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Ausschreibung - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung in München (ID:11136455)

Übersicht
DTAD-ID:
11136455
Region:
80539 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Am Hochschul- und Forschungscampus Garching wurde bereits eine Erschließungsmaßnahme mit 1. BA und 2. BA (ES-2) durchgeführt. Nun soll ein weiterer Bauabschnitt realisiert werden (ES-3). Ziel der...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.09.2015
Frist Angebotsabgabe:
21.10.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Staatliches Bauamt München 2
Ludwigstr. 18
80539 München
Vergabestelle
Telefon: +49 8921811-5209/5201
Fax: +49 89218115299
E-Mail: vergabestelle@stbam2.bayern.de
www.stbam2.bayern.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Technische Universität München (TUM), Erschließungsmaßnahme zum weiteren Ausbau des Hochschul- und Forschungsgeländes in Garching, 3. Bauabschnitt (ES-3), Maßnahmenummer 15050 E 0006. Planungsleistungen: Tragwerksplanung §§ 49 bis 52 HOAI 2013, Leistungsstufe 1; Zum genaueren Umfang der Leistungsbeschreibung siehe II.2.1).
Am Hochschul- und Forschungscampus Garching wurde bereits eine Erschließungsmaßnahme mit 1. BA und 2. BA (ES-2) durchgeführt.
Nun soll ein weiterer Bauabschnitt realisiert werden (ES-3).
Ziel der Erschließungsmaßnahme 3. BA (ES-3) ist die zukunftsweisende Versorgung der nordöstl. Bereiche des Hochschul- und Forschungsgeländes in Garching als Fortsetzung des im 2. BA erstellten zweizügigen begehbaren Medienkanals.
Zudem sind im Rahmen dieser Infrastrukturmaßnahme umfangreiche Spartenumverlegungsarbeiten (inkl. Provisorien) zur Baufeldfreimachung für geplante Neubauten im Bereich Physik durchzuführen.
Der stetige Ausbau des Hochschulgeländes in Garching hat eine anhaltende kontinuierliche Steigerung des Medienbedarfs zur Folge. Die Leitungstrassen der Wärme-, Wasser-, Strom und Medienversorgung haben durch diese baulichen Entwicklungen ihre Kapazitätsgrenze erreicht und werden im Zuge der jetzt anlaufenden Infrastrukturmaßnahmen im 3. BA (ES-3) unter Berücksichtigung der zukünftigen baulichen Erweiterungen im Bereich Physik angepasst.
Speziell der dringend notwendige Entlastungsbau für das Physik-Department kann ohne entsprechend angepasste Medienversorgung über ES-3 nicht umgesetzt werden. Um die Baufreiheit für diesen Erweiterungsbau zu gewährleisten muss neben den notwendigen Spartenumverlegungen auch das Bestands-
Trafogebäude verlegt werden. Dies ist ebenfalls Bestandteil der Erschließungsmaßnahme ES-3. Dort ist die zentrale Mittelspannungs- und Stromversorgung für den kompletten PH-Bereich untergebracht sowie die Zentrale Helium-Rückgewinnungsanlage, die die zentrale Kühlmittelversorgung für den ganzen Campus gewährleistet.
Der neue Medienkanal soll an den zweizügigen Bestandskanal Am Coulombwall anschließen und in der Straße bis zum Physik-Department fortgeführt werden (ca. 300m).
Aufgrund schwingungsempfindlicher Geräte in den angrenzenden Instituten Walter-Schottky-Institut und Zentrum für Nanotechnologie und Nanomaterialien (ZNN) sind bei den notwendigen Arbeiten (z.B. Verbau) erschütterungsarme Varianten vorzusehen.
Hinsichtlich der Beschaffenheit des Baugrundes ist zu beachten, dass sich Garching in der grundwasserreichen Münchner Schotterebene befindet.
Die Kostenobergrenze für die Gesamtbaumaßnahme ES-3 beträgt 27 900 000 EUR Gesamtbaukosten. Diese Kosten umfassen die Kostengruppen 200 bis 600 nach DIN 276.
Die Baukosten für den Bau des Ingenieurbauwerks liegen bei ca. 5 400 000 EUR, anteilige Technik KG 400 bei ca. 2 000 000 EUR.
Leistungsbild Tragwerksplanung nach § 49-52 HOAI 2013 Leistungsstufe 1.
Der öffentliche Auftraggeber beabsichtigt soweit entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden, die Planungsleistungen der Leistungsstufen 2-3 gem. § 51 HOAI 2013 für den dritten Bauabschnitt sowie die gleichen Planungsleistungen für den vierten Bauabschnitt (ES-4) an den Auftragnehmer zu vergeben:
— Stufe 1: Leistungsphase 2-4
— Stufe 2: Leistungsphase 5
— Stufe 3: Leistungsphase 6
Ein Rechtsanspruch für die Beauftragung der Leistungsstufen 2 bis 3 besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
Der Auftrag zur Tragwerksplanung wird in die Honorarzone II Mindestsatz nach § 52 HOAI 2013 eingestuft. Zusätzlich soll als besondere Leistung erbracht werden:
— Bauphysikalischer Nachweis zum Brandschutz als Teil des Standsicherheitsnachweises, Ausbildung des Feuerwiderstandes der Bauteile nach DIN 4102 entsprechend der Feuerwiderstandsklasse
— Verbauplanung und statische Berechnung
Hinweis:
In der Fertigteilplanung und -Berechnung für den Medienkanal werden Statik-Typen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Einwirkungen erstellt. Zahlreiche Fertigteile wiederholen sich (Typenplanung).

CPV-Codes: 71327000

Erfüllungsort:
Technische Universität München – Hochschul- und Forschungsgelände Garching, Am Coulombwall, 85748,Garching (Baustelle).StBAM2, Marsstr. 30, 80355 München (Planungsbesprechungen).
Nuts-Code: DE21H

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
308596-2015

Aktenzeichen:
TUM München, Erschließungsmaßnahme zum weiteren Ausbau des Hochschul- und Forschungsgeländes in Garching, 3. Bauabschnitt (ES-3), MNR 15050 E 0006

Vergabeunterlagen:
a) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbam2.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php abrufbar.
Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich. Vom Staatlichen Bauamt München 2 werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt.
Der ständig fortgeschriebene „Fragen und Antworten Katalog“, der für Bewerberrückfragen gedacht ist, kann auch hier abgerufen werden. Der Bewerber soll regelmäßig den „Fragen und Antworten Katalog“ verfolgen, da oft inhaltlich die gleichen Fragen von verschiedenen Bewerbern gestellt werden.
b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender
Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt München 2 mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen.
Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen.
Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken, die das Format DIN A4 nicht überschreiten.
Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
c) Bei direkter Einreichung ist der Bewerber verpflichtet, sich vom Personal der Poststelle (Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München – Geschäftszeiten: Mo.-Do. 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr) die Übergabe der Unterlagen schriftlich mit Namenszeichen, Datum und genauer Uhrzeit bestätigen zu lassen.
d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen.
Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert.
Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf das betreffende VOF-Verfahren gekennzeichnet werden:
VOF-Verfahren
Erschließungsmaßnahme zum weiteren Ausbau des Hochschul- und Forschungsgeländes in Garching, 3. BA (ES-3)
Maßnahmennummer: 15050 E 0006
Tragwerksplanung, Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München, Im posteingang nicht öffnen.
e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen.
f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
g) Bewerbergemeinschaften müssen die geforderten Erklärungen jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgeben und geforderte Nachweise jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt.
j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind – für Nachfragen – mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossene Projekte.
k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten.
Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen.
l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Das allgemeine Vertragsmuster und die AVB nach III.1.2) dieser Bekanntmachung können bei Bedarf bei der Kontaktstelle nach I.1) angefordert oder unter http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf eingesehen werden.
m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
n) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ist – falls im Einzelfall erforderlich – nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich.
o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findet grundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise müssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich die Vergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
21.10.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
14.12.2015 - 21.12.2018

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 5 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen.
Der Nachweis der o. g. Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe.
Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Bewerbergemeinschaft insgesamt oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft getrennt vorlegen.

Zahlung:
Gemäß §12 Zahlungen, Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers (Nr. VI.1 VHF-Bayern).
Das VHF-Bayern ist unter folgender Adresse einseh- und abrufbar:
http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
2.1.1. Unzuverlässigkeit nach § 4 Abs. 6 a-g VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 VOF a-g gefordert.
2.1.2 Sonstige Gründe nach § 4 Abs. 9 a-d VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 9 a-d VOF gefordert.
2.1.3 Juristische Personen § 19 Abs. 3 VOF
Hinweis: Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 1 VOF bei Architekten und nach § 19 Abs. 2 VOF bei „Beratenden Ingenieuren“ oder „Ingenieuren“ benennen.
Eine Erklärungen über den/die Name/n und die berufliche Qualifikation der Person/en (Gesellschafter, bevollmächtigte/r Vertreter, der/die verantwortliche/n Projektbearbeiter etc.), die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en, und die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen werden gefordert.
2.1.4 Berufliche Befähigung:
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG oder der Art. 1 bis 2a des IngG erfüllt sind.
Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der:
— Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung „beratender Ingenieur“ gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 09.Mai 2007 (benötigt wird eine Person pro Büro) und Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ gemäß dem Ingenieurgesetz (IngG).
— Berechtigung der Erstellung des Standsicherheitsnachweises gemäß Art. 62 Abs. 2 BayBO
— Der erforderlichen Kenntnisse des Brandschutzes gemäß Art. 62 Abs. 2 Satz 3 BayBO durch Eintrag in einer eigenen Liste der Bayer. Architekten- oder Ingenieurekammer Bau oder durch
— Studiennachweise und Bescheinigungen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren ist abzugeben. Entsprechende Dienstleistungen sind Grundleistungen und besondere Leistungen im Leistungsbild.
Tragwerksplanung nach § 51 HOAI, Leistungsphasen 2 bis 6.
Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz), als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen.
2.2.2. Wirtschaftliche Verknüpfung nach § 4 Abs. 2 VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ist vorzulegen.
2.2.3. Unterbeauftragung (=„Nachunternehmer“) nach § 5 Abs. 5 h VOF:
Sollen unter Umständen Teile der Leistung als Unteraufträge vergeben werden, sind eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die als Unteraufträge vergeben werden sollen, sind dabei zu benennen.
2.2.4. Bedienung Kapazitäten anderer Unternehmen nach § 5 Abs. 6 VOF:
Will sich der Bewerber (oder auch die Bewerbergemeinschaft) bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, hat er/sie diese vor Vertragsabschluss zu benennen. Er/sie muss in diesem Fall der Vergabestelle nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) und eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unterauftragnehmers sind erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die durch Kapazitäten anderer Unternehmen ausgeführt werden sollen, sind dabei zu benennen.

Technische Leistungsfähigkeit
2.3.1. Beschäftigte/Führungskräfte, jährliches Mittel nach § 5 Abs. 5 d VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter) und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft gegliedert nach Berufsgruppen, analog zu den Angaben in III.2.1) (berufliche Befähigung) wird gefordert.
2.3.2. Eignungskriterium, Planungserfahrung Leistungsbild Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 2 bis 6 § 51 HOAI nach § 5 Abs. 5 b VOF:
Eine tabellarische Auflistung der wesentlichen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungen, Projekte oder Wettbewerbserfolge mit Angabe des Auftraggebers und dessen Ansprechpartner, der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, der Leistungsphasen mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, z.B. hoher Installationsanteil bei der Technischen Gebäudeausrüstung ist beizulegen.
Weitere Wertungskriterien:
2.3.2.1 Fachtechnische Qualität der Referenzen Erfahrung bei Planung und Durchführung von Bauaufgaben mit vergleichbarer Komplexität (Neubauten) und vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, mit einer vergleichbaren Honorarzone der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen und besondere Leistungen) und einer vergleichbaren Größe (Nutzfläche und Baukosten).
Auf Sachkunde bei der Planung unterschiedlicher Verbauarten wird besonderen Wert gelegt.
Referenzbögen:
Davon unabhängig sind Referenzen der wesentlichen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Projekte wie unter Punkt II.1.5) der Bekanntmachung beschrieben (mindestens drei Referenzprojekte für das Leistungsbild Tragwerksplanung, jeweils Leistungsphasen 2 bis 6 § 51 HOAI 2013) gefordert.
In diesen Referenzbögen sind folgende Angaben angefragt:
— Kurze Beschreibung des Projektes mit Angabe des Ortes und der Gebäudekenndaten
— Angabe der durchgeführten Leistungsphasen
— Angabe der Honorarzone und des Honorarsatzes
— Angabe der Baukosten in KGR 200 bis 600 nach DIN 276 einschl. MwSt.
— Bescheinigung/en über diese beauftragten und erbrachten Leistungen
— Leistungszeitraum der erbrachten Leistungen, aufgegliedert nach Leistungsphasen
— Anzahl der durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter unter Angabe des Anteils von Subunternehmern
— sowie ggfs. dem Anteil von Eigen- und Nachunternehmerleistung
— Öffentlicher oder privater Auftraggeber mit Nennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer und E-Mail Adresse
— Vertragsverhältnis zum genannten Auftraggeber (alleiniger Auftraggeber, ARGE-Partner, Angestellter usw.)
Dazu wird ein zweiseitiges Formblatt (Referenzbogen) zur Verfügung gestellt.
Pro Referenzprojekt ist ein, wie vor beschrieben, ausgefüllter Referenzbogen ergänzt mit zusätzlichen individuellen näheren Angaben abzugeben.
Die zusätzlichen individuellen näheren Angaben sind gesondert, auf insgesamt maximal zwei Seiten DIN A4 (einseitig), in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen zu erstellen und dem jeweiligen Referenzbogen beizufügen.
Bei Referenzen deren Urheberrecht bei anderen liegt, sind die Urheber und deren Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
Hinweis:
Bereits eine sehr gut vergleichbare vorgelegte Referenz, reicht aus, um die höchste Punktzahl zu erreichen.
2.3.3. Eignungskriterium, Projektteam.
Für die Fachkräfte/Projektteam (2.3.3.1 bis 2.3.3.3) benannten Personen, die definitiv für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden, wird für jede Person der Nachweis der Berufszulassung/Befähigung beruflicher Qualifikation, geführt.
In diesen Personalbögen sind folgende Angaben angefragt:
— berufliche Qualifikation
— Berufserfahrung
— Referenzobjekt
— erbrachte Leistungsphasen und besondere Leistungen bei der Durchführung des Referenzprojekts.
Dazu wird ein einseitiges Formblatt (Personalbogen) zur Verfügung gestellt.
Projektteam:
Die Anzahl der Fachkräfte, die für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden können wird benannt.
2.3.3.1. vorgesehener Projektverantwortlicher/e:
Der/die Projektverantwortliche/r wird/werden benannt.
2.3.3.2. vorgesehene/r Stellvertreter/in des Projektverantwortlichen:
Der/die Stellvertreter/in des Projektleiters wird benannt.
2.3.3.3. vorgesehene/r Planer/in:
Der/die vorgesehene/r Planer/in am Projekt wird benannt.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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