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Ausschreibung - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung in München (ID:10039786)

Übersicht
DTAD-ID:
10039786
Region:
81669 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Neubau Sudetendeutsches Museum in München – Tragwerksplanung. Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Rosenheim, beabsichtigt die Errichtung eines Sudetendeutschen Museums....
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
14.10.2014
Frist Vergabeunterlagen:
12.11.2014
Frist Angebotsabgabe:
12.11.2014
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Staatliches Bauamt Rosenheim
Wittelsbacherstraße 11
83022 Rosenheim
Kontaktstelle: Liegenschaftsabteilung 3
Herrn Simhofer
Telefon: +49 80313941116
Fax: +49 80313941200
E-Mail: vof-twp@stbaro.bayern.de
http://www.stbaro.bayern.de

Elektronischer Zugang zu Informationen:
http://www.stbaro.bayern.de/hochbau/aktuelles.php

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Neubau Sudetendeutsches Museum in München – Tragwerksplanung.
Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Rosenheim, beabsichtigt die Errichtung eines Sudetendeutschen Museums. Das Museum soll ein Ort werden, der Geschichte, Schicksal und Kultur der Sudetendeutschen lebendig im Bewusstsein hält – einschließlich ihrer Leistungen für die europäische Verständigung und als Brückenbauer in Europa – ein Ort der Begegnung und des Dialogs, insbesondere mit unseren tschechischen Nachbarn.
Die Bauaufgabe besteht aus mehreren Teilen:
— Neubau des Sudetendeutschen Museums,
— Erweiterung der Alfred-Kubin-Galerie im Sudetendeutschen Haus,
— Sanierung des Adalbert-Stifter-Saals im Sudetendeutschen Haus,
— Umbau von Büroräumen für die Museumsverwaltung im Sudetendeutschen Haus.
Gegenstand der Vergabe und des VOF-Verfahrens sind jedoch nur der o. g. Neubau und die Erweiterung der Alfred-Kubin-Galerie.
Für den Neubau des Sudetendeutschen Museums steht ein ca. 1 200 m² großer Teil des Stiftungsgrundstück der Sudetendeutschen Stiftung Hochstr. 8 (Flurstück 15009), auf dem derzeit die Gaststätte „Wallensteinstuben“ situiert ist, zur Verfügung. Der benötigte Teil des Stiftungsgrundstücks soll dem Freistaat Bayern überlassen werden. Die Gaststätte, ein Gebäudeteil mit Erdgeschoss und 2 Untergeschossen (in die abfallende Isarhangkante hinein gebaut) und einem Obergeschoss muss im Zuge der Baumaßnahme abgerissen werden, um Platz für den Anbau des Museums zu schaffen.
Für das zu planende Museum werden rd. 1 140 m² NF1-6 Ausstellungsfläche im Neubau für Dauerausstellung und rd. 380 m² NF1-6 Sonderausstellungsfläche im Altbau benötigt (260 m² Fläche vorhanden + 120 m² Erweiterungsfläche zu planen).
Neben dieser reinen Ausstellungsfläche benötigt das Museum rund 250 m² NF1-6 zusätzliche Flächen für das Foyer, ein Sonderdepot und ein böhmisches Bistro im Neubau. Im Altbau werden weitere Flächen für die Museumsnutzung ertüchtigt (Verwaltung Museum, Vortragsraum und Raum für Museumspädagogik); diese Planungen sind nicht Gegenstand des VOF-Verfahrens, werden aber parallel baulich ausgeführt.
Aufgabe des VOF-Verfahrens ist die Entwicklung einer Tragwerksplanung für das Museum, die unter Würdigung der komplexen Randbedingungen wie:
— Anbau des Museums an das Stiftungsgebäude von 1980 mit Anpassungen im Bestand,
— teilweise Unterfangung des Bestands sowie Fundamentierung mittels Bohrpfählen (Neubau),
— komplexer Abriss eines in den Isarhang hineingebauten Gebäudeteiles (Hangsicherung, Absicherung des Stiftungsgebäudes),
— Funktionsverteilung der Museumsflächen in Neu- und Altbau,
— beengtes, abfallendes Baugrundstück,
— Planung als energieeffizientes Gebäude (mind. EnEV 2009 – 30 %),
— Grundstück im Umgriff des Landschaftsschutzgebiets „Isarhangkante“ (geschütztes Biotop),
— Anbindungsgang an das rückwärtig gelegene „Haus des deutschen Ostens“ und auf Grundlage des Raumprogramms und Museumskonzepts einen realisierbaren und funktionalen Gebäudeentwurf ergibt.
Die Gesamtbaukosten für die Neubaumaßnahme für KGR 200-700 sind mit 18 000 000 EUR gedeckelt. Die Übergabe des fertigen Gebäudes soll im Sommer 2018 erfolgen.
Leistungen der Tragwerksplanung – Leistungsphasen 1-6 § 51 HOAI sowie Leistungsphase 8 Anlage 14 HOAI.

CPV-Codes: 71327000

Erfüllungsort:
81669 München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
348227-2014

Aktenzeichen:
10060 E 0001

Vergabeunterlagen:
Der Teilnahmeantrag ist unterschrieben zusammen mit den weiteren Bewerbungsunterlagen im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung beim Auftraggeber auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Der Teilnahmeantrag und alle weiteren Unterlagen für die Bewerbung können unter http://www.stbaro.bayern.de/hochbau/aktuelles.php heruntergeladen werden.
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
Vertragsgrundlage werden im Auftragsfall das Vertragsmuster und die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers.
Die Nachweise und Erklärungen sind in einem Bewerbungsbogen zusammengefasst (siehe Ziff. VI.2)).
Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
Eine pauschale Bewerbung mit Broschüren, Prospekten, Werkberichten o. ä., die nicht den im Formblatt angegebenen geforderten Nachweisen entspricht, wird nicht anerkannt. Bewerbungen sind in Papierform, als lose Blätter nichtgebunden und nicht spiralgeheftet einzureichen. Elektronisch übermittelte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben.
Der Auslober behält sich vor, die Angaben/Nachweise der ausgelosten bzw. ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu überprüfen. Falsche Angaben führen zum Ausschluss der Bewerbung. In diesem Fall werden Nachrückende zur Teilnahme zugelassen.
Diese Auflistung der Referenzen ist auf max. drei Projekte auf jeweils einer DIN A4-Seite zu beschränken.

Termine & Fristen
Unterlagen:
12.11.2014 - 10:00 Uhr

Angebotsfrist:
12.11.2014 - 10:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 30 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung über 500 000 EUR für Personenschäden sowie über 500 000 EUR für Sachschäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.

Zahlung:
Gemäß § 12 AVB.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 sowie Abs. 9 lit. a-d VOF.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG erfüllt sind.
Nachweis der der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der EUR Berechtigung der Erstellung des Standsicherheitsnachweises gem. § 62 BayBO.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Erklärung des Bewerbers über seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Angabe ob oder auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen, bzw. ob oder auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten.

Technische Leistungsfähigkeit
Auflistung der wesentlichen, vom Bewerber in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen (aus abgeschlossenen Projekten), mit Angabe der Objektbezeichnung, der Honorarsumme ohne Umsatzsteuer, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, des öffentlichen oder privaten Auftraggebers sowie einer Bescheinigung dieser Auftraggeber.
Die realisierten Projekte müssen in Komplexität und Größe mit der Bauaufgabe vergleichbar sein (Honorarsumme mind. 250 000 EUR ohne Umsatzsteuer, Honorarzone IV) und mind. in den Leistungsphasen 2-5 § 51 HOAI bearbeitet worden sein.
Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten sowie die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, gegliedert nach Berufsgruppen.
Erklärung des Bewerbers, welche Teile des Auftrages unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen.
Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese vor Zuschlagserteilung zu benennen:
Eine Verpflichtungserklärung der Unternehmen, derer sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bei der Erfüllung des Auftrages bedienen will, ist auf Anforderung nachzureichen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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07.11.2015
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