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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Mainz (ID:6976635)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DTAD-ID:
6976635
Region:
55122 Mainz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
09.03.2012
Frist Vergabeunterlagen:
02.04.2012
Frist Angebotsabgabe:
10.04.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Neubau Archäologisches Zentrum Mainz (AZM) - Ausstellungs- und Lichtplanung. Mit dem Ziel die archäologischen Zeugnisse überregionaler Geschichte an einem Standort zu konzentrieren soll am südwestlichen Rand der Innenstadt von Mainz der Neubau eines "Archäologischen Zentrum Mainz" errichtet werden. In dem Neubau des archäologischen Zentrum Mainz, 1. Bauabschnitt, ist die Unterbringung des Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) geplant. Die Nutzfläche von ca. 8 400 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) gliedert sich in einen allgemeinen Bereich mit ca. 700 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) und den vom RGZM genutzten Bereich mit ca. 7 700 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005). Der allgemeine Bereich beinhaltet unter anderem einen Vortragssaal und ein Bistro. Der für das RGZM vorgesehene Bereich lässt sich in ca. 3 500 qm Ausstellungsfläche (ca. 3 000 qm Dauerausstellung und ca. 500 qm Wechselausstellung) und in ca. 4 200 qm für den Forschungsbereich, der insbesondere Laboratorien (ca. 800 qm), Werkstätten (ca. 700 qm), Bibliothek (ca. 960 qm) und Büroräumen beinhaltet, unterteilen. Die Dauerausstellung des RGZM gibt einen Überblick über die vor- und frühgeschichtlichen Epochen (Jungsteinzeit bis zum Mittelalter) und umfasst ca. 30 000 Objekte, dabei variieren diese in Größe und Gewicht. Repräsentative Bestandteile der Ausstellung sind dabei sowohl kleine Exponate, wie z.B. Münzen als auch Großexponate, wie z.B. ein Hochkreuz mit einer Höhe von max. 5 m. Im Rahmen der Ausschreibung für das Los Ausstellungsplanung bildet die Konzeption der Ausstellung und die dazugehörige Lichtgestaltung und die Gestaltung der Ausstellung den Schwerpunkt. Zentralmuseums und Ihre Ergebnisse darzustellen. Die Positionierung des Hauses als Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft und das Herausarbeiten eines Alleinstellungsmerkmals ist wichtiger Bestandteil der konzeptionellen Grundüberlegungen und spiegelt sich direkt in der Ausstellungsgestaltung wider. Ganz im Sinne von "public understanding of science and humanities" (PUSH) und "public understanding of research" (PUR) ist es das Ziel, in enger Zusammenarbeit mit dem Direktorium des RGZM eine schlüssige Konzeption für die Dauerausstellung zu entwickeln, die inhaltlich fundiert, interessant und verständlich ist. Die Ausstellungskonzeption soll insbesondere eine auf die Zielgruppen des RGZM gerichtete "Produktentwicklung", wie z.B. museumspädagogische Programme, ermöglichen. Grundlage der Planung sind neben der Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit gemäß § 7 Landeshaushaltsordnung, die funktionale Zweckmäßigkeit, die gestalterischen Belange und die öffentlichen Anforderungen. Die Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau) ist bis Dezember 2012 fertig zu stellen. Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI erteilt: Ausstellungsplanung und Lichtplanung gem. § 32 HOAI - Leistungen (raumbildende Ausbauten). Vor-, Entwurfs- Genehmigungs-, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Teile der Mitwirkung bei der Vergabe (LP 2 bis 6 und Teile der LP 7), Objekt-/Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation (LP 8 und 9). LP1 und Teile der LP 7 werden vom AG erbracht. Der Auftragnehmer (AN) wird verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Arbeiten an bis zur Übergabe des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein vom AG zur Verfügung gestelltes Baubüro täglich zu besetzen.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  79081-2012

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz
Fritz-Kohl-Straße 9
55122 Mainz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6131966-0
E-Mail: Vergabe.Mainz@LBBnet.de
Fax: +49 6131966100
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.lbbnet.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Neubau Archäologisches Zentrum Mainz (AZM) - Ausstellungs- und Lichtplanung.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Mainz. NUTS-Code DEB35
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Mit dem Ziel die archäologischen Zeugnisse überregionaler Geschichte an einem Standort zu konzentrieren soll am südwestlichen Rand der Innenstadt von Mainz der Neubau eines "Archäologischen Zentrum Mainz" errichtet werden. In dem Neubau des archäologischen Zentrum Mainz, 1. Bauabschnitt, ist die Unterbringung des Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) geplant. Die Nutzfläche von ca. 8 400 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) gliedert sich in einen allgemeinen Bereich mit ca. 700 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) und den vom RGZM genutzten Bereich mit ca. 7 700 qm (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005). Der allgemeine Bereich beinhaltet unter anderem einen Vortragssaal und ein Bistro. Der für das RGZM vorgesehene Bereich lässt sich in ca. 3 500 qm Ausstellungsfläche (ca. 3 000 qm Dauerausstellung und ca. 500 qm Wechselausstellung) und in ca. 4 200 qm für den Forschungsbereich, der insbesondere Laboratorien (ca. 800 qm), Werkstätten (ca. 700 qm), Bibliothek (ca. 960 qm) und Büroräumen beinhaltet, unterteilen. Die Dauerausstellung des RGZM gibt einen Überblick über die vor- und frühgeschichtlichen Epochen (Jungsteinzeit bis zum Mittelalter) und umfasst ca. 30 000 Objekte, dabei variieren diese in Größe und Gewicht. Repräsentative Bestandteile der Ausstellung sind dabei sowohl kleine Exponate, wie z.B. Münzen als auch Großexponate, wie z.B. ein Hochkreuz mit einer Höhe von max. 5 m. Im Rahmen der Ausschreibung für das Los Ausstellungsplanung bildet die Konzeption der Ausstellung und die dazugehörige Lichtgestaltung und die Gestaltung der Ausstellung den Schwerpunkt. Zentralmuseums und Ihre Ergebnisse darzustellen. Die Positionierung des Hauses als Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft und das Herausarbeiten eines Alleinstellungsmerkmals ist wichtiger Bestandteil der konzeptionellen Grundüberlegungen und spiegelt sich direkt in der Ausstellungsgestaltung wider. Ganz im Sinne von "public understanding of science and humanities" (PUSH) und "public understanding of research" (PUR) ist es das Ziel, in enger Zusammenarbeit mit dem Direktorium des RGZM eine schlüssige Konzeption für die Dauerausstellung zu entwickeln, die inhaltlich fundiert, interessant und verständlich ist. Die Ausstellungskonzeption soll insbesondere eine auf die Zielgruppen des RGZM gerichtete "Produktentwicklung", wie z.B. museumspädagogische Programme, ermöglichen. Grundlage der Planung sind neben der Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit gemäß § 7 Landeshaushaltsordnung, die funktionale Zweckmäßigkeit, die gestalterischen Belange und die öffentlichen Anforderungen. Die Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau) ist bis Dezember 2012 fertig zu stellen. Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI erteilt: Ausstellungsplanung und Lichtplanung gem. § 32 HOAI - Leistungen (raumbildende Ausbauten). Vor-, Entwurfs- Genehmigungs-, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Teile der Mitwirkung bei der Vergabe (LP 2 bis 6 und Teile der LP 7), Objekt-/Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation (LP 8 und 9). LP1 und Teile der LP 7 werden vom AG erbracht. Der Auftragnehmer (AN) wird verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Arbeiten an bis zur Übergabe des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein vom AG zur Verfügung gestelltes Baubüro täglich zu besetzen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Zunächst werden nur die Leistungen der LPH. 2-3 - HU-Bau beauftragt, mit Absichtserklärung, weitere Leistungen der LPH 4 - Genehmigungsplanung; LPH. 5 - Ausführungsplanung u. LPH. 6 - Vorbereitung der Vergabe; Teile der LPH 7 - Mitwirkung der Vergabe, der LPH. 8 - Objektüberwachung; LPH. 9 - Dokumentation stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 54 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 500 000 EUR für Personenschäden und von 150 000 EUR für sonstige Schäden. Der Nachweis darf bezogen auf das Datum der Bekanntmachung nicht älter als ein Jahr sein.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Bietergemeinschaften (BG) müssen einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur Gesamtschuldnerischen Haftung verpflichtet haben. BG werden nur je Los zugelassen. Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen (für mehrere Bieter) werden ausgeschlossen. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden. Zur Teilnahme berechtigt sind Arbeitsgemeinschaften aus Architekten/Innen, Ingenieuren/Innen, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen und juristischen Personen als Teilnehmer gestellt werden.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerbungsbogen (Ausschreibungsunterlagen, siehe IV.3.3) muss vollständig ausgefüllt sein. Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen (§ 4(2) VOF 2009), als Eigenerklärung. Erklärung nach § 4 (6) und (9) VOF 2009 (Ausschlusskriterien), dass keine Ausschlussgründe vorliegen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärungen über: — den Gesamtumsatz und, — den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen des Bewerbers (Büro) der letzten 3 Geschäftsjahre nach § 5 Abs. 4 Nr.: c VOF 2009.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Nachweis gemäß § 5 Abs. 5 Nr. a, b, c, d, f und h VOF 2009; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt. Allgemeines: Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, wie der Projektleiter (PL), der Bauleiter (BL) und die verantwortlichen Projektbearbeiter (PB), sind gemäß § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen. Die für die Erbringung der Leistungen benannten müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. TH / FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen nachweisen oder aber berechtigt sein die Berufsbezeichnung "Architekt" oder "Ingenieur" zu tragen und über die geforderten Nachweise verfügen. Der Projektleiter muss die Berufserfahrung von min. 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen. Für die Objektüberwachung ist zusätzlich eine angemessene Baustellenpraxis von mind. 3 Jahren Voraussetzung. Es sind mind. 3 Referenzprojekte je Anforderungsprofil für den PL und/oder das Büro aufzuführen. Hierbei sind folgende Festlegungen zwingend einzuhalten: Die Erfahrungen/Referenzen des Büros und des Projektleiters in vergleichbaren Projekten dürfen nachweislich nicht länger als 10 Jahre (Fertigstellung) zurückliegen. d.h. Leistungserbringung der LP 2-8 in den Jahren 2001 bis 2011. Dabei betrug der Leistungsstand im Jahr 2001 höchstens LPH 4 bzw. der Leistungsstand im Jahr 2011 mindestens 80 % der LPH 8. Die Referenzen sollen mit der Dienstleistung vergleichbar sein, im Sinne der HOAI sowie in Bezug auf Inhalt, Nutzfläche und des Bauvolumens. Wenn der Bewerber den Leistungsumfang selbstständig nicht abbilden kann, darf er sich Dritter bedienen. Folgende Angaben werden zur Wertung der Referenzprojekte herangezogen und sind über ein Projektdatenblatt mit den Mindestangaben: — Planungszeit (von/bis), — Bauzeit (von/bis), — erbrachte Leistungsphasen, — Nutzfläche, — Gesamtkosten KG 200 - 700 (Euro, brutto), — Grundriss, Ansicht und Foto, — Art der Maßnahme (Ausstellungsthema) mit kurzer stichpunktartigen Beschreibung der Maßnahme, — Ort der Ausführung, — Auftraggeber mit Ansprechperson und Telefonnummer zu führen. Achtung: Grundsätzlich wird das Referenzprojekt nur gewertet, wenn die Referenz im geforderten Zeitraum liegt und die erwarteten Leistungsphasen erbracht wurden. Der Bewerber (Büro), der vorgesehene Projektleiter (PL) und der vorgesehene Bauleiter (BL) müssen den Nachweis führen, dass sie bereits Planungen und Ausführungen/Objektüberwachungen (LP 2 bis 6 und 8 gem. § 32 HOAI bzw. § 54 HOAI) von Ausstellungen durchgeführt haben. Anforderungsprofil 1: Planungen und Ausführungen/Objektüberwachungen sowohl von Wechsel- als auch von Dauerausstellungen, unter Berücksichtigung der Architektur und der Einbeziehung der zu präsentierenden Ausstellungsobjekte. Die nachzuweisenden Dauerausstellungen müssen eine Fläche von ≥ 1 500 qm Nutzfläche (NF 1-6; ehe. HNF gem. DIN 277-2005) umfassen. Anforderungsprofil 2. Planung und Ausführung/Objektüberwachung von Lichtplanung für Ausstellungsräume.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 8 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.2.1 bis
III.2.3 vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen
gemäß III.2.1 bis III.2.3, insbesondere der Referenzen. Bei Punktgleichheit von mehr als 8 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
12D0123
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
2.4.2012 - 14:00 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
10.4.2012 - 14:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Die Projektlaufzeit für die Leistungen der Lph. 2 - 9 endet voraussichtlich Ende 2016 (Fertigstellung Gebäude). Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können Sie dort Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Fristen gemäß § 107 GWB.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
6.3.2012
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