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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Vergebener Auftrag - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Mainz (ID:13463459)

DTAD-ID:
13463459
Region:
55122 Mainz
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Vergebener Auftrag
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Für die Sanierung und Umnutzung des vorhandenen Verwaltungsgebäudes in ein Auslagerungsgebäude sind für die Fachplanung technische Ausrüstung Anlagegruppen 1, 2, 3 und 8 gem. Teil 4 Abschnitt 1...
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
12.10.2017
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Deutschland-Mainz: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb für Liegenschafts- und Baubetreuung NL Mainz, vertretendurch den Niederlassungleiter
Fritz-Kohl-Straße 9
Mainz
55122
Deutschland
Kontaktstelle(n): LBB NL Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Telefon: +49 2619701-0
E-Mail: VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Fax: +49 2619701-444
NUTS-Code: DEB35
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.LBBnet.de

Auftragnehmer:
ZWP Ingenieur-AG
Wiesbaden
Deutschland
NUTS-Code: DE714
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Sanierung und Umnutzung Gebäude SB 2/4 (1331) als Auslagerungsgebäude für Seminar- und Büronutzung für die Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, Technische Ausrüstung Anlagengruppe 1, 2, 3 und 8.
Für die Sanierung und Umnutzung des vorhandenen Verwaltungsgebäudes in ein Auslagerungsgebäude sind für die Fachplanung technische Ausrüstung Anlagegruppen 1, 2, 3 und 8 gem. Teil 4 Abschnitt 1 HOAI, die Leistungsphasen 2-8 gem. § 55 der HOAI zu vergeben. Diese werden Stufenweise, beginnend mit LPH 2 vergeben. Die weitere Beauftragung erfolgt optional und ebenfalls Stufenweise. Ggf. können zusätzlich noch weitere, besondere Leistungen anfallen und abgerufen werden (siehe II.2.4.)
Der Arbeitnehmer erstellt gem. den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes Rheinland-Pfalz die HU-Bau (LPH 2-4) sowie die Unterlagen für das Genehmigungsverfahren (LPH 4). Nach Freigabe der HU-Bau erstellt der AN die Ausführungsplanung (LPH 5), die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6) und wirkt beider Vergabe mit (LPH 7). Er übernimmt die Bauleitung während der Ausführung (LPH 8) und teilweise die Objektbetreuung (LPH 9).

CPV-Codes:
71000000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEB35
Hauptort der Ausführung
Mainz.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Vergebener Auftrag

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
403249-2017

EU-Ted-Nr.:
2017/S 196-403249

Auftragswert:
ohne MwSt.: 701.163,00 EUR

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Angaben zur Arbeitseise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung und konzeptionellen Vorgehensweise, vertiefende Angaben zu technischen Belangen / Gewichtung: 50
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Präsentation / Gewichtung: 15
Preis - Gewichtung: 15

Sonstiges
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
71000000

Beschreibung der Beschaffung:
Auf dem Gelände der Johannes Gutenberg Universität Mainz ist die Sanierung und Umnutzung des vorhandenen Verwaltungsgebäudes 1331 geplant. Hierzu sind die Leistungen für die Fachplanung technische Ausrüstung Anlagegruppen 1, 2, 3 und 8 gem. Teil 4 Abschnitt 1 HOAI,LPH 2-8 gem. § 55 der HOAI zu vergeben.
Das Verwaltungsgebäude soll bis auf die Rohbautragstrukturen entkernt werden und nach der Umnutzung mit Hörsälen, Seminar- und Büroräumen als Auslagerungsgebäude für weitere Grundinstandsetzungsmaßnahmen der Hochschule genutzt werden.
Innerhalb der Sanierungsmaßnahme sind besonders die schadstoffbelasteten Teile des Gebäudes, sowie die abgehängte Fassade zu beachten. Das Dach und die Aufzugsanlage wurden bereits saniert.
Vorab ist das Aufstellen einer vorgezogenen, vertieften Kostenschätzung nötig. Im Anschluss daran die Erstellung der HU-Bau sowie die Durchführung eines bauaufsichtlichen Verfahrens. Dabei sind die tragende Substanz, die Aufzugsanlage sowie die Voruntersucheungenzu beurteilen und einzubeziehen.
Die Bruttogrundrissfläche beträgt ca. 15 000 m2 und der Bruttorauminhalt ca. 63 000 m3. Lt. Kostenrichtwertermittlung ergeben sich für die Sanierung und Umnutzung Gesamtkosten in Höhe von ca. 25 400 000 EUR für KG 200-600
Für die Umnutzung der Maßnahme sind die Leistungsphasen 2-8 (beginnend mit 2, 3-8 als stufenweise, optionale Beauftragung) zu beauftragen. Optional können folgende, bes. Leistungen, abgerufen werden:
— Anfertigen von Durchbruchsplänen,
— Beitrag zur EnEV.
Voraussichtliche Terminplanung:
Leistungsstufe 1:
Erarbeitung und Abschluss LPH 2: November + Dezember 2017
Entwurfsplanung bis Abgabe HU-Bau: Januar bis April 2018
bis Abgabe Zustimmungsverfahren: Mai bis Oktober 2018
Leistungsstufe 2:
Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe: November 2018 bis Juni 2019
Leistungsstufe 3:
Mitwirkung bei der Vergabe: September 2019 bis Mai 2020
Leistungsstufe 4 – 5:
Baubeginn: Juni 2020
Fertigstellung und Beginn Inbetriebnahme: Mai / Juni 2022
Nutzerübergabe: September 2022
Projektabschluss: Dezember 2022
Vertreter des Planungsteams müssen während der gesamten Planungs- und Bauausführungsphase so rechtzeitig und so lange am Ort der Baumaßnahme präsent sein, dass ein zügiger Planungs- und Bauablauf gewährleistet ist. Der Auftragnehmer wird verpflichtet, ein Büro vor Ort ausreichend, jedoch mit mindestens 1 Mitarbeiter, bis zur Übergabe der baulichen Anlage zu besetzen.

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor (vgl. Ziffer II.2.4)). Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen nach § 55 HOAI gliedern sich wie folgt: Leistungsstufe 1 (LPH 2, 3 und 4), Leistungsstufe 2 (LPH 5 und 6), Leistungsstufe 3 (LPH 7), Leistungsstufe 4 (LPH 8) und Leistungsstufe 5 (LPH 9). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe erst nach Ablauf von 24 Monaten nach Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe beauftragt.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2017/S 083-161062

Tag des Vertragsabschlusses:
04.10.2017

Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein

Zusätzliche Angaben

1) Bewerbergemeinschaften
Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbergemeinschaften.
Für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) oder ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
Bei Bewerbergemeinschaften sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft ist darzustellen.
2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen und erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht oder liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden soll, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
3) Unteraufträge (§ 36 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern und dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden und in Schriftform (§ 126 BGB) in einem verschlossenen und gekennzeichneten Umschlag bei der unter Ziffer I.1) angegebenenen Kontaktstelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen ist an der dafür vorgesehenen Stelle durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen und Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht oder in elektronischer Form eingereichte Teilnahmeanträge/ Bewerbungsbögen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Vordrucke des Auftraggebers gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb
Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2)) heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes. Zusätzlich können die Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162234
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de
Fax: +49 6131162113
Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Die Feststellung der Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags nach § 135 Abs. 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist gem. § 135 Abs. 2 GWB in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union geltend zu machen.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Entfällt
Entfällt
Deutschland

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 10.10.2017

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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