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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Goslar (ID:11732112)

Übersicht
DTAD-ID:
11732112
Region:
38640 Goslar
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Kurzbeschreibung:
Der Schulstandort „Hauptschule Kaiserpfalz“ wurde mit Ende des Schuljahres 2014/15 in Goslar aufgegeben. Der Gebäudekomplex mit einer Nettogrundfläche von 8 000 m² liegt im Kerngebiet des...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
22.03.2016
Frist Vergabeunterlagen:
13.04.2016
Frist Angebotsabgabe:
14.04.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Stadt Goslar
Wallstraße 1 B
38640 Goslar
Kontaktstelle: Goslarer Gebäude Management (GGM)
Herrn Oliver Heinrich
Telefon: +49 5321/704-303
Fax: +49 5321/704-1303
E-Mail: oliver.heinrich@goslar.de
http://www.goslar.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
bbt Rechts- und Steuerkanzlei
Theaterstraße 16
30159 Hannover
Rechtsanwalt Dr. Dietrich Borchert
Telefon: +49 511-2200740
Fax: +49 511-22007499
E-Mail: vergabestelle@bbt-kanzlei.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Stadt Goslar
Charley-Jacob-Str. 3
38640 Goslar
Kontaktstelle: 2. Etage, Raum 02.027

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
bbt Rechts- und Steuerkanzlei
Theaterstraße 16
30159 Hannover

http://www.bbt-kanzlei.de
Dr. Dietrich Borchert
Telefon: +49 511-2200740
Fax: +49 511-22007499
E-Mail: vergabestelle@bbt-kanzlei.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Goslarer Gebäudemanagement – Umbau Hauptschule Kaiserpfalz in einen Kulturmarktplatz.
Der Schulstandort „Hauptschule Kaiserpfalz“ wurde mit Ende des Schuljahres 2014/15 in Goslar aufgegeben. Der Gebäudekomplex mit einer Nettogrundfläche von 8 000 m² liegt im Kerngebiet des „Weltkulturerbes Altstadt Goslar“ nur ca. jeweils 300 Meter Luftlinie vom Marktplatz der Stadt sowie der Kaiserpfalz entfernt. An diesem Ort, der unmittelbar an das „Museumsufer“ mit dem Goslarer Museum, dem Zinnfigurenmuseum und einer Platzanlage anschließt, die sich in den vergangenen Jahren als Ort der Kommunikation etabliert hat, soll der „Kulturmarktplatz Goslar“ entstehen, der die Stadtbibliothek, das Stadtarchiv, einen Kinderhort sowie räumliche Kapazitäten für den Kinder-, Jugend-Breitensport zusammenführt. Es soll ein Ort der Kommunikation, der Freizeitgestaltung, der Informations- und Bildungsvermittlung und der Integration geschaffen werden, der Bürgerinnen und Bürgern und gleichermaßen Gästen der Stadt in zentraler Lage zur Verfügung steht. Durch die Zusammenführung von Archiv, Bibliothek, Hort und Sportanlage mit den am Museumsufer bereits beheimateten Museen soll ein Zentrum geschaffen werden, dass mehr, als dies die einzelnen Einrichtungen an getrennten Standorten leisten könnten, einen kommunikativen Mittelpunkt der Stadt entstehen lässt. Eine vergleichbare Einrichtung, die Museen, Archiv, Bibliothek, Hort und Sporteinrichtungen nicht nur örtlich zusammenführt, sondern darüber hinaus in einen kommunikativen und erlebnisorientierten Gesamtzusammenhang stellt, existiert bisher in der Region nicht. Es besteht die begründete Hoffnung, dass eine entsprechende Ausstrahlung weit über die Grenzen von Stadt und Landkreis erreicht wird. Der Komplex der ehemaligen Hauptschule, der mit vier Gebäudeflügeln einen annähernd quadratischen Innenhof umschließt, soll durch einen zentralen Haupteingang aus Richtung der Platzanlage am Museumsufer erschlossen werden. Der Mitteltrakt des Nordflügels, der durch einen Neubau im Innenhof erweitert werden könnte, soll das großzügige gemeinsame Kommunikationszentrum – gegebenenfalls mit Leseterrasse – aufnehmen.
Das Bauvorhaben ist ein Förderprojekt des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit dem Titel „Kulturmarktplatz Goslar Neues Zentrum für Kommunikation, Kultur und Integration am ehemaligen Schulstandort „Hauptschule Kaiserpfalz“.
Das Projekt hat hohe Anforderung bezüglich der Berichterstattung und der Dokumentation des Projektes.
Projektbeschreibung:
Mit der Zusammenführung der Stadtbibliothek und des Stadtarchivs mit den Museen am Museumsufer sollen Synergieeffekte herbeigeführt werden, die sowohl personelle und strukturelle Verbesserungen bewirken, als auch das Bildungs-, Kommunikations- und Freizeitangebot der Stadt entscheidend verbessern. Der Kinderhort soll in ein optimales Umfeld eingebettet werden. Für die Stadtbibliothek werden gegenüber dem jetzigen Standort annähernd die dreifachen Flächenkapazitäten (ca. 1 500 m²) zur Verfügung stehen, von denen drei Viertel für die Bestands- und Zielgruppenbereiche vorgesehen sind. Besonderes Schwergewicht werden die Bereiche für Kinder- und Jugendangebote haben (400 m²), jeweils 300 qm sind für Belletristik sowie Sach- und Fachliteratur eingeplant. Sowohl bei der Literatur als auch bei den Non-book-Medien wird die Stadtbibliothek auf die sich in Folge der aktuellen Migrationsbewegungen ändernde Bevölkerungsstruktur reagieren. Ausstattung und Möblierung wird in allen Bereichen die Aufenthaltsqualität mit den Ansprüchen der jeweiligen Zielgruppe zum Maßstab haben. Zentrale Aufgabe des Stadtarchivs ist es, die kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Traditionen der Kommune in der archivischen Überlieferung von Urkunden, Akten, Karten, Bildern, Tonträgern usw. dauerhaft zu sichern, inhaltlich zu erschließen und auszuwerten sowie der Wissenschaft und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Am neuen Standort soll das Archiv – im Gegensatz zur heute vorliegenden räumlichen Begrenztheit mit dem Zwang, ein externes Archivlager zu unterhalten – eine seinen Aufgaben und seinem Rang als einem der wichtigsten Kommunalarchive angemessene Raumkapazität erhalten. Durch die Zusammenführung mit den anderen Einrichtungen des „Kulturmarktplatzes“ an einem zentralen Ort soll es seine Aufgaben der Identitätsstiftung, der Gewährleistung des Informationsrechts für alle Bürger und der Bewahrung der die Rechte der Kommune und ihrer Bürger sichernden Dokumente mit breiterer öffentlicher Wahrnehmung erfüllen können. Im unmittelbaren Zusammenhang mit Angeboten der Leseförderung, der Identitätsstiftung, der Bildungsvermittlung, der Freizeitgestaltung und des Sports ist für den zukünftigen Verbleib des Kinderhorts ein optimales Umfeld geschaffen. Die Gebäude der Hauptschule Kaiserpfalz werden mit dem Projekt „Kulturmarktplatz“ energetisch saniert und barrierefrei erschlossen. Gegenüber dem Ist-Zustand wird damit ein weiterer Beitrag zur Integration geleistet. Die bisherigen Standorte der Einrichtung sind weder barrierefrei noch energetisch auf der Höhe der Zeit. Einfachverglasung bei der heutigen Stadtbibliothek und auf Halogenstrahlern bzw. Leuchtstoffröhren beruhende Lichttechnik zeigen den Optimierungsbedarf an.
Bauaktivitäten:
— Sanierung und Neugestaltung Eingangsbereichs im Haupttrakt zur Erschließung aller Funktionen aus Richtung Museumsufer unter Einbindung des Innenhofes.
— Schaffung einer zentralen Treppenanlage mit Aufzug im Kommunikationsbereich.
— Komplette Sanierung inkl. neuer technischer Gebäudeausrüstung. Schaffung neuer sanitärer Anlagen. Bauliche Integration des Museums in direkter Nachbarschaft.
— Mögliche Erweiterung durch einen eingeschossigen Anbau im Erdgeschoss.
— Integration einer öffentlichen WC-Anlage.
— Neuanordnung der Wärmeerzeugeranlage und weiterer technischer Gebäudeausrüstung.
— Sanierung der Innenausstattung inkl. neuer technischer Gebäudeausrüstung (Neue Anforderungen Raum- und Nutzungskonzept).
— Sanierung aller Flächen in den Geschossen inkl. neuer technischer Gebäudeausrüstung.
— Energetische Sanierung im denkmalgeschütztem Bestand, sofern sinnvoll.
— Nutzungsoptimierte Flächengestaltung (Archiv & Bibliothek).
— Anpassung der Erschließungsstituation an die Erfordernisse der Nutzer.
Die vorgenannten Maßnahmen betreffen das komplette Raumprogramm. Die bisher erarbeiteten Arbeitsergebnisse in Form einer Machbarkeitsstudie sind im Wesentlichen mit den Nutzern abgestimmt.
Es ist beabsichtigt, die Maßnahme in drei Phasen durchzuführen.
2016 – Phase 1:
Planung und Baugenehmigung Planungsleistungen bis einschließlich Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) inklusive der planungs-, bauordnungs- und denkmalrechtlichen Abstimmungen vor Einreichung des Bauantrages.
2017 – Phase 2:
Durchführung 1. Bauabschnitt:
Der 1. Bauabschnitt beinhaltet den Anbau des innenhofseitigen Kommunikationszentrums, den Umbau der bestehenden nördlichen und östlichen Gebäudeteile zur Bibliothek und zum Stadtarchiv. Ferner soll ein neues öffentliches WC im Untergeschoss des Bereiches zwischen dem nördlichen und westlichen Gebäude errichtet werden.
2018 – Phase 3:
Durchführung 2. Bauabschnitt:
Im 2. Bauabschnitt sind die Sanierung und der Umbau des gesamten westlichen Gebäudes für weitere Archivflächen vorgesehen. Außerdem soll in dem östlichen Gebäude im Erdgeschoss ein einzügiger Kinderhort integriert werden.

CPV-Codes: 71000000

Erfüllungsort:
Goslar.
Nuts-Code: DE916

Lose:
Los-Nr: 1
Bezeichnung: Goslarer Gebäude Management – Umbau Hauptschule Kaiserpfalz in einen Kulturmarktplatz

Kurze Beschreibung
Planungsleistungen für folgende Leistungsbilder der HOAI:— Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI),Der Auftraggeber beauftragt zunächst die Leistungsphasen 1 – 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Planungsleistungen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000

Los-Nr: 2
Bezeichnung: Goslarer Gebäude Management – Umbau Hauptschule Kaiserpfalz in einen Kulturmarktplatz

Kurze Beschreibung
Planungsleistungen für folgende Leistungsbilder der HOAI:— Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI),Der Auftraggeber beauftragt zunächst die Leistungsphasen 1 – 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Planungsleistungen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000

Los-Nr: 3
Bezeichnung: Goslarer Gebäude Management – Umbau Hauptschule Kaiserpfalz in einen Kulturmarktplatz

Kurze Beschreibung
Planungsleistungen für folgende Leistungsbilder der HOAI:— Fachplanung technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI),Der Auftraggeber beauftragt zunächst die Leistungsphasen 1 – 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Planungsleistungen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
96384-2016

Vergabeunterlagen:
Die Vergabeunterlagen sind bei der bbt Rechts- und Steuerkanzlei schriftlich (Brief, Fax oder per E-Mail) vom Bewerber anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziffer IV.3.4) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Fragen sind schriftlich (Brief, Fax oder per E-Mail) zu richten. Enthalten die Unterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags schriftlich (Telefax oder E-Mail) darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten ihre Fragen frühzeitig und per E-Mail oder Fax zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 107 Abs. 3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag nach § 107 Abs. 3 GWB unzulässig.

Termine & Fristen
Unterlagen:
13.04.2016

Angebotsfrist:
14.04.2016 - 11:00 Uhr

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Gemäß HOAI.

Zahlung:
Gemäß HOAI.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Der Teilnahmeantrag ist von der bbt Rechts-und Steuerkanzlei schriftlich (Brief, Telefax oder E-Mail) vom Bewerber abzufordern. Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
1. Angabe zum Bewerber bzw. sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft (Name, Rechtsform, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefonnummer, Faxnummer und E-Mailadresse).
2. Die Bewerbung kann als Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften erfolgen. Im Falle einer Bewerbung als Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften erfolgt ein Vertragsabschluss im Auftragsfall mit der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft. Die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind,
— in der der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
3. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz gemäß § 5 Abs. 5 h) VOF zu Art und Umfang der Teilleistungen sowie eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
4. Erklärung der unabhängigen Durchführung freiberuflicher Leistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF.
5. Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/Zusammenarbeit gemäß § 4 Abs. 2 VOF.
6. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 Ziffer a) – g) VOF.
7. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 9 Ziffer a) – e) VOF.
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sowie dessen Anlagen sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Erklärungen Nr. 5. – Nr. 8 auch von den Nachunternehmern beizubringen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Teilnahmeantrag ist von der bbt Rechts-und Steuerkanzlei schriftlich (Brief, Telefax oder E-Mail) vom Bewerber abzufordern. Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
1. Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4 a) VOF über 2 000 000 EUR für Personenschäden sowie 2 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Nachweis durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Erklärung im Auftragsfall. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014). Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften einzeln und für die Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften insgesamt darzustellen.
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sowie dessen Anlagen sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern können die entsprechenden Erklärungen auch von den Nachunternehmern beigebracht werden, wenn sich der Bewerber die Leistungsfähigkeit zurechnen lassen möchte.

Technische Leistungsfähigkeit
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen Leistungsfähigkeit und Fachkunde des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
1. Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren (2012, 2013, 2014) ersichtlich ist, gegliedert in:
— Büroinhaber/innen,
— Architekten/innen bzw. Ingenieure/innen.
2. Benennung des/der Projektverantwortlichen und des/der stellvertretenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall.
Zu den benannten Personen ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation durch:
a) Nachweis der Berufszulassung durch Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder sonstigen vergleichbaren Nachweis, dass der Bewerber die berufliche Qualifikation für die Erbringung der Planungsleistungen der jeweils geforderten Leistungsbilder der HOAI hat,
b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren,
c) Zusatzqualifikationen sowie
d) Benennung mindestens einer personenspezifischen, abgeschlossenen und vergleichbaren Referenz innerhalb der letzten fünf Jahre (Übergabe an den Nutzer bzw. Inbetriebnahme nach dem 01.01.2010), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar ist. Es können mehrere Referenzen angegeben werden. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die drei geeignetsten Referenzen berücksichtigt. Im Rahmen der Benennung der vergleichbaren Referenzen sind folgende Angaben notwendig:
— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer);
— Art der Maßnahme (Neubau, Sanierung, Umbau, Erweiterung);
— Kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu den geplanten Nutzungen;
— Projektkosten (brutto) für Los 1 und 2 gegliedert nach KG 300 – 400 gemäß DIN 276 und für Los 3 KG 400 gegliedert nach geplanten Anlagengruppen gemäß DIN 276;
— Projektzeitraum (Beauftragung / Baubeginn / Abnahme / Zeitpunkt der Übergabe an den Nutzer bzw. Inbetriebnahme);
— Angabe der während des Referenzzeitraums (ab 1.1.2010) erbrachten Planungsleistungen;
— Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers.
3. Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung mindestens eines abgeschlossenen und vergleichbaren Referenz innerhalb der letzten 5 Jahre (Übergabe an den Nutzer bzw. Inbetriebnahme nach dem 1.1.2010), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar ist. Es können mehrere Referenzen angegeben werden. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die drei geeignetsten Referenzen berücksichtigt. Im Rahmen der Benennung der vergleichbaren Referenzen sind folgende Angaben notwendig:
— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer);
— Art der Maßnahme (Neubau, Sanierung, Umbau, Erweiterung);
— Kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu den geplanten Nutzungen;
— Projektkosten (brutto) gegliedert nach KG 300 – 400 gemäß DIN 276;
— Projektzeitraum (Beauftragung / Baubeginn / Abnahme / Zeitpunkt der Übergabe an den Nutzer bzw. Inbetriebnahme);
— Angabe der während des Referenzzeitraums (ab 1.1.2010) erbrachten Planungsleistungen;
— Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers.
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sowie dessen Anlagen sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern können die entsprechenden Erklärungen auch von den Nachunternehmern beigebracht werden, wenn sich der Bewerber die Leistungsfähigkeit zurechnen lassen möchte.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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