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Ausschreibung - Dienstleistungen in Verbindung mit der Agrarproduktion in München (ID:10174628)

Übersicht
DTAD-ID:
10174628
Region:
80333 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Nicht offenes Verfahren
Kategorien:
Dienstleistungen im Bereich Land-, Forstwirtschaft
CPV-Codes:
Dienstleistungen in Verbindung mit der Agrarproduktion
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Betriebsmonitoring, Wissenstransfer, Entwicklung und Erprobung von Beratungstools zum Klimaschutz und zur Effizienzsteigerung in konventionellen und ökologischen Betrieben. Im Rahmen des von der...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
15.11.2014
Frist Angebotsabgabe:
22.12.2014
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Technische Universität München
Arcistraße 21
80333 München

www.tum.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
Lehrstuhl für Ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme
Liesel-Beckmann Straße 2
85354 Freising
Harald Schmid
E-Mail: harald.schmid@wzw.tum.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Lehrstuhl für Ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme
Liesel-Beckmann Straße 2
85354 Freising
Harald Schmid
E-Mail: harald.schmid@wzw.tum.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
Lehrstuhl für Ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme
Liesel-Beckmann Straße 2
85354 Freising
Harald Schmid
E-Mail: harald.schmid@wzw.tum.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Betriebsmonitoring, Wissenstransfer, Entwicklung und Erprobung von Beratungstools zum Klimaschutz und zur Effizienzsteigerung in konventionellen und ökologischen Betrieben.
Im Rahmen des von der Bundesanstalt für Landwirtschaft (BLE) im Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft geförderten Forschungsprojektes „Steigerung der Ressourceneffizienz durch gesamtbetriebliche Optimierung der Pflanzen- und Milchproduktion unter Einbindung von Tierwohlaspekten“ sind in Zusammenarbeit mit 40 ökologischen und 40 konventionellen Pilotbetrieben in vier Agrarregionen der Bundesrepublik Deutschland folgende Leistungen zu erbringen:
a) Betriebsmonitoring in den Pilotbetrieben: Nach definierten und abgestimmten Methoden werden alle für das Forschungsprojekt relevanten Betriebsdaten erfasst. Hierzu zählen die lückenlose Erfassung aller schlagspezifischen Produktionsdaten im Pflanzenbau (Termine, Arbeitsgänge, Betriebsmitteleinsatz, Haupt- und Nebenproduktertrag, Ertragsverwendung) sowie produktionstechnischer Daten zur Milchviehhaltung (Futtereinsatz, Futterqualität, Tierbestände, Bestandsreproduktion, Milchleistung und Milchqualität, Haltungsbedingungen, Medikamenteneinsatz, u. a.). Die Datenerhebung erfolgt für die Vegetationsjahre 2014, 2015 und 2016, z. B. durch die Datenübernahme aus Ackerschlagkarteien und Betriebsleiterinterviews. Die Daten werden auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft und für die Weiterverarbeitung in Computerprogrammen vorbereitet.
b) Entwicklung und Praxiserprobung von Beratungsinstrumenten zur Effizienzsteigerung: Auf der Basis neuer wissenschaftlicher Methoden und Untersuchungsergebnisse aus den Pilotbetrieben werden innovative Beratungsinstrumente zur Energieeffizienz- und Klimaschutzberatung im Pflanzenbau erarbeitet und umfassend getestet. Hierbei werden im Projekt entwickelte Indikatoren, Algorithmen und Ergebnis-Datensätze verwendet, um praxisanwendbare Beratungsmodule (Excel-basierter Energiebilanz-Rechner, Klimaschutz-Beratungstool, Benchmarking-System) zu entwickeln und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die neuen Beratungsinstrumente werden mit einer ökonomischen Bewertung verbunden. Auf der Grundlage von Projektergebnissen werden Beratungsansätze zur Tiergerechtheit und Tiergesundheit in der Milchviehhaltung in den Pilotbetrieben erprobt. Hierbei wird eine Verbindung von Effizienz, Tierwohl- und Umweltaspekten angestrebt. Es werden Zielkonflikte, aber auch Synergieeffekte zwischen diesen Bereichen aufgezeigt und einzelbetrieblich optimale Entwicklungsstrategien abgeleitet.
c) Wissenstransfer und Betriebsberatung in Pilotbetrieben: Die im Forschungsprojekt erarbeiteten Ergebnisse werden für die Betriebsberatung genutzt. In Einzelgesprächen mit allen beteiligten 80 Betrieben werden die Ergebnisse ausgewertet, interpretiert und Schlussfolgerungen zur weiteren betrieblichen Entwicklung gezogen. Es werden Betriebsvergleiche durchgeführt sowie standort- und betriebsbezogene Empfehlungen gegeben, wie die Nachhaltigkeit, sowie die Energieeffizienz, die Nährstoffeffizienz und die Landnutzungseffizienz verbessert werden können bzw. in welchen Bereichen Optimierungspotenziale bestehen. Im Bereich der Milchviehhaltung umfasst die Beratung die Bereiche Tierhaltungssysteme, Tierwohl, Tiergesundheit und Tierarzneimitteleinsatz.
d) Bodenbeprobung auf den Testflächen der Pilotbetriebe: in Absprache mit den Projektpartnern werden im Jahr 2015 und 2016 im Rahmen der zyklischen Datenerhebung die Bodendaten erfasst.
e) Identifizierung und Schließen von Datenlücken: in Absprache mit den Projektpartnern werden identifizierte Datenlücken geschlossen.
f) Ausgeschiedene Betriebe sind (zusammen mit den Projektpartnern) neu zu besetzen und die Grunddatenerhebung durchzuführen.

CPV-Codes: 77110000

Erfüllungsort:
TUM Weihenstephan, 80 landwirtschaftliche Betriebe in 4 Regionen Deutschlands.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Nicht offenes Verfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
390904-2014

Aktenzeichen:
TUM_01/2014

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
22.12.2014

Ausführungsfrist:
01.03.2015 - 31.03.2017

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Die Finanzierung erfolgt aus Drittmitteln im Rahmen eines Forschungsprojektes. Aufgrund der vom Fördermittelgeber vorgegebenen Abrechnungsfristen ist eine vollständige Leistungserbringung bis spätestens 31.3.2017 erforderlich. Für die einzelnen Arbeitspakete und zu erbringenden Leistungen werden verbindliche Termine der Leistungserbringung vereinbart.

Zahlung:
Das Vorhaben wird durch Fördermittel finanziert. Es gelten die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B).

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Mit dem Angebot sind folgende Erklärungen/Unterlagen vorzulegen:
1. Schriftliche Erklärung des Bieters, dass dieser keine schwere Verfehlung begangen hat, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt.
2. Schriftliche Erklärung des Bieters, dass keine Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzuordnen ist, rechtskräftig wegen des Verstoßes gegen eine der folgenden Vorschriften verurteilt worden ist:
a) § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 in Verbindung mit § 8 Abs. 1 Nr. 2, §§ 9 bis 11 des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes,
b) § 129 des Strafgesetzbuches – StGB (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
c) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
d) § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EU oder gegen Haushalte richtet, die von der EU oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
e) § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EU oder gegen Haushalte richtet, die von der EU oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
f) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, § 1 Absatz 2 Nummer 10 des NATO-Truppen-Schutzgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
g) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),
h) § 299 StGB (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr),
i) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EU oder gegen Haushalte richtet, die von der EU oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
3. Schriftliche Erklärung des Bieters, dass kein Verstoß im Sinne von § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz – AEntG und § 16 Mindestarbeitsbedingungengesetz – MiArbG vorliegt; die Einholung eines Registerauszuges bleibt dem Auftraggeber vorbehalten.
4. Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bieters Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. Bei juristischen Personen muss aus dem Register hervorgehen, dass deren Unternehmensgegenstand auch auf die Leistungen des ausgeschriebenen Auftrages ausgerichtet ist.
5. Schriftliche Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde und dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde.
6. Schriftliche Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde.
7. Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft legitimiert ist, diese im Vergabeverfahren und darüber hinaus zu vertreten.
8. Soweit eine Beteiligung als Bieter-/Bietergemeinschaft vorgesehen ist, sind durch jedes Mitglied die unter Ziffer 1 bis 6 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
9. Der Auftraggeber erkennt als Nachweise im jeweils dort geprüften Umfang auch die Eintragung in die allgemein zugängliche Liste der IHK (Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich) und dem Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis für öffentliche Aufträge (ULV) an.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mit dem Angebot sind folgende Erklärungen/Unterlagen vorzulegen:
1. Schriftliche Erklärung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011, 2012, 2013).
2. Schriftliche Erklärung über den Umsatz des Unternehmens mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011, 2012, 2013).
3. Soweit eine Beteiligung als Bieter/Bietergemeinschaft vorgesehen ist, sind für jedes Mitglied die vorgenannten Umsatzerklärungen der letzten 3 Geschäftsjahre vorzulegen.
4. Der Auftraggeber erkennt als Nachweise im jeweils dort geprüften Umfang auch die Eintragung in die allgemein zugängliche Liste der IHK (Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich) und dem Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis für öffentliche Aufträge (ULV) an.

Technische Leistungsfähigkeit
Mit dem Angebot sind folgende Erklärungen/Unterlagen vorzulegen:
1. Referenzliste mit Kurzbeschreibung der wesentlichen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011, 2012, 2013) erbrachten vergleichbaren Leistungen (mindestens 2 und maximal 5 vergleichbare Leistungen) mit Angabe des Rechnungswertes sowie Kontaktdaten zum Auftraggeber (inkl. Tel.-Nr. und/oder E-Mail-Adresse).
2. Schriftliche Erklärung über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011, 2012, 2013) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem wissenschaftlichem und technischem Leitungspersonal.
3. Soweit eine Beteiligung als Bieter/Bietergemeinschaft vorgesehen ist, sind für jedes Mitglied die unter Ziffer 1 und 2 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
4. Der Auftraggeber erkennt als Nachweise im jeweils dort geprüften Umfang auch die Eintragung in die allgemein zugängliche Liste der IHK (Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich) und dem Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis für öffentliche Aufträge (ULV) an.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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