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Ausschreibung - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung in Trier (ID:5191475)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DTAD-ID:
5191475
Region:
54290 Trier
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
11.06.2010
Frist Angebotsabgabe:
13.07.2010
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Tragwerksplanung (Ingenieurleistungen nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI) für den Neubau des Stefan-Andres-Gymnasiums in Schweich mit Neubau einer Mensa für das gesamte Schulzentrum (mit späterer Erweiterung der Mensa zum Generationen- und Kommunikationszentrum). Der Auftraggeber beabsichtigt die nachfolgenden Leistungen zu vergeben: Leistungen der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6 gemäß Anlage 13 zu § 49 Absatz 1 HOAI: — Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung, — Leistungsphase 2: Vorplanung (Projekt- und Planungsvorbereitung), — Leistungsphase 3: Entwurfsplanung (System- und Integrationsplanung), — Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung, — Leistungsphase 5: Ausführungsplanung, — Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe. Besondere Leistungen gemäß Anlage 2 zu § 3 Absatz 3 HOAI: 2.10.7 Objektüberwachung (Bauüberwachung): — nur ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen. Die Leistungen sind bei folgendem Bauvorhaben zu erbringen: Auf dem Schulgelände des Stefan-Andres-Schulzentrums, das derzeit mit der fünfzügigen Realschule Plus für ca. 750 Schüler bebaut ist, soll ein dreizügiges Gymnasium mit Mensa als Neubau für ca. 810 Schüler ergänzt werden. Mensa und Teile des Verwaltungstrakts sollen für beide Schultypen im Synergieeffekt genutzt werden. Im Einzelnen sollen folgende bauliche Maßnahmen abschnittsweise geplant und realisiert werden: 1. Bauabschnitt: — Gymnasium 1. Bauabschnitt ca. 1 904 m² Nutzfläche, geplante Fertigstellung zum Jahresbeginn 2012, — Mensa ca. 508 m² Nutzfläche, geplante Fertigstellung Jahresende 2011, — Lehrerzimmer als Neubau ca. 352 m² Nutzfläche und Verwaltungstrakt im Bestand (Umbau) ca. 36 m² Nutzfläche - in diesem Baubereich ist der Anschluss zwischen Neubau und Bestand (Realschule Plus) herzustellen, geplante Fertigstellung Jahresende 2011. 2. Bauabschnitt: — Gymnasium 2. Bauabschnitt ca. 952 m² Nutzfläche, geplante Fertigstellung zum Schuljahresbeginn 2015/ 2016. 3. Bauabschnitt: — Generationen- und Kommunikationszentrum mit ca. 600 m² Nutzfläche als Erweiterung der Mensa (siehe 1. Bauabschnitt). Zukünftiger Auftraggeber für diesen separaten 3. Bauabschnitt wäre die Stadt Schweich. Der Zeitpunkt der weiteren Beauftragung ist abhängig von der Finanzierungszusage und derzeit noch unklar. Für den Neubau des Gymnasiums gilt Folgendes: Das Raumprogramm enthält insgesamt ca. 3 716 m² Nutzfläche für den Neubau des Gymnasiums in zwei Bauabschnitten. Das förderfähige Raumprogramm des 1. Bauabschnittes setzt sich ungefähr wie folgt zusammen: 6 Unterrichtsräume à 60 m², 2 Ganztagsschulräume à 60 m², 5 naturwissenschaftliche Räume à 80 m², naturwissenschaftliche Vorbereitungs- und Sammlungsfläche insgesamt 200 m², 1 Musikraum à 70 m² mit 1 Materialraum à 20 m², 1 Raum Bildende Kunst à 80 m² mit einem Materialraum à 35 m², 2 Computerlabore à 80 m² mit 1 Nebenraum à 12 m², 1 Aufenthaltsraum à 60 m², 1 Raum Schülervertretung à 20 m², 1 Lehrerzimmer à 240 m², 3 Verwaltungsräume à 12 m², ca. 162 m² überdachte Pausenhalle/Foyer, 2 Teeküchen à ca. 12 m², 1 Arztzimmer à 20 m². Das förderfähige Raumprogramm im 2. Bauabschnitt setzt sich in etwa wie folgt zusammen: 8 Unterrichtsräume à 60 m², 1 Mehrzweckraum à 100 m² mit 1 Materialraum 12 m², 1 Bibliothek à 200 m², 1 Aufenthaltsraum à 60 m², 2 Lehrmittelräume à 20 m², 1 Hausmeisterraum à 20 m². Außerdem soll der Neubau der Mensa im 1. Bauabschnitt mit einer Nutzfläche von ca. 508 m² sowohl den Schülern der bestehenden Realschule Plus als auch den Schülern des zu planenden Gymnasiums zur Verfügung stehen. Im förderfähigen Raumprogramm sind in etwa enthalten: 1 Mensa à 350 m², 1 Ausgabenküche à 30 m², 1 Spülküche à 20 m², 3 Lagerräume insgesamt 10 m², Personalräume insgesamt 10 m². Das oben genannte Generationen- und Kommunikationszentrum soll in einem 3. Bauabschnitt an das Mensagebäude angeschlossen werden, um Bürgersaal, Kücheneinrichtung, WC-Anlagen und Foyer etc. im Synergieeffekt gemeinsam nutzen zu können. Im Raumprogramm sind nach derzeitiger Erkenntnis die folgenden Nutzungen vorgesehen: 1 Bürgersaal mit Bühne à 250 m², 1 Generationstreff à 80 m², 1 Küche mit Theke à 25 m², 1 Kühlraum à 5 m², 1 Lager à 10 m², 3 Gruppenräume Jugendarbeit à 20 m² mit 2 Nebenräumen à 10 m², 1 Büroraum à 20 m², 1 Stuhllager à 50 m² sowie WC-Anlagen und sonstige Nebenräume. CPV: 71327000.
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  170627-2010

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Landkreis Trier-Saarburg, vertreten durch Herrn Landrat Günter Schartz Willy-Brandt-Platz 1 Kontakt: Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Amt 4 - Zentrales Grundstücks- und Gebäudemanagement z. H. Frau Ulrike Stein 54290 Trier DEUTSCHLAND Tel. +49 651715-416 E-Mail: ulrike.stein@trier.de Fax +49 651715-396 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.trier-saarburg.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Allgemeine öffentliche Verwaltung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Tragwerksplanung (Ingenieurleistungen nach Teil 4
Abschnitt 1 HOAI) für
den Neubau des Stefan-Andres-Gymnasiums in Schweich mit Neubau einer Mensa für das gesamte Schulzentrum (mit späterer Erweiterung der Mensa zum Generationen- und Kommunikationszentrum).
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 12 Hauptort der Dienstleistung Schweich. NUTS-Code DEB25
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Der Auftraggeber beabsichtigt die nachfolgenden Leistungen zu vergeben: Leistungen der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6 gemäß Anlage 13 zu § 49 Absatz 1 HOAI: — Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung, — Leistungsphase 2: Vorplanung (Projekt- und Planungsvorbereitung), — Leistungsphase 3: Entwurfsplanung (System- und Integrationsplanung), — Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung, — Leistungsphase 5: Ausführungsplanung, — Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe. Besondere Leistungen gemäß Anlage 2 zu § 3 Absatz 3 HOAI: 2.10.7 Objektüberwachung (Bauüberwachung): — nur ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen. Die Leistungen sind bei folgendem Bauvorhaben zu erbringen: Auf dem Schulgelände des Stefan-Andres-Schulzentrums, das derzeit mit der fünfzügigen Realschule Plus für ca. 750 Schüler bebaut ist, soll ein dreizügiges Gymnasium mit Mensa als Neubau für ca. 810 Schüler ergänzt werden. Mensa und Teile des Verwaltungstrakts sollen für beide Schultypen im Synergieeffekt genutzt werden. Im Einzelnen sollen folgende bauliche Maßnahmen abschnittsweise geplant und realisiert werden: 1. Bauabschnitt: — Gymnasium 1. Bauabschnitt ca. 1 904 m² Nutzfläche, geplante Fertigstellung zum Jahresbeginn 2012, — Mensa ca. 508 m² Nutzfläche, geplante Fertigstellung Jahresende 2011, — Lehrerzimmer als Neubau ca. 352 m² Nutzfläche und Verwaltungstrakt im Bestand (Umbau) ca. 36 m² Nutzfläche - in diesem Baubereich ist der Anschluss zwischen Neubau und Bestand (Realschule Plus) herzustellen, geplante Fertigstellung Jahresende 2011. 2. Bauabschnitt: — Gymnasium 2. Bauabschnitt ca. 952 m² Nutzfläche, geplante Fertigstellung zum Schuljahresbeginn 2015/ 2016. 3. Bauabschnitt: — Generationen- und Kommunikationszentrum mit ca. 600 m² Nutzfläche als Erweiterung der Mensa (siehe 1. Bauabschnitt). Zukünftiger Auftraggeber für diesen separaten 3. Bauabschnitt wäre die Stadt Schweich. Der Zeitpunkt der weiteren Beauftragung ist abhängig von der Finanzierungszusage und derzeit noch unklar. Für den Neubau des Gymnasiums gilt Folgendes: Das Raumprogramm enthält insgesamt ca. 3 716 m² Nutzfläche für den Neubau des Gymnasiums in zwei Bauabschnitten. Das förderfähige Raumprogramm des 1. Bauabschnittes setzt sich ungefähr wie folgt zusammen: 6 Unterrichtsräume à 60 m², 2 Ganztagsschulräume à 60 m², 5 naturwissenschaftliche Räume à 80 m², naturwissenschaftliche Vorbereitungs- und Sammlungsfläche insgesamt 200 m², 1 Musikraum à 70 m² mit 1 Materialraum à 20 m², 1 Raum Bildende Kunst à 80 m² mit einem Materialraum à 35 m², 2 Computerlabore à 80 m² mit 1 Nebenraum à 12 m², 1 Aufenthaltsraum à 60 m², 1 Raum Schülervertretung à 20 m², 1 Lehrerzimmer à 240 m², 3 Verwaltungsräume à 12 m², ca. 162 m² überdachte Pausenhalle/Foyer, 2 Teeküchen à ca. 12 m², 1 Arztzimmer à 20 m². Das förderfähige Raumprogramm im 2. Bauabschnitt setzt sich in etwa wie folgt zusammen: 8 Unterrichtsräume à 60 m², 1 Mehrzweckraum à 100 m² mit 1 Materialraum 12 m², 1 Bibliothek à 200 m², 1 Aufenthaltsraum à 60 m², 2 Lehrmittelräume à 20 m², 1 Hausmeisterraum à 20 m². Außerdem soll der Neubau der Mensa im 1. Bauabschnitt mit einer Nutzfläche von ca. 508 m² sowohl den Schülern der bestehenden Realschule Plus als auch den Schülern des zu planenden Gymnasiums zur Verfügung stehen. Im förderfähigen Raumprogramm sind in etwa enthalten: 1 Mensa à 350 m², 1 Ausgabenküche à 30 m², 1 Spülküche à 20 m², 3 Lagerräume insgesamt 10 m², Personalräume insgesamt 10 m². Das oben genannte Generationen- und Kommunikationszentrum soll in einem 3. Bauabschnitt an das Mensagebäude angeschlossen werden, um Bürgersaal, Kücheneinrichtung, WC-Anlagen und Foyer etc. im Synergieeffekt gemeinsam nutzen zu können. Im Raumprogramm sind nach derzeitiger Erkenntnis die folgenden Nutzungen vorgesehen: 1 Bürgersaal mit Bühne à 250 m², 1 Generationstreff à 80 m², 1 Küche mit Theke à 25 m², 1 Kühlraum à 5 m², 1 Lager à 10 m², 3 Gruppenräume Jugendarbeit à 20 m² mit 2 Nebenräumen à 10 m², 1 Büroraum à 20 m², 1 Stuhllager à 50 m² sowie WC-Anlagen und sonstige Nebenräume.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71327000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Leistungen der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6 gemäß Anlage 13 zu § 49 Absatz 1 HOAI sowie Besondere Leistungen gemäß Anlage 2 zu § 3 Absatz 3 HOAI: 2.10.7 Objektüberwachung (Bauüberwachung): — nur ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen. Die Beauftragung des 1. und 2. Bauabschnittes und der darin zu erbringenden Leistungsphasen erfolgt stufenweise durch den Landkreis Trier-Saarburg. Die Beauftragung des 3. Bauabschnittes steht derzeit unter dem genannten Finanzierungsvorbehalt. Die Beauftragung des 3. Bauabschnittes erfolgt - vorbehaltlich der Finanzierungszusage - stufenweise durch die Stadt Schweich. ohne MwSt. 3 705 552,81 EUR
II.2.2) Optionen
Nein ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 2.500.000 € und für Personenschäden von jeweils mindestens 2 500 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet die Arbeits-/Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat im Auftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für die Ausführung des ausgeschriebenen Projekts als Einzeldeckung zur Verfügung stehen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Ja Eine Unterbeauftragung ist nicht gestattet.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: III.2.1.1) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges oder vergleichbaren Registern des Herkunftslandes des Bewerbers; bei Gesellschaften durch Nachweis der Vertretungsmacht;
III.2.1.2) Nachweis der Unterschriftsberechtigung im Falle einer
Arbeits-/Bietergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters durch die übrigen Mitglieder der Bietergemeinschaft;
III.2.1.3) Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der
freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 4 Absatz 4 VOF;
III.2.1.4) Erklärung des Bewerbers gemäß § 7 Absatz 2 VOF (Auskunft über
wirtschaftliche Verknüpfung mit Unternehmen oder über auftragsbezogene Zusammenarbeit mit Anderen);
III.2.1.5) Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine
Ausschlussgründe nach § 11 Absatz 1 a)-g) VOF oder nach § 11 Absatz 4 VOF vorliegen;
III.2.1.6) Nachweis über die Berechtigung zur Führung der
Berufsbezeichnung „Ingenieur“ gemäß § 23 Absatz 2 VOF oder nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2007 für das Ingenieurbüro oder eine Arbeits-/Bietergemeinschaft;
III.2.1.7) Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften,
Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer III.2.1.6) nachweisen;
III.2.1.8) Wird von § 12 Absatz 3 VOF Gebrauch gemacht, sind für die
Leistungserbringer (andere Unternehmer) die Nachweise nach Ziffer
III.2.1.3) bis III.2.1.7) vorzulegen;
III.2.1.9) Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft hat jedes einzelne
Mitglied die unter den Ziffern III.2.1.1) bis III.2.1.8) geforderten Erklärungen vorzulegen. Der bevollmächtigte Vertreter der Arbeits-/Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen;
III.2.1.10) Werden die Angaben und Erklärungen unter Ziffer III.2.1.1) bis
III.2.1.9) nicht bis zum Schlusstermin gemäß Ziffer IV.3.4) vorgelegt,
führt dies zwingend zum Ausschluss des Bewerbers;
III.2.1.11) Alle Erklärungen und Nachweise nach Ziffer III.2.1.1) bis
III.2.1.9) sind in deutscher Sprache oder in Form einer beglaubigten
Übersetzung vorzulegen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Kriterium - Punktzahl - Gewichtung. A. Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit a. Durchschnittlicher Jahresnettoumsatzerlös aus den letzten drei Geschäftsjahren - Gewichtung 12; Aa) Über 250 000 EUR - Punktzahl 10; Bb) Über 150 000 EUR bis 250 000 EUR einschließlich - Punktzahl 6; cc) Bis 150 000 EUR einschließlich - Punktzahl 3; Dd) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0. b. Anzahl von Führungskräften und/ oder technischen Mitarbeitern - Gewichtung 10; Aa) 4 oder mehr Führungskräfte und/ oder technische Mitarbeiter - Punktzahl 10; Bb) 2-3 Führungskräfte und/ oder technische Mitarbeiter - Punktzahl 6; cc) 1 Führungskraft oder technischer Mitarbeiter - Punktzahl 3; Dd) Kein(e) Führungskraft oder technischer Mitarbeiter - Punktzahl 0; Ee) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0. c. Angestellte Bauleiter mit Namen und Angabe der Qualifikation - Gewichtung 8; Aa) Mehr als 1 Bauleiter - Punktzahl 10; Bb) 1 Bauleiter - Punktzahl 6; cc) Kein Bauleiter - Punktzahl 0; Dd) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0. d. Organisationsschema bzw. Organigramm mit Namen der Führungskräfte, Bauleiter, Mitarbeiter und Angabe der jeweiligen Funktion - Gewichtung 6; Aa) Vollständige Angaben - Punktzahl 5; Bb) Schlüssige Angaben - Punktzahl 5; cc) Unvollständige oder nicht schlüssige Angaben - Punktzahl 0. Sind geforderte Angaben oder Nachweise unvollständig, wird das entsprechende Kriterium mit 0 Punkten gewertet. Fehlen geforderte Angaben oder Nachweise vollständig, führt dies zum Ausschluss der Bewerbung/des Angebots. Wird die in dieser Veröffentlichung vorgegebene Bezifferung oder Reihenfolge vom Bewerber nicht ein-gehalten, führt dies ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung/des Angebots. Für Arbeits-/Bietergemeinschaften gilt Folgendes: Die Angaben zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit A.a.-d. sind für jedes Mitglied der Arbeits-/Bietergemeinschaft getrennt zu machen. Dabei werden die Angaben zum Umsatz (A.a.), zur Anzahl von Führungskräften und technischen Mitarbeitern (A.b.) und zu den angestellten Bauleitern (A.c.) addiert und in der Summe gewertet.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: B. Technische Leistungsfähigkeit. a. Referenzprojekt 1: abgeschlossene Ingenieurleistung bezüglich Neubau/Umbau/Erweiterungsbau eines Schulbauprojektes (Abschluss nach dem 1. Januar 2000); Aa) Art der Schule - Gewichtung 20; Aaa) Neubau - Punktzahl 10; Bbb) Erweiterungsbau - Punktzahl 8; ccc) Umbau - Punktzahl 3; Ddd) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0. Bb) Bauwerkskosten (Kostengruppen 300 und 400) - Gewichtung 19; Aaa) Über 4 000 000 EUR inklusive Mehrwertsteuer - Punktzahl 10; Bbb) Über 2 000 000 EUR bis einschließlich 4 000 000 EUR inklusive Mehrwertsteuer - Punktzahl 6; ccc) Bis einschließlich 2 000 000 EUR inklusive Mehrwertsteuer - Punktzahl 3; Ddd) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0. cc) Umfang der erbrachten Leistung gemäß § 49 Absatz 1 HOAI in Verbindung mit Anlage 13 zu § 49 Absatz 1 HOAI - Gewichtung 18; Aaa) 5 oder 6 Leistungsphasen - Punktzahl 10; Bbb) 3 oder 4 Leistungsphasen - Punktzahl 8; ccc) 1 oder 2 Leistungsphase(n) - Punktzahl 6; Ddd) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0. b. Referenzprojekt 2: abgeschlossene Ingenieurleistung bezüglich Neubau/Umbau/Erweiterungsbau eines sonstigen Gebäudes eines öffentlichen Auftraggebers im Sinne des § 98 GWB (Abschluss nach dem 1. Januar 2000) Aa) Bauwerkskosten (Kostengruppen 300 und 400) - Gewichtung 16; Aaa) Über 4 000 000 EUR inklusive Mehrwertsteuer - Punktzahl 10; Bbb) Über 2 000 000 EUR bis einschließlich 4.000.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer - Punktzahl 6; ccc) Bis einschließlich 2.000.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer - Punktzahl 3; Ddd) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0. Bb) Umfang der erbrachten Leistung gemäß § 49 Absatz 1 HOAI in Verbindung mit Anlage 13 zu § 49 Absatz 1 HOAI - Gewichtung 15; Aaa) 5 oder 6 Leistungsphasen - Punktzahl 10; Bbb) 3 oder 4 Leistungsphasen - Punktzahl 8; ccc) 1 oder 2 Leistungsphase(n) - Punktzahl 6; Ddd) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0. c. Angabe der Bauwerkskosten für das Referenzprojekt 1 in Bezug auf m³ Bruttorauminhalt und m² Nutzfläche - Gewichtung 12; Aa) Beide Werte entsprechen den mittleren Vergleichskennwerten des Baukostenindexes im Jahr der Baufertigstellung oder liegen darunter - Punktzahl 10; Bb) Bei Abweichung eines Wertes nach oben - Punktzahl 5; cc) Bei Abweichung beider Werte nach oben - Punktzahl 1; Dd) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0. d. Vorlage von schriftlichen Referenzauskünften des jeweiligen öffentlichen Auftraggebers zu den oben genannten Referenzprojekten 1 und 2 - Gewichtung 14; Aa) Je eine Referenzauskunft je Projekt mit jeweils positiver Beurteilung, die mindestens folgende Angaben enthält - Punktzahl 10: 1. zur Kosten- und Terminsicherheit, 2. zu den Planungsleistungen, 3. zur Zusammenarbeit des Bewerbers mit den übrigen Planungsbeteiligten, 4. zur Gesamtbeurteilung des Bewerbers Bb) Je eine Referenzauskunft je Projekt mit jeweils positiver Beurteilung, die mindestens zwei der vier vorgenannten Angaben beinhaltet - Punktzahl 6; cc) Eine Referenzauskunft zu einem Projekt mit jeweils positiver Beurteilung, die die vier oben genannten Angaben beinhaltet - Punktzahl 5; Dd) Eine Referenzauskunft zu einem Projekt mit jeweils positiver Beurteilung, die mindestens zwei der vier oben genannten Angaben beinhaltet - Punktzahl 3; Ee) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0. e. Anzahl der bereits betreuten Schulprojekte mit abgeschlossenen Leistungen (mindestens 2 Leistungsphasen, davon jedoch mindestens eine aus den Leistungsphasen 3 - 6 des § 49 Absatz 1 HOAI in Verbindung mit Anlage 13 zu § 49 Absatz 1 HOAI) in der Tragwerksplanung (Abschluss nach dem 1.1.2000) - Gewichtung 17; Aa) 4 oder mehr Schulen - Punktzahl 10; Bb) 3 Schulen - Punktzahl 6; cc) 2 Schulen - Punktzahl 3; Dd) Eine Schule - Punktzahl 1; Ee) Keine Schule - Punktzahl 0; Ff) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0. f. Anzahl der bereits betreuten sonstigen Bauprojekte öffentlicher Auftraggeber mit abgeschlossenen Leistungen (mindestens 2 Leistungsphasen, davon jedoch mindestens eine aus den Leistungsphasen 3 - 6 des § 49 Absatz 1 HOAI in Verbindung mit Anlage 13 zu § 49 Absatz 1 HOAI) in der Tragwerksplanung (Abschluss nach dem 1. Januar 2000) - Gewichtung 13; Aa) 6 oder mehr sonstige Bauprojekte - Punktzahl 10; Bb) 4 oder 5 sonstige Bauprojekte - Punktzahl 6; cc) 2 oder 3 sonstige Bauprojekte - Punktzahl 3; Dd) Ein sonstiges Bauprojekt - Punktzahl 1; Ee) Kein sonstiges Bauprojekt - Punktzahl 0; Ff) Unvollständige Angaben - Punktzahl 0. Die für Buchstabe B. b. und B. f. erforderliche Eigenschaft des „öffentlichen Auftraggebers“ im Sinne des § 98 GWB ist durch den Bewerber/ Bieter zu begründen und nachzuweisen. Bei der Angabe der Bauwerkskosten sind die jeweiligen mittleren Vergleichskennwerte des Baukostenindexes für das Jahr der Baufertigstellung durch den Bewerber/ Bieter anzugeben und nachzuweisen. Bei der Anzahl der bereits betreuten Schulbauprojekte und sonstigen Bauprojekte öffentlicher Auftraggeber (obige Buchstaben e. und f.) dürfen nur solche angegeben werden, bei denen der Bewerber die angegebenen Leistungsphasen gemäß § 49 HOAI selbst erbracht hat. Die erbrachten Leistungsphasen sind für jedes in Buchstabe e. und f. benannte Projekt anzugeben. Den Referenzprojekten 1 und 2 sind jeweils Fotos, Zeichnungen oder Ähnliches zur Darstellung beizufügen; eine gestalterische oder technische Bewertung hiervon erfolgt nicht. Je Projekt ist hierfür maximal eine DIN A3 Seite oder 2 DIN A4 Seiten vorzulegen. Darüber hinaus gehende Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Sind geforderte Angaben oder Nachweise unvollständig, wird das entsprechende Kriterium mit 0 Punkten gewertet. Fehlen geforderte Angaben oder Nachweise vollständig, führt dies zum Ausschluss der Bewerbung/des Angebots. Wird die in dieser Veröffentlichung vorgegebene Bezifferung oder Reihenfolge vom Bewerber nicht ein-gehalten, führt dies ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung/des Angebots. Für Arbeits-/Bietergemeinschaften gilt hinsichtlich der technischen Leistungsfähigkeit Folgendes: Die abgefragten Referenzprojekte 1 und 2 (B. a. bis d.) müssen entweder von der Arbeits-/Bietergemeinschaft selbst oder von mindestens einem Mitglied der sich vorliegend bewerbenden Arbeits-/Bietergemeinschaft erbracht worden sein. Hat das betreffende Mitglied die in den Referenzprojekten 1 und 2 abgefragten Leistungen nicht als einzelner Auftragnehmer erbracht, sondern ebenfalls in Form einer Arbeits-/Bietergemeinschaft, ist nachzuweisen, dass es die von ihm angegebenen Leistungsphasen selbst erbracht hat. Die Vorlage einer ent-sprechenden Eigenerklärung des Bieters ist ausreichend. Bei den unter B. e. und B. f. abgefragten Projekten gilt dies entsprechend. Für Arbeits-/Bietergemeinschaften gilt hinsichtlich der Buchstaben B. e. und B. f. ergänzend Folgendes: Es ist ausreichend, wenn die angegebenen Projekte von mindestens einem Mitglied der sich vorliegend bewerbenden Arbeits-/Bietergemeinschaft betreut wurden. Werden Projekte von mehr als einem Mitglied der Arbeits-/Bietergemeinschaft angegeben, ist dies zulässig; die angegebenen Projekte werden dann addiert und in der Summe gewertet.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Ja Zur Bewerbung sind alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen zugelassen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ gemäß § 23 Absatz 2 VOF berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2007 gewährleistet ist. Dies gilt gemäß § 23 Absatz 3 VOF auch für juristische Personen.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die nachstehenden Kriterien 1. Wirtschaftlichkeit in Planung und Herstellung, Maximale Punktzahl: 10.. Gewichtung 20 2. Gestalterische Qualität, Maximale Punktzahl: 10.. Gewichtung 18 3. Fachlicher und technischer Wert, Maximale Punktzahl: 10.. Gewichtung 16 4. Zweckmäßigkeit, Maximale Punktzahl: 10.. Gewichtung 14 5. Honorar, Maximale Punktzahl: 10.. Gewichtung 12 6. Funktionalität und Sicherheit, Maximale Punktzahl: 10.. Gewichtung 10 7. Ausführungszeitraum, Maximale Punktzahl: 10.. Gewichtung 8 8. Leistungszeitpunkt, Maximale Punktzahl: 10.. Gewichtung 6
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
13.7.2010 - 15:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Termine für die Bewerbung zum Auswahlverfahren: Die eingereichte Bewerbung mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Die Kosten für die Bewerbung und die Bearbeitung werden nicht erstattet. Die Bewerbungsunterlagen zum Auswahlverfahren müssen spätestens zu dem oben genannten Schlusstermin bei der unter I.1) angegebenen Adresse im verschlossenen Umschlag vorliegen. Der Umschlag muss die Aufschrift „VOF-Verfahren Tragwerksplanung Neubau des Stefan-Andres-Gymnasiums in Schweich mit Neubau einer Mensa für das gesamte Schulzentrum (mit späterer Erweiterung der Mensa zum Generationen- und Kommunikationszentrum)“ tragen. Entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs der Bewerbung bei der Vergabestelle. Folgende projektbezogene Unterlagen können auf der Internetseite www.trier-saarburg.de unter „Download“ unter „Bauen - VOF-Verfahren für Fachplaner zum Neubau Gymnasium Schweich“ eingesehen werden: Amtlicher Lageplan, Luftbild Schweich, Überlagerung Luftbild-Lageplan mit Umriss des zu bebauenden Gebiets, zu bebauendes Gebiet mit Blick nach Norden, Eingang Schule mit Anschluss Lehrertrakt - linke Seite, Lehrertrakt und Eingang Bestand - EG. Die Vergabestelle stellt keinen Bewerberbogen zur Verfügung. Vergütung: Die Vergütung der zu beauftragenden Planungsleistung erfolgt gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2009). Diese Verordnung regelt die Berechnung der Entgelte für die Leistungen der Architekten und Architektinnen, Ingenieure und Ingenieurinnen mit Sitz im Inland, soweit die Leistungen von dieser Verordnung erfasst und vom Inland aus erbracht werden. Der in Ziffer II.2.1) angegebene geschätzte Wert ohne Mehrwertsteuer bezieht sich auf die anrechenbaren Kosten bezüglich sämtlicher Bauabschnitte.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung.
Planungsbeginn ist vorgesehen für September 2010.
Ende der Bauzeit ist vorgesehen für Mitte 2015.
IV.1) Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren mit vorheriger

Vergabebekanntmachung.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur

Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Das Ergebnis der beschriebenen Eignungsprüfung ist in einer ersten Stufe
die Bildung einer Rangfolge. Zur Teilnahme werden Bewerber auf den
Rangstellen 1 bis maximal 10 aufgefordert. Bewerber mit gleicher Punktzahl
werden auf der gleichen Rangstelle geführt (Mehrfachbesetzung einer
Rangstelle). Bei Mehrfachbesetzung einer Rangstelle bleiben die folgenden
Rangstellen im Umfang der Mehrfachbesetzung frei. Sollten beispielsweise 3
Bewerber Rang 2 erreichen, werden die Rangstellen 3 und 4 nicht besetzt.
Bleiben einzelne Rangstellen bis zur Rangstelle 10 demzufolge unbesetzt,
verbleibt es dabei, dass lediglich die Bewerber bis zur Rangstelle 10 zur
Teilnahme aufgefordert werden. Bewerber mit einer höheren Rangstelle als
10 werden also in keinem Falle zur Teilnahme aufgefordert.
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Bei jedem der oben genannten Kriterien erfolgt

die Bepunktung nach dem Ranking der Bewerber. Der jeweils beste Bewerber
erhält also 10 Punkte von 10 möglichen Punkten. Der zweitbeste Bewerber
erhält einen Punkt weniger als der beste Bewerber. Der drittbeste Bewerber
erhält jeweils einen Punkt weniger als der zweitbeste Bewerber, und so
weiter.
Ergibt die Bewertung die Gleichwertigkeit von zwei oder mehreren Bewerbern
bei einem oder mehreren Kriterien, erhalten diese Bewerber gleiche
Punktzahl (Mehrfachbesetzung einer Rankingstelle). Bei Mehrfachbesetzung
einer Rankingstelle bleiben die folgenden Rankingplätze im Umfang der
Mehrfachbesetzung frei. Sollten also beispielsweise 3 Bewerber innerhalb
des Rankings Platz 2 erreichen, erhält jeder dieser Bewerber 9 Punkte. Die
Rankingplätze 3 und 4 werden nicht besetzt. Der in der Bewertung
nächstbeste Bieter erhält im Ranking Platz 5 mit 6 Punkten.
Mit den so verbliebenen Bewerbern wird in der zweiten Stufe eine erste
Verhandlungsrunde durchgeführt. Diese wird anhand der oben genannten
Zuschlagskriterien bepunktet. Die erste Verhandlungsrunde erfolgt in Form
einer Präsentation durch die einzelnen Bewerber. Diese hat durch eine
Powerpointpräsentation oder gleichwertige Präsentationen zu erfolgen und
hat den Zeitumfang von 30 Minuten nicht zu überschreiten. Die Präsentation
hat die oben genannten Zuschlagskriterien in der dort aufgeführten
Reihenfolge zu umfassen und deren Bezifferung zu übernehmen. Zusätzlich zu
der Präsentation ist ein Handout auszugeben, welches zur Vergabeakte
genommen wird. Präsentation und Handout müssen inhaltlich identisch sein.
Sind geforderte Angaben oder Nachweise unvollständig, wird das
entsprechende Kriterium mit 0 Punkten gewertet. Fehlen geforderte Angaben
oder Nachweise vollständig, führt dies zum Ausschluss der Bewerbung/des
Angebots. Wird die in dieser Veröffentlichung vorgegebene Bezifferung oder
Reihenfolge vom Bewerber nicht eingehalten, führt dies ebenfalls zum
Ausschluss der Bewerbung/des Angebots.
Das Ergebnis der ersten Verhandlungsrunde ist wiederum die Bildung einer
Rangfolge. Zur Teilnahme an der zweiten Verhandlungsrunde werden die
Bewerber auf den Rangstellen 1 bis maximal 3 aufgefordert. Bewerber mit
gleicher Punktzahl werden auf der gleichen Rangstelle geführt
(Mehrfachbesetzung einer Rangstelle). Insoweit gilt das oben Gesagte
entsprechend. Bewerber mit einer höheren Rangstelle als 3 werden also in
keinem Fall zur zweiten Verhandlungsrunde aufgefordert.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Stiftsstraße 9
55116 Mainz
DEUTSCHLAND
Tel. +49 613116-2100
Internet: http://www.mwvlw.rlp.de/Vergabekammer/
Fax +49 613116-0
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: (1)
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat
und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 7 GWB durch
Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist
darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich
(8 Kalendertage) gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrages nach § 101b Absatz 1 Nr. 2 GWB. § 101a Absatz 1 Satz 2 GWB
bleibt unberührt.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen

erhältlich sind
Vergabekammer Rheinland-Pfalz
55116 Mainz
DEUTSCHLAND
Tel. +49 613116-2100
Internet: http://http://www.mwvlw.rlp.de/Vergabekammer/
Fax +49 613116-0
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:


7.6.2010
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