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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Goslar (ID:11369419)

Übersicht
DTAD-ID:
11369419
Region:
38640 Goslar
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Stadtplanung, Landschaftsgestaltung, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen , Stadtplanung und Landschaftsgestaltung , Stadtplanung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Kurzbeschreibung:
Ausgangspunkt: Das historische Rathaus der Stadt Goslar (erbaut um 1500) soll zu einem kulturellen Kristallisationspunkt im Zentrum der Welterbestadt entwickelt werden. Am touristisch stark...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
21.11.2015
Frist Vergabeunterlagen:
18.12.2015
Frist Angebotsabgabe:
18.12.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Stadt Goslar
Wallstraße 1 B
38640 Goslar
Kontaktstelle: Goslarer Gebäude Management (GGM)
Herrn Oliver Heinrich
Telefon: +49 5321704303
Fax: +49 53217041303
E-Mail: oliver.heinrich@goslar.de
http://www.goslar.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
bbt Rechts- und Steuerkanzlei
Theaterstraße 16
30159 Hannover
Rechtsanwalt Dr. Dietrich Borchert
Telefon: +49 5112200740
Fax: +49 51122007499
E-Mail: vergabestelle@bbt-kanzlei.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Stadt Goslar
Charley-Jacob-Str. 3
38640 Goslar
Kontaktstelle: 2. Etage, Raum 02.027

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
bbt Rechts- und Steuerkanzlei
Theaterstraße 16
30159 Hannover

http://www.bbt-kanzlei.de
Dr. Dietrich Borchert
Telefon: +49 5112200740
Fax: +49 51122007499
E-Mail: vergabestelle@bbt-kanzlei.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Historisches Rathaus Goslar – Umnutzung zum Welterbe-Info-Zentrum.
Ausgangspunkt:
Das historische Rathaus der Stadt Goslar (erbaut um 1500) soll zu einem kulturellen Kristallisationspunkt im Zentrum der Welterbestadt entwickelt werden. Am touristisch stark frequentierten Markplatz mit bis zu 5 000 000 Tagesbesucher pro Jahr gelegen, bietet das Rathaus die Möglichkeit, wesentlicher Anlaufpunkt für Besucher des Welterbes „Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft“ zu werden. Das Rathaus ist prägendes Element des Welterbe-Teilbereiches „Altstadt Goslar“. Es ist bautypologisch ein wichtiges Beispiel der Hansezeit, die aufgehende Bausubstanz ist im 15. bis 17. Jahrhundert entstanden. Das Goslarer Rathaus zeichnet sich dadurch aus, dass die typischen Raumstrukturen und Teile der Ausstattungen dieser Zeit noch erhalten bzw. nachweisbar sind. Dies soll verstärkt für Besucher erlebbar gemacht werden. Das Rathaus ist insofern von nationaler und auch internationaler Bedeutung. Durch die Umnutzung des Rathauses in ein „Welterbe-Info-Zentrum“ wird die sinnvolle und denkmalgerechte Nachnutzung des aktuell leer stehenden Gebäudes sichergestellt. Das Bauvorhaben ist ein Förderprojekt des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit dem Titel „Umnutzung des historischen Rathauses zum „Welterbe-Info-Zentrum“. Das Projekt hat hohe Anforderung seitens der Berichterstattung und zur der Dokumentation des Projektes.
Baubeschreibung:
Im Rahmen des Förderprojektes sollen alle erforderlichen Baumaßnahmen zur Umnutzung des historischen Rathauses in ein Welterbe – Info – Zentrum durchgeführt werden. Die vorhandenen Räume sind entsprechend der neuen Nutzung und unter Berücksichtigung bauhistorischer und restauratorischer Befunde herzustellen. Hierbei sind neben neuer räumlicher Erschließungen auch brandschutztechnische und energetische Anforderungen zu berücksichtigen. Ein wichtiger Aspekt soll auch die barrierefreie Erschließung aller Ebenen des historischen Rathauses sein.
Das Projekt bezieht sich auf den Innenausbau des historischen Rathauses entsprechend den neuen Nutzungsanforderungen. Ein repräsentativer Anbau an der Rückseite des Gebäudes anstelle der heutigen Toilettenanlagen soll zu einer städtebaulichen Aufwertung dieses Areals beitragen.
Die neue Nutzungen machen erhebliche bauliche Maßnahmen erforderlich, die mit ICOMOS-Deutschland und dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt wurden. Zunächst soll der Eingangsbereich im Südosten baulich aufgewertet werden, da hier der zentrale Zugang zur neuen Touristinfo geschaffen werden soll. Die sich anschließende Marienkapelle wird als Frontoffice der Touristinfo mit sämtlichen technischen Anforderungen hergestellt. Von hier aus ist ein Zugang zum neuen Anbau auf der Rückseite des historischen Rathauses vorgesehen, der funktional ebenfalls der Touristinfo zugeordnet werden soll. Dieser Anbau tritt an Stelle der heutigen Toilettenanlagen, die entfernt werden.
Der historische Gewölbekeller des Rathauses wird für die Aufnahme der Welterbeausstellung baulich vorbereitet. Außerdem sollen hier neue sanitäre Anlagen für die Besucher entstehen.
Im ehemaligen Lichthof des Rathauskomplexes soll eine zentrale Treppenanlage mit einem Aufzug vom UG bis zum DG angeordnet werden und so für einen barrierefreien Zugang der Geschosse sorgen. Zusätzlich ist ein neues Fluchttreppenhaus im nordwestlichen Gebäudetrakt (backoffice der Touristinfo) brandschutztechnisch erforderlich und vorgesehen.
Sämtliche ehemaligen Büroräume sind zu sanieren und mit neuer technischer Gebäudeausrüstung zu versehen, wobei bauhistorische Befunde zu berücksichtigen sind.
Ein besonders Augenmerk gilt der Rathausdiele und dem ehemaligen Sitzungssaal, die ebenfalls entsprechend der restauratorischen Befunde neu gestaltet werden und in den historischen Rundgang durch das Rathaus integriert werden sollen.
Bauaktivitäten
— Sanierung und Neugestaltung Eingangsbereichs Süd – Ost (Bauaktivität 1). Hier soll der zentrale Zugang zur Touristinfo geschaffen werden.
— Schaffung einer zentralen Treppenanlage mit Aufzug – UG, EG, OG und DG (Bauaktivität 2) im Bereich des ehemaligen Lichthofes.
— Komplette Sanierung inkl. neuer technischer Gebäudeausrüstung des Untergeschoss (Bauaktivität 3). Schaffung neuer sanitärer Anlagen. Bauliche Integration der Anforderungen an ein Welterbe Info Zentrum – museales Konzept.
— Anbau als zweigeschossiger Neubau – Untergeschoss und Erdgeschoss (Bauaktivität 4 und 5). Wegnahme der öffentlichen Bestands WC Anlage. Rückbau KG des Bestandbaus inkl. Neuanordnung der Wärmeerzeugeranlage und weiterer technischer Gebäudeausrüstung.
— Sanierung des Bürobereichs im EG inkl. neuer technischer Gebäudeausrüstung mit Integration der Befundlage in das Ausstellungskonzept „hist. Rathaus“ (Bauaktivität 6).
— Umnutzung und Sanierung der Marienkapelle, wo das Tourismusbüro seinen Platz finden soll. (Bauaktivität 7). Schaffung von Durchbrüchen zum Neubau und Eingangsbereich Süd- Ost.
— Neues notwendiges Fluchtreppenhaus von EG bis DG inkl. Sanierung der angegliederten Büroräume als Backoffice inkl. Nutzungszuführung der Räume im DG (Bauaktivität 8)
— Sanierung der Innenausstattung der Ratsdiele und des großen Sitzungszimmer im OG inkl. neuer technischer Gebäudeausrüstung (Neue Anforderungen Raum- und Nutzungskonzept) mit Integration der Befundlage in das Ausstellungskonzept „hist. Rathaus“ (Bauaktivität 9 und 10).
— Sanierung des Bürobereichs im OG inkl. neuer technischer Gebäudeausrüstung mit Integration der Befundlage in das Ausstellungskonzept „hist. Rathaus“ (Bauaktivität 11 und 12).
— Sanierung des Bürobereichs im DG inkl. neuer technischer Gebäudeausrüstung mit Integration der Befundlage in das Ausstellungskonzept „hist. Rathaus“ (Bauaktivität 13).
Die vorgenannten Maßnahmen betreffen das komplette Raumprogramm, ausgenommen die Funktion „hist. Rathaus“, die im jetzigen Bestand verbleibt.
Die bisher erarbeiteten Arbeitsergebnisse in Form von Vorentwurfsplanungen sind im Wesentlichen mit ICOMOS, dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege und der Unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt.
Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe von Planungsleistungen gemäß HOAI für den Umbau des Rathauses der Stadt Goslar in ein „Welterbe-Info-Zentrum“. Es erfolgt eine Aufteilung in 2 Lose:
Los 1:
Planungsleistungen für folgende Leistungsbilder der HOAI:
— Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI),
— Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI).
Los 2:
Planungsleistungen für folgende Leistungsbilder der HOAI:
— Fachplanung technische Ausrüstung AWG/WVA/LTA/NSA/GAA (Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8) und
— Fachplanung technische Ausrüstung STA/FIA/FÖA (Anlagengruppen 4 und 5 sowie Anlagengruppe 6).
Der Auftraggeber beabsichtigt für die in Los 1 und Los 2 genannten Planungsleistungen keinen Generalplanervertrag abzuschließen, sondern für die aufgeführten Planungsleistungen getrennte Verträge abzuschließen. Es ist eine Einzelbewerbung, eine Bewerbung als Bewerbergemeinschaft sowie eine Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft möglich. Im Falle einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft erfolgt der Vertragsabschluss mit dem jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die jeweilige Planungsleistung erbringt.
Der Auftraggeber beauftragt zunächst die Leistungsphasen 1-3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Planungsleistungen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen. Der Auftraggeber beabsichtigt, sofern Mittel zur Verfügung stehen, die konstruktive Konsolidierung der Hülle im Bestand ebenfalls zu beauftragen. Die Beauftragung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

CPV-Codes: 71000000, 71400000, 71410000

Erfüllungsort:
Goslar.
Nuts-Code: DE916

Lose:
Los-Nr: 1
Bezeichnung: Historisches Rathaus Goslar – Umnutzung zum Welterbe-Info-Zentrum

Kurze Beschreibung
Planungsleistungen für folgende Leistungsbilder der HOAI:— Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI),— Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI).Der Auftraggeber beabsichtigt für die genannten Planungsleistungen keinen Generalplanervertrag abzuschließen, sondern für die aufgeführten Planungsleistungen getrennte Verträge abzuschließen. Es ist eine Einzelbewerbung, eine Bewerbung als Bewerbergemeinschaft sowie eine Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft möglich. Im Falle einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft erfolgt der Vertragsabschluss mit dem jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die jeweilige Planungsleistung erbringt. Der Auftraggeber beauftragt zunächst die Leistungsphasen 1-3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Planungsleistungen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.Der Auftraggeber beabsichtigt, sofern Mittel zur Verfügung stehen, die konstruktive Konsolidierung der Hülle im Bestand ebenfalls zu beauftragen. Die Beauftragung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Diese Planungsleistungen sind für die Vollendung des Gesamtbauvorhabens unbedingt erforderlich.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000

Los-Nr: 2
Bezeichnung: Historisches Rathaus Goslar – Umnutzung zum Welterbe-Info-Zentrum

Kurze Beschreibung
Planungsleistungen für folgende Leistungsbilder der HOAI:— Fachplanung technische Ausrüstung AWG/WVA/LTA/NSA/GAA (Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8) und— Fachplanung technische Ausrüstung STA/FIA/FÖA (Anlagengruppen 4 und 5 sowie Anlagengruppe 6).Der Auftraggeber beabsichtigt für die genannten Planungsleistungen keinen Generalplanervertrag abzuschließen, sondern für die aufgeführten Planungsleistungen getrennte Verträge abzuschließen. Es ist eine Einzelbewerbung, eine Bewerbung als Bewerbergemeinschaft sowie eine Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft möglich. Im Falle einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft erfolgt der Vertragsabschluss mit dem jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die jeweilige Planungsleistung erbringt.Der Auftraggeber beauftragt zunächst die Leistungsphasen 1-3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Planungsleistungen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.Der Auftraggeber beabsichtigt, sofern Mittel zur Verfügung stehen, die konstruktive Konsolidierung der Hülle im Bestand ebenfalls zu beauftragen. Die Beauftragung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Diese Planungsleistungen sind für die Vollendung des Gesamtbauvorhabens unbedingt erforderlich.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
411672-2015

Vergabeunterlagen:
Die Vergabeunterlagen sind bei der bbt Rechts- und Steuerkanzlei schriftlich (Brief, Fax oder per E-Mail) vom Bewerber anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziffer IV.3.4) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Fragen sind schriftlich (Brief, Fax oder per E-Mail) zu richten. Enthalten die Unterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags schriftlich (Telefax oder E-Mail) darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten ihre Fragen frühzeitig und per E-Mail oder Fax zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 107 Abs. 3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag nach § 107 Abs. 3 GWB unzulässig.

Termine & Fristen
Unterlagen:
18.12.2015 - 11:00 Uhr

Angebotsfrist:
18.12.2015 - 11:00 Uhr

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Gemäß HOAI.

Zahlung:
Gemäß HOAI.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Der Teilnahmeantrag ist von der bbt Rechts-und Steuerkanzlei schriftlich (Brief, Telefax oder E-Mail) vom Bewerber abzufordern. Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
1. Angabe zum Bewerber bzw. sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft oder einer Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (Name, Rechtsform, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefonnummer, Faxnummer und E-Mailadresse).
2. Die Bewerbung kann als Bewerbergemeinschaft erfolgen. Im Falle einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft erfolgt ein Vertragsabschluss im Auftragsfall nur mit dem jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die jeweilige Planungsleistung erbringt. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren rechtsverbindlich vertritt;
— in der bezeichnet wird, welche Teilleistungen durch welche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft erbracht werden und im Fall der Auftragserteilung hiermit beauftragt werden sollen.
3. Die Bewerbung kann als Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften erfolgen. Im Falle einer Bewerbung als Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften erfolgt ein Vertragsabschluss im Auftragsfall mit der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft. Die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind;
— in der der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;
— in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
4. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz gemäß § 5 Abs. 5 h) VOF zu Art und Umfang der Teilleistungen sowie eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
5. Erklärung der unabhängigen Durchführung freiberuflicher Leistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF,
6. Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/Zusammenarbeit gemäß § 4 Abs. 2 VOF,
7. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 Ziffer a)-g) VOF,
8. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 9 Ziffer a)-e) VOF.
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sowie dessen Anlagen sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Erklärungen Nr. 5.-Nr. 8 auch von den Nachunternehmern beizubringen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Teilnahmeantrag ist von der bbt Rechts-und Steuerkanzlei schriftlich (Brief, Telefax oder E-Mail) vom Bewerber abzufordern. Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
1. Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4 a) VOF über 2 000 000 EUR für Personenschäden sowie 2 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Nachweis durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Erklärung im Auftragsfall. Bei Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014). Bei Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften einzeln und für die Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften insgesamt darzustellen.
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sowie dessen Anlagen sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern können die entsprechenden Erklärungen auch von den Nachunternehmern beigebracht werden, wenn sich der Bewerber die Leistungsfähigkeit zurechnen lassen möchte.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4 a) VOF über 2 000 000 EUR für Personenschäden sowie 2 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen.

Technische Leistungsfähigkeit
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen Leistungsfähigkeit und Fachkunde des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
1. Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (2012, 2013, 2014) ersichtlich ist, gegliedert in:
— Büroinhaber/innen,
— Architekten/innen bzw. Ingenieure/innen.
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sowie dessen Anlagen sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern können die entsprechenden Erklärungen auch von den Nachunternehmern beigebracht werden, wenn sich der Bewerber die Leistungsfähigkeit zurechnen lassen möchte.
2. Benennung des/der Projektverantwortlichen und des/der stellvertretenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall in:
Los 1:
a) Objektplanung,
b) Bauleitung/Bauüberwachung sowie
c) Tragwerksplanung.
Los 2:
a) technische Ausrüstung AWG/WVA/LTA/NSA/GAA (Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8) und
b) technische Ausrüstung STA/FIA/FÖA (Anlagengruppen 4 und 5 sowie Anlagengruppe 6).
Zu den benannten Personen ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation durch:
a) Nachweis der Berufszulassung durch Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder sonstigen vergleichbaren Nachweis, dass der Bewerber die berufliche Qualifikation für die Erbringung der Planungsleistungen der jeweils geforderten Leistungsbilder der HOAI hat,
b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren,
c) Zusatzqualifikationen sowie
d) Benennung mindestens einer personenspezifischen, abgeschlossenen und vergleichbaren Referenz innerhalb der letzten 5 Jahre (Übergabe an den Nutzer bzw. Inbetriebnahme nach dem 1.1.2010, welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar ist (Sanierung historisches Baudenkmal). Der Schwerpunkt der Referenzen sollte in der konstruktiven Instandsetzungen und konservatorischen Restaurierungen als auch im planerischen Umgang des neuen Baues im und am historischen Bestand liegen. Die Detailgestaltung und das qualitätsvolle Verhältnis mit denkmaldidaktischen Inwertsetzungsfragen sollen Teil der vorgelegten Referenzen sein. Es können mehrere Referenzen angegeben werden. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die drei geeignetsten Referenzen berücksichtigt. Im Rahmen der Benennung der vergleichbaren Referenzen sind folgende Angaben notwendig:
— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer);
— Art der Maßnahme (Sanierung/Umbau, Anbau/Erweiterung);
— Kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu den geplanten Bereichen, konstruktiven Instandsetzungen und konservatorischen Restaurierungen als auch Anbauten (Vorlage von Grundrissen, Ansichten);
— Projektkosten (brutto) für Los 1 gegliedert nach KG 300-400 gemäß DIN 276 und für Los 2 KG 400 gegliedert nach geplanten Anlagengruppen gemäß DIN 276;
— Projektzeitraum (Beauftragung/Baubeginn/Abnahme/Zeitpunkt der Übergabe an den Nutzer bzw. Inbetriebnahme);
— Angabe der während des Referenzzeitraums (ab 1.1.2010) erbrachten Planungsleistungen;
— Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers.
3. Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung mindestens eines abgeschlossenen und vergleichbaren Referenz innerhalb der letzten 5 Jahre (Übergabe an den Nutzer bzw. Inbetriebnahme nach dem 1.1.2010, welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar ist (Sanierung historisches Baudenkmal). Der Schwerpunkt der Referenzen sollte in der konstruktiven Instandsetzungen und konservatorischen Restaurierungen als auch im planerischen Umgang des neuen Baues im und am historischen Bestand liegen. Die Detailgestaltung und das qualitätsvolle Verhältnis mit denkmaldidaktischen Inwertsetzungsfragen sollen Teil der vorgelegten Referenzen sein. Es können mehrere Referenzen angegeben werden. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die 3 geeignetsten Referenzen berücksichtigt. Im Rahmen der Benennung der vergleichbaren Referenzen sind folgende Angaben notwendig:
— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer);
— Art der Maßnahme (Sanierung/Umbau, Anbau/Erweiterung);
— Kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu den geplanten Bereichen, konstruktiven Instandsetzungen und konservatorischen Restaurierungen als auch Anbauten (Vorlage von Grundrissen, Ansichten);
— Projektkosten (brutto) für Los 1 gegliedert nach KG 300-400 gemäß DIN 276 und für Los 2 KG 400 gegliedert nach geplanten Anlagengruppen gemäß DIN 276;
— Projektzeitraum (Beauftragung/Baubeginn/Abnahme/Zeitpunkt der Übergabe an den Nutzer bzw. Inbetriebnahme);
— Angabe der während des Referenzzeitraums (ab 1.1.2010) erbrachten Planungsleistungen;
— Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Sowohl für die benannten Projektverantwortlichen sowie den Bewerber ist mindestens ein abgeschlossenes und vergleichbare Referenz innerhalb der letzten 5 Jahre (Übergabe an den Nutzer bzw. Inbetriebnahme nach dem 1.1.2010) zu benennen, welches im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar ist (Sanierung historisches Baudenkmal).

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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