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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Salzgitter (ID:11185689)

Übersicht
DTAD-ID:
11185689
Region:
38226 Salzgitter
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Nicht offenes Verfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist Betreiber der Schachtanlage Asse II und Genehmigungsinhaber im berg- und atomrechtlichen Sinn. Salzhaltiges Grundwasser tritt seit mindestens 1988 in...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
18.09.2015
Frist Angebotsabgabe:
15.10.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Bundesamt für Strahlenschutz
Willy-Brandt-Str. 5
38226 Salzgitter
Herrn Liebau
Telefon: +49 30183331279
Fax: +49 30183331265
E-Mail: angebote@bfs.de
www.bfs.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Fachgutachterliche Begleitung der Planung und Nachweisführung für Maßnahmen zur Stilllegung der Schachtanlage ASSE II und Bewertung von Konsequenzenanalysen.
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist Betreiber der Schachtanlage Asse II und Genehmigungsinhaber im berg- und atomrechtlichen Sinn.
Salzhaltiges Grundwasser tritt seit mindestens 1988 in die Schachtanlage ein. Da die zukünftige Entwicklung der Lösungszutritte jedoch nicht prognostizierbar ist, wurde ein Vorsorge- und Notfallkonzept entwickelt, wobei das Vorsorgekonzept erforderlich ist, um die gesetzlich vorgegebene Rückholung der Abfälle aus der Schachtanlage zu ermöglichen. Das Notfallkonzept dient in Kombination mit den vorlaufenden Vorsorgemaßnahmen der Minimierung von radiologischen Konsequenzen, falls die Rückholung infolge eines extremen Anstiegs der Lösungszutritte nicht vollständig durchführbar sein sollte.
Zur Bewertung der Effektivität von geplanten Maßnahmen der Notfallvorsorge und der möglichen Auswirkungen von ausgewählten Systemzuständen, die einen unterschiedlichen Realisierungsgrad der Rückholung sowie der Notfallvorsorge- und Notfallmaßnahmen repräsentieren, werden von einem damit beauftragten Unternehmen Konsequenzenanalysen durchgeführt. Diese Untersuchungen erlauben eine Bewertung der Auswirkungen möglicher radiologischer Expositionen und der Freisetzung chemotoxischer Stoffe in der Biosphäre.
Der Auftragnehmer (AN) soll die Planung und Nachweisführung der vorgeschlagenen Maßnahmen zur Minimierung möglicher Konsequenzen und die von dem beauftragten Unternehmen durchzuführenden Konsequenzenanalysen fachgutachterlich begleiten und die Auswirkungen von möglichen Änderungen in den Planungsrandbedingungen bewerten.

CPV-Codes: 71000000

Erfüllungsort:
Nuts-Code: DE912

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Nicht offenes Verfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
328038-2015

Aktenzeichen:
Z4.4 / 8017-15 / 9A 24200000

Vergabeunterlagen:
Der Teilnahmeantrag ist in einem separat verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift – bitte ungeöffnet an Z 4.4 / 8017-15 / ASSE II – bis zum 15.10.2015 um 10:00 Uhr vorzulegen. Zur Wahrung der Frist ist es angebracht, sofern Sie Ihren Teilnahmeantrag erst am 15.10.2015 abgeben, dieses direkt bei meiner Posteingangsstelle zu erledigen. Eine Abgabe ihres Angebotes bei der Objektwache im Eingangsbereich meines Dienstgebäudes ist nicht möglich. Vorstehende Regelungen haben auch Gültigkeit für Änderungen und Berichtigungen zu Ihrem Teilnahmeantrag, welche nachträglich – aber innerhalb der Frist – in einem verschlossenen Umschlag – gekennzeichnet wie oben angegeben – eingereicht werden.

Auftragswert:
792 000 EUR

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
15.10.2015 - 10:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 36 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
— Nachweis über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung für Sach- und Vermögensschäden;
— Selbstauskunft des Bieters gem. Vordruck des AG (u. a. über die Erfüllung der Pflichten zur Abführung der Sozialversicherungsbeiträge, Steuern und Abgaben sowie darüber, dass keine Ermittlungen wegen illegaler Beschäftigung vorliegen);
— Selbstauskunft zum QM-System gem. Vordruck des AG.;
— Angaben zu technischen und organisatorischen Maßnahmen nach § 9 BDSG gem. Vordruck des Auftraggebers;
— Erklärung nach § 5 BDSG gem. Vordruck des Auftraggebers.
Die vorgenannten Nachweise sind erst im Rahmen der Angebotsabgabe vorzulegen. Die erforderlichen Vordrucke für die Eigenerklärung werden zusammen mit den Vergabeunterlagen übersandt.
Weitere Angaben:
— Während der Bearbeitungsdauer dieser Beauftragung ist ein Auftragsverhältnis zu gleichgelagerten Fragestellungen (fachbegleitend, prüfend oder planerisch) zwischen dem AN und der Asse GmbH oder den berg- und atomrechtlichen Genehmigungsbehörden (LBEG, NMU) im Projekt Asse ausgeschlossen;
— Alle Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache zu erbringen;
— Aufgrund der Notwendigkeit der Begleitung laufender Gefahrenabwehrmaßnahmen ist die vollständige Einsatzbereitschaft mit uneingeschränkter Leistungsfähigkeit ab Beginn der Auftragserfüllung zu gewährleisten. Details zu den Konditionen der Einarbeitung werden nach Beendigung des Teilnahmewettbewerbs in der Angebotsaufforderung bekannt gegeben.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— kurze Darstellung des Leistungsportfolios des Bieters;
— Eine Teilnahme von Bietergemeinschaften und das Hinzuziehen von Unterauftragnehmer sind grundsätzlich gestattet. Dies ist bereits im Teilnahmeantrag anzugeben. Entsprechende Nachweise zur Eignung (Kenntnisse, Fähigkeiten, Qualifikationen – s. o.) der Unterauftragnehmer bzw. Teile der Bietergemeinschaft sind mit der Abgabe der Teil nahmeanträge zu erbringen;
— Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Gesamtzahl der freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeweils für die letzten 3 Geschäftsjahre (jeweils bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand und umgerechnet in Vollzeitstellen).

Technische Leistungsfähigkeit
Das für die Abarbeitung der Leistungsinhalte vorgesehene Personal ist namentlich unter Angabe der Qualifikationsstufe zu benennen. Die Qualifikation der benannten Mitarbeiter/-innen (i. S. von Berufsausbildung, Lebenslauf und ggf. Spezifikationen) ist nachzuweisen. Es ist umfassend darzulegen, dass die benannten Mitarbeiter/ innen über gute Deutschkenntnisse (fachlich qualifiziert in Wort und Schrift) mit der erforderlichen Fachkompetenz verfügen und die Arbeiten nach dem stets zu aktualisierenden Stand von Wissenschaft und Technik durchgeführt werden können. Die Benennung insbesondere des/der Projektleiters/in ist verbindlich. Ein personeller Wechsel insbesondere des/der Projektleiters/in ist während des Vergabeverfahrens und im Falle der Auftragserteilung nur mit Zustimmung des AG nach Prüfung der Qualifikation möglich.
Folgende Mindestanforderungen werden erwartet:
— gültiger Nachweis, dass nach einer erweiterten Zuverlässigkeitsüberprüfung gemäß § 12b AtG in Verbindung mit der AtZÜV keine Zweifel an der Zuverlässigkeit bestehen; alternativ ein gültiger Nachweis einer gleich- oder höherwertigen Überprüfung nach anderen Rechtsvorschriften innerhalb der letzten 5 Jahre.
Folgende Qualifikationen müssen jeweils durch mindestens ein Referenzprojekt der letzten 5 Jahre nachgewiesen werden:
Fachkunde/umfassende Kenntnisse:
— in den Themenbereichen Endlagerkonzepte, Szenarienentwicklung, Langzeitsicherheit von Endlagern für radioaktive Abfälle in tiefen geologischen Formationen und praktische Erfahrungen bei der Durchführung von Sicherheitsanalysen im Salz;
— im Bereich Transportmodellierung, geotechnische Modellierung, geochemische Modellierung (inkl. der hierfür notwendigen speziellen Software- und IT-Ausstattung), Modellierung von Grubenhydrauliken;
— Grundkenntnisse des Strahlenschutzes;
— in den Bereichen Geotechnik, Bergbau und Salzgeologie;
— des deutschen Regelwerks zur Stilllegung und zum Betrieb kerntechnischer Anlagen;
— Arbeit mit Datenbanksystemen.
Erfahrungen in:
— der Prüfung von theoretischen Nachweisführungen für technische Verschlussbauwerke;
— der Anwendung quantitativer Optimierungsmethoden;
— atom- und bergrechtlichen Verwaltungsverfahren.
Dabei muss die notwendige Sorgfalt bei der Leistungserbringung seitens des eingesetzten Personals gewährleistet sein.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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