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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Bremerhaven (ID:7212518)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DTAD-ID:
7212518
Region:
27568 Bremerhaven
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
30.05.2012
Frist Angebotsabgabe:
02.07.2012
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Projektsteuerung für Umbau, Erweiterung und Modernisierung des Deutschen Schiffahrtsmuseums in Bremerhaven, 1. Bauabschnitt. Gesucht wird ein Projektsteuerer für den 1. Bauabschnitt des Umbaus, der Erweiterung und Modernisierung des Deutschen Schiffahrtsmuseums im Rahmen einer komplexen und integrativen Entwicklung und Steuerung aller Teilaspekte. Das Deutsche Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven ("DSM") hat den Status als Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft. Auf der Grundlage einer im Jahr 2007 abgeschlossenen Evaluation ergab sich ein Weiterentwicklungsbedarf sowie die Notwendigkeit baulicher Maßnahmen, die sowohl notwendige Sanierungsmaßnahmen als auch Um- und Neubauten für die Forschung und Modernisierung der Dauerausstellung des DSM umfassen. Die Auswertung des Evaluationsergebnisses von 2007, ein ausgelobter Architektenwettbewerb und der ermittelte Sanierungs- und Erweiterungsbedarf wurden in einem Masterplan zusammengefasst. Der Masterplan umfasst die Grundsanierung des denkmalgeschützten Scharoun- und Banggert-Baus, die Neuerrichtung eines Magazingebäudes außerhalb der Hochwasserlinie sowie Werkstätten und Labore für die Forschung. Außerdem ist ein Archiv, die Bibliothek und Studienräume sowie eine Sonderausstellungshalle als zusätzliche Ausstellungsfläche und ein Café am Deich konzeptionell vorgesehen. Die Gesamtmaßnahme ist in sechs voneinander getrennte, eigenständige Bauabschnitte aufgeteilt, die inhaltlich aber aufeinander bezogen sind. Der 1. Bauabschnitt umfasst ein - noch nicht bewilligtes - Volumen von 42 Mio. EUR und folgende Maßnahmen: die Sanierung und Mordernisierung im Bestand Scharoun-Bau, den Neuaufbau der Dauerausstellung, die Teilinstandsetzung des Banggert-Baus und den Neubau des Magazins. Insbesondere müssen alle zum Fortbestand zwingend notwendigen Brandschutz-, Sicherheits-, Hochwasserschutz- und Gesundheitsmaßnahmen für den Gesamtbestand erfüllt werden. Zu bedenken ist insbesondere, dass sich der Bauprozess im teilweise denkmalgeschützten Bestand vollziehen wird und die Anforderungen des Hochwasserschutzes zu berücksichtigen sind. Auf der Basis erster Kostenermittlungen ist eine Entscheidungsunterlage Bau (EW-Bau mit Wirtschaftlichkeitsuntersuchung) zu erstellen. Im Einzelnen sind folgende bauliche und sonstige Maßnahmen im Rahmen des 1. Bauabschnitts umzusetzen und von der Projektsteuerung zu koordinieren: Scharoun-Bau: Sanierung Dach, Fassade und Fenster im Standard des Leuchtturmprojektes; Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung im Standard des Leuchtturmprojektes; Umsetzung der gesetzlichen Brandschutzanforderungen; Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes; Umbau für ein Archiv im Erdgeschoss (derzeit Archiv und Bibliothek); Umbau für Bibliothek im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss (derzeit Werkstätten und Wechselausstellung); Umbau zur Schaffung von Räumlichkeiten für die Museumspädagogik im 1. Obergeschoss (derzeit Nassholzlabor und Werkstätten). Gebäude Banggert 1: Reparaturen an Dach und Fassade; nachhaltige Beseitigung der Ursachen für den Schimmelbefall; Reparatur von Fenstern; Instandsetzung Haustechnik; Optimierung der Raumaufteilung im Verwaltungs-/Bürobereich. Neubau Süd: Neubau des Magazins; Neubau des Schaumaganzins als Ausstellung im Sinne einer Wissenschaftskommunikation. Ausstellung: Überarbeitung der Dauerausstellung in den Gebäuden "Scharoun" und "Banggert". Weitere Maßnahmen und Aspekte können hinzukommen. Die Anforderungen aus der Evaluierung, die dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt werden wird, sind zu berücksichtigen. Nähere Informationen zu dem Projekt sind zu finden unter http://www.dsm.museum/ueber-uns/oeffentliche-vergaben.98.de.html. Die Projektsteuerung umfasst die Leistungsstufen 1 bis 5 nach AHO § 205 (abzurufen unter http://www.aho.de/schriftenreihe/index.php3). Aufgrund begrenzter Mittel ist eine strenge Kostenkontrolle und die Einhaltung einer Kostenobergrenze (Kostendeckel) sicherzustellen. Hierüber soll neben dem abzuschließenden Projektsteuerungsvertrag eine Zielvereinbarung abgeschlossen werden.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  168941-2012

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Deutsches Schiffahrtsmuseum
Hans-Scharoun-Platz 1
Zu Händen von: Dr. Ursula Warnke
27568 Bremerhaven
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 47148207-67
E-Mail: warnke@dsm.museum
Fax: +49 47148207-55
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.dsm.museum
Elektronischer Zugang zu Informationen:
http://www.dsm.museum/ueber-uns/oeffentliche-vergaben.98.de.html
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.3) Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Projektsteuerung für Umbau, Erweiterung und Modernisierung des Deutschen Schiffahrtsmuseums in Bremerhaven, 1. Bauabschnitt.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Bremerhaven, Deutsches Schiffahrtsmuseum, Deutschland. NUTS-Code DE502
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Gesucht wird ein Projektsteuerer für den 1. Bauabschnitt des Umbaus, der Erweiterung und Modernisierung des Deutschen Schiffahrtsmuseums im Rahmen einer komplexen und integrativen Entwicklung und Steuerung aller Teilaspekte. Das Deutsche Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven ("DSM") hat den Status als Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft. Auf der Grundlage einer im Jahr 2007 abgeschlossenen Evaluation ergab sich ein Weiterentwicklungsbedarf sowie die Notwendigkeit baulicher Maßnahmen, die sowohl notwendige Sanierungsmaßnahmen als auch Um- und Neubauten für die Forschung und Modernisierung der Dauerausstellung des DSM umfassen. Die Auswertung des Evaluationsergebnisses von 2007, ein ausgelobter Architektenwettbewerb und der ermittelte Sanierungs- und Erweiterungsbedarf wurden in einem Masterplan zusammengefasst. Der Masterplan umfasst die Grundsanierung des denkmalgeschützten Scharoun- und Banggert-Baus, die Neuerrichtung eines Magazingebäudes außerhalb der Hochwasserlinie sowie Werkstätten und Labore für die Forschung. Außerdem ist ein Archiv, die Bibliothek und Studienräume sowie eine Sonderausstellungshalle als zusätzliche Ausstellungsfläche und ein Café am Deich konzeptionell vorgesehen. Die Gesamtmaßnahme ist in sechs voneinander getrennte, eigenständige Bauabschnitte aufgeteilt, die inhaltlich aber aufeinander bezogen sind. Der 1. Bauabschnitt umfasst ein - noch nicht bewilligtes - Volumen von 42 Mio. EUR und folgende Maßnahmen: die Sanierung und Mordernisierung im Bestand Scharoun-Bau, den Neuaufbau der Dauerausstellung, die Teilinstandsetzung des Banggert-Baus und den Neubau des Magazins. Insbesondere müssen alle zum Fortbestand zwingend notwendigen Brandschutz-, Sicherheits-, Hochwasserschutz- und Gesundheitsmaßnahmen für den Gesamtbestand erfüllt werden. Zu bedenken ist insbesondere, dass sich der Bauprozess im teilweise denkmalgeschützten Bestand vollziehen wird und die Anforderungen des Hochwasserschutzes zu berücksichtigen sind. Auf der Basis erster Kostenermittlungen ist eine Entscheidungsunterlage Bau (EW-Bau mit Wirtschaftlichkeitsuntersuchung) zu erstellen. Im Einzelnen sind folgende bauliche und sonstige Maßnahmen im Rahmen des 1. Bauabschnitts umzusetzen und von der Projektsteuerung zu koordinieren: Scharoun-Bau: Sanierung Dach, Fassade und Fenster im Standard des Leuchtturmprojektes; Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung im Standard des Leuchtturmprojektes; Umsetzung der gesetzlichen Brandschutzanforderungen; Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes; Umbau für ein Archiv im Erdgeschoss (derzeit Archiv und Bibliothek); Umbau für Bibliothek im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss (derzeit Werkstätten und Wechselausstellung); Umbau zur Schaffung von Räumlichkeiten für die Museumspädagogik im 1. Obergeschoss (derzeit Nassholzlabor und Werkstätten). Gebäude Banggert 1: Reparaturen an Dach und Fassade; nachhaltige Beseitigung der Ursachen für den Schimmelbefall; Reparatur von Fenstern; Instandsetzung Haustechnik; Optimierung der Raumaufteilung im Verwaltungs-/Bürobereich. Neubau Süd: Neubau des Magazins; Neubau des Schaumaganzins als Ausstellung im Sinne einer Wissenschaftskommunikation. Ausstellung: Überarbeitung der Dauerausstellung in den Gebäuden "Scharoun" und "Banggert". Weitere Maßnahmen und Aspekte können hinzukommen. Die Anforderungen aus der Evaluierung, die dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt werden wird, sind zu berücksichtigen. Nähere Informationen zu dem Projekt sind zu finden unter http://www.dsm.museum/ueber-uns/oeffentliche-vergaben.98.de.html. Die Projektsteuerung umfasst die Leistungsstufen 1 bis 5 nach AHO § 205 (abzurufen unter http://www.aho.de/schriftenreihe/index.php3). Aufgrund begrenzter Mittel ist eine strenge Kostenkontrolle und die Einhaltung einer Kostenobergrenze (Kostendeckel) sicherzustellen. Hierüber soll neben dem abzuschließenden Projektsteuerungsvertrag eine Zielvereinbarung abgeschlossen werden.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Projektsteuerung, Leistungstufen 1 - 5 nach AHO § 205 (abzurufen unter http://www.aho.de/schriftenreihe/index.php3). Geschätzter Wert ohne MwSt: Spanne von 400 000 bis 750 000 EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Entwicklung Logistik während der Bauphase unter Einbeziehung Außenlager und Betriebsplanung.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 56 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (Bei Bietergemeinschaften: Die geforderten Nachweise sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.) 1. Vorlage eines Handelsregisterauszuges (falls der Bewerber eine Handelsgesellschaft ist) oder Eintragung in ein Berufsverzeichnis (falls vorhanden); 2. Angaben zur Eigentümerstruktur des Bewerbers/Bieters, einschließlich etwaiger Konzernzugehörigkeit; 3. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 VOF vorliegen, nämlich keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist aufgrund: — § 129 Strafgesetzbuch (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland), — § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte), — § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, — § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, — § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes, — Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr), — § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisation und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden. Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber oder Bieter handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt. 4. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 9 VOF vorliegen, nämlich der Bieter oder Bewerber — sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet, — nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen, — nicht im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen hat, — seine Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben erfüllt hat, — sich nicht bei der Erteilung von Auskünften über seine Zuverlässigkeit, Fachkunde und Leistungsfähigkeit (Eignung) in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht hat oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (Bei Bietergemeinschaften: Die geforderten Nachweise sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.). 1. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (mit Angabe zur Höhe der Deckungssummen); 2. Bilanzen oder Bilanzauszüge, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist; 3. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers für entsprechende Dienstleistungen (wie die hier ausgeschriebenen) in den letzten 3 Geschäftsjahren
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (Bei Bietergemeinschaften: Die geforderten Nachweise sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.) 1. Angabe der Führungskräfte des Unternehmens sowie der für die Leistungserbringung verantwortlichen Person(en) und Angabe über dessen/deren berufliche Befähigungen (insbesondere Vorlage von Studiennachweisen und Bescheinigungen zur beruflichen Befähigung); 2. Angaben über die technische Projektleitung; 3. Referenzliste der wesentlichen, in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen/Projekte (Beschreibung) mit Angabe Rechnungswert, Leistungszeit sowie des öffentlichen und privaten Auftraggebers; 4. Erklärung, über welche projektbezogene EDV-Anwendung der Bewerber zur Auftragsdurchführung verfügen wird.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 6 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Bewerber, die zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden sollen, werden unter den Gesichtspunkten der Fachkunde, Leistungsfähigkeit sowie Gesetzestreue und Zuverlässigkeit (vgl. § 97 Abs. 4 Satz 1 GWB) anhand der in dieser Vergabebekanntmachung genannten, im Teilnahmewettbewerb vorzulegenden Nachweise im Hinblick auf die Anforderungen der ausgeschriebenen Dienstleistung wie nachfolgend dargestellt ausgewählt. Da das Verfahren komplex ist, wird die geplante Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer auf 6 begrenzt.
I. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
max. 25 Punkte (= 25 %) 1. Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen 10 Punkte 2. Bilanzen/Bilanzauszüge 5 Punkte 3. Umsatz im ausgeschriebenen Leistungsbereich 10 Punkte
II. Technische Leistungsfähigkeit max. 75 Punkte (= 75 %)
1. Berufliche Befähigung der Führungskräfte und der für die Leistungserbringung verantwortlichen Personen 15 Punkte 2. technische Projektleitung 10 Punkte 3. Referenzliste 40 Punkte 4. einzusetzende EDV-Software 10 Punkte Es wird so vorgegangen, dass die für ein Einzelkriterium jeweils insoweit beste Bewerbung die volle Punktzahl erhält und andere Bewerbungen demgegenüber dann mit Abschlägen bepunktet werden, also eine primär vergleichende Betrachtung der vorliegenden Bewerbungen erfolgt.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
2.7.2012 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
bis: 31.3.2013
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Laufzeit in Monaten: 56 (ab Auftragsvergabe) voraussichtlich.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Bremen
Ansgaritorstraße 2
28195 Bremen
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de
Telefon: +49 4213616704
Internet-Adresse:
http://www.proratus.com/Vergabekammer/Vergabekammer_Bremen.htm
Fax: +49 4214966704
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Wird
ein Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt, muss
dies gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich gerügt werden (§ 107 Abs. 3
Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund dieser
Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist
zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt
werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 3 GWB). Ein Vergabenachprüfungsantrag ist
unzulässig, soweit den vorstehenden Rügeobliegenheiten (§ 107 Abs. 3 Nr.
1, 2 und 3 GWB) nicht nachgekommen wurde oder wenn mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Die
Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren auf Antrag ein (§ 107 Abs.
1 GWB). Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, dass ein Interesse am Auftrag
hat und eine Verletzung in seinen Rechten durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig,
wenn die oben genannten Rügeobliegenheiten nicht erfüllt sind oder die 15
Tagesfrist nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB (siehe oben) abgelaufen ist.
Zuständig ist die Vergabekammer Bremen (siehe Ziffer VI.4.1). Das
Vergabenachprüfungsverfahren ist statthaft, solange ein Zuschlag noch
nicht erteilt ist. Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer Bremen
einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes
Begehren enthalten. Die Begründung muss die Bezeichnung des
Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit
Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel
enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt
ist. Sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten benennen. Gegen
Entscheidungen der Vergabekammer ist die sofortige Beschwerde zulässig.
Sie ist binnen einer Notfrist von 2 Wochen schriftlich bei dem
Oberlandesgericht Bremen, Vergabesenat, einzulegen und sogleich mit ihrer
Einlegung zu begründen.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen

erteilt
Vergabekammer Bremen
Ansgaritorstraße 2
28195 Bremen
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de
Telefon: +49 4213616704
Internet-Adresse:
http://www.proratus.com/Vergabekammer/Vergabekammer_Bremen.htm
Fax: +49 4214966704
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:


23.5.2012
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