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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- undIngenieurbüros und Prüfstellen in Kassel (ID:5378563)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- undIngenieurbüros und Prüfstellen
DTAD-ID:
5378563
Region:
34117 Kassel
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
16.08.2010
Frist Vergabeunterlagen:
07.09.2010
Frist Angebotsabgabe:
21.09.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem, EU-weitem Öffentlichen Teilnahmewettbewerb, Kernbereichsmanagement "Aktiver Kernbereich", Fördergebiet Friedrich-Ebert-Straße, Kassel. Für die Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes im Fördergebiet Friedrich-Ebert-Straße vergibt die Stadt Kassel ein Kernbereichsmanagement. Die Stadt Kassel ist mit dem Fördergebiet "Friedrich-Ebert-Straße" zum 31.10.2008 in das Städtebauförderungsprogramm Aktive Kernbereiche in Hessen aufgenommen worden. Mit dem Förderprogramm gibt das Land Hessen den Programmkommunen ein neues Instrument an die Hand, um negative Entwicklungstendenzen in Kernbereichen aufzuhalten und umzukehren. Dabei wird insbesondere auf die Kooperation der Gebietsakteure des öffentlichen, privaten und auch zivilgesellschaftlichen Bereichs und auf die Bündelung vorhandener Ressourcen Wert gelegt (weitere Informationen zum Programm siehe Leitlinien zum Programm Aktive Kernbereiche in Hessen, verfügbar unter ww.aktive-kernbereiche-hessen.de). Das Fördergebiet Friedrich-Ebert-Straße umfasst ca. 85 ha mit etwa 8 500 Einwohnern. Mit seinen 2 Stadtteilzentren versorgt es rund 20 000 Menschen. Auf etwa 15 000 m² Verkaufsfläche in 170 Läden stehen die Angebote zur Verfügung. Hervorzuheben ist dabei v. a. die Vielzahl inhabergeführter Ladengeschäfte, die dem Einzelhandelsstandort in punkto Angebot, Qualität und Service fast einzigartig machen. Im Quartier haben sich rund 660 Dienstleistungsunternehmen angesiedelt. Das Gebiet zeichnet sich grundsätzlich durch eine urbane Vielfalt aus, die sich in einem hoch attraktiven städtebaulichen und architektonischen Umfeld mit einem kleinteiligen Immobilienbesitz zeigt. Die Lage direkt am Rande der Kasseler Innenstadt, die hervorragende Anbindung über alle Verkehrsmittel und die kurzen Wege innerhalb des Quartiers fördern diese Attraktivität. Seit Jahren ist ein allmähliches "Abbröckeln" der funktionalen Bedeutung und der stadträumlichen Qualitäten zu beobachten. Der zunehmende Leerstand von Einzelhandelsgeschäften und Büroflächen, die hohe Fluktuation und Umstrukturierung der lokalen Branchen, ein deutlich sichtbarer Verfall des öffentlichen Raumes, nachlassende "Flanier-Funktion" und mangelnde Aufenthaltsqualität sind deutliche Zeichen für den Umstrukturierungsprozess. Die Verkehrsbelastung und die eingeschränkte Freiraumqualität werden von Anwohnern, Passanten und Eigentümern besonders bemängelt. Ziel der Quartiersentwicklung ist, die Struktur und die Qualitäten des Quartiers rundum die Friedrich-Ebert-Straße langfristig zu sichern und so den Wert des gesamten Quartiers bis hin zu den einzelnen Geschäftslagen und Grundstücken zu erhalten und ggf. zu steigern. Kernmaßnahmen sind der Um- und Ausbau der öffentlichen Infrastruktur (Straßen, Plätze und Grünflächen), wodurch der notwendige attraktive Rahmen für die zukünftige Entwicklung hergestellt wird. Ergänzend soll die lokale Ökonomie gefördert und wertvolle Büro-, Handels- und Gewerbeflächen zurück gewonnen werden. Modernisierungsmaßnahmen und Ergänzungen im Gebäudebestand sollen zum einen das Angebot an gewerblichen Nutzflächen langfristig sichern und zum anderen das Wohnungsangebot nachhaltig an geänderte Nachfragebedingungen anpassen, um die Bevölkerungsstruktur zu stabilisieren. Neben den größeren baulichen Investitionen ist eine Vielzahl von kleinteiligen Maßnahmen vorgesehen. Dabei stehen Maßnahmen zur Vernetzung der örtlichen Akteure und die Beratung der Immobilieneigentümer im Vordergrund. Aber auch Maßnahmen zur Bewerbung des Standortes Friedrich-Ebert-Straße sind vorgesehen. So soll z. B. seitens der Geschäftsinhaber durch ein möglichst einheitliches bzw. abgestimmtes Auftreten die MARKE Friedrich-Ebert-Straße als Synonym für die Qualität inhabergeführter Geschäfte aufgebaut werden. Das Fördergebiet wurde in das Programm "Lokale Ökonomie" aufgenommen. Für den Zeitraum 2009 bis 2013 können mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Maßnahmen zur Neuansiedlung, Verlagerung oder Standortsicherung kleiner und mittelständischer Unternehmen gefördert werden. Hintergrund der Förderung ist die Überzeugung, dass eine funktionierende lokale Ökonomie neben sozialen und baulichen Maßnahmen eine entscheidende Rolle bei der Revitalisierung von Stadtquartieren spielt. Das Programm "Lokale Ökonomie" kann eine wesentliche Unterstützung bei der Beseitigung von Leerständen bieten. Es besteht damit eine enge räumliche und inhaltliche Verzahnung mit der Programmumsetzung "Aktive Kernbereiche". Das Fördergebiet ist mit dem Modellprojekt "Gezielte Prävention von Hitze bedingten Gesundheitsschäden bei alten Menschen in der Kommune (PräKom)" auch Teil des Verbundprojekts "Klimaanpassungsnetzwerk für die Modellregion Nordhessen" (KLIMZUG-Nordhessen). In dem Projekt, das eine Laufzeit bis Ende 2010 hat, sollen u. a. bauliche Klimaanpassung zum Schutz von insbesondere älteren und hochbetagten Menschen beitragen. Hier ist bei der Modernisierungsberatung von Immobilieneigentümern und bei der Umgestaltung von wohnungsnahen Freiflächen ein direkter Zusammenhang mit dem Förderprogramm Aktive Kernbereiche gegeben. Der Ansatz einer integrierten Kernbereichsentwicklung in öffentlich-privater Partnerschaft sowie die hohen Qualitätsanforderungen des Förderprogramms Aktive Kernbereiche in Hessen setzen ein engagiertes Management des Umsetzungsprozesses voraus. Die Stadt Kassel vergibt daher ein Kernbereichsmanagement. Das Kernbereichsmanagement soll als zentraler Kümmerer der Kernbereichsentwicklung dienen. Das Kernbereichsmanagement. — koordiniert und stellt die Umsetzung der im Integrierten Handlungskonzept entwickelten Maßnahmen (z. Zt. 44 Maßnahmen) sowie Einhaltung der Zeit- und Finanzplanung sicher, — bündelt weitere Aktivitäten zur Kernbereichsentwicklung durch private Dritte oder andere öffentliche Stellen, — steuert den komplexen Prozess der Kernbereichsentwicklung, — bereitet vor und moderiert Veranstaltungen zur Quartiersentwicklung, — vermittelt zwischen den unterschiedlichen Interessen der Kernbereichsentwicklung mit dem Ziel einer integrierten Quartiersentwicklung, — fungiert als Schnittstellenmanager und Informationsdrehscheibe zwischen der Kommune, der Lokalen Partnerschaft, örtlichen Vereinen, Initiativen und den Bürgern, — ist Ansprechpartner und Sprachrohr für alle Prozessbeteiligten, — fördert die öffentlich-private-zivilgesellschaftliche Partnerschaft, — initiiert und steuert eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit, — unterstützt und berät private Haus- und Grundeigentümer und Einzelhändler, — baut das Leerstandsmanagement auf, — schreibt das Integrierte Handlungskonzept nach Auforderung durch den Auftraggeber fort und. — führt die Selbstevaluation jährlich durch. Grundlage der Quartiersentwicklung und des Kernbereichsmanagements ist das Integrierte Handlungskonzept, das in einem breit angelegten öffentlichen Diskussionsprozess in 2009 / 2010 erarbeitet wurde. Entscheidend unterstützt wird die Quartiersentwicklung durch die hoch motivierten und engagierten Bürger, Einzelhändler, Gewerbetreibende und Eigentümer, die u. a. im Runden Tisch Friedrich-Ebert-Straße organisiert sind. Mit Expertenwissen gestützt wird der Entwicklungsprozess durch die vom Magistrat eingesetzte Lokale Partnerschaft Friedrich-Ebert-Straße. Das Gremium versteht sich als Quartiersvertreter, das gemeinsam mit der Verwaltung Konzepte und Projekte zur Stärkung des Quartiers entwickelt und realisiert.
Kategorien:
Projektmanagement, Stadtplanung, Landschaftsgestaltung, Architekturdienstleistungen, Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen , Projektmanagement, ausser Projektüberwachung von Bauarbeiten , Stadtplanung und Landschaftsgestaltung , Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  243203-2010

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Stadt Kassel - Magistrat, Stadtplanung, Bauaufsicht und Denkmalschutz Obere Königsstr. 8 z. H. Herrn Dipl. Ing. Carlo Frohnapfel 34117 Kassel DEUTSCHLAND Tel. +49 561787-6113 E-Mail: carlo.frohnapfel@stadt-kassel.de Fax +49 561787-6115 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.stadt-kassel.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Stadt Kassel -Magistrat, Haupt- und Bürgeramt -Beschaffungsstelle- Obere Königsstr. 8 z. H. Frau Mansfeld 34117 Kassel DEUTSCHLAND Tel. +49 561787-2235 E-Mail: beschaffungsstelle@stadt-kassel.de Fax +49 561787-2212 Internet: http://www.stadt-kassel.de
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Allgemeine öffentliche Verwaltung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem, EU-weitem Öffentlichen Teilnahmewettbewerb, Kernbereichsmanagement "Aktiver Kernbereich", Fördergebiet Friedrich-Ebert-Straße, Kassel.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 12 Hauptort der Dienstleistung 34112 Kassel, DEUTSCHLAND. NUTS-Code DE731
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Für die Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes im Fördergebiet Friedrich-Ebert-Straße vergibt die Stadt Kassel ein Kernbereichsmanagement. Die Stadt Kassel ist mit dem Fördergebiet "Friedrich-Ebert-Straße" zum 31.10.2008 in das Städtebauförderungsprogramm Aktive Kernbereiche in Hessen aufgenommen worden. Mit dem Förderprogramm gibt das Land Hessen den Programmkommunen ein neues Instrument an die Hand, um negative Entwicklungstendenzen in Kernbereichen aufzuhalten und umzukehren. Dabei wird insbesondere auf die Kooperation der Gebietsakteure des öffentlichen, privaten und auch zivilgesellschaftlichen Bereichs und auf die Bündelung vorhandener Ressourcen Wert gelegt (weitere Informationen zum Programm siehe Leitlinien zum Programm Aktive Kernbereiche in Hessen, verfügbar unter ww.aktive-kernbereiche-hessen.de). Das Fördergebiet Friedrich-Ebert-Straße umfasst ca. 85 ha mit etwa 8 500 Einwohnern. Mit seinen 2 Stadtteilzentren versorgt es rund 20 000 Menschen. Auf etwa 15 000 m² Verkaufsfläche in 170 Läden stehen die Angebote zur Verfügung. Hervorzuheben ist dabei v. a. die Vielzahl inhabergeführter Ladengeschäfte, die dem Einzelhandelsstandort in punkto Angebot, Qualität und Service fast einzigartig machen. Im Quartier haben sich rund 660 Dienstleistungsunternehmen angesiedelt. Das Gebiet zeichnet sich grundsätzlich durch eine urbane Vielfalt aus, die sich in einem hoch attraktiven städtebaulichen und architektonischen Umfeld mit einem kleinteiligen Immobilienbesitz zeigt. Die Lage direkt am Rande der Kasseler Innenstadt, die hervorragende Anbindung über alle Verkehrsmittel und die kurzen Wege innerhalb des Quartiers fördern diese Attraktivität. Seit Jahren ist ein allmähliches "Abbröckeln" der funktionalen Bedeutung und der stadträumlichen Qualitäten zu beobachten. Der zunehmende Leerstand von Einzelhandelsgeschäften und Büroflächen, die hohe Fluktuation und Umstrukturierung der lokalen Branchen, ein deutlich sichtbarer Verfall des öffentlichen Raumes, nachlassende "Flanier-Funktion" und mangelnde Aufenthaltsqualität sind deutliche Zeichen für den Umstrukturierungsprozess. Die Verkehrsbelastung und die eingeschränkte Freiraumqualität werden von Anwohnern, Passanten und Eigentümern besonders bemängelt. Ziel der Quartiersentwicklung ist, die Struktur und die Qualitäten des Quartiers rundum die Friedrich-Ebert-Straße langfristig zu sichern und so den Wert des gesamten Quartiers bis hin zu den einzelnen Geschäftslagen und Grundstücken zu erhalten und ggf. zu steigern. Kernmaßnahmen sind der Um- und Ausbau der öffentlichen Infrastruktur (Straßen, Plätze und Grünflächen), wodurch der notwendige attraktive Rahmen für die zukünftige Entwicklung hergestellt wird. Ergänzend soll die lokale Ökonomie gefördert und wertvolle Büro-, Handels- und Gewerbeflächen zurück gewonnen werden. Modernisierungsmaßnahmen und Ergänzungen im Gebäudebestand sollen zum einen das Angebot an gewerblichen Nutzflächen langfristig sichern und zum anderen das Wohnungsangebot nachhaltig an geänderte Nachfragebedingungen anpassen, um die Bevölkerungsstruktur zu stabilisieren. Neben den größeren baulichen Investitionen ist eine Vielzahl von kleinteiligen Maßnahmen vorgesehen. Dabei stehen Maßnahmen zur Vernetzung der örtlichen Akteure und die Beratung der Immobilieneigentümer im Vordergrund. Aber auch Maßnahmen zur Bewerbung des Standortes Friedrich-Ebert-Straße sind vorgesehen. So soll z. B. seitens der Geschäftsinhaber durch ein möglichst einheitliches bzw. abgestimmtes Auftreten die MARKE Friedrich-Ebert-Straße als Synonym für die Qualität inhabergeführter Geschäfte aufgebaut werden. Das Fördergebiet wurde in das Programm "Lokale Ökonomie" aufgenommen. Für den Zeitraum 2009 bis 2013 können mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Maßnahmen zur Neuansiedlung, Verlagerung oder Standortsicherung kleiner und mittelständischer Unternehmen gefördert werden. Hintergrund der Förderung ist die Überzeugung, dass eine funktionierende lokale Ökonomie neben sozialen und baulichen Maßnahmen eine entscheidende Rolle bei der Revitalisierung von Stadtquartieren spielt. Das Programm "Lokale Ökonomie" kann eine wesentliche Unterstützung bei der Beseitigung von Leerständen bieten. Es besteht damit eine enge räumliche und inhaltliche Verzahnung mit der Programmumsetzung "Aktive Kernbereiche". Das Fördergebiet ist mit dem Modellprojekt "Gezielte Prävention von Hitze bedingten Gesundheitsschäden bei alten Menschen in der Kommune (PräKom)" auch Teil des Verbundprojekts "Klimaanpassungsnetzwerk für die Modellregion Nordhessen" (KLIMZUG-Nordhessen). In dem Projekt, das eine Laufzeit bis Ende 2010 hat, sollen u. a. bauliche Klimaanpassung zum Schutz von insbesondere älteren und hochbetagten Menschen beitragen. Hier ist bei der Modernisierungsberatung von Immobilieneigentümern und bei der Umgestaltung von wohnungsnahen Freiflächen ein direkter Zusammenhang mit dem Förderprogramm Aktive Kernbereiche gegeben. Der Ansatz einer integrierten Kernbereichsentwicklung in öffentlich-privater Partnerschaft sowie die hohen Qualitätsanforderungen des Förderprogramms Aktive Kernbereiche in Hessen setzen ein engagiertes Management des Umsetzungsprozesses voraus. Die Stadt Kassel vergibt daher ein Kernbereichsmanagement. Das Kernbereichsmanagement soll als zentraler Kümmerer der Kernbereichsentwicklung dienen. Das Kernbereichsmanagement. — koordiniert und stellt die Umsetzung der im Integrierten Handlungskonzept entwickelten Maßnahmen (z. Zt. 44 Maßnahmen) sowie Einhaltung der Zeit- und Finanzplanung sicher, — bündelt weitere Aktivitäten zur Kernbereichsentwicklung durch private Dritte oder andere öffentliche Stellen, — steuert den komplexen Prozess der Kernbereichsentwicklung, — bereitet vor und moderiert Veranstaltungen zur Quartiersentwicklung, — vermittelt zwischen den unterschiedlichen Interessen der Kernbereichsentwicklung mit dem Ziel einer integrierten Quartiersentwicklung, — fungiert als Schnittstellenmanager und Informationsdrehscheibe zwischen der Kommune, der Lokalen Partnerschaft, örtlichen Vereinen, Initiativen und den Bürgern, — ist Ansprechpartner und Sprachrohr für alle Prozessbeteiligten, — fördert die öffentlich-private-zivilgesellschaftliche Partnerschaft, — initiiert und steuert eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit, — unterstützt und berät private Haus- und Grundeigentümer und Einzelhändler, — baut das Leerstandsmanagement auf, — schreibt das Integrierte Handlungskonzept nach Auforderung durch den Auftraggeber fort und. — führt die Selbstevaluation jährlich durch. Grundlage der Quartiersentwicklung und des Kernbereichsmanagements ist das Integrierte Handlungskonzept, das in einem breit angelegten öffentlichen Diskussionsprozess in 2009 / 2010 erarbeitet wurde. Entscheidend unterstützt wird die Quartiersentwicklung durch die hoch motivierten und engagierten Bürger, Einzelhändler, Gewerbetreibende und Eigentümer, die u. a. im Runden Tisch Friedrich-Ebert-Straße organisiert sind. Mit Expertenwissen gestützt wird der Entwicklungsprozess durch die vom Magistrat eingesetzte Lokale Partnerschaft Friedrich-Ebert-Straße. Das Gremium versteht sich als Quartiersvertreter, das gemeinsam mit der Verwaltung Konzepte und Projekte zur Stärkung des Quartiers entwickelt und realisiert.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000, 71400000, 75130000, 79421000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Die Vertragslaufzeit wird zunächst bis zum 31.12.2011 begrenzt. Danach kann der Vertrag durch Inanspruchnahme jährlicher Optionen von der Stadt Kassel bis Ende 2015 verlängert werden.
II.2.2) Optionen
Ja Beschreibung der Optionen: Es ist eine Vertragsverlängerung von bis zu 4 Jahren bis Ende 2019 möglich. Sie muss ein Jahr vor Vertragsende erklärt werden.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 1.12.2010. Ende: 31.12.2015 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter/in. Wird der Auftrag einer Bietergemeinschaft erteilt, so ist die Rechtsform einer gesamtschuldnerischen haftenden Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter/in zu überführen. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Verfahrensauschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Ja Zwingende Voraussetzung für die Auftragsausführung ist die örtliche Präsenz des Kernbereichsmanagements im Fördergebiet. Ein personeller Wechsel innerhalb der Vertragslaufzeit ist mit dem Auftraggeber abzustimmen. Die Kooperation mit einem örtlichen Träger / Akteur wird gewünscht um die Quartiersentwicklung langfristig und nachhaltig abzusichern.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für die entsprechenden Mindestanforderungen wird die Verwendung des Teilnahmeantrages des Auftraggebers vorgeschrieben. Die dort im Einzelnen genannten Nachweise sind dem Teilnahmeantrag als Anlage beizufügen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Siehe Punkt III.2.1.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Kompetenzen und Erfahrungen sind durch entsprechende Referenzen zu belegen (vgl. Teilnahmeantrag): — Steuerung komplexer Entwicklungsprozesse mit stadtplanerischen, städtebaulichen und Fragestellungen im Hochbau, — Einbindung der Akteure und Vermittlung zwischen unterschiedlichen Interessen (Moderations- und Kommunikationsfähigkeit), — Methodenkompetenz für beteiligungsorientierte / aktivierende Planungsprozesse, — Initiierung von Initiativen und Projekten insbesondere mit den Zielgruppen Eigentümer und Einzelhändler, — Medienkompetenz (Informations-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), — Aufbau und Pflege effizienter Kommunikationsstrukturen, — Koordination relevanter Konzepte, Planungen und Ressourcen, — Umsetzung/ Abwicklung von städtebaulichen Förderprogrammen, — Durchführung der Evaluation, — Weiterentwicklung / Aktivierung von Kernbereichen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (20 %); 2. Fachliche Eignung (35 %); 3. Referenzen (30 %); 4. Sonstige Bewertungskriterien (15 %).
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die nachstehenden Kriterien 1. Qualität und Strukturierung des Angebotes zur Umsetzung der Aufgabenstellung. Gewichtung 30 % 2. Qualifikation des Bieters, Erfahrungen und Referenzen. Gewichtung 30 % 3. Sonstige auftragsbezogene Kriterien. Gewichtung 20 % 4. Gesamteindruck im Bietergespräch. Gewichtung 10 % 5. Preis / Honorar. Gewichtung 10 %
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
2010/1051/25
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 7.9.2010
- 12:00
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
21.9.2010 - 10:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 1.10.2010
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Bewerbungen sind nur mit dem Teilnahmeantrag möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag ist als Formularvordruck per E-Mail beim Auftraggeber unter der in
Abschnitt I.1) genannten Adresse
anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben. Unvollständige Unterlagen führen zum Ausschluss. Die Bearbeiter / Projektleiter müssen am Bietergespräch des Verhandlungsverfahrens teilnehmen. Ein Anspruch auf Beteiligung am Wettbewerb besteht nicht. Nachfragen zum Verfahren sind schriftlich per E-Mail beim Auftraggeber unter der in
Abschnitt I.1) genannten Adresse zu stellen.
Nachr. HAD-Ref.: 125/826. Nachr. V-Nr/AKZ: 2010/1051/25.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
11.8.2010
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