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Ausschreibung - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung in München (ID:10661882)

Übersicht
DTAD-ID:
10661882
Region:
81671 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Leistungen der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI, Lph. 1-6 und Besondere Leistungen in den Lph. 8 und 9, für den Untersuchungsauftrag für das denkmalgeschützte Gebäude Neues Rathaus in München.
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
22.04.2015
Frist Angebotsabgabe:
19.05.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Landeshauptstadt München, Baureferat
Friedenstraße 40
81671 München
Kontaktstelle: Verwaltung und Recht, Submissionsbüro

Fax: +49 8923360215
E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de
http://www.muenchen.de

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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI, Lph. 1-6 und Besondere Leistungen in den Lph. 8 und 9, für den Untersuchungsauftrag für das denkmalgeschützte Gebäude Neues Rathaus.
Leistungen der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI, Lph. 1-6 und Besondere Leistungen in den Lph. 8 und 9, für den Untersuchungsauftrag für das denkmalgeschützte Gebäude Neues Rathaus in München.
Leistungen der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI, Lph. 1-6 und Besondere Leistungen in den Lph. 8 und 9, für den Untersuchungsauftrag für das denkmalgeschützte Gebäude Neues Rathaus in München.
Die Landeshauptstadt München plant die Durchführung einer umfassenden Objektuntersuchung und die Erstellung eines Gesamtkonzeptes hinsichtlich Brandschutz, Vorgaben aus der Trinkwasserverordnung, allgemeinem Sanierungsbedarf und nutzungsbedingten Anforderungen. Auf der Grundlage von konstruktiven Bestandsuntersuchungen an wesentlichen Stellen sowie in Bereichen, in denen Eingriffe in den Bestand aufgrund von sonstigen Umbaumaßnahmen angedacht sind, sollen hierbei mit allen Planungsbeteiligten und dem Auftraggeber keine Einzelmaßnahmen, sondern eine gewerkeübergreifende Mängelbehebung in sinnvollen Abschnitten geplant und bei laufendem Betrieb realisiert werden. Erforderliche (kleinere) Maßnahmen des Bauunterhalts bleiben davon unberührt. Aufgrund der Komplexität des Rathauses wird die Umsetzung einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen.
Das Neue Rathaus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude mit hoher technischer Ausstattung und großer Nutzungsvielfalt (z. B. Verwaltung, Kultur, Läden, Werkstätten, Bibliothek, Veranstaltungsräume und Großgaststätte).
Es wurde von 1867 bis 1909 in drei Bauabschnitten durch den Architekten Georg von Hauberrisser im neugotischen Baustil errichtet. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude teilweise massive Schäden. Der in Bauabschnitten durchgeführte Wiederaufbau dauerte bis in die 1950er Jahre. Hierbei wurden auch notwendige Renovierungen und Erweiterungen, wie z. B. die Aufstockung an der Dienerstraße, durchgeführt.
Danach fanden immer wieder punktuelle Wiederherstellungs-, Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, auch aufgrund von Bedarfsänderungen, statt. Ein Beispiel hierfür ist der Umbau der Kassenhalle zum Ausstellungsraum (1979).
Von Anfang bis Mitte der 1980er Jahre wurden im Rathaus umfassendere Sanierungsarbeiten durchgeführt, die auch eine neue Heizungsanlage beinhalteten. Seit dieser Zeit wurden jährlich die erforderlichen Bauunterhaltsarbeiten vorgenommen. Umbau- bzw. Sanierungsmaßnahmen erfolgten vorwiegend punktuell.
Gebäudedaten:
BGF: ca. 52 000 m2;
NGF: ca. 41 000 m2 (Summe aus Nutz-, Verkehrs- u. Technische Funktionsfläche).

CPV-Codes: 71327000

Erfüllungsort:
Marienplatz 8, 80331 München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
138267-2015

Aktenzeichen:
VOF-Verfahren Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI, Lph. 1-6 und Besondere Leistungen in den Lph. 8 und 9, für den Untersuchungsauftrag für das denkmalgeschützte Gebäude Neues Rathaus

Vergabeunterlagen:
Das in II.3) genannte Datum zum Ende der Auftragsausführung stellt nur einen groben Anhaltspunkt dar.
Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail.
Die Anforderung des Bewerbungsbogens ist mittels einer dieser Übertragungswege möglich. Sofern nichts abweichendes vom Bewerber verlangt wird, werden die Unterlagen per E-Mail übermittelt, wenn eine E-Mail-Adresse des Bewerbers in der Anforderung angegeben ist.
Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht gewertet. Die Bewerbung muss in Schriftform (unterschriebenes Schriftstück, per Post oder persönlich (Adresse siehe Ziff. I.1)) unter Verwendung des mitgelieferten Bewerbungsaufklebers eingereicht werden.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem ARGE-Partner bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt! Es darf jedoch pro Bewerber (inklusive evtl. Nachunternehmer) nur die max. zulässige Anzahl (siehe Ziff. III.2.3)) an Referenzen abgegeben werden.
Auskünfte zum technischen Inhalt, zur Auswahl der Bewerber und zur Wertung erteilt:
Auskünfte werden grundsätzlich nur in Textform und nur auf schriftliche Anfrage hin (Brief, Fax, Mail) erteilt.
Herr Grünwald, Baureferat - Hochbau 14, Fax. +49 89 23360585.
E-Mail: peter.gruenwald@muenchen.de
Herr Ettinger, Baureferat - Hochbau 14, Fax. +49 89 23360585.
E-Mail: christian.ettinger@muenchen.de
Auskünfte zum Verfahren:
Herr Prell, Baureferat - VZ 1, Fax. +49 89 23360105.
E-Mail: egon.prell@muenchen.de (Mittwoch bis Freitag) oder
Herr Strohal, Bareferat - VZ 1, Fax. +49 89 23360105.
E-Mail: stephan.strohal@muenchen.de
Auskünfte zum Erhalt des Bewerbungsbogens:
Frau Wessig, Frau Schraufstetter,
Baureferat – VZ-Submissionsbüro, Fax: +49 89 23360215.
E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de,

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
19.05.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.09.2015 - 31.12.2025

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Im Auftragsfall ist folgende Versicherung nachzuweisen:
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist (siehe Ziff. II.3)) z.B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o.ä. abgeschlossen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.

Zahlung:
Abschlagszahlungen nach Leistungsfortschritt (abgeschlossene Teilleistungen).

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
1) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 Buchst. a-g und Abs. 9 Buchst. a-d VOF.
2) Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen nach § 4 Abs. 2 VOF.
3) Nachweise der geforderten Qualifikation des Bewerbers (Büro). Sofern es sich beim Bewerber um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation des benannten verantwortlichen Berufsangehörigen nachzuweisen, § 19 Abs. 3 VOF (siehe auch Ziff. III.3.2). Zugelassen werden (Diplom) Ingenieure (FH/Univ.) der Fachrichtung Bauingenieurwesen oder vergleichbare Qualifikation gemäß Artikel 62 der Bayerischen Bauordnung.
4) Erklärung der Bereitschaft zur Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1.) Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren (Wichtung 5 %).
2.) Erklärung über die Anzahl der Beschäftigten in den letzten drei Jahren (Wichtung 5 %).
3.) Erklärung über die Verfügbarkeit der eingesetzten Projektleitung/Leistungserbringenden in der Planungsphase innerhalb von max. 24 h und in der Bauausführung innerhalb von max. 3 h im Büro des Auftraggebers bzw. auf der Baustelle (Ausschlusskriterium).
4.) Erklärung des Bewerbers durch Unterschrift der Bewerbung, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung im Sinne der Ziffer III.1.1) vorgelegt wird.
5.) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen und für sie und ggf. für noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.

Technische Leistungsfähigkeit
1.) Vorlage von mindestens einer und maximal drei Referenzen vergleichbarer Leistungen des Büros aus dem Zeitraum 2004 - Ende der Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung insgesamt 90 %; also 30 % je Referenz):
— Öffentlicher Auftraggeber,
— Hochbau,
— Bausubstanz weist folgende Merkmale der Bauweise im Zeitraum Ende 19. / Anfang 20. Jahrhundert auf: Geschossdecken mit Holzbalkenkonstruktion, Stahlträgerdecken mit unbewehrter Betonkappe, Gewölbe, historisches Mauerwerk,
— Rechnerische Bewertung von Trägern mit unbewehrter Betonkappe und Anwendung der Regeln der Technik zur Bauzeit Ende 19./Anfang 20. Jahrhundert,
— Erfahrung mit Rippendecken bedingt durch einen (Teil) Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg,
— Brandschutzsanierung / konstruktiver Brandschutz im Zusammenhang mit historischer Bausubstanz,
— Umsetzung im laufenden Betrieb mit Interimsmaßnahmen,
— Im Referenzzeitraum eigenständig und vollständig erbrachte und abgeschlossene Leistungsphasen gem. § 51 HOAI.
Die Referenzen sind so anschaulich zu präsentieren, dass eine Bewertung der o. g. Kriterien ermöglicht wird (je Referenz max. 2 DIN A3 oder 4 DIN A4 Seiten). Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix, die mit dem Bewerbungsbogen (s. Ziff. VI.3)) versendet wird. Für jede Referenz ist darüber hinaus der Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer) zu nennen.
Mindestbedingung, die bei Nichterfüllung zum Ausschluss der Bewerbung führt: Es muss mindestens eine Referenz (Referenz 1) vorgelegt werden, bei der mindestens eine der beiden Leistungsphasen 1-2 gem. § 51 HOAI im Referenzzeitraum 2004 – Ende der Bewerbungsfrist vollständig erbracht wurde und das Referenzobjekt unter Denkmalschutz, gem. Denkmalschutzgesetz – DSchG oder vergleichbar, steht.
Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung einer Referenz ist der Denkmalschutz-Status des Referenzobjektes, gemäß Denkmalschutzgesetz – DSchG oder vergleichbar, und bei den möglichen Referenzen 2 + 3 die vollständige Erbringung von mindestens zwei der Leistungsphasen 1-5 gem. § 51 HOAI im Referenzzeitraum 2004 – Ende der Bewerbungsfrist.
Wenn die Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung einer Referenz nicht erfüllt ist, wird die gesamte Referenz nicht gewertet. Zum Ausschluss führt dies aber nicht.
Die als erbracht angegebenen Leistungsphasen müssen innerhalb des Referenzzeitraums begonnen und vollständig abgeschlossen sein, nicht aber das Gesamtprojekt.
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.2.3) wird nur erreicht, wenn drei Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen.
Die teilweise Erfüllung der o.g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
2.) Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte und die Darstellung des beim Bewerber vorhandenen Qualitätsmanagementsystems.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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