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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Emden (ID:10703010)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DTAD-ID:
10703010
Region:
26725 Emden
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.05.2015
Frist Angebotsabgabe:
27.05.2015
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Der Seehafen Emden ist der drittgrößte deutsche Nordseehafen. Er liegt am Nordufer der Ems und besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen, dem tideoffenen Außenhafen sowie dem durch zwei Seeschleusen zugänglichen tidefreien Binnenhafen. Die Nesserlander Schleuse befindet sich aktuell im Bau und ist für den Schiffsverkehr komplett gesperrt, die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Jahr 2017 beendet. Derzeit kann der Binnenhafen, von der Ems kommend, ausschließlich über die Große Seeschleuse erreicht werden. Die Große Seeschleuse wurde zwischen 1907 und 1913 in offener Baugrube errichtet: Hauptmerkmale der Schleusenanlage: Schleusenkammer: — Lichte Weite: 40m — Länge: 260m — OK Drempel: NN -11,76m Für dieses Bauwerk hat der Auftragnehmer ein Konzept für eine Bauwerksprüfung nach DIN 1076 und VV WSV 2101 zu erstellen und durchzuführen. Bei der Konzepterstellung ist zu beachten, dass die Bauwerksprüfung unter laufendem Betrieb der Schleuse durchgeführt werden muss - längerfristige Sperrungen des Bauwerks sind nicht möglich. Aufgrund der Bauweise ist davon auszugehen, dass zur Durchführung der Bauwerksprüfungen in einigen Bereichen (Drempel, Laufschienen, Kammerwände, Sohle etc.) spezielle Hilfsmittel wie beispielsweise Tauchglocken, Überdruckkammern, Süllkästen etc. eingesetzt werden müssen. Die Große Seeschleuse ist hinsichtlich ihrer visuellen Erscheinung, ihrer Standsicherheit und ihres Gesamtzustandes zu untersuchen und zu bewerten. Die durchzuführende Bauwerksprüfung gliedert sich in drei Bereiche: a. Massiv- bzw. Ingenieurbau b. Stahlwasser- und Maschinenbau inkl. Korrosionsschutz c. Elektrotechnik und Steuerung Die zu erbringende Leistung umfasst insbesondere: — die Erstellung eines Schadensbilderkatalogs in Anlehnung an BAW – Merkblatt Schadensklassifizierung an Verkehrswasserbauwerken — die Aktualisierung des Bauwerksbuchs inkl. Aktualisierung der Bestandszeichnungen — Nachweis der Standsicherheit unter Beachtung des Entwurfs der Nachrechnungsrichtlinie der BAW — Baugrundaufschlüsse, Kernbohrungen, Schichtdickenmessungen u.a. einschl. Laboruntersuchungen und Auswertung Auf Grundlage der durchgeführten Bauwerksprüfungen hat der Auftragnehmer anschließend ein Instandsetzung-, Instandhaltungs- und Wartungskonzept zu erstellen und entsprechende Handlungsempfehlungen für die Sicherstellung des Betriebs der Schleuse bis mindestens 2035 einschl. einer Kostenermittlung zu entwickeln.
Kategorien:
Ingenieurleistungen außer Bau, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen , Technische Tests, Analysen und Beratung
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  153904-2015

Auftragsbekanntmachung

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG
Friedrich-Naumann-Straße 7-9
Zu Händen von: Herrn Heiko Fleßner
26725 Emden
DEUTSCHLAND
E-Mail: gb-nports-emden@jadeweserport.de
Fax: +49 44214098088

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Haupttätigkeit(en)
Hafeneinrichtungen
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Durchführung einer Bauwerksprüfung für die Große Seeschleuse in Emden nach DIN 1076 und VV WSV 2101 sowie Entwicklung eines Instandsetzung-, Instandhaltungs- und Wartungskonzepts.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12 Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Emden. NUTS-Code DE942
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Der Seehafen Emden ist der drittgrößte deutsche Nordseehafen. Er liegt am Nordufer der Ems und besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen, dem tideoffenen Außenhafen sowie dem durch zwei Seeschleusen zugänglichen tidefreien Binnenhafen. Die Nesserlander Schleuse befindet sich aktuell im Bau und ist für den Schiffsverkehr komplett gesperrt, die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Jahr 2017 beendet. Derzeit kann der Binnenhafen, von der Ems kommend, ausschließlich über die Große Seeschleuse erreicht werden. Die Große Seeschleuse wurde zwischen 1907 und 1913 in offener Baugrube errichtet: Hauptmerkmale der Schleusenanlage: Schleusenkammer: — Lichte Weite: 40m — Länge: 260m — OK Drempel: NN -11,76m Für dieses Bauwerk hat der Auftragnehmer ein Konzept für eine Bauwerksprüfung nach DIN 1076 und VV WSV 2101 zu erstellen und durchzuführen. Bei der Konzepterstellung ist zu beachten, dass die Bauwerksprüfung unter laufendem Betrieb der Schleuse durchgeführt werden muss - längerfristige Sperrungen des Bauwerks sind nicht möglich. Aufgrund der Bauweise ist davon auszugehen, dass zur Durchführung der Bauwerksprüfungen in einigen Bereichen (Drempel, Laufschienen, Kammerwände, Sohle etc.) spezielle Hilfsmittel wie beispielsweise Tauchglocken, Überdruckkammern, Süllkästen etc. eingesetzt werden müssen. Die Große Seeschleuse ist hinsichtlich ihrer visuellen Erscheinung, ihrer Standsicherheit und ihres Gesamtzustandes zu untersuchen und zu bewerten. Die durchzuführende Bauwerksprüfung gliedert sich in drei Bereiche: a. Massiv- bzw. Ingenieurbau b. Stahlwasser- und Maschinenbau inkl. Korrosionsschutz c. Elektrotechnik und Steuerung Die zu erbringende Leistung umfasst insbesondere: — die Erstellung eines Schadensbilderkatalogs in Anlehnung an BAW – Merkblatt Schadensklassifizierung an Verkehrswasserbauwerken — die Aktualisierung des Bauwerksbuchs inkl. Aktualisierung der Bestandszeichnungen — Nachweis der Standsicherheit unter Beachtung des Entwurfs der Nachrechnungsrichtlinie der BAW — Baugrundaufschlüsse, Kernbohrungen, Schichtdickenmessungen u.a. einschl. Laboruntersuchungen und Auswertung Auf Grundlage der durchgeführten Bauwerksprüfungen hat der Auftragnehmer anschließend ein Instandsetzung-, Instandhaltungs- und Wartungskonzept zu erstellen und entsprechende Handlungsempfehlungen für die Sicherstellung des Betriebs der Schleuse bis mindestens 2035 einschl. einer Kostenermittlung zu entwickeln.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000, 71600000 Beschreibung: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen. Technische Tests, Analysen und Beratung.
II.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein Beginn der Bauarbeiten: Laufzeit in Monaten: 8 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Gemäß Vergabeunterlagen.
III.1.1) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Gemäß Vergabeunterlagen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die Erklärung der Bewerbergemeinschaft muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein. Weitere Hinweise siehe
Abschnitt VI.).
III.1.3) Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber/ jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zwingend folgende Angaben/Eigenerklärungen abzugeben: Eigenerklärung gemäß einem bei der in
Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordernden Formblatt:
1. dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, wegen Verstoßes gegen eine der in § 21 Abs. 1 Nr. 1-7 SektVO aufgeführten Vorschriften rechtskräftig verurteilt worden ist und keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Unternehmens oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelnden Person vorliegt, vgl. § 21 Abs. 2 SektVO; 2. dass das Unternehmen nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (§ 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO); 3. dass das Unternehmen keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte nicht unberechtigt nicht erteilt (§ 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO); 4. dass die Eintragung in das Berufs- bzw. Handelsregister vorliegt (nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft ansässig ist); 5. ob und ggf. welche Einträge im Gewerbezentralregister für das Unternehmen sowie seine geschäftsführenden natürlichen Personen vorliegen; Die Eigenerklärung hat zwingend unter Verwendung des vorgegebenen Formblatts zu erfolgen. Die Eigenerklärung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben. Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende, im Formblatt aufgeführte Nachweise zu verlangen. Weitere Hinweise siehe
Abschnitt VI.).
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Eigenerklärung gemäß einem bei der in
Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordernden Formblatt:
1. dass über das Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde und dass ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt worden ist (§ 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO); 2. dass sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation befindet (§ 21 Abs. 4 Nr. 2 SektVO); 3. dass das Unternehmen die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat (§ 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO); 4. Angaben zum Umsatz (in Euro) des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind; die Angabe des Umsatzes hat ausschließlich in Bezug in Bezug auf das Unternehmen zu erfolgen, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt. 5. Angaben zum Gesamtumsatz (in Euro) des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die Angabe des Umsatzes hat ausschließlich in Bezug in Bezug auf das Unternehmen zu erfolgen, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt. 6. Angabe zur Entwicklung der Mitarbeiterzahlen – gestaffelt nach Berufsgruppen – für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. 7. Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen. Die Eigenerklärung hat zwingend unter Verwendung des vorgegebenen Formblatts zu erfolgen. Die Eigenerklärung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben. Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende, im Formblatt aufgeführte Nachweise zu verlangen. Weitere Hinweise siehe
Abschnitt VI.).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber zwingend folgende Angaben zu machen: Die folgenden genannten Anforderungen müssen im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Für die Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt. Eigenerklärung gemäß einem bei der in
Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordernden Formblatt:
1. Benennung von Referenzen (mind. 2) aus den vergangenen 10 Jahren, die mit der im Rahmen dieser Bekanntmachung ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, mit Angaben zu: - Bezeichnung des Projekts; - Kurze Beschreibung der im Rahmen des Projekts durch den Bewerber erbrachten Leistungen; - Leistungszeitraum; - Auftragswert; - Auftraggeber (Name, Anschrift); - Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefon, Telefax, E-Mail. 2. Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters mit Darstellung der beruflichen Qualifikation und fachbezogenen Erfahrungen sowie Angabe von Referenzen (mind. 2) aus den letzten 10 Jahren zu Projekten, an denen der vorgesehene Projektleiter entweder als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter beteiligt war und die mit der im Rahmen dieser Bekanntmachung ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, mit Angaben zu: - Bezeichnung und kurze Beschreibung des Projekts; - Kurze Beschreibung der im Rahmen des Projekts durch den Projektleiter erbrachten Leistungen (insbesondere Angabe, ob Einsatz als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter); - Leistungszeitraum; - Auftragswert; - Auftraggeber (Name, Anschrift); - Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefon, Telefax, E-Mail.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
93-02-01
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Kostenpflichtige Unterlagen:
nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
27.05.2015 - 11:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag:
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
1. Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB. 2. Die Leistungen werden im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb vergeben. 3. Die zur Abgabe eines Teilnahmeantrages zu verwendenden Formblätter können beim Auftraggeber bei der in
Abschnitt I. 1) genannten Kontaktstelle per E-Mail (gb-nports-emden@jadeweserport.de) angefordert werden.
4. Der Auftraggeber beabsichtigt maximal 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Sollten mehr als 5 Bewerber geeignet sein, erfolgt die Auswahl nach folgendem Modus: - Auswahlkriterium 1: Anzahl der für den Projektleiter gemäß
Abschnitt III.2.3 benannten Referenzen, die Bauwerksprüfungen von Schiffsschleusen zum Gegenstand haben mit 20 %;
- Auswahlkriterium 2: Anzahl der für den Projektleiter gemäß
Abschnitt III.2.3 benannten Referenzen, die Bauwerksprüfungen von sonstigen, mit Schiffsschleusen vergleichbaren Bauwerken zum Gegenstand haben mit 5 %;
- Auswahlkriterium 3: Anzahl der für den Projektleiter gemäß
Abschnitt III.2.3 benannten Referenzen, die die Erstellung eines Instandsetzungs-, Instandhaltungs- und Wartungskonzepts für Schiffsschleusen zum Gegenstand haben mit 10 %;
- Auswahlkriterium 4: Anzahl der für den Projektleiter gemäß
Abschnitt III.2.3 benannten Referenzen, die die Erstellung eines Instandsetzungs-, Instandhaltungs- und Wartungskonzepts für sonstige, mit Schiffsschleusen vergleichbare Bauwerke zum Gegenstand haben mit 5 %;
- Auswahlkriterium 5: Anzahl der für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gemäß
Abschnitt III.2.3 benannten Referenzen, die Bauwerksprüfungen von Schiffsschleusen zum Gegenstand haben mit 40 %;
- Auswahlkriterium 6: Anzahl der für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gemäß
Abschnitt III.2.3 benannten Referenzen, die Bauwerksprüfungen von sonstigen, mit Schiffsschleusen vergleichbaren Bauwerken zum Gegenstand haben mit 5 %;
- Auswahlkriterium 7: Anzahl der für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gemäß
Abschnitt III.2.3 benannten Referenzen, die die Erstellung eines Instandsetzungs-, Instandhaltungs- und Wartungskonzepts für Schiffsschleusen zum Gegenstand haben mit 10 %;
- Auswahlkriterium 8: Anzahl der für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gemäß
Abschnitt III.2.3 benannten Referenzen, die die Erstellung eines Instandsetzungs-, Instandhaltungs- und Wartungskonzepts für sonstige, mit Schiffsschleusen vergleichbare Bauwerke zum Gegenstand haben mit
5 %. Der Auftraggeber bewertet jedes der genannten Kriterien mit Punkten. Die Bewertungsmatrix liegt den Teilnahmeunterlagen bei, die beim Auftraggeber bei der in
Abschnitt I. 1) genannten Kontaktstelle per E-Mail (gb-nports-emden@jadeweserport.de) angefordert werden können. Die vom Bewerber je Kriterium erreichte Punktzahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition der gewichteten Punktezahlen der Kriterien ermittelt. Die für die Bewerberauswahl maßgebliche Bewerberreihenfolge ergibt sich aus den Gesamtpunktzahlen, die die einzelnen Bewerber erlangt haben. Bei Punktgleichheit entscheidet das Losverfahren.
5. Der Ablauf des Verhandlungsverfahrens soll nach derzeitiger Planung wie folgt gestaltet werden: Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs werden die ausgewählten Bewerber unter Übersendung der Vergabeunterlagen aufgefordert, ein Angebot einzureichen. Alle Bieter, deren Angebote den in den Vergabeunterlagen bekannt gegebenen Anforderungen an Form und Inhalt der Angebote entsprechen und fristgerecht eingereicht wurden, werden vom Auftraggeber in der nächsten Phase des Vergabeverfahrens zu Verhandlungsgesprächen eingeladen. Bieter, mit denen solche Verhandlungsgespräche geführt wurden, werden in einem nächsten Schritt aufgefordert, ein überarbeitetes Angebot einzureichen. Alle daraufhin fristgerecht abgegebenen Angebote werden entsprechend den in den Vergabeunterlagen bekannt gegebenen formellen und inhaltlichen Anforderungen sowie entsprechend den ebenfalls in den Vergabeunterlagen bekannt gegebenen Zuschlagskriterien / dem Bewertungsverfahren geprüft und bewertet. Es wird eine Rangfolge erstellt. Der Auftraggeber behält sich vor, die Zuschlagserteilung in Ansehen des Ergebnisses dieser Rangfolge ohne die Durchführung von weiteren Verhandlungsgesprächen vorzunehmen. Der Auftraggeber behält sich vor, abhängig von den Verhandlungsergebnissen weitere Verhandlungsgespräche durchzuführen. Nach Abschluss aller aus Sicht des Auftraggebers erforderlichen Verhandlungsrunden soll der Zuschlag jeweils auf das Angebot des Bieters erfolgen, welches unter Anwendung der Zuschlagskriterien / des Bewertungsverfahrens das wirtschaftlich günstigste Angebot darstellt. 6. Der Teilnahmeantrag ist 3-fach schriftlich sowie 1-fach in elektronischer Form (CD-ROM) innerhalb der in
Abschnitt IV.3.4) genannten Frist in einem verschlossenen Umschlag bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist wie folgt zu kennzeichnen: "Teilnahmeantrag Bauwerksprüfung für die Große Seeschleuse Emden - nicht unbefugt öffnen". Es werden nur fristgerecht eingehende Teilnahmeanträge berücksichtigt. Teilnahmeanträge per Telefax oder E-Mail sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt. Für den Fall von Abweichungen oder Widersprüchen zwischen der schriftlichen Fassung und der elektronischen Form des Teilnahmeantrags hat die schriftliche Fassung Vorrang.
7. Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen. Erforderlichenfalls ist neben dem Original eine deutsche Übersetzung der Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft trägt die Verantwortung für die korrekte Übersetzung der Erklärungen und Nachweise. 8. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt und gehen - unter Wahrung des Betriebs- und Geschäftsgeheimnisses - in das Eigentum des Auftraggebers über. Es erfolgt keine Erstattung der Kosten für die Erstellung des Teilnahmeantrags/ des Angebots oder Entschädigung für die Teilnahme am Vergabeverfahren. 9. Rückgriff auf Ressourcen Dritter: Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten Dritter zu berufen, so muss er durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten nachweisen, dass die in Bezug genommenen Kapazitäten im Auftragsfall tatsächlich zur Verfügung stehen. Die unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der finanziellen, wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit müssen für die Dritten insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) zum Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des Dritten beruft.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Regierungsvertretung Lüneburg Auf der Hude 2 21339 Lüneburg Deutschland E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de Internet-Adresse: www.mw.niedersachsen.de
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es wird darauf hingewiesen, dass ein Nachprüfungsantrag gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung eines Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Weiter wird auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 107 Abs. 3 GWB verwiesen.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
27.04.2015
DTAD
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