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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Mainz (ID:8327172)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DTAD-ID:
8327172
Region:
55122 Mainz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
04.06.2013
Frist Vergabeunterlagen:
01.07.2013
Frist Angebotsabgabe:
01.07.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
B 1445, 400 13 4023_13 D 0252 - Entwicklungsplanung für das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz. Auftragsgegenstand ist eine Entwicklungsplanung für das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz. . Der Auftrag umfasst die Aufgabenbereiche Krankenhausbetrieb (1), TA Technische Ausrüstung (2), Architektur (3), Freianlagen/Verkehrsanlagen/Ing.Bauwerke (4) und AWT Autom. Warentransportanlage (5) abdeckt. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Das Bundeswehrzentralkrankenhaus ist ein Schwerpunktkrankenhaus mit traumatologischer Notfallversorgung, Zentrum für interdisziplinäre Gefäßmedizin, Herzchirurgie, Kopf-Zentrum und onkologischem Zentrum. Die Liegenschaft liegt an der B 258, Rübenacher Straße 170 im Stadtteil Koblenz-Metternich und hat eine Gesamtgröße von 180 000 m². Sie fällt von Nordwesten nach Südosten von einer Höhe 130 m über N.N. bis auf ca.100 m über N.N. ab. Gemäß Baugesetzbuch handelt es sich um eine Liegenschaft im Innenbereich. Der Flächennutzungsplan weist ein Sondergebiet aus. Der Gebäudebestand setzt sich aus Gebäuden der Errichterzeit von 1952 bis hin zu Neubauten aus dem Jahr 2007 zusammen. Die bisherigen Erweiterungen unterlagen bisher keiner Zielausbauplanung. Die ersten Generalsanierungen begannen Ende der achtziger und wurden bis in die neunziger Jahre fortgeführt. Eine permanente Anpassung der Gebäude und techn. Anlagen ist bis heute festzustellen. Der letzte große Erweiterungsbau hat mit der Errichtung des Neubau F 1 (Bettenstationen, Fachuntersuchung, Nuklearmedizin) stattgefunden. Im Bau befindet sich zur Zeit ein 160-Bettenhaus. Sanierungen im laufenden Betrieb sind problematisch. Dieser Umstand stellt eine der Kernprobleme des Krankenhausbetriebes dar. Zurzeit wird eine Bestandsaufnahme für alle Gebäude und Freiflächen hinsichtlich Baukonstruktion, TGA-Anlagen, Infrastruktur und Krankenhausbetrieb erstellt. Das Ergebnis wird dem Auftragnehmer als Basis für seine Bearbeitung zur Verfügung gestellt. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Liegenschaft beinhaltet eine zentrale Wärmeerzeugungsanlage mit einer Gesamtwärmeleistung von ca. 12 MW. Die Wärmeverteilung erfolgt über ein Nahwärmenetz einschl. Unterstationen in den Gebäuden. In den Gebäuden werden statische und dynamische Wärmeverbraucher versorgt. Die Wasserversorgung der Liegenschaft geschieht gebäudebezogen mit Trinkwasser, Brauchwasser bzw. aufbereitetem Wasser. In vielen Gebäuden sind raumlufttechnische Anlagen mit diversen Aufbereitungsarten entsprechend den medizinischen Anforderungen vorhanden. Die installierte elektrische Leistung in der Liegenschaft beträgt ca. 4,7 MW. Die Verteilung erfolgt mittelspannungsseitig über 6 Trafostationen a 630 kVA und einer Station mit 1000 kVA. Die Liegenschaft ist zu 100 % über stationäre Netzersatzanlagen abgesichert. Die elektrotechnischen Anlagen in der Liegenschaft unterliegen einem ständigen Anpassungsprozess an die medizinischen Einbauten. Die gesamte Liegenschaft ist mit einer Gebäudeautomationsanlage (GA) ausgestattet. Derzeit sind ca. 10 000 Datenpunkte generiert. Die Anlage ist ausgehend von einer zentralen Kopfstation hin zu dezentralen DDC-Stationen aufgebaut. Die Liegenschaft ist bzgl. des GA-Fabrikates als eigener Meisterbereich deklariert. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die bisher erfolgte bauliche Verdichtung hat die Grenzen der betrieblichen Anpassungsfähigkeit fast erreicht. Eine Neuordnung der Gesamtstruktur ist somit dringend geboten. Ziel der Entwicklungsplanung ist es, das zukünftige Raumprogramm von ca. 36.000 m² NF plus 7000 m² NF mit einzubeziehende Fläche in mehreren Planungsvarianten hinsichtlich der krankenhausbetriebstechnischen und baulichen Strukturen zu entwickeln. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Bearbeitung der Aufgabenstellung wird nach Auftragserteilung in 3 Stufen erfolgen. ---------------------------- Stufe 1: . Die Stufe 1 beinhaltet eine Sichtung und Analyse der beigestellten Bestandsaufnahme. Mindestbestandteile der Stufe 1 sind: . - Analyse der Bestandsunterlagen - Erkennen von Defiziten (Baukonstruktion, TGA, Krankenhausbetrieb, Freianlagen) - Erarbeiten von Lösungsansätzen zur Verbesserung vorgenannter Defizite . Geforderte Mindestleistungen der Stufe 1 für jede Variante: - Schriftliche/grafische Darstellung der Analyse - Darstellung der Defizite - Analyse des Raumprogramms auf Zukunftsfähigkeit - Aufzeigen von Lösungsansätzen (mind. 5 Varianten) - Präsentation der Ergebnisse gegenüber dem Auftraggeber - Dokumentation der vorgenannten Leistungen für das Projekthandbuch ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Stufe 2: . In der Stufe 2 werden 5 Varianten erarbeitet. Mindestens sind pro Variante Aussagen zu treffen über: . - Darstellung der Funktion des Krankenausbetriebs (DIN 13080) - Einfluss der Maßnahmen auf den vorhandenen Betrieb - Kosten-/Wirtschaftlichkeitsbetrachtung - Terminplanung für die Umsetzung der Maßnahmen - Erweiterbarkeit/Flexibilität der Gesamtanlage . Geforderte Mindestleistungen der Stufe 2 für jede Variante: . - Lageplan als Flächenlayout mit Darstellung der Funktionsbereiche, Straßen/Wege/Plätze, Erschließungssysteme, M 1:1000 einschl. Funktions- und Beziehungsdiagramm (analog DIN 13080) - Lageplan Flächen/Trassen/Zentralen der TGA, M 1:1000 - Darstellung Bestand/Abbruch/Neu - Beschreibung des Einflusses auf den laufenden Betrieb - Beschreibung des Einflusses der Variante auf die TGA - Grob-Kostenschätzung - Rahmenterminplan für die Umsetzung - Darstellung der Zukunftsfähigkeit der Variante - Lageplan mit Darstellung der Erweiterbarkeit/Flexibilität, M 1:1000 - Präsentation der Ergebnisse gegenüber dem Auftraggeber/Entscheidungsgremium - Dokumentation der vorgenannten Leistungen für das Projekthandbuch ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Stufe 3: . Die Stufe 3 verdichtet die 5 Varianten auf 3 Varianten. Diese sind in einer tieferen Schärfe zu bearbeiten. Es sind mindestens Aussagen zutreffen über: . - Funktion des Krankenhausbetriebs - Einfluss der Maßnahmen auf den vorhandenen Betrieb - Kosten-/Wirtschaftlichkeitsbetrachtung - Terminplanung für die Umsetzung der Maßnahmen - Erweiterbarkeit/Flexibilität der Gesamtanlage . Geforderte Mindestleistungen der Stufe 3 für jede Variante: . - Lageplan als Flächenlayout mit Darstellung der Funktionsbereiche, Straßen/Wege/Plätze, Erschließungssysteme, Ver- und Entsorgungssysteme, M 1:500, einschl. Darstellung von Gebäudestrukturen und aller Geschossebenen - Lageplan mit Darstellung der Höhenentwicklung, M 1:500 - Lageplan mit Darstellung der AWT-Trassen, M 1:500 - Lageplan mit Darstellung der Außenanlagen (Freiflächen/Grünanlagen), M 1:500 - Lageplan Flächen/Trassen/Zentralen der TGA, M 1:500 - Darstellung Bestand/Abbruch/Neu einschl. Lageplan, M 1:500 - Detaillierte Beschreibung des Einflusses auf den laufenden Betrieb - Detaillierte Beschreibung des Einflusses der Variante auf die TGA - Kostenschätzung gem. DIN 276 - Generalablaufplan für die Umsetzung - Detaillierte Darstellung der Zukunftsfähigkeit der Variante - Lageplan mit Darstellung der Erweiterbarkeit/Flexibilität, M1:500 - Betriebskosten- und Instandhaltungskostenbetrachtung der Variante (Lebenszyklusbetrachtung) - Präsentation der Ergebnisse gegenüber dem Auftraggeber/Entscheidungsgremium - Zusammenfassung und Empfehlung einer Zielvariante - Dokumentation der vorgenannten Leistungen für das Projekthandbuch ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Nach jeder Bearbeitungsstufe wird das Ergebnis einem Entscheidungsgremium, bestehend aus Vertretern der Bundesministerien, der Bundeswehr, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, des Bundeswehr-Zentral-Krankenhauses (BWZK), der Abteilung Bundesbau der Oberfinanzdirektion Koblenz und des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) vorgestellt. Dieses Gremium entscheidet auch über die weiter zu bearbeitenden Varianten.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  181771-2013

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Bundesrepuplik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der
Verteidigung, vertreten durch die OFD Koblenz, Abteilung Bundesbau in
Mainz, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung,
Niederlassung Koblenz
Kastorhof 2
Kontaktstelle(n): LBB Niederlassung Mainz, Fritz-Kohl-Str. 9, 55122 Mainz
Zu Händen von: Walter Altenweg
56068 Koblenz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 61319660
E-Mail: vergabe.mainz@lbbnet.de
Fax: +49 6131966100
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.lbbnet.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3) Haupttätigkeit(en)
Verteidigung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
B 1445, 400 13 4023_13 D 0252 - Entwicklungsplanung für das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Koblenz. NUTS-Code DEB11
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Auftragsgegenstand ist eine Entwicklungsplanung für das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz. . Der Auftrag umfasst die Aufgabenbereiche Krankenhausbetrieb (1), TA Technische Ausrüstung (2), Architektur (3), Freianlagen/Verkehrsanlagen/Ing.Bauwerke (4) und AWT Autom. Warentransportanlage (5) abdeckt. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Das Bundeswehrzentralkrankenhaus ist ein Schwerpunktkrankenhaus mit traumatologischer Notfallversorgung, Zentrum für interdisziplinäre Gefäßmedizin, Herzchirurgie, Kopf-Zentrum und onkologischem Zentrum. Die Liegenschaft liegt an der B 258, Rübenacher Straße 170 im Stadtteil Koblenz-Metternich und hat eine Gesamtgröße von 180 000 m². Sie fällt von Nordwesten nach Südosten von einer Höhe 130 m über N.N. bis auf ca.100 m über N.N. ab. Gemäß Baugesetzbuch handelt es sich um eine Liegenschaft im Innenbereich. Der Flächennutzungsplan weist ein Sondergebiet aus. Der Gebäudebestand setzt sich aus Gebäuden der Errichterzeit von 1952 bis hin zu Neubauten aus dem Jahr 2007 zusammen. Die bisherigen Erweiterungen unterlagen bisher keiner Zielausbauplanung. Die ersten Generalsanierungen begannen Ende der achtziger und wurden bis in die neunziger Jahre fortgeführt. Eine permanente Anpassung der Gebäude und techn. Anlagen ist bis heute festzustellen. Der letzte große Erweiterungsbau hat mit der Errichtung des Neubau F 1 (Bettenstationen, Fachuntersuchung, Nuklearmedizin) stattgefunden. Im Bau befindet sich zur Zeit ein 160-Bettenhaus. Sanierungen im laufenden Betrieb sind problematisch. Dieser Umstand stellt eine der Kernprobleme des Krankenhausbetriebes dar. Zurzeit wird eine Bestandsaufnahme für alle Gebäude und Freiflächen hinsichtlich Baukonstruktion, TGA-Anlagen, Infrastruktur und Krankenhausbetrieb erstellt. Das Ergebnis wird dem Auftragnehmer als Basis für seine Bearbeitung zur Verfügung gestellt. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Liegenschaft beinhaltet eine zentrale Wärmeerzeugungsanlage mit einer Gesamtwärmeleistung von ca. 12 MW. Die Wärmeverteilung erfolgt über ein Nahwärmenetz einschl. Unterstationen in den Gebäuden. In den Gebäuden werden statische und dynamische Wärmeverbraucher versorgt. Die Wasserversorgung der Liegenschaft geschieht gebäudebezogen mit Trinkwasser, Brauchwasser bzw. aufbereitetem Wasser. In vielen Gebäuden sind raumlufttechnische Anlagen mit diversen Aufbereitungsarten entsprechend den medizinischen Anforderungen vorhanden. Die installierte elektrische Leistung in der Liegenschaft beträgt ca. 4,7 MW. Die Verteilung erfolgt mittelspannungsseitig über 6 Trafostationen a 630 kVA und einer Station mit 1000 kVA. Die Liegenschaft ist zu 100 % über stationäre Netzersatzanlagen abgesichert. Die elektrotechnischen Anlagen in der Liegenschaft unterliegen einem ständigen Anpassungsprozess an die medizinischen Einbauten. Die gesamte Liegenschaft ist mit einer Gebäudeautomationsanlage (GA) ausgestattet. Derzeit sind ca. 10 000 Datenpunkte generiert. Die Anlage ist ausgehend von einer zentralen Kopfstation hin zu dezentralen DDC-Stationen aufgebaut. Die Liegenschaft ist bzgl. des GA-Fabrikates als eigener Meisterbereich deklariert. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die bisher erfolgte bauliche Verdichtung hat die Grenzen der betrieblichen Anpassungsfähigkeit fast erreicht. Eine Neuordnung der Gesamtstruktur ist somit dringend geboten. Ziel der Entwicklungsplanung ist es, das zukünftige Raumprogramm von ca. 36.000 m² NF plus 7000 m² NF mit einzubeziehende Fläche in mehreren Planungsvarianten hinsichtlich der krankenhausbetriebstechnischen und baulichen Strukturen zu entwickeln. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Bearbeitung der Aufgabenstellung wird nach Auftragserteilung in 3 Stufen erfolgen. ---------------------------- Stufe 1: . Die Stufe 1 beinhaltet eine Sichtung und Analyse der beigestellten Bestandsaufnahme. Mindestbestandteile der Stufe 1 sind: . - Analyse der Bestandsunterlagen - Erkennen von Defiziten (Baukonstruktion, TGA, Krankenhausbetrieb, Freianlagen) - Erarbeiten von Lösungsansätzen zur Verbesserung vorgenannter Defizite . Geforderte Mindestleistungen der Stufe 1 für jede Variante: - Schriftliche/grafische Darstellung der Analyse - Darstellung der Defizite - Analyse des Raumprogramms auf Zukunftsfähigkeit - Aufzeigen von Lösungsansätzen (mind. 5 Varianten) - Präsentation der Ergebnisse gegenüber dem Auftraggeber - Dokumentation der vorgenannten Leistungen für das Projekthandbuch ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Stufe 2: . In der Stufe 2 werden 5 Varianten erarbeitet. Mindestens sind pro Variante Aussagen zu treffen über: . - Darstellung der Funktion des Krankenausbetriebs (DIN 13080) - Einfluss der Maßnahmen auf den vorhandenen Betrieb - Kosten-/Wirtschaftlichkeitsbetrachtung - Terminplanung für die Umsetzung der Maßnahmen - Erweiterbarkeit/Flexibilität der Gesamtanlage . Geforderte Mindestleistungen der Stufe 2 für jede Variante: . - Lageplan als Flächenlayout mit Darstellung der Funktionsbereiche, Straßen/Wege/Plätze, Erschließungssysteme, M 1:1000 einschl. Funktions- und Beziehungsdiagramm (analog DIN 13080) - Lageplan Flächen/Trassen/Zentralen der TGA, M 1:1000 - Darstellung Bestand/Abbruch/Neu - Beschreibung des Einflusses auf den laufenden Betrieb - Beschreibung des Einflusses der Variante auf die TGA - Grob-Kostenschätzung - Rahmenterminplan für die Umsetzung - Darstellung der Zukunftsfähigkeit der Variante - Lageplan mit Darstellung der Erweiterbarkeit/Flexibilität, M 1:1000 - Präsentation der Ergebnisse gegenüber dem Auftraggeber/Entscheidungsgremium - Dokumentation der vorgenannten Leistungen für das Projekthandbuch ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Stufe 3: . Die Stufe 3 verdichtet die 5 Varianten auf 3 Varianten. Diese sind in einer tieferen Schärfe zu bearbeiten. Es sind mindestens Aussagen zutreffen über: . - Funktion des Krankenhausbetriebs - Einfluss der Maßnahmen auf den vorhandenen Betrieb - Kosten-/Wirtschaftlichkeitsbetrachtung - Terminplanung für die Umsetzung der Maßnahmen - Erweiterbarkeit/Flexibilität der Gesamtanlage . Geforderte Mindestleistungen der Stufe 3 für jede Variante: . - Lageplan als Flächenlayout mit Darstellung der Funktionsbereiche, Straßen/Wege/Plätze, Erschließungssysteme, Ver- und Entsorgungssysteme, M 1:500, einschl. Darstellung von Gebäudestrukturen und aller Geschossebenen - Lageplan mit Darstellung der Höhenentwicklung, M 1:500 - Lageplan mit Darstellung der AWT-Trassen, M 1:500 - Lageplan mit Darstellung der Außenanlagen (Freiflächen/Grünanlagen), M 1:500 - Lageplan Flächen/Trassen/Zentralen der TGA, M 1:500 - Darstellung Bestand/Abbruch/Neu einschl. Lageplan, M 1:500 - Detaillierte Beschreibung des Einflusses auf den laufenden Betrieb - Detaillierte Beschreibung des Einflusses der Variante auf die TGA - Kostenschätzung gem. DIN 276 - Generalablaufplan für die Umsetzung - Detaillierte Darstellung der Zukunftsfähigkeit der Variante - Lageplan mit Darstellung der Erweiterbarkeit/Flexibilität, M1:500 - Betriebskosten- und Instandhaltungskostenbetrachtung der Variante (Lebenszyklusbetrachtung) - Präsentation der Ergebnisse gegenüber dem Auftraggeber/Entscheidungsgremium - Zusammenfassung und Empfehlung einer Zielvariante - Dokumentation der vorgenannten Leistungen für das Projekthandbuch ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Nach jeder Bearbeitungsstufe wird das Ergebnis einem Entscheidungsgremium, bestehend aus Vertretern der Bundesministerien, der Bundeswehr, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, des Bundeswehr-Zentral-Krankenhauses (BWZK), der Abteilung Bundesbau der Oberfinanzdirektion Koblenz und des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) vorgestellt. Dieses Gremium entscheidet auch über die weiter zu bearbeitenden Varianten.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Ein Stück Entwicklungsplanung wie unter II.1.5 beschrieben. Geschätzter Wert ohne MwSt: Spanne von 220 000 bis 440 000 EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
in Tagen: 195 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Die Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, dass sie mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 0,5 Mio. EUR bei Personenschäden und mindestens 1,0 Mio. EUR bei sonstigen Schäden (siehe zu den Anforderungen Anhang 4 RBBau 19. AT) bereit ist abzuschließen oder eine Solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist, ist dem Teilnahmeantrag beizufügen. Die Erklärung darf nicht älter als 1 Jahr sein. Nach Auftragserteilung, ist binnen 14 Tagen, der Abschluß der Versicherung durch Vorlage einer Kopie der Versicherungspolice vorzulegen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Bietergemeinschaften (BG) müssen einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichtet haben.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerbungsbogen (Ausschreibungsunterlagen, siehe IV.3.3) muss, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, vollständig ausgefüllt sein. Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen (§ 4(2) VOF 2009), als Eigenerklärung. Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 4 (6) und (9) VOF 2009 vorliegen. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Eigenerklärungen über: — den Gesamtumsatz und — den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen des Bewerbers (Büro) der letzten drei Geschäftsjahre nach § 5 Abs. 4 Nr.: c VOF 2009. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Nachweise gemäß § 5 Abs. 5 Nr. a, b, c, d, f und h VOF 2009; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt. Allgemeines: Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, wie der Federführende-Projektleiter (FPL) des Bewerbers aus der Fachdisziplin 1 Krankenhausbetriebsplanung sowie die Projektleiter (PL) und der verantwortliche Projektbearbeiter (PB) der weiteren Fachdisziplinen, sind gemäß § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen. Die für die Erbringung der Leistungen Benannten müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. TH / FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen nachweisen oder aber (für die Fachdisziplinen 2-5) berechtigt sein, die Berufsbezeichnung -Architekt oder -Ingenieur- (in der entsprechenden Dienstleistung) zu tragen und über die geforderten Nachweise verfügen. (siehe auch III.3.1) Der Federführende-Projektleiter der Fachdisziplin 1 Krankenhausbetriebsplaner muss seine Berufserfahrung von mind. 8 Jahren durch Vorlage von entsprechenden mit der Aufgabenstellung vergleichbaren Krankenhausbetriebsplanungen nachweisen. (durch Vorlage einer Projektliste mit den erf. Projektdaten) Die Projektleiter der weiteren Fachdisziplinen müssen die Berufserfahrung von mind. 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen. Es sind Referenzprojekte des Bewerbers, des FPL und der PL je Fachdisziplin aufzuführen. Hierbei sind folgende Festlegungen zwingend einzuhalten: Die Referenzen des Bewerbers sowie des Federführenden-Projektleiters dürfen nachweislich nicht länger als 5 Jahre und die der Projektleiter der weiteren Fachdisziplinen nicht länger als 10 Jahre zurückliegen. Zu folgenden Wertungskriterien sind Referenzprojekte anzugeben: Fachdisziplin 1: Krankenhausbetriebsplaner Wertungskriterium: Der Bewerber sowie der vorgesehene FPL müssen jeweils den Nachweis führen, dass sie bereits Zielplanungen und/oder Krankenhausplanungen von Neubauten- und/oder Sanierungsprojekten mit mind. 3 Med.-Fachdisziplinen und mind. 10 000 m² (NF 1-6) geplant haben. Zum Nachweis der Eignung sind mind. 2 Referenzen, mit vergleichbarem Leistungsgegenstand, mit den Bewerbunsunterlagen vorzulegen. Fachdisziplin 2: Technische Ausrüstung (TA - Anlgr. 1-5+8) Wertungskriterium 1 zu Fachdisziplin 2: Der Bewerber sowie der vorgesehene PL müssen jeweils den Nachweis führen, dass sie bereits Zielplanungen und/oder Krankenhausplanungen von Neubauten- und/oder Sanierungsprojekten mit mind. 3 Med.-Fachdisziplinen und mind. 10 000 m² (NF 1-6) geplant haben. Zum Nachweis der Eignung sind mind. 2 Referenzen, mit vergleichbarem Leistungsgegenstand, mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen. Wertungskriterium 2 zu Fachdisziplin 2: Der Bewerber sowie der vorgesehene PL müssen jeweils den Nachweis führen, dass sie bereits Versorgungsnetze für Liegenschaften mit mind. 50.000 m² Liegenschaftsgröße geplant und/oder überplant haben. Zum Nachweis der Eignung sind mind. 2 Referenzen, mit vergleichbarem Leistungsgegenstand, mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen. Fachdisziplin 3: Gebäude und raumbildende Ausbauten Wertungskriterium: Der Bewerber sowie der vorgesehene PL müssen jeweils den Nachweis führen, dass sie bereits Zielplanungen und/oder Krankenhausplanungen von Neubauten- und/oder Sanierungsprojekten mit mind. 3 Med.-Fachdisziplinen und mind. 10 000 m² (NF 1-6) geplant haben. Zum Nachweis der Eignung sind mind. 2 Referenzen, mit vergleichbarem Leistungsgegenstand, mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen. Fachdisziplin 4: Freianlagen und Verkehrsanlagen Wertungskriterium: Der Bewerber sowie der vorgesehene PL müssen jeweils den Nachweis führen, dass sie bereits Liegenschaftsplanungen für Freianlagen und Verkehrsanlagen mit mind. 20.000 m² Liegenschaftsgröße geplant haben. Zum Nachweis der Eignung sind mind. 2 Referenzen, mit vergleichbarem Leistungsgegenstand, mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen. Fachdisziplin 5: Automatische Warentransportanlage (AWT) Wertungskriterium: Der Bewerber sowie der vorgesehene PL müssen jeweils den Nachweis führen, dass sie bereits Transport- / Verteilsysteme in Liegenschaften mit Distribution unterschiedlicher Transportgüter mit mind. einer Streckenlänge von 1,5 km, mit horizontalen und vertikalen Vertriebsströmen geplant haben. Zum Nachweis der Eignung sind mind. 2 Referenzen, mit vergleichbarem Leistungsgegenstand, mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen. Zu jedem Referenzprojekt sind folgende Mindestangaben über ein Projektdatenblatt abzugeben: a) Planungszeit (von/bis), b) Bauzeit (von/bis), c) erbrachte Leistungsphasen, d) Nutzfläche NF 1-6, e) Gesamtbaukosten KG 200-600 (Euro, brutto), f) Art der Maßnahme (Neubau, Umbau, Sanierung, Erweiterung) mit kurzer stichpunktartiger Beschreibung der Maßnahme, g) Ort der Ausführung, h) Objektbezogener Ansprechpartner (Name und Telefonnummer). Diese Angaben werden zur Wertung der Referenzprojekte herangezogen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Es wird jeder zugelassen, der nach den Architektengesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiete der Architektur, berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Es wird jeder zugelassen, der nach den Gesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, über eine allgemeine Anerkennung der Hochschuldiplome in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Unter den geeigneten Bewerbern werden diejenigen Bewerber mit der höchsten Punktezahl aus der Eignungsprüfung zur Angebotsabgabe aufgefordert. . Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach der objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibendenBewerbern durch Los getroffen.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
B 1445, 400 13 4023_13 D 0252
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
1.7.2013 - 12:00 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
1.7.2013 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Unter der genannten Webside können Sie die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern, herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen, mit Ausnahme der Fachdisziplin 1 Krankenhausbetriebsplanung, (für mehrere Bieter) werden ausgeschlossen. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden. Mehrfachbewerbungen des Krankenhausbetriebsplaners werden unter folgenden Voraussetzungen zugelassen: In allen Bewerbungen/Bietergemeinschaftsbewerbungen sind fachlich und inhaltlich die gleichen Daten und Unterlagen einzureichen. Im Falle der Einreichung von abweichende Daten bzw. Unterlagen müssen zur Wahrung des Wettbewerbprinzip alle betroffenen Bewerber ausgeschlossen werden. Zur Teilnahme berechtigt sind Bietergemeinschaften aus Architekten/Innen, Ingenieuren/Innen, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen und juristischen Personen als Teilnehmer gestellt werden.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt Villemomblerstr. 76 53113 Bonn DEUTSCHLAND E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de Telefon: +49 22894990 Fax: +49 2289499400
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 107 (3) GWB. Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt undgegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestensbis Ablauf in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüberdem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestensbis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbunggegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge abhelfen zu wollen,vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101 a Abs.1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz Kastorhof 2 56068 Koblenz DEUTSCHLAND Telefon: +49 261-9701341
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
31.5.2013
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