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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Westerstede (ID:12201886)

Übersicht
DTAD-ID:
12201886
Region:
26655 Westerstede
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Das Leistungsbild zur Fortschreibung des Landschaftsrahmenplans des Landkreises Ammerland umfasst die Grundleistungen gemäß der Anlage 6 zu § 25 Abs. 2 HOAI sowie den erforderlichen besonderen...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
13.08.2016
Frist Angebotsabgabe:
09.09.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Landkreis Ammerland
Ammerlandallee 12
Westerstede
26655
Deutschland
Kontaktstelle(n): Amt für Umwelt und Wasserwirtschaft
E-Mail: vergabestelle@bbt-kanzlei.de
NUTS-Code: DE946
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.ammerland.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Landkreis Ammerland – Fortschreibung Landschaftsrahmenplan.
Das Leistungsbild zur Fortschreibung des Landschaftsrahmenplans des Landkreises Ammerland umfasst die Grundleistungen gemäß der Anlage 6 zu § 25 Abs. 2 HOAI sowie den erforderlichen besonderen Leistungen im Zusammenhang mit örtlichen Bestandserfassungen, ergänzenden Zielkonzepten und der Begleitung im Verfahren.
Im Einzelnen sind folgende Leistungsteile zu erbringen:
Grundleistungen des Landschaftsrahmenplanes in den Leistungsphasen 1-4 gemäß § 25 HOAI sowie insbesondere nachfolgende besondere Leistungen (optional):
— Biotoptypenkartierung (Detailkartierung);
— Faunistische Kartierungen an ausgewählten Standorten (z. B. Brutvögel);
— Biotopverbundplanung auf regionaler Ebene;
— Klimaschutzfunktionen von Böden;
— Verfahrensbegleitung;
— Umweltbericht.

CPV-Codes:
71000000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE946

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
282650-2016

Aktenzeichen:
CXP4Y6JY6WM

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
09.09.2016

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
1. Angabe zum Bewerber bzw. sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft/ Arbeitsgemeinschaft (Name, Rechtsform, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefonnummer, Faxnummer und Emailadresse).
2. Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaften/ Arbeitsgemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen,
a. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
b. in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist;
c. dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
d. dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
3. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz zu Art und Umfang der Teilleistungen sowie eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
4. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 123 GWB.
5. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 124 GWB.
6. Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.
Hinweis: Zum Nachweis der persönlichen Lage (Mindestanforderungen) sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sowie dessen Anlagen sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Nachweise/Erklärungen – insbesondere Nr. 3 – Nr. 6 – auch von den Nachunternehmern beizubringen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
1. Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen (Mindestanforderung):
— mindestens 1 000 000 EUR für Personenschäden;
— mindestens 1 000 000 EUR für Sachschäden und
— mindestens 1 000 000 EUR für Vermögensschäden.
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Nachweis durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Erklärung im Auftragsfall. Bei Bietergemeinschaften/ Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2013, 2014, 2015). Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
Hinweis: Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sowie dessen Anlagen sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/ Arbeitsgemeinschaft beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern können die entsprechenden Erklärungen auch von den Nachunternehmern beigebracht werden, wenn sich der Bewerber die Leistungsfähigkeit zurechnen lassen möchte.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen Leistungsfähigkeit und Fachkunde des Bewerbers folgende Erklärungen/ Unterlagen beizufügen:
1. Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (2013, 2014, 2015) ersichtlich ist, gegliedert in:
— Führungskräfte/Büroinhaber;
— Architekten/Ingenieure oder vergleichbar gegliedert nach Fachdisziplin;
— Mitarbeiter für technische und wirtschaftliche Aufgaben sowie
— sonstige Mitarbeiter.
2. Technische Ausstattung des Büros
— Mindestanforderungen: Geografisches Informationssystem in Kompatibilität zu ESRI ArcGIS 10.
3. Benennung des/der Projektverantwortlichen mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung und des/der stellvertretenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall unter Darstellung:
a. Nachweis der Qualifikation;
b. Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie
c. Benennung mindestens einer personenspezifischen, vergleichbaren Referenz innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 01.01.2011), welche im Hinblick auf das vorliegende Projekt (Landschaftsplanungsleistungen) vergleichbar ist, mit Angabe zur Funktion in der Referenz. Es können mehrere Referenzen angegeben werden. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die drei geeignetsten Referenzen berücksichtigt.
Im Rahmen der Benennung der personenspezifischen, vergleichbaren Referenzen sind folgende Angaben notwendig:
— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer);
— Kurze Beschreibung des Projekts (Art der Planung, Lebensraumtypen/Biotoptypen, rechtlich zu beachtende Normen);
— Projektzeitraum;
— Angabe der während des Referenzzeitraums erbrachten Leistungen;
— Projektkosten;
— Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers.
4. Erfahrungsnachweis des Büros in Form der Benennung mindestens eines Referenzprojekts innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 01.01.2011), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt (Landschaftsplanungsleistungen) vergleichbar sind. Es können mehrere Referenzen angegeben werden. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die drei geeignetsten Referenzen berücksichtigt.
Im Rahmen der Benennung der Referenzen sind folgende Angaben notwendig:
— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer);
— Kurze Beschreibung des Projekts (Art der Planung, Lebensraumtypen/Biotoptypen, rechtlich zu beachtende Normen);
— Projektzeitraum;
— Angabe der während des Referenzzeitraums erbrachten Leistungsphasen;
— Projektkosten;
— Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers.

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4Y6JY6WM%22
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
bbt Rechts- und Steuerkanzlei
Theaterstraße 16
Hannover
30159
Deutschland
Telefon: +49 511/220074-0
E-Mail: vergabestelle@bbt-kanzlei.de
Fax: +49 511/220074-99
NUTS-Code: DE92
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.bbt-kanzlei.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Landkreis Ammerland
Ammerlandallee 12
Westerstede
26655
Deutschland
Kontaktstelle(n): 1. OG, Raum 252
E-Mail: vergabestelle@bbt-kanzlei.de
NUTS-Code: DE946
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.ammerland.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Beschreibung der Beschaffung:
1. Überblick über den Planungsraum (Kurzbeschreibung)
Ganz unterschiedliche Landschaften bestimmen das Bild des Ammerlandes. Land-wirtschaftliche Nutzflächen wie Acker und Grünland prägen neben Wallhecken und anderen Kleinstrukturen die Parklandschaft des Landkreises Ammerland. Kleinere und größere Waldflächen sind über den Landkreis verteilt.
Ehemals ausgedehnte Moorflächen sind heute noch als Reste vorhanden. Viele kleinere Bäken durchfließen das Ammerland und bilden ein paralleles System auffallend zahlreicher und regelmäßiger Talrinnen. In der Mitte des Landkreises Ammerland liegt das Zwischenahner Meer.
Die Landschaft des Landkreises ist klein strukturiert und wird durch Wallhecken, Baumreihen, Waldflächen, Fließ- und Stillgewässer, Hochmoorgrünland, degenerierte Hochmoorflächen, landwirtschaftliche Nutzflächen, Baumschulnutzung und Siedlung geprägt.
2. Aufgabenstellung
Der Landschaftsrahmenplan (LRP) ist ein zentraler Fachplan des Naturschutzes und der Landschaftspflege in Niedersachsen. Auf der Ebene des Landkreises soll er den gegenwärtigen Zustand von Natur und Landschaft, die voraussichtlichen Änderungen, die anzustrebenden Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie die Erfordernisse und Maßnahmen zur Verwirklichung dieser Ziele gutachterlich darstellen und begründen. Aufgrund des § 10 Absatz 2 Bundesnaturschutzgesetz – BNatSchG vom 29.7.2009 (BGBl. I S. 2542), in der zurzeit gültigen Fassung sind Landschaftsrahmenpläne für alle Teile des Landes verbindlich aufzustellen
Der derzeit gültige Landschaftsrahmenplan des Landkreises Ammerland ist aus dem Jahr 1995, wobei mit der Ausarbeitung und Grundlagenermittlung bereits im Jahr 1986 begonnen wurde. Die Bestandsaufnahmen, Bewertungen und Planaussagen sind in weiteren Bereichen heute nicht mehr aktuell. Nach 20 Jahren ergibt sich nun ein Fortschreibungsbedarf.
Natur und Landschaft haben sich in dieser Zeit vor allem durch menschliches Handeln verändert. Daher sind die Aussagen dieses Planes für Abwägungen in der Planung, wie z. B. der Raumordnung und Bauleitplanung, nur noch mit Einschränkungen verwertbar. Eine Fortschreibung ist daher unerlässlich, zumal der Landkreis sein regionales Raumordnungsprogramm aktualisieren will und hierzu ein hinreichend aktueller Landschaftsrahmenplan vorliegen muss. Ferner müssen die Aussagen aus dem Landes-Raumordnungsprogramm auf Kreisebene konkretisiert werden.
Mit Kreistagsbeschluss vom 10.12.2015 wurde die Fortschreibung des Landschaftsrahmenplans einstimmig beschlossen und die Haushaltsmittel für die Fortschreibung des Landschaftsrahmenplans freigegeben.
Mit der Bearbeitung zur Fortschreibung des Landschaftsrahmenplans soll im Januar 2017 begonnen werden. Die Vorlage der abschließenden Planung ist für 2020 vorgesehen.
Die Flächengröße des Landkreises Ammerland beträgt 72.836 ha.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 05.12.2016
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem 3-stufigen Verfahren:
1. Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht eingereicht wurden.
2. Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber/Bietergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet sind, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, d. h. die geforderten Mindestanforderungen erfüllen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus den vorgelegten Referenzen durch eine telefonische Abfrage zu überprüfen. Bei falschen Angaben wird die Referenz von der Wertung ausgeschlossen. Auch die Benennung von Ansprechpartnern, die keine Auskünfte erteilen können, führt zum Ausschluss der Referenz aus der Wertung.
3. Schließlich wird anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärung/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen. Sollten mehr als drei geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich die Auftraggeberin das Recht vor den Bewerberkreis zu beschränken.
Bei der Auswertung der Teilnahmeunterlagen werden die einzelnen Kriterien wie folgt gewichtet:
1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Gesamtumsatz = 5 %
2. Technische Leistungsfähigkeit:
Anzahl Beschäftigte = 5 %
3. Berufliche Leistungsfähigkeit:
— Projektverantwortlicher = 35 %;
— Stv. Projektverantwortlicher = 25 %;
— Büro = 30 %.
Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der beigefügten Bewertungsmatrix entnommen werden.
Sowohl im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungsfähigkeit der/ des benannten Projektverantwortlichen sowie des Bewerbers sind die vorgelegten Referenzen maßgeblich. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die drei geeignetsten Referenzen berücksichtigt.
Sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, die abschließende Auswahl und Reduzierung des Bewerberkreises durch Losverfahren herbeizuführen.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09.09.2016
Ortszeit: 11:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 23.09.2016

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 09.12.2016

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Der Teilnahmeantrag ist spätestestens zum unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JY6WM.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 4131/15-1334
Fax: +49 4131/15-2943

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 4131/15-1334
Fax: +49 4131/15-2943

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 4131/15-1334
Fax: +49 4131/15-2943

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 08.08.2016

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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