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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Mainz (ID:7132178)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DTAD-ID:
7132178
Region:
55122 Mainz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.05.2012
Frist Vergabeunterlagen:
23.05.2012
Frist Angebotsabgabe:
29.05.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
12D0221 - 600 08 8016 Generalsanierung Kernchemie, Universität Mainz, Technische Ausrüstung, inkl. nichtöffentlicher Erschließung - Anlagengruppen 4 und 5 (Starkstrom und Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen) gemäß § 53 HOAI Auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität Mainz soll im Bereich des Gebäudekomplexes des Institutes für Kernchemie das bestehende Laborgebäude (Geb. Nr. 1261) generalsaniert werden und im Innenhof ein unterirdisches Technikbauwerk (Zuluftzentrale) entstehen. Seit der Errichtung des Institutsgebäudes in den Jahren 1963-1965 wurden keine wesentlichen Baumaßnahmen in dem Gebäude durchgeführt, so dass ein massiver Instandhaltungsstau besteht. Lediglich die Fassade des Institutsgebäudes wurde im Jahr 2009 als vorgezogener Abschnitt der Sanierung erneuert. Im Gebäude bedarf es einer intensiven Verbesserung der labortechnischen, gebäudetechnischen, energetischen und brandschutztechnischen Situation. Die Sanierung ist unumgänglich um die Einhaltung der atom- und strahlenschutzrechtlichen Vorschriften im Umgang mit Kernbrennstoffen und sonstigen radioaktiven Stoffen im Gebäude 1261 gewährleisten zu können. Das Gebäude mit 1.634,22 m² NF 1-6 wird schadstoffsaniert (konventionelle Schadstoffe und radioaktive Kontaminationen) und im Inneren auf den Rohbauzustand zurückgebaut. Der Innenbereich des Institutsgebäudes wird komplett saniert. Die bestehende Technikzentrale im Dachgeschoss wird abgebrochen und erneuert. Im Bereich des Innenhofes (Westseite) wird ein neues unterirdisches Technikbauwerk (neue Zuluftzentrale, Elektroräume und Archivraum) errichtet. Die Grundleitungen werden unter Verwendung der Inline-Technik saniert. Während der Sanierungszeit ist der Betrieb im Reaktorgebäude und im Erweiterungsbau aufrecht zu erhalten. Zunächst soll in einem ersten Bauabschnitt lediglich das Unterirdische Technikbauwerk im Rohbau ohne den Ausbau erstellt werden. Hier soll lediglich der spätere Archivraum für die Sanierungsbauzeit des Institutsgebäudes als Interims-Messraum hergerichtet werden, um den Betrieb des Reaktors während der Bauzeit zu gewährleisten. Nach Auszug des Institutes für Kernchemie in die Bauten J und I-West auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird in einem zweiten Bauabschnitt ein kerntechnisches Schadstoffkataster erstellt und das Gebäude schadstoffsaniert. Im Anschluss daran findet die Generalsanierung des Gebäudes 1261 statt. Grundlagen der Planung ist die HU-Bau aus dem Jahr 01/2010. Angestrebter Baubeginn: Unterirdisches Bauwerk: II Quart. 2013. Schadstoffsanierung (inkl. Erstellung kerntechnisches Schadstoffkataster): I Quart. 2014. Sanierung Gebäude 1261: IV Quart. 2016. Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI erteilt: Technische Ausrüstung, inkl. nichtöffentlicher Erschließung - Anlagengruppen 4 und 5 (Starkstrom und Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen) gemäß § 53 HOAI. Leistungen aus den Leistungsphasen 5, 6, 8 und 9, Leistungen der LPH. 1 - 4 und 7 sowie Teile der Leistungen der LPH. 5, 6, 8 und 9 werden durch den AG erbracht. Die Auftragnehmer (AN) werden verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Arbeiten an bis zur Übergabedes Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein vom AG zur Verfügung gestelltes Baubüro ausreichend zubesetzen. Zunächst werden nur Leistungen der LPH. 5 – Ausführungsplanung beauftragt, mit der Absicht, weitere Leistungen der LPH. 6 - Vorbereitung der Vergabe, LPH. 8 - Objektüberwachung und der LPH. 9 - Dokumentation stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Die Leistungsphase 1 - 4 und 7, sowie Teile der Leistungen der Leistungsphasen 5, 6, 8 und 9 werden durch den AG erbracht. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  138498-2012

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen,
vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung,
Niederlassung Mainz
Fritz-Kohl-Straße 9
Kontaktstelle(n): LBB Niederlassung Mainz, Fritz-Kohl-Str. 9, 55122 Mainz
Zu Händen von: Sabine Huppert
55122 Mainz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6131-9660
E-Mail: vergabe.mainz@lbbnet.de
Fax: +49 6131-966100
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.lbbnet.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung Wirtschaft und Finanzen
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
12D0221 - 600 08 8016 Generalsanierung Kernchemie, Universität Mainz, Technische Ausrüstung, inkl. nichtöffentlicher Erschließung - Anlagengruppen 4 und 5 (Starkstrom und Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen) gemäß § 53 HOAI
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Mainz. NUTS-Code DEB35
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität Mainz soll im Bereich des Gebäudekomplexes des Institutes für Kernchemie das bestehende Laborgebäude (Geb. Nr. 1261) generalsaniert werden und im Innenhof ein unterirdisches Technikbauwerk (Zuluftzentrale) entstehen. Seit der Errichtung des Institutsgebäudes in den Jahren 1963-1965 wurden keine wesentlichen Baumaßnahmen in dem Gebäude durchgeführt, so dass ein massiver Instandhaltungsstau besteht. Lediglich die Fassade des Institutsgebäudes wurde im Jahr 2009 als vorgezogener
Abschnitt der
Sanierung erneuert. Im Gebäude bedarf es einer intensiven Verbesserung der labortechnischen, gebäudetechnischen, energetischen und brandschutztechnischen Situation. Die Sanierung ist unumgänglich um die Einhaltung der atom- und strahlenschutzrechtlichen Vorschriften im Umgang mit Kernbrennstoffen und sonstigen radioaktiven Stoffen im Gebäude 1261 gewährleisten zu können. Das Gebäude mit 1.634,22 m² NF 1-6 wird schadstoffsaniert (konventionelle Schadstoffe und radioaktive Kontaminationen) und im Inneren auf den Rohbauzustand zurückgebaut. Der Innenbereich des Institutsgebäudes wird komplett saniert. Die bestehende Technikzentrale im Dachgeschoss wird abgebrochen und erneuert. Im Bereich des Innenhofes (Westseite) wird ein neues unterirdisches Technikbauwerk (neue Zuluftzentrale, Elektroräume und Archivraum) errichtet. Die Grundleitungen werden unter Verwendung der Inline-Technik saniert. Während der Sanierungszeit ist der Betrieb im Reaktorgebäude und im Erweiterungsbau aufrecht zu erhalten. Zunächst soll in einem ersten Bauabschnitt lediglich das Unterirdische Technikbauwerk im Rohbau ohne den Ausbau erstellt werden. Hier soll lediglich der spätere Archivraum für die Sanierungsbauzeit des Institutsgebäudes als Interims-Messraum hergerichtet werden, um den Betrieb des Reaktors während der Bauzeit zu gewährleisten. Nach Auszug des Institutes für Kernchemie in die Bauten J und I-West auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird in einem zweiten Bauabschnitt ein kerntechnisches Schadstoffkataster erstellt und das Gebäude schadstoffsaniert. Im Anschluss daran findet die Generalsanierung des Gebäudes 1261 statt. Grundlagen der Planung ist die HU-Bau aus dem Jahr 01/2010. Angestrebter Baubeginn: Unterirdisches Bauwerk: II Quart. 2013. Schadstoffsanierung (inkl. Erstellung kerntechnisches Schadstoffkataster): I Quart. 2014. Sanierung Gebäude 1261: IV Quart. 2016. Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI erteilt: Technische Ausrüstung, inkl. nichtöffentlicher Erschließung - Anlagengruppen 4 und 5 (Starkstrom und Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen) gemäß § 53 HOAI. Leistungen aus den Leistungsphasen 5, 6, 8 und 9, Leistungen der LPH. 1 - 4 und 7 sowie Teile der Leistungen der LPH. 5, 6, 8 und 9 werden durch den AG erbracht. Die Auftragnehmer (AN) werden verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Arbeiten an bis zur Übergabedes Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein vom AG zur Verfügung gestelltes Baubüro ausreichend zubesetzen. Zunächst werden nur Leistungen der LPH. 5 – Ausführungsplanung beauftragt, mit der Absicht, weitere Leistungen der LPH. 6 - Vorbereitung der Vergabe, LPH. 8 - Objektüberwachung und der LPH. 9 - Dokumentation stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Die Leistungsphase 1 - 4 und 7, sowie Teile der Leistungen der Leistungsphasen 5, 6, 8 und 9 werden durch den AG erbracht. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Geschätzter Wert ohne MwSt: 150 000,00 EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Zunächst werden nur Leistungen der LPH. 5 – Ausführungsplanung beauftragt, mit der Absicht, weitere Leistungen der LPH. 6 - Vorbereitung der Vergabe, LPH. 8 - Objektüberwachung und der LPH. 9 - Dokumentation stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Die Leistungsphase 1 - 3 und 7, sowie Teile der Leistungen der Leistungsphasen 4 - 6 und 8 - 9 werden durch den AG erbracht. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 108 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Die Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, dass sie mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 0,5 Mio EUR bei Personenschäden und mindestens 0,5 Mio € bei sonstigen Schäden (siehe zu den Anforderungen Anhang 4 RBBau 19. AT) bereit ist abzuschließen, oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist, ist dem Teilnahmeantrag beizufügen. Die Erklärung darf nicht älter als 1 Jahr sein.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Bietergemeinschaften (BG) müssen einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zurgesamtschuldnerischen Haftung verpflichtet haben. Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nichtzugelassen. Mehrfachbewerbungen (für mehrere Bieter) werden ausgeschlossen. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossenwerden. Zur Teilnahme berechtigt sind Bietergemeinschaften aus Ingenieuren/Innen, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen und juristischen Personen als Teilnehmer gestellt werden.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerbungsbogen (Ausschreibungsunterlagen, siehe IV.3.3) muss vollständig ausgefüllt sein. Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen (§ 4(2) VOF 2009), als Eigenerklärung. Erklärung nach § 4 (6) und (9) VOF 2009 (Ausschlusskriterien), dass keine Ausschlussgründe vorliegen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärungen über: — den Gesamtumsatz und, — den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen des Bewerbers (Büro) der letzten 3 Geschäftsjahre nach § 5Abs. 4 Nr.: c VOF 2009.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Nachweise gemäß § 5 Abs. 5 Nr. a, b, c, d, f und h VOF 2009; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt. Allgemeines: Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, wie der Projektleiter (PL), der Bauleiter/Objektüberwacher (BL) und die verantwortlichen Projektbearbeiter (PB), sind gemäß § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen. Die für die Erbringung der Leistungen Benannten müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.- Ing. TH / FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen nachweisen oder aber berechtigt sein, die Berufsbezeichnung -Ingenieur- zu tragen und über die geforderten Nachweise verfügen. Der Projektleiter muss die Berufserfahrung von min. 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen. Für die Objektüberwachung ist zusätzlich eine angemessene Baustellenpraxis von mind. 3 Jahren Voraussetzung. Es sind Referenzprojekte für das Büro und/oder den PL und den BL aufzuführen. Hierbei sind folgende Festlegungen zwingend einzuhalten: Die Referenzprojekte müssen für das Büro die Leistungsphasen 2-6 und 8, für den PL die Leistungsphasen 2-6 und für den BL die Leistungsphase 8 umfassen. Die Referenzen des Büros, des Projektleiters und des Bauleiters dürfen nachweislich nicht länger als 5 Jahre zurückliegen, d.h., Leistungserbringung der LPH. 2-6 und 8 in den Jahren 2007 bis 2011. Daher darf die Leistungserbringung der Referenzprojekte im Jahr 2007 höchstens LPH. 4 bzw. die Leistungserbringung im Jahr 2011 muss mindestens 80 % der LPH. 8 betragen. Zu folgenden Wertungskriterien sind Referenzprojekte anzugeben: Wertungskriterium 1: Nachweis der Neubauplanung und Bau von Laborgebäuden der chemischen Fachrichtung mit mindestens 400 m2 Laborfläche. Gewertet werden 2 Referenzen. Wertungskriterium 2: Nachweis der Zertifizierung nach DIN 14675. Zu den Referenzprojekten sind folgende Mindestangaben über ein Projektdatenblatt abzugeben: a) Planungszeit (von/bis) b) Bauzeit (von/bis) c) erbrachte Leistungsphasen d) Nutzfläche NF 1-6 e) Gesamtbaukosten KG 200 - 600 (Euro, brutto) f) Grundriss, Ansicht und Foto g) Art der Maßnahme (Umbau, Sanierung, Erweiterung) mit kurzer stichpunktartigen Beschreibung der Maßnahme h) Ort der Ausführung i) Angabe nach welcher EnEV das Projekt verwirklicht wurde j) Objektbezogener Ansprechpartner (Name und Telefonnummer) Diese Angaben werden zur Wertung der Referenzprojekte herangezogen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Es wird jeder zugelassen, der nach den Gesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder nach der EG-Richtlinie über eine allgemeine Anerkennung der Hochschuldiplome in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden berechtigt ist.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Kriterien gemäß III.2.1 bis III.2.3. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach der objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibendenBewerbern durch Los getroffen.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
12D0221 - 600 08 8016
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
23.5.2012 - 23:59 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
29.5.2012 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3 von 108 Monaten umfasst auch die Frist von 4 Jahren für die Mängelansprüche nach VOB / B. Bei der Angabe unter II.2.1 handelt es sich um das geschätzte Honorar bei Beauftragung aller Optionen des Stufenvertrages. Bewerbungsunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz http://www.vergabe.rlp.de/VMP/Center ab dem 28.4.2012 bis zum Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen, herunter geladen werden. Es gelten dafür die ABG des Vergabemarktplatzes. Vorbefasste Bewerber: Die Leistungen für das Erarbeiten der HU-Bau einschließlich aller für die bauaufsichtliche Genehmigung erforderlichen Unterlagen und Angaben (Lph. 2 - 4 § 53 HOAI) mit Ausnahme der Entwässerungsgenehmigungsunterlagen wurden unter Mitwirkung Freiberuflich Tätiger bereits erbracht. Die Unterlagen können montags bis donnerstags während der Dienstzeiten von 9:00 bis 14:00 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung (Tel. +49 6131966-182), in den Diensträumen des Auftraggebers (Adresse siehe Zif. I.1) eingesehen werden.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 107 (3) GWB. Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestensbis Ablauf in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüberdem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge abhelfen zu wollen,vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101 a Abs.1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
26.4.2012
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