DTAD

Ausschreibung - Dienstleistungen in Verbindung mit Software in Darmstadt (ID:4993055)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen in Verbindung mit Software
DTAD-ID:
4993055
Region:
64283 Darmstadt
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
13.04.2010
Frist Angebotsabgabe:
30.04.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ja
Kategorien:
Software, Computer, -anlagen, Zubehör, Softwareprogrammierung, -beratung
CPV-Codes:
Bereitstellung von Software , Dienstleistungen in Verbindung mit Software , Entwicklung von kundenspezifischer Software , Programmierung von Anwendersoftware , Software-Implementierung , Software-Wartung und -Reparatur , Verwaltungssoftwarepaket
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Ja
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  106840-2010

BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N) ekom21 - Kommunales Gebietsrechenzentrum Hessen Carlo-Mierendorff-Straße 11 z. H. Projektb?ro"ewo21" 35398 Gießen DEUTSCHLAND E-Mail:
posteingang-ewo21@ekom21.de Fax +49 561204-2911 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.ekom21.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: ekom21 - Kommunales Gebietsrechenzentrum Hessen Carlo-Mierendorff-Straße 11 z. H. Projektb?ro"ewo21" 35398 Gießen DEUTSCHLAND
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN) Einrichtung des öffentlichen Rechts Sonstiges Datenverarbeitung, Informationstechnologie- und Kommunikation Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber Ja
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber Ewo21 - EU/02/10.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie:
Nr. 7 NUTS-Code DE
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Beschaffung einer Softwarelösung im Einwohnerwesen (Einwohnermelderegister einschließlich Wählerverzeichnis, Pass- und Personalausweisbearbeitung) einschließlich deren Implementierung, Überlassung und Einführung (Installation, Test und Integration, Bestandsdatenmigration, Schulung) und Pflege sowie weiterer, damit im Zusammenhang stehender Dienstleistungen. Von ekom21 angestrebt und mit ausgeschrieben ist ferner der Abschluss eines Partnerschaftsvertrags mit dem späteren Auftragnehmer über gemeinsame Aktivitäten und Entwicklungen im Segment des Einwohnerwesens. Die ekom21 - Kommunales Gebietsrechenzentrum Hessen (ekom21) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach dem Hessischen Datenverarbeitungsverbundgesetz (DV-VerbundG) auf die die für Zweckverbände geltenden Vorschriften des Gesetzes über die Kommunale Gemeinschaftsarbeit in Hessen (KGG) Anwendung finden. Für ihre Verbandsmitglieder und weitere Kunden, die Landkreise, Städte und Gemeinden im Bundesland Hessen sowie sonstige öffentliche Einrichtungen und das Land Hessen erbringt die ekom21 moderne Informations- und Kommunikationsdienstleistungen (IuK) aller Art sowie, weitere damit im Zusammenhang stehende Leistungen (Staatsanzeiger für das Land Hessen, Ausgabe Nr. 1-2/2008, S.100ff.). Die von ekom21 betriebenen zeit- und ausfallkritischen IT-Systeme sind wesentliche Grundlage für das Geschäft ihrer Verbandsmitglieder und Kunden (zusammen "Bedarfsträger" genannt). Neben ekom21 selbst sollen auch ihre Bedarfsträger an den hier ausgeschriebenen Leistungen partizipieren und ohne Durchführung eines weiteren förmlichen Vergabeverfahrens als mögliche Nutzer Leistungen aus dem zu vergebenden Auftrag in Anspruch nehmen können, wobei die Auftragsdurchführung im Außenverhältnis über die ekom21 erfolgen soll. Aktuell betreibt die ekom21 im Einwohnerwesen für die Melde-, Pass- und Personalausweisbeh?rden ihrer Bedarfsträger das zentrale Großrechner-Verfahren EWO-Pamela und bedient damit derzeit 386 Meldeämter mit Daten von insgesamt ca. 5 400 000 Einwohnern, wobei perspektivisch weitere Bedarfsträger hinzugewonnen werden sollen. Wegen der Umstellung des Rechenzentrumsbetriebes auf Serverfarmen soll die derzeit eingesetzte Eigenentwicklung durch eine weiterentwickelte, dem aktuellen Stand der Technik entsprechende und integrierte Softwarelösung für den Bereich des Einwohnerwesens fortgeführt werden. Die gesuchte IT-Lösung soll eine wichtige Basis für eGovernment bilden. Sie muss daher zukunftsfähig und so gestaltet sein, dass - je nach Bedarf - weitere Leistungsmerkmale einfach und flexibel ergänzt werden können, um die sich stetig ändernden Bedürfnisse und Anforderungen der ekom21 und ihrer Bedarfsträger auch langfristig abbilden zu können. Vornehmliches Ziel ist es, eine auf Dienste- und Geschäftsprozess-Ebene flexibel steuer- und ?nderbare moderne, Service orientierte System-Architektur mit gr??tm?glicher Performance bei signifikanter Reduzierung der Kosten im Einwohnerwesen zu erhalten. Grundvoraussetzung hierfür ist die nahtlose Integration der gesuchten IT-Lösung in die bestehenden IT-Basissysteme der ekom21 und ihrer Bedarfsträger. Die im Einwohnerwesen eingesetzten IT-Lösungen sind als besonders ausfall- und sicherheitskritisch zu bewerten. Die anzubietende IT-Lösung soll daher auf anerkannten Industriestandards und Technologien basieren und die für Softwareentwicklung gängigen Qualitätskriterien und Standards erfüllen. Komplexe und kostentr?chtige Schnittstellen sind möglichst zu vermeiden. Der Auftragnehmer hat darüber hinaus die kundenspezifische Anpassungen, Implementierung und Generierung einer Softwarelösung zur Bearbeitung aller im Bereich einer Meldebehörde anfallenden Tätigkeiten anzubieten. Die gesuchte IT-Lösung soll den Bedarfstr?gern überwiegend zentral im Rechenzentrum, alternativ auch über autonome Vor-Ort Lösungen angeboten werden können. Die geforderte IT-Lösung muss daher in einem Rechenzentrum gemeinsam für mehrere Meldebeh?rden wirtschaftlich und performant betrieben werden können. Unter der Voraussetzungen einer entsprechenden Sicherung der jeweiligen Bereiche ist dementsprechend die Mandantenfähigkeit mit einer zentralen Datenhaltung aller Mandanten in einer Datenbank von herausragender Bedeutung. Von besonderer Bedeutung ist daneben auch die (Zugangssicherheit). Aktualisierungen der Anwendungslogik sollen grundsätzlich nicht zur Neuinstallation ggf. erforderlicher Client-Software beim Bedarfsträger f?hren. Die anzubietende Softwarelösung soll internetf?hig sein. Vom späteren Auftragnehmer ist zu gewährleisten, dass eine Ablösung der Eigenentwicklung EWO-Pamela und Einführung der neuen IT-Lösung einschließlich aller erforderlichen Komponenten im Wirkbetrieb bei allen angeschlossenen Bedarfstr?gern bis zum 31.12.2013 realisiert wird. Die ausgeschriebenen Leistungen stellen keine typische Rahmenvereinbarung im vergaberechtlichen Sinn dar. Auch nach Fertigstellung, Abschluss der Installationen und Anpassungen der IT-Lösung sind kontinuierliche Pflegeleistungen und Zusatzleistungen des späteren Auftragnehmers erforderlich, wobei ein Wechsel der IT-Lösung innerhalb der grundsätzlich zulässigen Laufzeit von Rahmenvereinbarungen wirtschaftlich nicht sinnvoll ist und allenfalls aus wichtigem Grund in Betracht kommt. Jedenfalls ist eine die grundsätzlich zulässige Laufzeit von Rahmenvereinbarungen übersteigende Vertragslaufzeit auch für die angestrebte Kooperation wirtschaftlich notwendig. Eine Software im kommunalen Umfeld wird üblicherweise sehr langfristig (mindestens ca. 7-10 Jahre) verwendet, weil sich erst dann eine Amortisation der Investitionen einstellt. Der zu vergebende Auftrag umfasst daher auch die kontinuierliche Weiterentwicklung und Pflege der angebotenen IT-Lösung durch den späteren Auftragnehmer nach den Bedürfnissen der ekom21 und ihrer Bedarfsträger. Die jeweils aktuell geltenden gesetzlichen Anforderungen, insbesondere das für das Land Hessen geltende Melde-, Personalausweis- und Passrecht sowie alle in Hessen geltenden Wahlgesetze und die damit jeweils verbundenen Aufgaben sowie die hierzu ergangenen Rechts- und Verwaltungsvorschriften sind stets vollständig und spätestens mit deren in Kraft treten von der anzubietenden IT-Lösung abzubilden. Ausgerichtet an den dargestellten Zielen und dem identifizierten Erfordernis einer zukünftigen dynamischen (Weiter-)Entwicklung der Softwarelösung wird von ekom21 eine langfristige und nachhaltige strategische Partnerschaft mit dem späteren Auftragnehmer angestrebt. Offen ist derzeit noch die Konzeption, inhaltliche Gestaltung sowie der Rahmen einer derartigen Partnerschaft. Es soll nicht ausgeschlossen werden, dass eine gemeinsame Partnerschaft sich perspektivisch als hoch spezialisierter L?sungspartner im Bereich des Einwohnerwesens platziert. Die abschließende Entscheidung hierüber sowie die genaueren Planungen sind dem eigentlichen Verhandlungsverfahren vorbehalten.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 72260000, 48219300, 72212000, 72230000, 72263000, 72267000, 72268000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Ja
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang Die IT-Lösung soll vor Aufnahme des Wirkbetriebs im Rahmen einer Pilotphase zunächst nur bei ausgewählten Bedarfstr?gern unterschiedlicher Gr??enklassen zum Einsatz kommen. Davon unabhängig muss der Auftragnehmer die Abarbeitung und Aufnahme weiterer Bedarfsträger in den Wirkbetrieb jederzeit auf Anforderung des Auftraggebers gewährleisten. Detaillierte Angaben sind den Verdingungsunterlagen zu entnehmen, die mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die Bieter verschickt werden, die dazu nach Abschluss des Teilnahmeverfahrens ausgewählt wurden.
II.2.2) Optionen Ja Beschreibung der Optionen:
Vereinbarung über die gemeinsame strategische Partnerschaft mit dem späteren Auftragnehmer sowie sukzessive Versorgung der Bedarfsträger mit der ausgeschriebenen IT-Lösung und damit im Zusammenhang stehender Leistungen (siehe dazu auch
Abschnitt II.1.5 und
II.2.1). Detaillierte Angaben sind den Verdingungsunterlagen zu entnehmen, die mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die Bieter verschickt werden, die dazu nach Abschluss des Teilnahmeverfahrens ausgewählt wurden.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG Laufzeit in Tagen:
14 (ab Auftragsvergabe) ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten Die geforderten Sicherheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, die mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die Bieter verschickt werden, die dazu nach Abschluss des Teilnahmeverfahrens ausgewählt wurden.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, die mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die Bieter verschickt werden, die dazu nach Abschluss des Teilnahmeverfahrens ausgewählt wurden.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird Bietergemeinschaften und diesen gleichstehende Bewerbergemeinschaften werden - sofern nicht ausdrücklich anders formuliert - beide als Bewerber bezeichnet und finden im Vergabeverfahren nur Berücksichtigung, wenn. (1) deren sämtliche Mitglieder mit Namen und Anschrift in einer Aufstellung verbunden mit einer detaillierten Übersicht erfasst sind, aus der sich ergibt, welches Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft im Einzelnen für die Erbringung welcher Leistungsbestandteile verantwortlich sein soll und eine Darstellung, aus der sich ergibt, wie die Gemeinschaft ihre Zusammenarbeit im Fall der Zuschlagserteilung organisieren will [Formular F1]; (2) eine Bevollmächtigung eines Vertreters mit dem Teilnahmeantrag vorliegt, der die Bewerber-/Bietergemeinschaft im Namen aller Mitglieder vertritt und sich alle Mitglieder der Gemeinschaft für alle im Zusammenhang mit dem Ausgeschriebenen Auftrag entstehenden Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten [Formular F2]; Die Bevollmächtigung der Bieter-/Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied einzureichen und hat auf eine einzige natürliche Person zu lauten; Erg?nzend müssen alle Mitglieder der Bieter-/Bewerbergemeinschaft jeweils für sich die unter
Abschnitt III.2.1 und III.2.2 genannten Angaben, Unterlagen und Formalitäten mit dem Teilnahmeantrag vorlegen. Die in Abschnitt III.2.3 Ziffer (1) bis (5) geforderten Angaben und Nachweise sind von jedem Mitglied der Bieter-/Bewerbergemeinschaft in Bezug auf die von ihm wahrzunehmenden Aufgaben ebenfalls mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Der Teilnahmeantrag ist durch den bevollmächtigten Vertreter der Bewerber/Bietergemeinschaft zu stellen. Wichtiger Hinweis:
Weitere Hinweise sowie zum Abruf der genannten Formulare siehe die Hinweise in Abschnitt VI.3.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen:
(1) Die Bewerber haben einen aktuellen Handelsregisterauszug oder eine vergleichbare Bescheinigung oder Nachweis des Heimatlandes vorzulegen (jeweils nicht älter als sechs Monate zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags). (2) Eigenerkl?rung, dass keine Ausschlussgr?nde im Sinne des ? 7 Nr. 5 VOL/A
Abschnitt 2 vorliegen [Formular F3]. (3) Eigenerkl?rung, dass Ausschlussgr?nde im Sinne des ? 7a Nr. 2 Abs. 1 VOL/A Abschnitt 2 nicht vorliegen [Formular F4]. (4) Die Bevollmächtigung eines Vertreters, der den Bewerber gegenüber der Vergabestelle und dem Auftraggeber vertritt [Formular F5]; Die Bevollmächtigung hat auf eine einzige natürliche Person zu lauten. (5) Sofern die Vorschriften des Hessischen Datenschutzgesetzes (HDSG) auf den Bewerber keine Anwendung finden, eine Eigenerkl?rung wonach der Bewerber für den Fall der Zuschlagserteilung zusichert die Vorschriften des HDSG und ggf. weitere, für die Auftragsdurchführung relevante Datenschutzbestimmungen in ihrer jeweils gültigen Fassung zu befolgen und einzuhalten, sich der Kontrolle des Hessischen Datenschutzbeauftragten unterwirft (vgl. ? 4 Abs. 3 HDSG) und sich verpflichtet, bei der auftragsgem??en Verarbeitung von personenbezogenen Daten das Datengeheimnis gemäß ? 9 HDSG zu wahren [Formular F6]; (5a) Scientology-Erklärung [Formular F6a]; (6) Für den Fall der Zuschlagserteilung die Bereitschaft des Bewerbers, die von ihm angebotene IT-Lösung nach Maßgabe des jeweils geltenden ekom21 IT-Sicherheitsmanagements mit den IT-Schutzzielen Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit zu erstellen und fortzuentwickeln [Formular F7]. Hinweis: Die ekom21 ist ein nach ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz zertifiziertes Rechenzentrum (BSI-Zertifizierung). Die informationstechnischen Anlagen und Lösungen der ekom21 einschließlich der ausgeschriebenen IT-Lösung müssen entsprechend dieser Vorgaben implementiert und zertifizierungsf?hig sein. Wichtiger Hinweis: Weitere Hinweise sowie zum Abruf der genannten Formulare siehe die Hinweise in Abschnitt VI.3.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen:
(1) Kurze Darstellung des Bewerberunternehmens und ggf. der vorgesehenen Nachunternehmer mit T?tigkeitsschwerpunkten, Position am Markt, Unternehmensorganisation (Standorte inkl. Niederlassungen in Deutschland, Struktur, hierarchischer Aufbau etc) sowie der Angabe, seit wann das Unternehmen bezogen auf die ausgeschriebenen Leistungen im Markt tätig ist. Die Darstellung ist auf maximal 3 Seiten DIN A4 in Schriftgröße 12 zu beschränken (Unternehmensdarstellung, Gewichtungsgrad = 5 %) [Formular F8]. Hinweis: Der Auftraggeber bittet ausdrücklich darum, darüber hinaus von der Übersendung von Unternehmensbrosch?ren und sonstigen allgemeinen Werbemitteln abzusehen. (2) Angaben im Hinblick auf (a) den Gesamtumsatz des Unternehmens und (b) den Umsatz für den ausschreibungsrelevanten Tätigkeitsbereich "Entwicklung und Implementierung von Software", jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Gesch?ftsjahre (Umsatzkennzahlen, Gewichtungsgrad (a) = 2 %; Gewichtungsgrad (b ) = 3 %) [Formular F9]. (3) Jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Gesch?ftsjahre Angaben darüber, wie viele festangestellte Beschäftigte (ohne Auszubildende und umgerechnet auf Vollzeitbesch?ftigte ) für das Unternehmen in Deutschland (a) insgesamt sowie (b) im Bereich der Software-Entwicklung und Pflege, (c) mit entsprechender Erfahrung und Qualifikation im Second-Level-Support, (d) mit vertieften Spezialkenntnissen im den Third-Level-Support beschäftigt sind (Personalkennzahlen, Gewichtungsgrad (a)=1 %, (b)=3 %, (c)=2 %, (d)=2 %) [Formular F10]. (4) Nachweis (nicht älter als sechs Monate zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags) in deutscher Sprache einer marktüblichen Industrie- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren Versicherung mit einer Mindestdeckung in Höhe von 2.500.000,00 EUR je Schadensfall bei doppelter Jahresh?chstleistung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden verbunden mit der Eigenerkl?rung, diese für den Fall der Zuschlagerteilung für die Dauer des ausgeschriebenen Vertrages aufrecht zu erhalten [Formular F11]. (5) Eigenerkl?rung des Bewerbers, für den Fall der Zuschlagerteilung nur Personen bei der späteren Auftragsdurchführung einzusetzen, die in ausreichendem Maße über Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügen [Formular F12]. (6) Eigenerkl?rung zu Nutzungsbeschr?nkungen (Für den Bewerber gelten keine die ausgeschriebene IT-Lösung betreffenden Nutzungsbeschr?nkungen) [Formular F12a]. (7) Bankerkl?rung zum Nachweis der Bonität (nicht älter als sechs Monate zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags) Wichtiger Hinweis: Weitere Hinweise sowie zum Abruf der genannten Formulare siehe die Hinweise in
Abschnitt VI.3.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen:
(1) Aufstellung der wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen in Form einer Referenzliste (Gewichtungsgrad=60 %), die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, mit kurzer Angabe ? des Auftragsgegenstandes (Projektbeschreibung), ? des Auftraggebers, einschließlich eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, ? des Auftragszeitraums und Projektstatus (eigene Arbeiten fertig, in Prozent), ? des Rechnungswertes (ohne Umsatzsteuer), ? der Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter (durchschnittlich und maximal), ? der eingesetzten Systemtechnik und IT-Systeme. Nicht zwingend gefordert ist dabei eine Referenz im Zusammenhang mit der Entwicklung und/oder Pflege einer Einwohnerwesensoftware. Referenzen im Bereich des öffentlichen Meldewesens können jedoch höher bewertet werden. Ein Referenzprojekt kann daher auch zu mehreren der folgenden Leistungskriterien eingereicht werden: (a) Erstellung und Pflege von Software (b) Einführung, Customizing und Anpassung von Software (c) Installation von Software (d) Datenmigrationen auf Basis eines Altbestandes unter Einbeziehung historischer Daten, Installation (e) Erfahrung mit Oracle- und SQL-Server-Datenbanken und Datenmodellen (f) Schulungsleistungen Die Bewerber sollen ihre Rolle in den verschiedenen Projekten so detailliert beschreiben, dass erkennbar wird, welche Leistungen sie selbst durchgeführt haben, bei welchen sie mitgewirkt und welche sie überwacht haben. Bei der Einreichung von mehr als 5 Referenzen erfolgt keine Berücksichtigung der zusätzlichen Referenzen. Ma?gebend sind in einer Gesamtschau die Qualität und Quantität der eingereichten Referenzen, die einen Rückschluss auf die Fachkunde des Bewerbers erlauben müssen. Die Vergabestelle behält sich vor, eine oder mehrere Referenzen zu ?berpr?fen. Ergeben sich bei dieser Prüfung Bedenken hinsichtlich der Qualität der Ausführung, werden bei diesem Bewerber weitere Referenzen überprüft. äußert ein Auftraggeber durchgreifende Vorbehalte bezüglich der Qualität der Ausführung eines Referenzprojekts, wird diese Referenz insgesamt nicht gewertet; ergibt sich, dass Angaben zum Referenzprojekt nicht stimmen, wird der Bewerber vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. (2) Darstellung der implementierten Maßnahmen zum unternehmenseigenen Qualit?ts- und IT-Sicherheitsmanagement des Bewerbers in Bezug auf (a) allgemeine Organisation des Qualit?tsmanagements inkl. IT-Sicherheitsmanagement und (b) Methodenkompetenz bei IT-Projekten- und Projektrisikosteuerung. Der Nachweis kann durch das Beifügen geeigneter Zertifikate über etablierte Qualit?ts- und Projektmanagement Systeme erbracht werden; ansonsten werden aussagekräftige Darstellungen hierzu erwartet (Gewichtungsgrad (a)=6 %, (b)=6 %). (3) Der Bewerber hat den für die gesamte spätere Vertragsabwicklung bis einschließlich zwei Monate nach Aufnahme des Wirkbetriebs in Aussicht genommenen weisungsbefugten Projektleiter sowie seinen Vertreter jeweils unter Angabe seiner Qualifikation, Erfahrung und Verankerung im Unternehmen des Bewerbers zu benennen (Gewichtungsgrad=10 %, Formular F13); Hinweis: Für die angegebenen Personen ist ein steckbrieflicher Lebenslauf (ggf. in anonymisierter aber nach Zuschlagerteilung eindeutig zuordenbarer, ?berpr?fbarer Form) beizufügen. (4) Angaben, ob und gegebenenfalls welche Leistungen an Nachunternehmer vergeben werden sollen; dann sind für den Teilnahmeantrag die in
Abschnitt VI.3 beschriebenen Formalitäten zum Einsatz von Nachunternehmern einzuhalten. (5) Eigenerkl?rung, dass die jeweils von der Bundesdruckerei bereitgestellten Programmmodule für den Bereich der Personaldokumente spätestens mit Aufnahme des Echtbetriebs in die ausgeschriebene Einwohnerwesen-Anwendung funktionsfähig eingebunden werden[Formular F14]. Wichtiger Hinweis: Weitere Hinweise sowie zum Abruf der genannten Formulare siehe die Hinweise in Abschnitt VI.3.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Nein
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart Beschleunigtes Verhandlungsverfahren Die Voraussetzungen ergeben in sachlicher Hinsicht aus ? 3a Nr.1 Abs.5 VOL/A und in zeitlicher Hinsicht aus dem Ausnahmecharakter der aktuellen Wirtschaftslage (siehe dazu:
Mitteilung der EU-Kommission vom 19.12.2008 - IP/08/2040 sowie dem Rundschreiben Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vom 29. Januar 2009, Pakt für Beschäftigung und Stabilität in Deutschland zur Sicherung der Arbeitsplätze, Stärkung der Wachstumskr?fte und Modernisierung des Landes - Beschleunigung von Investitionen durch Vereinfachung der Verfahren zur Vergabe Öffentlicher Liefer- und Dienstleistungsauftr?ge und dem Vergabebeschleunigungserlass 2009 für das Bundesland Hessen vom 18.3.2009 - StAnz 14/2009 S. 831).
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl Höchstzahl 3 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Gehen mehr als die geplante Mindestzahl an Teilnahmeantr?gen ein erfolgt eine Reduzierung des Kreises der Bewerber, die zur Abgabe von Angeboten aufgefordert werden. Nur Bewerber, welche die geforderten Erklärungen und Nachweise anforderungs- und wahrheitsgemäß abgeben, können als zuverlässig und damit geeignet betrachtet werden. Die Auswahl der dann noch verbleibenden Bewerber erfolgt durch Bewertung der unter den Ziffern
III.2.2) und III.2.3) mit einem Gewichtungsgrad versehenen Kriterien. Für die Bewertung werden ausschließlich die eingereichten Angaben und Erklärungen der Bewerber zu den Kriterien berücksichtigt. Pro Kriterium, welches mit einem Gewichtungsgrad versehen ist, werden maximal 5 Bewertungspunkte vergeben und dann mit der angegebenen Prozentzahl gewichtet. Die auf diese Weise maximal erreichbare Gesamtpunktzahl in Höhe von 500 Punkten ist die Summe der gewichteten Punktzahlen aller Kriterien. Ein Bewerber gilt nur dann insgesamt als geeignet bzw. als ausreichend fachkundig und leistungsfähig, wenn er mindestens 300 Punkte der erreichbaren Gesamtpunktzahl erzielt. Verbleiben nach der Bewertung mehr als 3 Bewerber so entscheidet das Los.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber ewo21 - EU/02/10
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge 30.4.2010 - 13:
00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch. ABSCHNITT VI:
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN Es handelt sich bei dem vorliegenden Vergabeverfahren um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Interessierte Unternehmen müssen daher zunächst einen Teilnahmeantrag einreichen, anhand dessen die Eignung der Bewerber geprüft wird. Erst danach werden mehrere, nicht notwendig alle, geeigneten Bieter unter Übersendung der Vergabeunterlagen zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Zu den vom Bewerber im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs und bei seinem Teilnahmeantrag einzuhaltenden Vorgaben ergehen nachstehende wichtige Hinweise:
(1) Anforderungen an den Teilnahmeantrag Der Teilnahmeantrag ist mit allen Nachweisen, Erklärungen, Bescheinigungen, Angaben und sonstigen Unterlagen in schriftlicher Form in 1-facher Ausfertigung (1 Original, 1 Kopie) und in elektronischer Form, allgemein [[als PDF-oder TIFF Datei(en)] auf Datenträger bis zu dem unter
Abschnitt IV.3.4) genanntem Termin bei der unter Abschnitt I.1) angegebene Postadresse in einem verschlossenem, blickdichten Umschlag und unter Verwendung des Kennzeichnungszettels [Formular F15] einzureichen. Der Teilnahmeantrag und die geforderten Erklärungen sind am Ende bzw. den dafür vorgesehenen Stellen vom Verfahrensbevollm?chtigten (siehe Formular F2; / Formular F5)zu unterschreiben und mit Firmenstempel zu versehen. Im Falle von Ungleichheiten zwischen der schriftlichen Version des Teilnahmeantrages und der elektronischen Version ist allein die schriftliche Originalfassung maßgeblich. Jeder Bewerber darf nur einen Teilnahmeantrag einreichen, der einschließlich aller Anlagen in deutscher Sprache abzufassen ist. Der Bewerber hat seinem Teilnahmeantrag eine Gliederung voranzustellen, aus der sich dessen Strukturierung ergibt. Es ist ein Anlagenverzeichnis zu erstellen. Einzelne Abschnitte sind durch Trennbl?tter zu separieren. Von einer festen Heftung/Verbindung ist abzusehen, da die eingerechten Unterlagen gescannt werden. Teilnahmeanträge/Angebote von Unternehmen, die ? unabhängig von ihrer Rechtsform ? im Sinne des ? 15 Aktiengesetz miteinander verbunden sind, gelten als Teilnahmeanträge/Angebote eines Bewerbers und werden sämtlich ausgeschlossen, es sei denn, dass jedes dieser Unternehmen jeweils nachweisen kann, dass sie bei Würdigung aller relevanten rechtlichen und tatsächlichen Umstände des Einzelfalles in einem uneingeschränkten Wettbewerb zueinander stehen. Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein. Die Vergabestelle behält sich vor, unvollständige Teilnahmeanträge, also insbesondere solche, bei denen geforderte Erklärungen und Nachweise nicht oder nicht vollständig vorliegen, vom Verfahren auszuschließen. (2) Nachweise, Bescheinigungen, Erklärungen und Formulare Sind in dieser Bekanntmachung Formulare genannt, die vom Bewerber für seinen Teilnahmeantrag zu verwenden sind, kann das jeweils zutreffende Formular vom Bewerber unter der Internet-Adresse http://www.ekom21.de/3Kundenservice/Ausschreibung/ewo21/index.html (Rubrik Info-Portal / Aktuelle Ausschreibungen / Vergabeverfahren ewo21 - EU/02/10) elektronisch abgerufen werden. Die Formulare sind -bis auf die erforderlichen Eintragungen- unverändert zu verwenden. Im Falle von Abweichungen zwischen den Angaben in der Bekanntmachung und den zum Abruf bereitgestellten Formularen ist allein das letztere maßgeblich. Erklärungen/Formulare, die nicht rechtsverbindlich unterschrieben oder eindeutig ausgef?llt sind, gelten als nicht abgegeben. Fehlende Nachweise, Angaben oder Erklärungen f?hren grundsätzlich zum Ausschluss des Bewerbers vom Vergabeverfahren. Sofern einzelne Nachweise, Angaben oder Erklärungen lediglich unvollständig oder missverständlich sind, behält sich der Auftraggeber vor, den Bewerber unter Beachtung des Grundsatzes der Gleichbehandlung aufzufordern, die Nachweise, Angaben oder Erklärungen zu vervollständigen oder zu erläutern. Werden geforderte Nachweise oder Bescheinigungen in dem betreffenden Land nicht ausgestellt, so können diese durch eine eidesstattliche Erklärung ersetzt werden, die das Unternehmen vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder jeder anderen befugten Behörde des betreffenden Staates abgibt. In den Staaten, in denen es einen derartigen Eid nicht gibt, kann dieser durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden. Die zuständige Behörde oder der Notar hat eine Bescheinigung über die Echtheit der eidesstattlichen oder der feierlichen Erklärung auszustellen. Bestätigungen in einer anderen als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Die geforderten Nachweise und Bescheinigungen müssen dem Teilnahmeantrag -sofern nicht ausdrücklich anders angegeben- nicht im Original beigefügt werden. Die Vorlage von einfachen Kopien ist ausreichend. Die Erklärungen und Eigendarstellungen sind jedoch stets im Original einzureichen. (3) Information und Kommunikation im Teilnahmewettbewerb Die Unternehmen, die sich um den Auftrag bewerben möchten, können Fragen und Hinweise zum Vergabeverfahren ausnahmslos per E-Mail in einer elektronisch weiter verarbeitbaren Form an die in Abschnitt I.1 genannte Stelle richten. Fragen der Bewerber, die der Kontaktstelle nicht bis 8 Werktage vor Ablauf des in Abschnitt IV.3.8 genannten Schlusstermins für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge eingehen, müssen nicht mehr beantwortet werden. Antworten auf Fragen von allgemeinem Interesse sowie Änderungen, Ergänzungen, Konkretisierungen oder sonstige Informationen zum Vergabeverfahren werden ausschließlich unter der Internetadresse http://www.ekom21.de/3Kundenservice/Ausschreibung/ewo21/index.html (Rubrik Info-Portal / Aktuelle Ausschreibungen/ Vergabeverfahren ewo21 - EU/02/10) allgemein verfügbar gemacht. Bewerber werden daher im eigenen Interesse aufgefordert, sich während des Vergabeverfahrens laufend über diese Plattform auf Aktualisierungen zu informieren. Spezifische Fragen, insbesondere personenbezogene und solche die nicht in anonymisierter Form wiedergegeben werden können, werden vertraulich behandelt und nur gegenüber dem Anfragenden beantwortet. (4) Einsatz von Nachunternehmern Der Bewerber ist im Teilnahmewettbewerb noch nicht verpflichtet, Nachunternehmer zu benennen, deren Einsatz er bei der Vertragsdurchf?hrung plant. Der Bewerber darf sich aber die Kapazitäten und Fähigkeiten von Nachunternehmern zu seinen Gunsten im Teilnahmewettbewerb werten lassen. Voraussetzung dafür ist, dass der Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag des Bewerbers im Verzeichnis der (Nach-)Unternehmerleistungen [Formulars F12] benannt ist und darin die vom Nachunternehmer wahrzunehmenden Aufgaben beschrieben sind. Ferner ist Teilnahmeantrag eine verbindliche Eigenerkl?rung beizufügen, wonach der Nachunternehmer seinen Einsatz für die von ihm zu erbringenden Leistungsanteile rechtsverbindlich zusagt [Formular F13]. Darüber hinaus sind mit dem Teilnahmeantrag die Nachweise und Erklärungen im Sinne von Abschnitt III.2.1 und III.2.2 vom Nachunternehmer vorzulegen. Die in Abschnitt III.2.3 in den Ziffern (1) bis (3) genannte Aufstellungen bzw. Darstellungen sind von den vorgesehenen Unterauftragnehmerinnen in Bezug auf die von ihnen wahrzunehmenden Aufgaben ebenfalls mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Hinsichtlich sonstiger Nachunternehmer, d. h. solcher Nachunternehmer, auf deren Kapazitäten sich ein Bewerber nicht bereits in seinem Teilnahmeantrag beruft, sind die entsprechenden Nachweise und Darstellungen der Nachunternehmer im Sinne Abschnitt III.2.1), III.2.2) und III.2.3) sowie eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers, dass dieser seinen Einsatz für die von ihm zu erbringenden Leistungsanteile rechtsverbindlich zusagt im weiteren Verlauf des Vergabeverfahrens auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen, spätestens bis zur Zuschlagserteilung. Kostenfreier Download der Unterlagen auf : http://www.had.de/start.php?showpub=SRZ8GHQEKQLLLYQW. Nachr. HAD-Ref. : 3035/7. Nachr. V-Nr/AKZ : ewo21 - EU/02/10.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude:
Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Bez?glich der Behauptung von Verst??en gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren weist die Vergabestelle rein vorsorglich ausdrücklich auf die den Bewerber/Bieter treffenden R?geobliegenheiten und die Pr?klusionsregelungen gemäß ? 107 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 bis 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) hin. Ein Antrag auf Nachprüfung ist danach unter anderem insbesondere dann unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach ? 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. ? 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. Darüber hinaus sind Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen bei der in
Abschnitt VI.4.3) benannten Stelle zu erhältlich.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude:
Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
8.4.2010
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