DTAD

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Hannover (ID:11416441)

Übersicht
DTAD-ID:
11416441
Region:
30177 Hannover
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen, Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Gebäude-, Unterhaltsreinigung, sonstige Reinigungsdienste, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Beratung in Umweltfragen , Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen , Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Planung einer Strategie für das Management oder den Schutz natürlicher Ressourcen , Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Kurzbeschreibung:
Der zu vergebende Auftrag umfasst die Analyse der Grundwasserstandsentwicklung, ihrer Einflussfaktoren und der Auswirkungen auf den Mengenmäßigen Zustand in vier Grundwasserkörpern in...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
09.12.2015
Frist Vergabeunterlagen:
04.01.2016
Frist Angebotsabgabe:
04.01.2016
Schließen
Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen. Wir haben für Sie nach Alternativen gesucht:
25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Logistik Zentrum Niedersachsen – Landesbetrieb, Außenstelle Hannover
Podbielskistraße 166
30177 Hannover
Frau Herold
Fax: +49 51189848299
E-Mail: katrin.herold@lzn.de
http://www.lzn.niedersachsen.de

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Analyse der Grundwasserstandsentwicklung, ihrer Einflussfaktoren und der Auswirkung auf den mengenmäßigen Zustand in 4 Grundwasserkörpern in Niedersachsen.
Der zu vergebende Auftrag umfasst die Analyse der Grundwasserstandsentwicklung, ihrer Einflussfaktoren und der Auswirkungen auf den Mengenmäßigen Zustand in vier Grundwasserkörpern in Niedersachsen (Große Aa, Leda-Jümme Lockergestein links, Leine Lockergestein links und Wietze-Fuhse Lockergestein) im Hinblick auf die nächste Bestandsaufnahme gemäß EG-Wasserrahmenrichtlinie (RL 2000/60/EG) im Jahr 2019.
Im Ergebnis der Risikoabschätzung zur Bestandsaufnahme 2013 wurden in Niedersachsen vier Grundwasserkörper (GWK) hinsichtlich der Zielerreichung eines guten mengenmäßigen Zustands im Jahr 2021 als „unsicher“ eingestuft, NLWKN. Es sind die GWK „Große Aa“, „Leda-Jümme Lockergestein links“, „Wietze Fuhse Lockergestein“ und „Leine Lockergestein links“. Die Einstufung erfolgte auf Basis der für die Bestandsaufnahme und Detailbetrachtung bis zum Dezember 2013 vorliegenden Erkenntnisse und Informationen. Entscheidende Kriterien für die Risikobewertung „unsicher“ waren die beobachteten Grundwasserstandsabsenkungen in den GWK „Große Aa“ und Leda-Jümme Lockergestein links“ sowie Hinweise auf Abflussveränderungen in einigen Oberflächengewässern mit Hinweisen auf deren temporäres Trockenfallen oder stark verminderte Niedrigwasserführung mit negativen Auswirkungen auf die Gewässerbiozönosen im Bereich der beiden GWK „Wietze Fuhse Lockergestein“ und „Leine Lockergestein links“. Die Ursachen dafür sind vermutlich nicht alleine in der Nutzung des Grundwassers zu finden. Neben den hydraulischen Wechselwirkungen zwischen GWK und Oberflächengewässern müssen neben den Grundwasserentnahmen auch weitere Wirkfaktoren, wie Meliorationsmaßnahmen, Gewässerumbau, Landnutzung und klimatische Veränderungen mit betrachtet und deren Einfluss quantifiziert werden.
Für die übrigen Prüfkriterien, die in der Risikobewertung zu betrachten waren (Mengenbilanz, grundwasserabhängige Landökosysteme (gwa-LÖS) und Versalzung), wurde kein Risiko festgestellt.
Bis zur nächsten Bestandsaufnahme nach der EG-WRRL im Jahr 2019 sind für die vier genannten GWK die Einflüsse der einzelnen Wirkfaktoren auf den mengenmäßigen Zustand zu untersuchen und möglichst zu quantifizieren. Dazu ist es zwingend notwendig das Systemverständnis im Gebiet der betroffenen Grundwasserkörper und die Beurteilungsmethodik insbesondere zu verbessern. Vorschläge zur Entwicklung, Anpassung und Kopplung von Beurteilungsmethoden und Bewertungskriterien zur Wirkung der einzelnen Wirkfaktoren sind zu erarbeiten bzw. fortzuschreiben. Insbesondere gilt dies für die Methoden und Kriterien zur Bewertung der Schutzgüter bezüglich der Oberflächengewässer.
Die Bearbeitung der vorgenannten Punkte soll in einem Projekt erfolgen, welches aufgrund der räumlichen und fachlichen Gegebenheiten in zwei räumliche Teilprojekte (Hannover und Weser/Ems) unterteilt wird. Die zu erbringenden Leistungen sollen im Rahmen von Gutachter- und Beraterverträgen in Zusammenarbeit mit den Fachbehörden, dem Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), erbracht werden. Möglich ist die Vergabe eines Auftrages für das Gesamtprojekt an einen Auftraggeber oder die separate Auftragserteilung für die beiden Teilprojekte an zwei verschiedene Bieter. Als Grundlage für die Projektbeauftragung und -bearbeitung dient das vorliegende Feinkonzept, das auf der Basis eines Projektvorschlages, von dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz beauftragt wurde. Das Feinkonzept ist in enger Zusammenarbeit vom NLWKN und LBEG unter Beteiligung wasserwirtschaftlicher, landwirtschaftlicher und naturschutzfachlicher Fachleute aus den Regionen der vier betroffenen Grundwasserkörper erstellt worden. Dazu wurden zwei regional beratende Arbeitskreise eingerichtet, die in die Projektbearbeitung partizipativ eingebunden werden sollen.
— AK 1, für die GWK Wietze-Fuhse Lockergestein und Leine-Lockergestein links (Teilprojekt Hannover);
— AK 2:, für die GWK Leda-Jümme Lockergestein und Große Aa (Teilprojekt Weser/Ems).
Projektträger ist der NLWKN, hier die Betriebsstelle Hannover-Hildesheim.
In der Projektbearbeitung sollen folgende Ziele erreicht werden:
A. Die Ursachen (Wirkfaktoren) der festgestellten Grundwasserstandsänderungen, Abflussminderungen und/oder Veränderungen der Gewässerbiozönosen sowie der Beeinträchtigung von gwa-LÖS sind ermittelt und bewertet.
B. Die verfügbaren Methoden und Bewertungskriterien für die qualitative und quantitative Erfassung, Beschreibung und Bewertung der einzelnen Wirkfaktoren sind zusammengestellt und bewertet; ggf. erforderliche Verbesserungsvorschläge sind formuliert.
C. Zur Beschreibung und Bewertung der Interaktion einzelner Wirkfaktoren (Wechselwirkungen im System) sind gekoppelte, systembezogene Beurteilungsmethoden vor-geschlagen und im Gebiet der vier GWK getestet.
D. Die Auswirkungen der Wirkfaktoren (einzeln und gekoppelt) auf die Schutzgüter in Bezug auf Grundwasserstand, Oberflächengewässerabfluss, Gewässerbiozönosen und ggf. gwa-LÖS sind bewertet.
E. Handlungsoptionen zum Monitoring, Methodenentwicklung und zur Maßnahmenplanung sind einschließlich ihrer landesweiten Übertragbarkeit untersucht und bewertet.
Für die Zielerreichung sollen ein oder mehrere Gutachter- und Beratungsverträge zur Analyse der Grundwasserstandsentwicklung, ihrer Einflussfaktoren und der Auswirkungen auf den mengenmäßigen Zustand in 4 Grundwasserkörpern in Niedersachsen sowie zur Entwicklung und Prüfung von dazu notwendigen Methoden beauftragt werden. Handlungsoptionen sind vorzuschlagen. Der Leistungsumfang für die Aufträge ergibt sich im Wesentlichen aus den rechtlichen und fachlichen Grundlagen im Kontext der EG-WRRL, insbesondere nach den Handlungsempfehlungen und Leitfäden. Eine abschließende Beschreibung des Leistungsumfanges kann nicht erfolgen. Im Rahmen der Auftragsbearbeitung sind die Art und der Umfang der Leistung im Projektverlauf kontinuierlich in Abstimmung mit dem NLWKN fortzuschreiben.
Ein gestuftes Vorgehen ist angesichts des Zeit- und Kostenrahmens notwendig. Die Erkenntnisse aus den Detailgebieten werden auf die Grundwasserkörper übertragen. Einzelne Methoden, die im Rahmen der Detailbetrachtung für die Analyse der Grundwasserganglinien entwickelt wurden bzw. sich als brauchbar herausgestellt haben, werden auf weitere Messstellen im GWK angewendet und die Umsetzbarkeit bewertet. Die in den Detailgebieten als sensitiv ermittelten Wirkfaktoren werden auf Relevanz im Übrigen GWK geprüft. Insgesamt ist für die Grundwasserkörper zu prüfen, ob eine ausreichende Anzahl von Grundwasser-messstellen und Abflussmessstellen bzw. deren räumliche Verteilung ausreichend ist, um eine Bewertung im Sinne der Projektzielsetzung zu erreichen.
Eine entsprechende Übertragung der Methoden und Maßnahmen von den Detailgebieten auf die vier ausgewählten GWK soll im Projekt erfolgen. Die Prüfung und Bewertung der landesweiten Übertragbarkeit auf andere Gebiete ist Gegenstand der Beauftragung. Die praktische Umsetzung, d. h. die Implementierung der Methoden in andere Gebiete ist Aufgabe des gewässerkundlichen Landesdienstes (NLWKN und LBEG).

CPV-Codes: 71000000, 71300000, 71330000, 90713000, 90712400

Erfüllungsort:
Nuts-Code: DE9

Lose:
Los-Nr: 1
Bezeichnung: AK 1

Kurze Beschreibung
AK 1, für die GWK Wietze-Fuhse Lockergestein und Leine-Lockergestein links (Teilprojekt Hannover).

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000

Los-Nr: 2
Bezeichnung: AK 2

Kurze Beschreibung
AK 2:, für die GWK Leda-Jümme Lockergestein und Große Aa (Teilprojekt Weser/Ems).

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000

Verfahren & Unterlagen
Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
432516-2015

Aktenzeichen:
0046-DLG/2015-03.21

Vergabeunterlagen:
Am 01. Januar 2014 ist das Niedersächsische Gesetz zur Sicherung von Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen (Niedersächsisches Tariftreue- und Vergabegesetz – NTVergG) in Kraft getreten. Dieses Gesetz soll Verzerrungen im Wettbewerb um öffentliche Aufträge entgegenwirken, die durch den Einsatz von Niedriglohnkräften entstehen, Belastungen für die sozialen Sicherungssysteme mildern sowie die umwelt- und sozialverträgliche Beschaffung durch die öffentliche Hand fördern. Das NTVergG findet Anwendung auf alle öffentlichen Aufträge über Bau-, Dienst- und Lieferleistungen – einschließlich Dienstleistungen im Bereich des öffentlichen Personenverkehrs (ÖPNV) – ab einem geschätzten Auftragswert von 10 000,00 EUR (netto).
Die Vergabe des Auftrags erfolgt nach den Regelungen des Abschnittes 2 der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL), Teil A: Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Leistungen (VOL/A) in der zum Zeitpunkt der Vergabebekanntmachung gültigen Fassung, ohne dass diese Bestimmungen Vertragsbestandteil werden, sowie nach den Regelungen des § 2 Abs. 2 des Niedersächsisches Gesetzes zur Sicherung von Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (NTVergG) in der Fassung vom 31. Oktober 2013.
Im Hinblick auf das Recht zur Akteneinsicht (§ 111 Abs. 1 GWB) im Falle eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens werden die Bieter aufgefordert, Angaben in ihren Angeboten kenntlich zu machen, in die aus wichtigen Gründen, insbesondere aus Gründen des Geheimnisschutzes oder zur Wahrung von Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen, auch nicht im Rahmen eines Nachprüfungsverfahrens Einsicht durch Wettbewerber genommen werden soll (vgl. § 111 Abs. 3 GWB). Das Logistik Zentrum Niedersachsen wird im Falle eines Nachprüfungsverfahrens keine weitergehenden Kennzeichnungen an den Angeboten der Bieter vornehmen, so dass diese ggf. zur Akteneinsicht von der Vergabekammer freigegeben werden. Nicht gekennzeichnete Angaben werden ggf. durch die Vergabekammer Dritten gegenüber offen gelegt. Eine entsprechende Erklärung ist in dem den Vergabeunterlagen beigefügten Vordruck „Angaben zur Firma und zum Firmenprofil“ enthalten.
Das schriftliche Angebot ist als solches zu kennzeichnen und bis zu der unter Abschnitt IV.3.4 genannten Frist bei der unter Abschnitt I.1 angegebenen Adresse (Kontaktstelle) in einem fest verschlossenen fensterlosen Umschlag einzureichen. Dieser Umschlag ist mit dem den Vergabeunterlagen beigefügten Aufkleber mit der Aufschrift: „Teilnahmeunterlagen im Vergabeverfahren, Nicht vor Submissionstermin öffnen!“ von außen sichtbar zu kennzeichnen. Der Umschlag ist zu adressieren an das Logistik Zentrum Niedersachsen – Landesbetrieb, Außenstelle Hannover, Podbielskistr. 166, 30177 Hannover.
Die Angebotserstellung wird nicht vergütet. Kosten zur Erstellung des Angebots sowie die Teilnahme an diesem Vergabeverfahren werden nicht erstattet. Dies gilt auch für den Fall, dass keine Vergabe erfolgt, sondern das Vergabeverfahren aufgehoben oder eingestellt wird oder die Vergabestelle sonst auf die Auftragsvergabe verzichtet. Wenn keine Vergabe erfolgt, sind Schadenersatz-, Entschädigungs- und sonstige Erstattungsansprüche der Bieter ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass aus haushaltstechnischen Gründen (z. B. wenn die eingestellten Haushaltsmittel nicht oder nicht mehr rechtzeitig abgerufen werden können oder das vorgesehene Budget für diese Beschaffung überschritten wird etc.) oder aus veränderten – zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht bekannten und auch noch nicht absehbaren – Beschaffungsbedürfnissen des Landes Niedersachsen das Vergabeverfahren nicht durch Zuschlag beendet werden kann (Haushalts- und Bedarfsvorbehalt). Es entsteht daher bei den Bewerber kein Vertrauensschutz auf Durchführung dieses Vergabeverfahrens. Ein Kontrahierungszwang für den Auftraggeber besteht nicht.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Vergabeunterlagen einschließlich Anlagen eventuell unbeabsichtigte unzutreffende und/oder unvollständige Angaben (Fehler) enthalten können. Das Logistik Zentrum Niedersachsen (LZN) sowie das Land Niedersachsen übernehmen hierfür – soweit rechtlich zulässig – keine Garantie oder Gewährleistung für aus den übergebenen Unterlagen erkennbare Fehler. Der Bewerber muss sich über die Anforderungen an die zu erbringenden Leistungen selbst ein Bild verschaffen, die Informationen und Unterlagen des LZN entsprechend überprüfen und ggf. die Korrektur durch das LZN beantragen. Der Bewerber bestätigt mit der Abgabe seines Teilnahmeantrags konkludent, sich ausreichend über die tatsächlichen Voraussetzungen seines Angebots informiert zu haben.

Termine & Fristen
Unterlagen:
04.01.2016 - 09:30 Uhr

Angebotsfrist:
04.01.2016 - 10:00 Uhr

Ausführungsfrist:
31.03.2020

Bedingungen & Nachweise
Zahlung:
Gemäß Vergabeunterlagen gelten die Zusätzlichen Vertragsbedingungen (ZVB) für die Ausführung von Lieferungen und Leistungen des Landes Niedersachsen.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
A. Allgemeine Teilnahmebedingungen (Abschnitt III.2.1)-III.2.3)):
Mit dem Angebot sind sämtliche der nachfolgend unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Die Bieter haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung von Unterlagen.
Mehrere Unternehmen können sich zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen. Beabsichtigt ein Bieter sich mit einer Bietergemeinschaft an dem Vergabeverfahren zu beteiligen, hat er die hierfür maßgeblichen Gründe schriftlich mitzuteilen und zusammen mit dem Angebot vorzulegen. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind sämtliche unter Abschnitt III.2.1) aufgeführten Eigenerklärungen jeweils von allen Mitgliedern bzw. dem bevollmächtigtem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
B. Die geforderten Eignungsunterlagen bzgl. Abschnitt III.2.1) im Einzelnen:
— Angaben zur Firma und zum Firmenprofil. Dieser Vordruck beinhaltet u. a. Angaben zur Unternehmensgröße, zur Service- und Vertriebsstruktur, zum Personalbestand, zur beruflichen Qualifikation der Beschäftigten, zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen, zur Tariftreue und zum Mindestlohn, zur Bonität des Unternehmens (insbesondere der Geschäftskontenführung, der finanziellen Gesamtverhältnisse, des Vorliegens von Beanstandungen in der Geschäftsbeziehung zum Kreditinstitut, des Eingehens von erfüllbaren Verpflichtungen und der Zahlung von fälligen Rechnungen), zum Umsatz, zu den gewerblichen Schutzrechten und zur Kenntnisnahme des Hinweises zu § 111 GWB (Akteneinsicht). (Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt)
— ggf. Erklärung der Bietergemeinschaft (dieser Vordruck ist nur im Falle der Bildung einer Bietergemeinschaft von allen Beteiligten auszufüllen und zu unterschreiben).
Es bestehen besondere Anforderungen an die Mitarbeiter und den Gutachter.
Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
— Qualifikation im Bereich Hydrogeologie,
— Qualifikation im Bereich Hydrologie,
— Qualifikation im Bereich Landschaftsökologie/Bodenkunde,
— Qualifikation im Bereich Limnologie/Gewässerökologie,
— Kenntnisse in angrenzenden Bereichen der Wasserwirtschaft, z. B. Klimawandel,
— Kenntnisse im Bereich Wechselwirkungen Grundwasser/Oberflächengewässer/Biozönosen,
— Kenntnisse zu Bewertungskriterien und Beurteilungsmethoden im Sinne der EG-Wasserrahmenrichtlinie,
— Kenntnisse zu Maßnahmen- und Bewirtschaftungsplanung im Sinne der EG-Wasserrahmenrichtlinie,
— Kenntnisse im Bereich wasserrechtlicher Verfahren nach dem WHG,
— Kenntnisse über Vorschriften, Gesetze, Leitfäden, Richtlinien etc., die bei der Bearbeitung der Themenschwerpunkte Grundwasser und Oberflächengewässer in Deutschland zu beachten sind,
— Erfahrungen im Aufbereiten, Sichten, Prüfen und Auswerten (incl. Defizitanalyse) von vorhandenen Daten,
— Erfahrungen im Aufstellen von Mess- und Untersuchungskonzepten (incl. Vorschläge zur Mess-netzoptimierung),
— Erfahrungen in der Analyse, Identifikation und Bewertung von wasserwirtschaftlichen Faktoren und deren Wirkung (Methodenauswahl, -entwicklung und -kopplung),
— Kenntnisse zur überregionalen Übertragbarkeit von Methoden, Handlungsoptionen und Maßnahmen.
Anforderungen an den Gutachter:
— Erfahrungen und Kompetenzen bei der gutachterlichen Bewertung umfangreicher Projekte im Hinblick auf Fragestellungen zur Grundwasserbewirtschaftung,
— Erfahrungen und Kompetenzen bei der gutachterlichen Bewertung umfangreicher Projekte im Hinblick auf Fragestellungen in Einzugsgebieten von Oberflächengewässern,
— Erfahrungen und Kompetenzen bei der gutachterlichen Bewertung verschiedenster Themen, bezüglich der EG-Wasserrahmenrichtlinie und Ihrer Umsetzungen in deutsches Recht,
— Erfahrungen und Kompetenzen als Gutachter in Wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren,
— Erfahrungen und Kompetenzen bei der Durchführung von Projekten im Hinblick auf die Fragestellungen die Sich auf die Wechselwirkungen zwischen Grundwasser/Oberflächengewässer und Biozönosen beziehen.
Entsprechende Nachweise (Tätigkeitsnachweise, Kurzlebensläufe, Bescheinigungen über absolvierte Fortbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen, etc.), Erklärungen und Zertifikate (Hochschulabschluss, etc.) zu den vorgenannten Anforderungen an den Gutachter und die von ihm eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Form einer einfachen nicht beglaubigten Kopie mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Bescheinigungen zur Beteiligung an öffentlichen Aufträgen (Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, der Krankenkasse und der Berufsgenossenschaft). Die Nachweise dürfen nicht älter als sechs (6) Monate sein.
Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1) Die Erklärungen hinsichtlich der Bonität des Unternehmens und des Umsatzes sind im Vordruck „Angaben zur Firma und zum Firmenprofil“ enthalten (siehe Ziffer III.2.1)).
2) Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung, die Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall mit folgenden Mindesthöhen abdeckt:
— Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 10 000 000,00 EUR.
3) Vorlage von Jahresabschlüssen oder Bilanzen des Unternehmens für die letzten 3 Geschäftsjahre pro Jahr.

Technische Leistungsfähigkeit
— Referenzen, über die wesentlichen, in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung in Art und Umfang vergleichbar sind, unter Angabe des Auftragswertes, des Leistungsgegenstandes und des Leistungsumfangs, des Leistungszeitraums, des Auftraggebers inkl. Ansprechpartner und Telefonnummer sowie eine Kurzbeschreibung des Projekts, aus der die gewonnene Erfahrung und und Vergleichbarkeit zum ausgeschriebenen Leistungsgegenstand hervorgeht (Vordruck).

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
DTAD
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen