bezeichnung: Betrieb von Wertstoffhöfen im Landkreis Traunstein

Kurze Beschreibung
Los 2: Errichtung und Betrieb des Wertstoffhofs Grassau.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
90500000

Menge oder Umfang
Der Landkreis Traunstein beabsichtigt in Erfüllung seiner gesetzlichen Entsorgungsaufgabe, den Betrieb des Wertstoffhofs Traunreut (Los 1) für 3 Jahre sowie die Errichtung und den Betrieb des Wertstoffhofs Grassau (Los 2) für 10 Jahreauszuschreiben.In Los 1 und Los 2 obliegt dem AN/Bieter— die Einrichtung und Ausstattung des jeweiligen Wertstoffhofs,— die Bereitstellung, Verwaltung, Organisation und der übergeordnete Betrieb des Wertstoffhofs inkl. aller Aufwendungen für die Bereitstellung des Wertstoffhofs (regelmäßige Aufwendungen wie Pacht, weitere Mietkosten, verbrauchsabhängige Kosten, Reinigung etc.), Betriebsorganisation, Wahrnehmung der Aufsichtspflichten, Mengenerfassung und Weiterleitung der erfassten Wertstoffe/Abfälle, Erstellung aller erforderlicher Dokumentationen gemäß den gesetzlichen Vorgaben,— die Gestellung des Betriebs- /Betreuungspersonals, das während der Öffnungszeiten des Wertstoffhofs anwesend sein muss und die ordnungsgemäße Anlieferung der Wertstoffe und Abfälle kontrolliert und überwacht und den Betrieb der Übergabestelle für die Elektroaltgeräte (gemäß ElektroG) zuständig ist,— die Gestellung von Sammelbehältern für Abfälle und Wertstoffe, die in der Verantwortung des AN gesammelt werde. Diese ist nicht Bestandteil des Angebots und ist vom AN in Eigenregie zu organisieren.Im Los 2 obliegt dem AN/Bieter zusätzlich— Die Errichtung bzw. die Bereitstellung der baulichen Einrichtungen des Wertstoffhofs GrassauAn den Wertstoffhöfen sind folgende Abfall- und Wertstofffraktionen vom AN/Bieter in dessen eigener Verantwortung anzunehmen:— Sperrmüll inkl. Altholz A-IV;— Altholz A-I bis A-III;— Altreifen;— Altfett;— Festgebundene Asbestzementabfälle;An den Wertstoffhöfen sind folgende Abfall- und Wertstofffraktionen vom AN/Bieter für beauftragte Dritte des AG anzunehmen:— Alttextilien inkl. Altschuhe;— Altmetall (inkl. NE-Metalle und Kabel);— Bauschutt (inkl. Flachglas);— Elektro- und Elektronikaltgeräte;— Holziges und nichtholziges Grüngut;— Verpackungen der dualen Systeme;— Altpapier;— NVP-Kunststoffe;— Sonstige Fraktionen, inkl. Gerätebatterien, CDs und Tonerkartuschen;Die Ausschreibung erfolgt gemäß den Bestimmungen der Vertragsordnung für Leistungen - ausgenommen Bauleistungen – VOL 2009: Teil A und B.


Zusätzliche Angaben zu den Losen
Die ausgeschriebenen Leistungen im Los 2 (Errichtung des Wertstoffhofs) sind bis zum 30.6.2016 zu erbringen.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
436728-2014

Aktenzeichen:
20773 TS / Betrieb WSH

Vergabeunterlagen:
Preis: 18 EUR
Für die Vervielfältigung und Zustellung der Vertragsunterlagen wird eine Gebühr in Höhe von 18,- EUR als Vorauszahlung erhoben. Dem Antrag ist eine Kopie des Überweisungsträgers beizulegen.
Vermerk: Ausschreibung 20773 TS / Betrieb WSH
Kontoverbindung:
— Kontoinhaber: ia GmbH – Wissensmanagement und Ingenieurleistungen;
— Bank: Commerzbank München
— Konto-Nr.: 25 50 002
— BLZ: 700 400 41
— IBAN: DE97 7004 0041 0255 0002 00
— SWIFT-BIC: COBADEFFXXX.
Die in Ziffer III.2.1 bis III.2.3 genannten Unterlagen sollen vollständig eingereicht werden. Stellt der Auftraggeber im Rahmen der Prüfung des Angebots fest, dass bestimmte Unterlagen fehlen, so kann er diese unter Setzung einer Nachfrist vom Bewerber anfordern. Reicht der Bewerber die geforderten Unterlagen nicht innerhalb der gesetzten Nachfrist ein, so wird das Angebot nicht berücksichtigt.
Die Vergabeunterlagen sind vom Interessenten unverzüglich nach Erhalt genau durchzusehen, insbesondere auf möglicherweise fehlende Seiten.
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Interessenten Fehler, Unstimmigkeiten oder Unklarheiten, so hat er die Vergabestelle unverzüglich und möglichst frühzeitig schriftlich, per E-Mail oder per Telefax unter genauer Benennung der Unklarheiten darauf hinzuweisen.
Die Antworten der Vergabestelle auf Anfragen werden allen Bietern – soweit zweckdienlich – in Form von Bieterinformationen per Telefax übermittelt. Sollten die Bieter bei Abforderung der Vergabeunterlagen noch keine Telefax-Nr. der für die Angebotsbearbeitung zuständigen Stelle angegeben haben, sollte dies im eigenen Interesse unverzüglich nachgeholt werden. Den Bieterinformationen wird jeweils ein Empfangsbekenntnis beigefügt sein. Dieses ist unverzüglich vom Bieter zu unterzeichnen und an die angegebene Anschrift bzw. Telefax-Nr. zurückzusenden.
Die Vergabeunterlagen sind im Original vollständig und dokumentenecht auszufüllen.
Änderungen des Bieters an seinen Eintragungen müssen eindeutig und zweifelsfrei sein.
Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Der Auftragnehmer steht dafür ein, dass er vor Abgabe des Angebotes die örtlichen Verhältnisse genau überprüft und sich durch Einsicht in die Vergabeunterlagen über die Durchführung der Leistungen sowie Einhaltung der technischen und rechtlichen Vorschriften Klarheit verschafft hat.
Mehrkosten, die dem Auftragnehmer dadurch entstehen, dass er die Unterlagen sowie die örtlichen Gegebenheiten ggf. durch Befragung des AG nicht ausreichend berücksichtigt hat, werden bei Auftragserteilung nicht anerkannt.
Im Zeitraum zwischen dem 22.12.2014 und dem 6.1.2015 ist die Vergabestelle nicht besetzt. In diesem Zeitraum sind keine Anforderungen oder Bieterfragen möglich. Die Angebotsfrist wurde aus diesem Grund entsprechend verlängert.
Weiteres siehe Vergabeunterlagen.

Termine & Fristen
Unterlagen:
13.02.2015

Angebotsfrist:
09.03.2015 - 10:30 Uhr

Ausführungsfrist:
01.09.2015 - 31.08.2018

Bindefrist:
22.05.2015

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Der AN ist verpflichtet, innerhalb von 14 Tagen nach Zuschlagserteilung dem AG eine Bankbürgschaft über 3 % der beauftragten Leistung (inkl. Mehrwertsteuer) vorzulegen. Diese Höhe bemisst sich nach der Summe der Gesamtwertungspreise über die Vertragslaufzeit i. S. v. Ziff. 2 Abs. 2 (Teil C) dieser Vertragsbedingungen. Die Sicherheit für die Vertragserfüllung erstreckt sich auf die Erfüllung sämtlicher bis zur Abnahme entstandenen Verpflichtungen aus dem Vertrag, insbesondere Ansprüche auf Vertragsstrafe, Verzugsschadensersatz, ungerechtfertigte Bereicherung, Schadensersatz statt der Leistung, vertragliche Rückgriffsansprüche oder Ansprüche aus sonstigen Gründen einschließlich deliktischer Ansprüche sowie sämtliche, auch künftige Ansprüche nach Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Weiter umfasst sind
— gesetzliche Regressansprüche des AG gegen den AN im Falle der Inanspruchnahme des AG;
— Ansprüche nach § 14 Arbeitnehmer-Entsendegesetz durch Arbeitnehmer des AN oder durch Arbeitnehmer eines in der Nachunternehmerkette enthaltenen Nachunternehmers auf Zahlung des Mindestlohns oder wegen bezahlten Urlaubs;
— Ansprüche nach § 28e Abs. 3a SGB IV durch deutsche Sozialversicherungsträger, deren Einzugsstellen oder zuständige Stellen eines anderen EWR-Staates oder Drittstaates wegen ausstehender Beiträge;
— Ansprüche nach §150 Abs. 3 SGB VII, ZVB 28e Abs. 3a SGB IV durch deutsche Berufsgenossenschaften oder zuständige Stellen eines anderen EWR-Staates oder Drittstaates wegen ausstehender Unfallversicherungsbeiträge;
— etwaige Regressansprüche des AG wegen gegen ihn verhängten Bußgeldern aufgrund illegaler Beschäftigung von Arbeitnehmern;
— Rückerstattungsansprüche des AG wegen Überzahlungen einschließlich Zinsen;
— Schadensersatzansprüche wegen Pflichtverletzungen gemäß § 241 BGB.
Im Übrigen gilt § 18 VOL/B.
Weitere siehe Vergabeunterlagen.

Zahlung:
Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr.
Für sämtliche vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen und zu erfüllenden Haupt- und Nebenpflichten aus diesem Vertrag erhält der Auftragnehmer vom Auftraggeber ein von der tatsächlich erbrachten Leistung abhängiges Entgelt bzw. gewährt eine Vergütung. Die zu zahlenden Entgelte/Vergütungen werden für jeden Abrechnungsmonat gesondert im Nachhinein der durchgeführten Leistung abgerechnet.
Weiteres siehe Vergabeunterlagen.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Zum Nachweis der Leistungsfähigkeit des Unternehmens werden neben der Angebotserklärung gemäß VOL/A § 6 Abs. 6 EG folgende Unterlagen vom Bieter/der Bietergemeinschaft verlangt. Soweit Leistungen auf Nach- bzw. Subunternehmer übertragen werden, sind vom Bieter für diese vor der Auftragsvergabe die Nachweise für die zu erbringenden Leistungen beizulegen:
Schriftliche Erklärung des AN/Bieters zur Mitgliedschaft des AN in einer Berufsgenossenschaft (siehe Formblatt F06, Teil E der Vergabeunterlagen).
Soweit vorhanden ist der Nachweis des Eintrages im Berufs- oder Handelsregister oder der Gewerbeanmeldung nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Europäischen Gemeinschaft vorzulegen (siehe Formblatt F05, Teil E der Vergabeunterlagen).
Schriftliche Erklärung des AN/Bieters, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde (VOL/A § 6 (6a) EG, siehe Formblatt F05, Teil E der Vergabeunterlagen).
Schriftliche Erklärung des AN/Bieters, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet (VOL/A § 6 (6b) EG; siehe Formblatt F05, Teil E der Vergabeunterlagen).
Schriftliche Erklärung des AN/Bieters, dass er die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterliegen (VOL/A § 6 (6d) EG siehe Formblatt F05, Teil E der Vergabeunterlagen).
Schriftliche Erklärung des AN/Bieters, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (VOL/A § 6 (6c) EG siehe Formblatt F05, Teil E der Vergabeunterlagen) z. B.
— wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB),
— wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a STPO),
— wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO),
— rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten 2 Jahre gegen Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben wegen
—— Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB),
—— Geldwäsche (§ 261 StGB),
—— Bestechung (§ 334 StGB),
—— Vorteilsgewährung (§ 333 StGB),
—— Diebstahl (§ 242 StGB),
—— Unterschlagung (§ 246 StGB),
—— Erpressung (§ 253 StGB),
—— Betrug (§ 263 StGB),
—— Subventionsbetrug (§ 264 StGB),
—— Kreditbetrug (§ 265b StGB),
—— Untreue (§ 266 StGB),
—— Urkundenfälschung (§ 267 StGB),
—— Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB),
—— Delikte im Zusammenhang mit Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB),
—— Wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB),
—— Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB),
—— Brandstiftung (§ 306 StGB),
—— Baugefährdung (§ 319 StGB),
—— Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§ 324, 324a StGB),
—— unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (§ 326 StGB), die mit Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde.
Schriftliche Erklärung des AN/Bieters (siehe Formblatt F05, Teil E der Vergabeunterlagen), dass er in den letzten 2 Jahren nicht gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
oder
§ 21 Arbeitnehmerentsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
Einem Verstoß gegen die vorgenannten Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten (siehe Formblatt F05, Teil E der Vergabeunterlagen).
Ab einer Auftragssumme von 30 000 EUR wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern (siehe Formblatt F05, Teil E der Vergabeunterlagen).
Kann ein Unternehmen aus stichhaltigem Grund die oben genannten bzw. nachfolgend aufgeführten Nachweise nicht erbringen, so kann es gemäß VOL/A §7 EG (5) seine Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, vom AG für geeignet erachtete Belege nachweisen.
Der AG behält sich vor, vor Auftragsvergabe die Unternehmen zu besichtigen und die vorgelegten Nachweise zu prüfen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Zum Nachweis der Leistungsfähigkeit des Unternehmens werden neben der Angebotserklärung gemäß VOL/A § 7 EG folgende Unterlagen vom Bieter/der Bietergemeinschaft verlangt. Soweit Leistungen auf Nach- bzw. Subunternehmer übertragen werden, sind vom Bieter für diese vor der Auftragsvergabe die Nachweise für die zu erbringenden Leistungen beizulegen:
Schriftliche Erklärung des AN/Bieters, dass er die in Deutschland geltenden Mindestlöhne für die Entsorgungswirtschaft an seine Beschäftigten und ggf. Leiharbeitskräfte bezahlt (siehe Formblatt F06, Teil E der Vergabeunterlagen).
Schriftliche Erklärung des AN/Bieters über den Umsatz des Unternehmens in den letzten abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen (siehe Formblatt F05, Teil E der Vergabeunterlagen).

Technische Leistungsfähigkeit
Zum Nachweis der Leistungsfähigkeit des Unternehmens werden neben der Angebotserklärung gemäß VOL/A § 7 EG folgende Unterlagen vom Bieter/der Bietergemeinschaft verlangt. Soweit Leistungen auf Nach- bzw. Subunternehmer übertragen werden, sind vom Bieter für diese vor der Auftragsvergabe die Nachweise für die zu erbringenden Leistungen beizulegen:
Schriftliche Erklärung des AN/Bieters, dass er die für die Durchführung der in der Leistungsbeschreibung dargestellten Dienstleistung die geltenden gesetzlichen und technischen Richtlinien in der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gültigen Fassung beachtet und einhält sowie die hierfür erforderlichen Genehmigungen besitzt (Formblatt F06, Teil E der Vergabeunterlagen).
Schriftliche Erklärung des AN/Bieters, dass für den Betrieb von Wertstoffhöfen und den Transport von Wertstoffen und Abfällen vor Beginn der Leistungserbringung die Vorlage der Kopie(n) der Zulassung(en) als Entsorgungsfachbetrieb für die zu erbringende(n) Dienstleistung(en) oder vergleichbaren Qualifizierungen vorzulegen ist (siehe auch Formblatt F06, Teil E der Vergabeunterlagen).
Schriftliche Erklärung des AN/Bieters, dass er für den Transport von Wertstoffen und Abfällen ausschließlich umweltfreundliche Fahrzeuge einsetzt, die mindestens die Euro 5 Norm einhalten (Formblatt F06, Teil E der Vergabeunterlagen).
Firmendarstellung der/des Unternehmens mit Angaben über Größe, Mitarbeiteranzahl, die zur Verfügung stehende technische Ausrüstung für die Abwicklung der zu vergebenden Leistung und Konzernzugehörigkeit.
Detaillierte Beschreibungen und schlüssige Darstellung der Durchführung der ausgeschriebenen Leistung (vgl. Leistungsbeschreibungen) zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit. Insbesondere ist hierbei auf folgende Punkte einzugehen:
a) Durchführung des Betriebs eines Wertstoffhofs für jedes bebotene Los
b) Transport von Wertstoffen und Abfällen, die in der Verantwortung des AN angenommen werden, für jedes bebotene Los
Angabe der Anzahl der Personen / Beschäftigten, die speziell für die Leistungsausführung erforderlich sind bzw. eingesetzt werden sowie Angabe der Anzahl an Fahrzeugen (inkl. Ersatzfahrzeuge), die für die Leistungsausführung für jedes bebotene Los eingesetzt werden.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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