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Ausschreibung - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung in München (ID:10957484)

Übersicht
DTAD-ID:
10957484
Region:
80539 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Der Freistaat Bayern hat einen Wettbewerb für den Neubau der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der Technischen Universität München ausgelobt. Zielsetzung des Wettbewerbs war eine...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
14.07.2015
Frist Angebotsabgabe:
10.08.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Staatliches Bauamt München 2
Ludwigstr. 18
80539 München
Kontaktstelle: Vergabestelle

Telefon: +49 89218115209 / 89218115201
Fax: +49 89218115298
E-Mail: vergabestelle@stbam2.bayern.de
www.stbam2.bayern.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Neubau Fakultät der Sport-und Gesundheitswissenschaften – Campus im Olympiapark, Kap. 15 12 Tit. 71267 | Maßnahmennummer 15023 E 0003, Planungsleistungen: Tragwerksplanung für den 2. Bauabschnitt nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 1, nach §§ 49-52 HOAI 2013. Der Auslober beabsichtigt optional Planungsleistungen mit den gleichen Leistungsphasen für den 3. Bauabschnitt an den Auftragnehmer zu vergeben. Die Erläuterung der Bauabschnitte sind unter II.1.5) Absatz 3 beschrieben. Zum Umfang der Leistungsbeschreibung siehe II.2.1).
Der Freistaat Bayern hat einen Wettbewerb für den Neubau der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der Technischen Universität München ausgelobt. Zielsetzung des Wettbewerbs war eine Bauwerksplanung zu erhalten unter Bewahrung und Fortschreibung der ursprünglichen Komposition von Landschaft und Architektur des nördlichen Bereichs des denkmalgeschützten Olympiaparks. Im Rahmen des Wettbewerbs sollte für das Gesamtgebiet von 34,9 ha ein städtebauliches und landschaftsplanerisches Konzept entwickelt werden, das den funktionalen Anforderungen der Nutzungen entspricht und die Bauabschnitte zu einer inhaltlichen Einheit formt. Der Wettbewerb ist bereits abgeschlossen.
Die TUM möchte am Standort Olympiapark mit den geplanten Neubauten eine neue aussagekräftige Adresse schaffen. Das Motto der Fakultät „Integration von Forschung und Lehre in einer Einheit“ soll am Ende der Realisierung der Bauabschnitte auch am baulichen Ensemble im Einklang mit dem denkmalgeschützten Olympiapark ablesbar sein. Die Sportfakultät soll in Zukunft verstärkt auf die Gesundheitswissenschaften mit dem Schwerpunkt Prävention ausgerichtet werden. Dabei müssen alle Aufgaben der Fakultät mit ca. 2.000 Studierenden für Sport- und Gesundheitswissenschaften abgedeckt werden, wie Forschung, Lehre und Sportlehrerausbildung. Im Rahmen des Zentralen Hochschulsports betreten wöchentlich rund 9.000 Teilnehmer/innen aus allen Münchner Hochschuleinrichtungen den Campus im Olympiapark und nutzen die Sporthallen und Außenanlagen. Zudem hat die Fakultät zahlreiche externe Kooperationspartner mit Publikumsverkehr.
Die Realisierung des Vorhabens ist in drei Bauabschnitte (BA) gegliedert. Als 1. BA wurden 2013 Sicherungsmaßnahmen am Gebäudebestand sowie der Teilabriss der Verwaltungsgebäude durchgeführt. Der 1. BA ist abgeschlossen und nicht Teil der Maßnahme. Im 2. BA sollen die Gebäude und die angrenzenden Freiflächen des Hochschulsports (Sporthallen) sowie die Studentischen Bereiche (Bibliotheken, Cafeteria/Mensa, Hörsaalgebäude mit Seminargebäude und Foyer, Werkstätten und Lagerbereiche) mit einer NF der Gebäude von ca. 11 000 m2 realisiert werden (ca. 20 000 m2 BGF). In einem 3. BA sollen die Institutsgebäude für die Forschung und Lehre (Institutsbereiche und Medizinische Bereiche) mit einer NF von ca. 7.000 m2 (ca. 14 000 m2 BGF) sowie die Sportaußenflächen (ca. 175 000 m2) realisiert werden. Eine Auflistung zum Raumprogramm ist in Anlage 1 und das Schema zu den Bauabläufen in Anlage 2 dargestellt.
Statisch stellt sich im jetzigen Planungsstand das Gebäude als Mischkonstruktion dar. Die Sporthallen mit den hohen Spannweiten sind mit Holzträgern auf Stahlstützen und die Institute im 3. BA sind mit Stahlbetondecken auf Stahlstützen vorgesehen. Die geschlossenen Fassaden sind als Holzkonstruktion geplant. Die mittlere Erschließungsachse „Foyer“ dagegen ist als massives Rückgrat gedacht.
Die Kostenobergrenze für den Campus im Olympiapark liegt bei 81 510 000 EUR brutto. Diese Gesamtkosten umfassen die Kostengruppe 200 bis 400 nach DIN 276 und gliedern sich in den beiden Bauabschnitten 2. BA mit 45 815 000 EUR brutto und 3. BA mit 35 695 000 EUR brutto Gesamtbaukosten. Die Leistung beginnt mit der Planung und Erstellung einer Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau) für den Neubau 2. BA. Die zum Planungszeitpunkt geltende EnEV ist zwingend zu beachten. Die Versammlungsstättenverordnung (VStättV) ist ebenfalls zu beachten.
Termine:
— Fertigstellung HU-Bau: August 2016,
— Beginn Erstellung Ausführungsunterlage-Bau (AFU-Bau): August 2016,
— Baubeginn 2. BA: 10/17,
— Fertigstellungstermin 2. BA: 5/20,
— Inbetriebnahme 2. BA/Baubeginn 3. BA: 5/20,
— Fertigstellungstermin 3. BA: 5/22,
Unmittelbar nach Beendigung des VOF-Verfahrens beginnt die Leistungserbringung.
Tragwerksplanung nach HOAI 2013, Teil 4, Abschnitt 1, §§ 49-52, Leistungsphasen 1 bis 6.
Der Auftraggeber beabsichtigt, einen Bewerber mit folgenden Leistungen gemäß der Tragwerksplanung § 49-52 HOAI Leistungsphase 1-6 stufenweise zu beauftragen:
— Stufe 1: Leistungsphase 1-4,
— Stufe 2: Leistungsphase 5,
— Stufe 3: Leistungsphase 6.
Der Auftrag wird in die Honorarzone IV „Mindestsatz“ nach § 52 HOAI eingestuft.
Ein Rechtsanspruch für die Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 6 besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.

CPV-Codes: 71327000

Erfüllungsort:
Technische Universität München – Campus im Olympiapark, Connollystraße 32, 80809 München.

Verfahren & Unterlagen
Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
245740-2015

Aktenzeichen:
Maßnahme: Rück- und Neubau der Institusgebäude und Sporthallen für die Fakultät Sport- und Gesundheitswissenschaften und den allgemeinen Hochschulsport, 2. Bauabschnitt; Maßnahmennummer: 15023 E 0003; Fachplanung Tragwerksplanung.

Vergabeunterlagen:
a) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbam2.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php abrufbar.
Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich.
Vom Staatlichen Bauamt München 2 werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt.
Der ständig fortgeschriebene „Fragen und Antworten Katalog“, der für Bewerberrückfragen gedacht ist, kann auch hier abgerufen werden. Der Bewerber soll regelmäßig den „Fragen und Antworten Katalog“ verfolgen, da oft inhaltlich die gleichen Fragen von verschiedenen Bewerbern gestellt werden.
b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt München 2 mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen.
Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen.
Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken, die das Format DIN A4 nicht überschreiten.
Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
c) Bei direkter Einreichung ist der Bewerber verpflichtet, sich vom Personal der Poststelle (Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München – Geschäftszeiten: Mo.-Do. 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr) die Übergabe der Unterlagen schriftlich mit Namenszeichen, Datum und genauer Uhrzeit bestätigen zu lassen.
d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen.
Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert.
Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf das betreffende VOF-Verfahren gekennzeichnet werden:
VOF-Verfahren Leistung, Maßnahme: Rück- und Neubau der Institutsgebäude und Sporthallen für die Fakultät Sport- und Gesundheitswissenschaften und den allgemeinen Hochschulsport, 2. Bauabschnitt,
Maßnahmennummer: 15023 E 0003,
Vergabenummer: 15Dxxxx,
Fachplanung Tragwerksplanung.
Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München, -im Posteingang nicht öffnen-.
e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen.
f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
g) Bewerbergemeinschaften müssen die geforderten Erklärungen jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgeben und geforderte Nachweise jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt.
j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind – für Nachfragen – mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossene Projekte.
k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten.
Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
10.08.2015

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 84 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 5 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen.
Der Nachweis der o. g. Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe.
Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Bewerbergemeinschaft insgesamt oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft getrennt vorlegen.

Zahlung:
Gemäß § 12 Zahlungen, Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers (Nr. VI.1 VHF-Bayern).
Das VHF-Bayern ist unter folgender Adresse einseh- und abrufbar:
http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf

Zuschlagskriterien:
keine Angabe

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
2.1.1. Unzuverlässigkeit nach § 4 Abs. 6 a-g VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 VOF a-g gefordert.
2.1.2 Sonstige Gründe nach § 4 Abs. 9 a-d VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach
§ 4 Abs. 9 a-d VOF gefordert.
2.1.3 Juristische Personen § 19 Abs. 3 VOF
Hinweis: Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 1 VOF bei Architekten und nach
§ 19 Abs. 2 VOF bei „Beratenden Ingenieuren“ oder „Ingenieuren“ benennen.
Eine Erklärungen über den/die Name/n und die berufliche Qualifikation der Person/en (Gesellschafter, bevollmächtigte/r Vertreter, der/die verantwortliche/n Projektbearbeiter etc.), die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en, und die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen werden gefordert.
2.1.4 Berufliche Befähigung:
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG erfüllt sind.
Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der:
Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung „beratender Ingenieur“ gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 9. Mai 2007 (benötigt wird eine Person pro Büro) und Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ gemäß dem Ingenieurgesetz (IngG).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2.2.1 Erklärung über den Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren nach § 5 Abs. 4 c VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren ist abzugeben. Entsprechende Dienstleistungen sind Grundleistungen und besondere Leistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung nach § 49-52 HOAI, Leistungsphasen 1-6.
Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz), als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen.
2.2.2. Wirtschaftliche Verknüpfung nach § 4 Abs. 2 VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ist vorzulegen.
2.2.3. Unterbeauftragung (= „Nachunternehmer“) nach § 5 Abs. 5 h VOF:
Sollen unter Umständen Teile der Leistung als Unteraufträge vergeben werden, sind eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die als Unteraufträge vergeben werden sollen, sind dabei zu benennen.
2.2.4. Bedienung Kapazitäten anderer Unternehmen nach § 5 Abs. 6 VOF:
Will sich der Bewerber (oder auch die Bewerbergemeinschaft) bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, hat er/sie diese vor Vertragsabschluss zu benennen. Er/sie muss in diesem Fall der Vergabestelle nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) und eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unterauftragnehmers sind erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die durch Kapazitäten anderer Unternehmen ausgeführt werden sollen, sind dabei zu benennen.

Technische Leistungsfähigkeit
2.3.1. Beschäftigte/Führungskräfte, jährliches Mittel nach §5 Abs.5d VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten drei abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter) und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft gegliedert nach Berufsgruppen, analog zu den Angaben in III.2.1) (berufliche Befähigung) wird gefordert.
2.3.2. Eignungskriterium, Planungserfahrung Leistungsbild Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 1 bis 6 § HOAI nach § 5 Abs. 5 b VOF:
Eine tabellarische Auflistung* der wesentlichen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungen, Projekte oder Wettbewerbserfolge mit Angabe des Auftraggebers und dessen Ansprechpartner, der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, der Leistungsphasen mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, z. B. große Spannweiten oder hoher Installationsanteil bei der Technischen Gebäudeausrüstung ist beizulegen.
* Die Liste selbst kommt nicht in die Wertung.
Weitere Wertungskriterien:
2.3.2.1 Fachtechnische Qualität der Referenzen:
Erfahrung bei Planung und Durchführung von Bauaufgaben (Neubauten) mit vergleichbarer Komplexität und vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, mit einer vergleichbaren (Honorarzone) der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen und besondere Leistungen) und einer vergleichbarer Größe (Nutzfläche und Baukosten).
Hinweis:
Als vergleichbar sieht die Vergabestelle eine Nutzfläche von 3 500 m2 und Baukosten in Höhe von 14 500 000 EUR Brutto an.
Referenzbögen:
Davon unabhängig sind Referenzen der wesentlichen in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Projekte wie unter Punkt II.1.5) der Bekanntmachung beschrieben (mindestens drei) Referenzprojekte für die Leistungsphasen 2 bis 6 § 49-52 HOAI 2013) gefordert.
In diesen Referenzbögen sind folgende Angaben angefragt:
Kurze Beschreibung des Projektes mit Angabe des Ortes und der Gebäudekenndaten,
Angabe der durchgeführten Leistungsphasen nach § § 49-52 HOAI,
Angabe der Honorarzone und des Honorarsatzes,
Angabe der Baukosten in KGR 300 bis 400 nach DIN 276 einschl. MwSt.,
Bescheinigung/en über diese beauftragten und erbrachten Leistungen,
Leistungszeitraum der erbrachten Leistungen, aufgegliedert nach Leistungsphasen,
Anzahl der durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter unter Angabe des Anteils von Subunternehmern sowie ggfs. dem Anteil von Eigen- und Nachunternehmerleistung,
Öffentlicher oder privater Auftraggeber mit Nennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer und E-Mail Adresse,
Vertragsverhältnis zum genannten Auftraggeber (alleiniger Auftraggeber, ARGE-Partner, Angestellter usw.).
Auf folgende Punkte wird besonders wert gelegt:
• Auszeichnungen im Holzbau,
• Referenzliste von Holzbauprojekten,
• Ausführliche Darstellung von einzelnen (mit der Aufgabe) vergleichbaren Projekten aus der Referenzliste,
• Größeren Spannweiten in Holz (ab ca. 25 m),
• Sportstätten in Holz,
• Schul- und Verwaltungsbauten in Holz.
Dazu wird ein zweiseitiges Formblatt (Referenzbogen) zur Verfügung gestellt.
Pro Referenzprojekt ist ein, wie vor beschrieben, ausgefüllter Referenzbogen ergänzt mit zusätzlichen individuellen näheren Angaben abzugeben.
Die zusätzlichen individuellen näheren Angaben sind gesondert, auf insgesamt maximal zwei Seiten DIN A4 (einseitig), in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen zu erstellen und dem jeweiligen Referenzbogen beizufügen.
Bei Referenzen deren Urheberrecht bei anderen liegt, sind die Urheber und deren Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
Hinweis:
Bereits eine sehr gut vergleichbare vorgelegte Referenz, reicht aus, um die höchste Punktzahl zu erreichen.
2.3.3. Eignungskriterium, Projektteam
Für die Fachkräfte/Projektteam (2.3.3.1 bis 2.3.3.3) benannten Personen, die definitiv für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden, wird für jede Person der Nachweis der Berufszulassung/Befähigung beruflicher Qualifikation, geführt.
In diesen Personalbögen sind folgende Angaben angefragt:
• berufliche Qualifikation,
• Berufserfahrung,
• Referenzobjekt.
erbrachte Leistungsphasen und besondere Leistungen bei der Durchführung des Referenzprojekts
Dazu wird ein einseitiges Formblatt (Personalbogen) zur Verfügung gestellt.
Projektteam:
Die Anzahl der Fachkräfte, die für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden können wird benannt.
2.3.3.1. vorgesehene/r Projektleiter/in:
Der/die Projektleiter/in wird/werden benannt.
2.3.3.2. vorgesehene/r Projektingenieur/in:
Der/die Projektingenieur/in wird benannt.
2.3.3.3. vorgesehene/r Leiter Konstruktion:
Der/die vorgesehene/r Leiter Konstruktion wird benannt.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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