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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Kassel (ID:6099784)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DTAD-ID:
6099784
Region:
34127 Kassel
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
23.04.2011
Frist Vergabeunterlagen:
20.05.2011
Frist Angebotsabgabe:
03.06.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Nachprüfungsstelle:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem, EU-weitem Öffentlichen Teilnahmewettbewerb, Stadtteilmanagement "Soziale Stadt Rothenditmold", Kassel. Die Stadt Kassel ist mit dem Fördergebiet Rothenditmold am 11.11.2010 in das Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt" aufgenommen worden. Mit dem Förderprogramm sollen in benachteiligten Stadtteilen negative Entwicklungstendenzen in städtebaulicher, sozialer und ökonomischer Hinsicht aufgehalten und nachhaltig umgekehrt werden. Dabei wird insbesondere auf die Kooperation der Gebietsakteure des öffentlichen, privaten und auch zivilgesellschaftlichen Bereichs sowie auf die Bündelung vorhandener Ressourcen Wert gelegt. Das Fördergebiet "Soziale Stadt Rothenditmold" umfasst weitgehend den Stadtteil Rothenditmold und Verflechtungsbereiche zu den Stadtteilen Mitte und Nord-Holland mit einer Größe von insgesamt ca. 210 ha und mit etwa 8 100 Einwohnern. Das Fördergebiet ist heterogen strukturiert: es gibt einerseits stark verdichtete Wohngebiete mit einem hohen Anteil älterer sanierungsbedürftiger Gebäude mit mangelhaften Außenanlagen, andererseits eingestreute aufgelockerte und durchgrünte Quartiere. Größere Verkehrsbrachen und gewerbliche Flächen, teilweise untergenutzt oder leer stehend, prägen das Fördergebiet. Fehlende stadträumliche Qualitäten, Zerschneidung des Stadtteils durch hoch belastete Verkehrsachsen und zum Teil schlechte Erreichbarkeit der stadtteilübergreifenden Grünzüge sind zu verzeichnen. Die fehlende bzw. mangelhaften wohnungsnahen Versorgungs- und Freiflächenangebote, insbesondere für die Zielgruppen Kinder, Jugendliche, Frauen, Migranten, ältere Menschen führen zu hoher Fluktuation. Es besteht eine hohe Arbeitslosenquote mit hohem Anteil an ausländischen Arbeitslosen. Gestörte oder sozial belastete Familiensituationen führen zu Schwierigkeiten bei Kindern und Jugendlichen, ablesbar an Kita- und Schulproblemen, hoher Jugendkriminalität. Ein überproportionaler Teil der Einwohner lebt von Leistungen des SGB II (einschließlich Sozialgeld). Jedes zweite Kind in Rothenditmold wächst im Leistungsbezug des SGB II auf. In einigen Bereichen besteht Alkohol- und Drogenmissbrauch mit den entsprechenden Folgeproblemen. Haushalte Alleinerziehender mit Kindern unter 13 Jahren liegen in Rothenditmold deutlich über dem städtischen Durchschnitt. Viele der Alleinerziehenden haben sich entschieden, aufgrund der günstigen Mieten in diesen Stadtteil zu ziehen. Sie sind dort jedoch nicht beheimatet oder sozial intensiv eingebunden. Das Fehlen eines stabilen sozialen Netzes erschwert es den Frauen, Kind und Erwerbsarbeit zu vereinbaren. Im Rahmen des europäischen Strukturfonds gemäß Ziel 2 wurde im Jahr 2001 eine Masterplanung für Teile des Fördergebietes mit dem Ziel der Reaktivierung aufgegebener oder untergenutzter Gewerbe-, Industrie- und Verkehrsflächen verabschiedet. Aus dieser Planung gingen ab 2001 die Vorbereitenden Untersuchungen für die Stadtsanierung hervor und bis 2010 wurden geförderte Projekte im Bereich Flächenaktivierung und Wohnumfeld durchgeführt. Das Fördergebiet liegt im Programmbereich "Lokale Ökonomie". Für den Zeitraum 2011 bis 2013 können mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Maßnahmen zur Neuansiedlung, Verlagerung oder Standortsicherung kleiner und mittelständischer Unternehmen gefördert werden. Hintergrund der Förderung ist die Überzeugung, dass eine funktionierende lokale Ökonomie neben sozialen und baulichen Maßnahmen eine entscheidende Rolle bei der Revitalisierung von Stadtquartieren spielt. Begleitende Maßnahmen im sozialen Bereich sind unter anderen die Einrichtung eines Bürgertreffs in Zentrum Rothenditmolds ("Engelhard 7"), ein Familienkompetenzzentrum als Netzwerk für Familien und die Durchführung von Mikroprojekten im Rahmen des Förderprogramms "Stärken vor Ort". Für die Umsetzung des nun beginnenden Programms Soziale Stadt in Rothenditmold soll ein vor Ort ansässiges, interdisziplinär (Planer, Sozialarbeiter o.ä.) besetztes Stadtteilmanagement eingerichtet werden. Das Stadtteilmanagement soll als zentraler ´Kümmerer’ der Fördergebietsentwicklung dienen. Die Schwerpunkte der zu erledigenden Aufgaben lauten wie folgt: — Koordination des gesamten Kommunikations- und Abstimmungsprozesses zwischen den beteiligten Akteuren, — Partizipation, Öffentlichkeitsarbeit und Einbindung bürgerschaftlichen Engagements, insbesondere auch von bisher nicht oder schlecht erreichbaren Bevölkerungsgruppen, — Gemeinwesenarbeit: Aktivierung lokaler Akteure (inkl. der lokalen Wirtschaft); Initiierung, Aufbau und Begleitung von Projekten zur Vernetzung im Stadtteil, Aktivierung von Bewohnergruppen, Einbindung insbesondere auch von Migranten, Aufbau selbsttragender Strukturen etc., — Anlaufstelle für die Belange der Bürger im Rahmen des Programms, — Unterstützung und Beratung privater Haus- und Grundeigentümer, — Aufbau eines Leerstandsmanagement, — Moderation des Stadtteilgremiums, themenbezogener Arbeitskreise, der Stadtteilkonferenzen, — Unterstützung der Verwaltung; Steuerung, Berichterstattung und Mitwirkung an der Erfolgskontrolle; Ausgestaltung von städtebaulichen Verträgen und Vertragsverhandlungen, — Zeitplanung für den Gesamtprozess sowie für Einzelprojekte, — Erstellung von Finanzierungs- und Fördermittelkonzepten, — Jährliche Aktualisierung und Fortschreibung des noch aufzustellenden integrierten Handlungskonzeptes (der Auftrag für ein integriertes Handlungskonzept soll unverzüglich nach der Vergabe des Stadtteilmanagements erfolgen), — Projektmanagement: Koordinierung und Umsetzung der in Zusammenarbeit zwischen dem Stadtteilgremium und der Verwaltung entwickelten und zu einem Teil bereits in der Förderung befindlichen Maßnahmen sowie Konkretisierung und Umsetzung der Maßnahmen des künftigen integrierten Handlungskonzeptes.
Kategorien:
Projektmanagement, Stadtplanung, Landschaftsgestaltung, Architekturdienstleistungen, Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen , Projektmanagement, ausser Projektüberwachung von Bauarbeiten , Stadtplanung und Landschaftsgestaltung , Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  132178-2011

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Stadt Kassel - Magistrat, Stadtplanung, Bauaufsicht und Denkmalschutz Obere Königsstr. 8 z. H. Herrn Dipl. Ing. Frank Kresse 34117 Kassel DEUTSCHLAND Tel. +49 561787-6165 E-Mail: frank.kresse@stadt-kassel.de Fax +49 561787-6115 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.stadt-kassel.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Stadt Kassel -Magistrat, Haupt- und Bürgeramt -Beschaffungsstelle- Obere Königsstr. 8 z. H. Frau Mansfeld 34117 Kassel DEUTSCHLAND Tel. +49 561787-2235 E-Mail: beschaffungsstelle@stadt-kassel.de Fax +49 561787-2212 Internet: http://www.stadt-kassel.de
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Allgemeine öffentliche Verwaltung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem, EU-weitem Öffentlichen Teilnahmewettbewerb, Stadtteilmanagement "Soziale Stadt Rothenditmold", Kassel.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 12 Hauptort der Dienstleistung Fördergebiet Rothenditmold, 34127 Kassel, DEUTSCHLAND. NUTS-Code DE731
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Stadt Kassel ist mit dem Fördergebiet Rothenditmold am 11.11.2010 in das Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt" aufgenommen worden. Mit dem Förderprogramm sollen in benachteiligten Stadtteilen negative Entwicklungstendenzen in städtebaulicher, sozialer und ökonomischer Hinsicht aufgehalten und nachhaltig umgekehrt werden. Dabei wird insbesondere auf die Kooperation der Gebietsakteure des öffentlichen, privaten und auch zivilgesellschaftlichen Bereichs sowie auf die Bündelung vorhandener Ressourcen Wert gelegt. Das Fördergebiet "Soziale Stadt Rothenditmold" umfasst weitgehend den Stadtteil Rothenditmold und Verflechtungsbereiche zu den Stadtteilen Mitte und Nord-Holland mit einer Größe von insgesamt ca. 210 ha und mit etwa 8 100 Einwohnern. Das Fördergebiet ist heterogen strukturiert: es gibt einerseits stark verdichtete Wohngebiete mit einem hohen Anteil älterer sanierungsbedürftiger Gebäude mit mangelhaften Außenanlagen, andererseits eingestreute aufgelockerte und durchgrünte Quartiere. Größere Verkehrsbrachen und gewerbliche Flächen, teilweise untergenutzt oder leer stehend, prägen das Fördergebiet. Fehlende stadträumliche Qualitäten, Zerschneidung des Stadtteils durch hoch belastete Verkehrsachsen und zum Teil schlechte Erreichbarkeit der stadtteilübergreifenden Grünzüge sind zu verzeichnen. Die fehlende bzw. mangelhaften wohnungsnahen Versorgungs- und Freiflächenangebote, insbesondere für die Zielgruppen Kinder, Jugendliche, Frauen, Migranten, ältere Menschen führen zu hoher Fluktuation. Es besteht eine hohe Arbeitslosenquote mit hohem Anteil an ausländischen Arbeitslosen. Gestörte oder sozial belastete Familiensituationen führen zu Schwierigkeiten bei Kindern und Jugendlichen, ablesbar an Kita- und Schulproblemen, hoher Jugendkriminalität. Ein überproportionaler Teil der Einwohner lebt von Leistungen des SGB II (einschließlich Sozialgeld). Jedes zweite Kind in Rothenditmold wächst im Leistungsbezug des SGB II auf. In einigen Bereichen besteht Alkohol- und Drogenmissbrauch mit den entsprechenden Folgeproblemen. Haushalte Alleinerziehender mit Kindern unter 13 Jahren liegen in Rothenditmold deutlich über dem städtischen Durchschnitt. Viele der Alleinerziehenden haben sich entschieden, aufgrund der günstigen Mieten in diesen Stadtteil zu ziehen. Sie sind dort jedoch nicht beheimatet oder sozial intensiv eingebunden. Das Fehlen eines stabilen sozialen Netzes erschwert es den Frauen, Kind und Erwerbsarbeit zu vereinbaren. Im Rahmen des europäischen Strukturfonds gemäß Ziel 2 wurde im Jahr 2001 eine Masterplanung für Teile des Fördergebietes mit dem Ziel der Reaktivierung aufgegebener oder untergenutzter Gewerbe-, Industrie- und Verkehrsflächen verabschiedet. Aus dieser Planung gingen ab 2001 die Vorbereitenden Untersuchungen für die Stadtsanierung hervor und bis 2010 wurden geförderte Projekte im Bereich Flächenaktivierung und Wohnumfeld durchgeführt. Das Fördergebiet liegt im Programmbereich "Lokale Ökonomie". Für den Zeitraum 2011 bis 2013 können mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Maßnahmen zur Neuansiedlung, Verlagerung oder Standortsicherung kleiner und mittelständischer Unternehmen gefördert werden. Hintergrund der Förderung ist die Überzeugung, dass eine funktionierende lokale Ökonomie neben sozialen und baulichen Maßnahmen eine entscheidende Rolle bei der Revitalisierung von Stadtquartieren spielt. Begleitende Maßnahmen im sozialen Bereich sind unter anderen die Einrichtung eines Bürgertreffs in Zentrum Rothenditmolds ("Engelhard 7"), ein Familienkompetenzzentrum als Netzwerk für Familien und die Durchführung von Mikroprojekten im Rahmen des Förderprogramms "Stärken vor Ort". Für die Umsetzung des nun beginnenden Programms Soziale Stadt in Rothenditmold soll ein vor Ort ansässiges, interdisziplinär (Planer, Sozialarbeiter o.ä.) besetztes Stadtteilmanagement eingerichtet werden. Das Stadtteilmanagement soll als zentraler ´Kümmerer’ der Fördergebietsentwicklung dienen. Die Schwerpunkte der zu erledigenden Aufgaben lauten wie folgt: — Koordination des gesamten Kommunikations- und Abstimmungsprozesses zwischen den beteiligten Akteuren, — Partizipation, Öffentlichkeitsarbeit und Einbindung bürgerschaftlichen Engagements, insbesondere auch von bisher nicht oder schlecht erreichbaren Bevölkerungsgruppen, — Gemeinwesenarbeit: Aktivierung lokaler Akteure (inkl. der lokalen Wirtschaft); Initiierung, Aufbau und Begleitung von Projekten zur Vernetzung im Stadtteil, Aktivierung von Bewohnergruppen, Einbindung insbesondere auch von Migranten, Aufbau selbsttragender Strukturen etc., — Anlaufstelle für die Belange der Bürger im Rahmen des Programms, — Unterstützung und Beratung privater Haus- und Grundeigentümer, — Aufbau eines Leerstandsmanagement, — Moderation des Stadtteilgremiums, themenbezogener Arbeitskreise, der Stadtteilkonferenzen, — Unterstützung der Verwaltung; Steuerung, Berichterstattung und Mitwirkung an der Erfolgskontrolle; Ausgestaltung von städtebaulichen Verträgen und Vertragsverhandlungen, — Zeitplanung für den Gesamtprozess sowie für Einzelprojekte, — Erstellung von Finanzierungs- und Fördermittelkonzepten, — Jährliche Aktualisierung und Fortschreibung des noch aufzustellenden integrierten Handlungskonzeptes (der Auftrag für ein integriertes Handlungskonzept soll unverzüglich nach der Vergabe des Stadtteilmanagements erfolgen), — Projektmanagement: Koordinierung und Umsetzung der in Zusammenarbeit zwischen dem Stadtteilgremium und der Verwaltung entwickelten und zu einem Teil bereits in der Förderung befindlichen Maßnahmen sowie Konkretisierung und Umsetzung der Maßnahmen des künftigen integrierten Handlungskonzeptes.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000, 71400000, 75130000, 79421000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Die Vertragslaufzeit wird unter Vorbehalt der Fördermittelbewilligung für 2012 zunächst bis zum 31.12.2012 begrenzt. Danach kann der Vertrag durch Inanspruchnahme jährlicher Optionen von der Stadt Kassel bis Ende 2016 verlängert werden.
II.2.2) Optionen
Ja Beschreibung der Optionen: Es ist eine Vertragsverlängerung bis Ende 2020 möglich. Sie muss ein Jahr vor Vertragsende erklärt werden.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 1.9.2011. Ende: 31.12.2016 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter/in. Wird der Auftrag einer Bietergemeinschaft erteilt, so ist die Rechtsform einer gesamtschuldnerischen haftenden Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter/in zu überführen. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Verfahrensauschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Ja Zwingende Voraussetzung für die Auftragsausführung ist die örtliche Präsenz des Stadtteilmanagements im Fördergebiet. Ein personeller Wechsel innerhalb der Vertragslaufzeit ist mit dem Auftraggeber abzustimmen. Die Kooperation mit einem örtlichen Träger/Akteur wird ausdrücklich gewünscht, um die Gebietsentwicklung langfristig und nachhaltig abzusichern.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für die entsprechenden Mindestanforderungen wird die Verwendung des Teilnahmeantrages des Auftraggebers vorgeschrieben. Die dort im Einzelnen genannten Nachweise sind dem Teilnahmeantrag als Anlage beizufügen. Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Siehe Punkt III.2.1). Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Kompetenzen und Erfahrungen sind durch entsprechende Referenzen zu belegen (vgl. Teilnahmeantrag): — Steuerung komplexer Entwicklungsprozesse mit stadtplanerischen, städtebaulichen und sozialen Fragestellungen in Fördergebieten, — Einbindung der Akteure und Vermittlung zwischen unterschiedlichen Interessen (Moderations- und Kommunikationsfähigkeit), — Methodenkompetenz für beteiligungsorientierte/aktivierende Planungsprozesse, — Initiierung von Initiativen und Projekten, — Medienkompetenz (Informations-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), — Aufbau und Pflege effizienter Netzwerk- und Kommunikationsstrukturen, — Koordination relevanter Konzepte, Planungen und Ressourcen, — Umsetzung/Abwicklung von städtebaulichen Förderprogrammen, — Durchführung der Evaluation, — Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 5 und 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (20 %), 2. Fachliche Eignung (35 %), 3. Referenzen (30 %), 4. Sonstige Bewertungskriterien (15 %).
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die nachstehenden Kriterien 1. Qualität und Strukturierung des Angebotes zur Umsetzung der Aufgabenstellung. Gewichtung 30 % 2. Qualifikation des Bieters, Erfahrungen und Referenzen. Gewichtung 30 % 3. Sonstige auftragsbezogene Kriterien. Gewichtung 10 % 4. Gesamteindruck im Bietergespräch. Gewichtung 10 % 5. Preis/Honorar. Gewichtung 20 %
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
2011/1051/21
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
20.5.2011 - 12:00
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
3.6.2011 - 10:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 15.7.2011
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Bewerbungen sind nur mit dem Teilnahmeantrag möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag ist als Formularvordruck per E-Mail beim Auftraggeber unter der in
Abschnitt I, I.1) genannten
Adresse anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben. Unvollständige Unterlagen führen zum Ausschluss. Die Bearbeiter/Projektleiter müssen am Bietergespräch des Verhandlungsverfahrens teilnehmen. Ein Anspruch auf Beteiligung am Wettbewerb besteht nicht. Nachfragen zum Verfahren sind schriftlich per E-Mail beim Auftraggeber unter der in
Abschnitt I, I.1) genannten Adresse zu stellen.
Nachr. HAD-Ref.: 125/929. Nachr. V-Nr/AKZ: 2011/1051/21.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
20.4.2011
DTAD
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